„Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten. Und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe, das einzige Bleibende, der einzige Sinn.“

Thornton Wilder

Trauer um Hunde – Wenn der Hund stirbt

Trauer um einen Hund - Hilfreiches Wissen

Den eigenen Hund zu verlieren ist für viele Menschen eines der niederschmetterndsten Erlebnisse ihres Lebens.

Egal, ob der Tod unserer Fellnase unerwartet plötzlich eintritt oder sich bereits abzeichnete: Die Lücke, die unser Tier hinterlässt vermag niemand zu füllen und die tiefe Trauer, die sich in Frauchen oder Herrchen ausbreitet, kann oftmals nur nachempfinden, wer selbst mit einem Hund zusammenlebt bzw. schon zusammengelebt hat.

Hilfe im Umgang mit Tod, Trauer, Verzweiflung und Schuldgefühlen

Diese Website soll Dir helfen, mit dem Tod Deines Hundes umzugehen und Dir Impulse und Gedanken vermitteln, die den Umgang mit deinem Verlust erträglicher machen.

Es geht dabei nicht ums Vergessen oder Verdrängen, sondern darum, Dir Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen um Deinen Kummer zu lindern und mit der Trauer um Deinen Hund besser umzugehen!

Unabhängig davon, ob der Abschied erst wenige Tage her ist oder Du deinen Freund schon vor längerer Zeit hast gehen lassen müssen.

Hier findest Du…

die Dir helfen werden, besser mit der Situation umzugehen. 

Wer schreibt hier und warum?
Mein Name ist Markus, ich bin 30 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und unserem Labrador-Mix Ico im schönen Kölner Umland. Auf der „Über mich“-Seite erfährst Du noch mehr.
Ich habe diese Seite ins Leben gerufen, um eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen, die Menschen dabei hilft, besser mit dem Verlust ihrer treuen Kameraden umzugehen.Schreib mir gerne oder hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag, wenn Du jemanden zum Zuhören brauchst oder Du Dir einfach deine Trauer und Fragen von der Seele schreiben möchtest.

Intensität der Trauer – Oftmals mindestens so stark wie beim Verlust eines Menschen

Viele Menschen, die ihren Hund verloren haben, empfinden einen größeren  und tieferen Schmerz als beim Verlust eines (nahen) Verwandten oder guten Freundes.

Diese starken Gefühle sind für viele irritierend und manchmal werden sie als unangemessen empfunden, aber ich versichere Dir:

Die Intensität dieser Gefühle ist nicht unangemessen oder falsch! Du musst Dich dafür keinesfalls schämen oder ein schlechtes Gewissen gegenüber anderen (verstorbenen) Personen haben!

Dass der Tod unserer Kameraden uns so unglaublich stark mitnimmt, hat viele Gründe.

Zum einen ist es die Nähe und die viele Zeit, die wir mit unseren Lieben verbracht haben. Mit wohl keinem Menschen (außer vielleicht der Lebenspartnerin bzw. dem Lebenspartner) verbringen wir so viel Zeit und teilen so viele Momente und Rituale, wie mit unseren Hunden:

Die vielen Spaziergänge mehrmals am Tag, oftmals für Stunden.

Der Kühlschrank geht auf, die Fellnase sitzt plötzlich neben uns.

Man isst einen Joghurt und vom ersten Löffel an wartete unser Freund darauf, den Becher ausschlecken zu können.

Man räkelt sich nach dem Aufwachen das erste Mal im Bett und Hundi ist schon ganz aus dem Häuschen, weil es somit bald Frühstück gibt…

Dies sind nur wenige persönliche Beispiele meinerseits, aber jedes Herrchen und Frauchen teilt diese oder ähnliche Momente und so hat auch Dein Hund seine ganz individuellen Marotten und Eigenschaften, die Du im Laufe des Zusammenlebens lieben gelernt hast und schrecklich vermissen wirst.

Zum anderen unterscheidet sich auch die Intensität der Beziehung zu uns und unserem Hund gegenüber Freunden, Bekannten und Verwandten:

Für unsere Vierbeiner sind wir zu 100% verantwortlich, alles was sie haben sind WIR.

Sie verfolgen keine Ziele jenseits unserer Beziehung, sie sind nicht unabhängig und machen nicht „ihr eigenes Ding“.

Alles, was sie erleben und fühlen ist abhängig von UNS. Mehr Verantwortung für ein Lebewesen kann man nicht haben und die einzige Beziehung, die zwischen Menschen ähnlich gelagert ist, ist die zwischen Eltern und Kindern.

Nicht umsonst bezeichnen wir uns (ich zumindest) deshalb gelegentlich als „Hundemamas und –papas“ und das allein sagt eigentlich schon, warum der Verlust meist so furchtbar weh tut.

Trauer ist individuell – jeder Mensch trauert auf seine eigene Weise

Vielleicht fragst Du dich, wie Du am besten mit dem Verlust umgehen sollst damit der unsägliche Schmerz nachlässt?

Die einfache und manchmal enttäuschende Antwort darauf lautet: Es gibt keine Patentlösung, um mit Trauer umzugehen.

Wenn Du z.B. im Berufsleben eingespannt bist, kannst Du typischerweise nicht eben mal X Tage Urlaub nehmen, um die ersten Tage in Ruhe zu überwinden.

Vielleicht bist Du auch geradezu dankbar, dass Du dich mit Arbeit eindecken kannst, um abgelenkt zu sein um nicht stets an deinen felligen Freund erinnert zu werden.

Vielleicht ist es Dir möglich, deinen Alltagsablauf weitgehend so fortführen, weil noch ein oder gar mehrere andere Hunde im Haus sind, aber vielleicht auch nicht.

Vielleicht bist Du sehr religiös, anderweitig spirituell aufgeschlossen oder vielleicht bist Du auch ein Mensch der Wissenschaft und gibst daher nicht viel auf diesen „Glaubens-Hokuspokus“.

Wir Menschen, unsere Persönlichkeiten und unsere individuellen Situationen sind zu unterschiedlich, als dass es „den einen richtigen Weg“ geben könnte, der für alle gleichermaßen angemessen und passend ist.

Es ist daher nicht möglich, DIE eine „wahre“ Lösung für den Umgang mit der Trauer aufzuzeigen.

Was allerdings möglich ist, Dir zu zeigen welche Denkweisen, Ansichten, Rituale und welches Wissen (über sich selbst und ihren Hund) anderen Menschen dabei geholfen hat, Trost zu finden und so besser mit der Situation umzugehen.

Bevor wir uns diesen tröstlichen Aspekten zuwenden, macht es allerdings Sinn, ein wenig mehr über die Trauer zu erfahren – sozusagen aus wissenschaftlicher Sicht. Denn bei aller Individualität der Trauer gibt es doch ein weitgehend unkritisches Grundverständnis darüber, was Trauer auszeichnet.

Die Phasen der Trauer

Typisch im Trauerprozess ist ein Durchlaufen verschiedener Trauer-Phasen, die schwerpunktmäßig von unterschiedlichen Emotionen und körperlichen bzw. seelischen Reaktionen geprägt sind.

Die meisten Menschen durchlaufen diese Phasen zu irgendeinem Zeitpunkt, wobei kein wirklicher Konsens herrscht, wie lange eine jeweilige Phase andauert (auch dies ist individuell) oder wie intensiv sie ausfällt.

Auch ist es nicht so, dass die Phasen strikt der Reihe nach durchlaufen werden, sondern es sich vielmehr um einen wellenförmigen Prozess handelt, bei dem ein Zurückfallen in eine der vorhergehenden Phasen üblich ist.

Trauerphase 1 – Verleugnung und Nicht-Wahr-Haben wollen

Typische Gefühle in dieser Trauer-Phase sind Leere, Unwirklichkeit, Empfindungslosigkeit, Ohnmacht/Betäubung, Chaos und Starre.

Sie ist geprägt von Äußerungen wie „Das kann nicht sein“, „Ich bin verloren“, „Das ist alles nur ein schlechter Traum“ etc.

Auch körperlich-seelische Reaktionen lassen sich beobachten, beispielsweise ein veränderter Pulsschlag, Schweißausbrüche, Unruhe, Erbrechen, Desinteresse, Verwirrung und Kontaktverweigerung und motorische Unruhe.

Trauerphase 2 – Aufbrechende Emotionen

In dieser Phase sind Emotionen wie Angst, Traurigkeit, Wut, Ohnmacht und Schuldgefühle häufig präsent.

Typische Gedanke hierbei sind beispielsweise „Hätte ich besser aufgepasst“, „Die Ärzte sind Schuld“, „Hätte ich mehr für meinen Hund getan…“, „Es war doch so wunderbar gerade…“

Zu den möglichen körperlich-seelischen Reaktionen gehören u.a. Reizbarkeit, Depression, Herzrasen, Atemnot, Stimmungslabilität, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Desinteresse oder Apathie.

Trauerphase 3 – Suchen und Sich-Trennen

Einsamkeit, Verzweiflung, Unverständnis, Hilflosigkeit, aber auch Dankbarkeit und Freude fallen u.a. als typische Gefühle in die 3. Trauerphase.

Äußerungen wie „Ich suche ihn/sie überall“, „Ich glaube, meinen Hund bellen gehört zu haben“, „Darüber hätte sich mein Hund gefreut“ sind hier typisch und unterstreichen den Aspekt des „Kontakt-Suchens“ bis dann meist wieder Gedanken der Trennung aufkommen und das Bewusstsein über den Verlust eintritt.

Zu den typischen seelisch-körperlichen Reaktionen gehören intensive Träume, depressive Zustände, Suchverhalten, das Reden mit dem verstorbenen Hund und innere Zwiegespräche.

Trauerphase 4 – Neuer Welt- und Selbstbezug

Die 4. Phase kann als Phase des Aufbruchs bezeichnet werden und wird überwiegend von positiven Gefühlen wie Glück. Freude, Befreiung, Erleichterung, Dankbarkeit und Ruhe bestimmt.

Typisch sind hier Äußerungen wie „Ich bin froh, den Verlust meines Hundes verarbeitet zu haben“, „Ich kann mich endlich wieder auf andere Aspekte des Lebens konzentrieren“ oder „Mein Hund ist in Gedanken immer an meiner Seite“.

Dennoch bleibt der Körper bzw. die Seele weiterhin anfällig für negative Impulse und Rückschläge in Form einer labilen Stimmungslage, Überreaktion auf andere Arten von Verlust etc.

Trost als wichtiger Aspekt zur Bewältigung der Trauer

Trauer ist ein Anpassungsprozess, der im wesentlichen vom Faktor Zeit und deiner Bereitschaft abhängt, deine Situation durch eine andere Brille zu betrachten.

Bei dem einen verläuft dieser Prozess schneller und geradliniger, beim einem anderen braucht es länger und nach zwei Schritten nach vorne folgt einer zurück, wie  es oben im Kontext der Trauerphasen ja bereits erwähnt wurde.

Daher ist es wichtig „am Ball zu bleiben“ und Dich für tröstliche Sichtweisen zu öffnen und Dir diese immer mal wieder vor Augen zu führen.

Das bedeutet auch, dass  Du dir zum einen zugestehen musst, Trost finden zu dürfen und zum anderen ein wirkliches Bewusstsein dafür zu schaffen, in welchen Aspekten deiner Situation Trost liegen kann.

Du kannst beispielsweise deinen Fokus weg vom Verlust legen und stattdessen die euch gegebene, gemeinsame Zeit als Geschenk des Schicksals ansehen.

So wird aus einem verbitterten Blickwinkel über den Verlust (der übrigens unumgänglich ist) ein dankbarer und demütiger Blickwinkel, der Dir zeigen kann, wie privilegiert Du bist, einen Teil deines Lebens mit deinem Hund verbringen zu dürfen.

Es sind diese und viele andere Impulse, die verinnerlicht werden können, um eine „Heilung“ herbeizuführen und die Trauer besser zu überwinden, als wenn Du nur die Zeit für Dich arbeiten lässt.

Die Situation bleibt schwierig, natürlich! Aber ich versichere Dir, dass Du – egal wie niedergeschlagen Du dich gerade fühlst – mit der Situation zurecht kommen wirst, wenn Du dich für diese Arten der Denkweise öffnest.

Du bist stark – auch wenn Du dich gerade nicht so fühlst

Ich weiß, dass Dir im Moment vermutlich jede Zuversicht diesbezüglich fehlt. Ich möchte Dir allerdings einen weiteren Ausblick geben, den ich persönlich für tröstlich halte und der auch Dir hoffentlich dabei hilft, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Weil der Tod eine der natürlichsten Sachen und ein zentrales Konzept der Natur ist, haben wir Menschen im Laufe unserer Entwicklung mächtige Mechanismen entwickelt, um Tod, Trauer und Abschied emotional zu verarbeiten. Jede Generation vor uns betrauerte ihre Verluste, ebenso wie viele Tierarten auch – seit hunderttausenden von Jahren.

Die Fähigkeit mit Trauer umzugehen, ist also genetisch tief in unser verankert und auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der Trauerprozess in 99% der Fälle ganz von selbst und natürlich abläuft – selbst bei traumatischen Ereignissen.

Wie kurz zuvor angedeutet, verläuft die Bewältigung dabei nicht linear und konstant, sondern viel eher wellenförmig.

Je nachdem, wie akut der Tod deines Hundes ist, wirst Du diese Mechanismen auch vielleicht schon bei Dir beobachtet haben: Trotz deines Verlustes gab es vermutlich bereits Situationen, in denen Du mal nicht pausenlos an deinen Hund gedacht hast.

Vielleicht sogar solche, in denen Du gelacht oder wenigstens geschmunzelt hast oder zumindest ausgelassen warst.

Das ist gut und wunderbar so und du brauchst kein schlechtes Gewissen deshalb zu haben!

Auf Momente der Trauer dürfen, können und sollen auch Momente der Freude und Ausgelassenheit folgen!

Du darfst auch jetzt mit Freunden lachen, die Wärme der Sonne genießen, persönliche Erfolge feiern oder was auch immer gerade ein Glücksgefühl in Dir auslöst!

Du bist nicht dazu verdammt, fortan in absoluter Traurigkeit zu leben, auch wenn Du dich vielleicht gerade so fühlst.

Es ist kein Verrat an Deinem Hund, wenn es Dir auch mal wieder richtig gut geht zwischendurch!

Im Gegenteil: Ich bin mir sicher, deine Fellnase wünscht sich gerade nichts mehr für Dich, als dass Du wieder glücklich bist und mit Dankbarkeit an ihn denkst!

Alles, was an Emotionen in deiner Situation in Dir hochkommt, ist eine absolut natürliche Reaktion deiner Psyche – im Guten, wie im Schlechten. Wehre dich nicht dagegen, sondern akzeptiere dieses (anfänglich intensive) Wechselspiel der Gefühle sozusagen als „Vorsehung“ von Mutter Natur.

33 comments… add one

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  • Gerda Apr 13, 2018, 11:38 am

    Hallo markus,

    vielen dank für die lieben worte. Ich habe letzte woche meine Leica nach plötzlicher Krankheit über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen und komme nur schwer, (eigentlich gar nicht) mit dem verlust klar. Dein text hat mir ein wenig zuversicht gegeben.DANKE!!

    Reply
    • Markus Apr 14, 2018, 8:34 am

      Hallo liebe Gerda,

      tut mir sehr leid das zu hören 🙁 Mein tiefes Beileid. Melde dich gerne bei mir per Mail, wenn Du darüber reden möchtest.

      Liebe Grüße und viel Kraft sende ich Dir,
      Markus

      Reply
    • Bettina Apr 1, 2019, 9:13 pm

      Hallo Markus
      Ich habe vor einigen Wochen meinen Hund Benny verloren er war schon 16 Jahre und musste eingeschläfert werden. Er hat mich seit ich vier Jahre alt bin durch mein Leben begleitet, die letzten 4 Jahre seit ich zehn war habe ich mich alleine um ihn gekümmert und nun ist er fort. Abends gehe ich immer spazieren das hilft mir ein bisschen die Trauer zu überwinden.
      Danke für deine schönen Worte

      Reply
  • Manuela S. Apr 14, 2018, 8:59 pm

    Danke für diese Seite!

    Reply
    • Markus Apr 15, 2018, 9:10 am

      Gerne 🙂 ! Antworte Dir gerade auch auf Deine Mail, kommt gleich 🙂

      Reply
  • Katharina Dez 21, 2018, 9:18 pm

    Ich musste gestern meinen Seelenhund wegen Krebs einschläfern lassen und ich komme damit überhaupt nicht zurecht.
    Ich habe deine Seite heute Nacht entdeckt und ich bin dir so dankbar für deine Worte. Ich bin noch nicht in der Lage alles zu lesen und zu verarbeiten, aber das Thema Schuldgefühle, genau das Thema hat mich heute Nacht wach gehalten.

    Danke.

    Reply
  • Jörg Feb 9, 2019, 1:17 pm

    Hallo Markus,
    vielen Dank für die Worte. Ich habe gestern meine geliebte Biene 2 Wochen nach ihrem 14. Geburtstag über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Ich habe ihr morgens noch gesagt, dass wir am Wochenende wieder an den Strand fahren und dann am Abend die Diagnose Nierenversagen. Ich konnte sie in ihrer letzten Stunde streicheln und bei ihr sein, sagen wie lieb ich sie habe und das wir immer wieder zusammen kommen, wie froh ich bin, dass sie vor etwas über 6 Jahren in mein Leben gekommen ist. Jetzt ist hier nur Leere, keine Biene mehr, die mit mir schmust und sich auf den Spaziergang freut wenn ich zur Tür gehe, nichts, nur Rotz und Wasser heule ich immer wieder, es tut so weh

    Reply
    • Birgit Apr 17, 2019, 9:56 pm

      Genau so geht es mir auch!
      LG
      Birgit

      Reply
    • gitti Mai 7, 2019, 12:14 am

      Meine Skubi ist Grün Donnerstag von mir gegangen, sie war 14 Jahre und sieben Monate. Ich lebe jetzt ganz alleine, zum ersten mal in meinem Leben. Danke für eure Kommentare und Danke Markus für diese Seite. Es hilft mir das es euch genauso geht. Ich wünsche uns allen Kraft. In Memory an unsere Fellnasen.

      Reply
  • Judith Feb 15, 2019, 10:15 pm

    Hallo Markus,

    deine Worte haben mich sehr berührt.
    Mein Hund wurde gestern von seiner Krebserkrankung erlöst, die sehr schnell fortgeschritten ist. Ich bin unendlich traurig und vermisse ihn sehr.
    Liebe Grüße
    Judith

    Reply
  • Elvira Weiss Feb 18, 2019, 12:46 am

    Lieber Markus,
    vielen lieben Dank für die tröstenden Worte.
    Am 13 Februar 2019 wurde unser 13 1/2 jähriger, brauner Labrador KUNO bei uns zu Hause eingeschläfert.
    Mein Mann und unsere erwachsenen Söhne waren dabei.
    Als unser Tierarzt kam, wollte ich das Ereignis abbrechen. Ich hatte Angst und wollte ihn nicht verlieren ! 24 Std. war mein geliebter Hund mit mir zusammen und jetzt ist diese Leere da und der Schmerz ist brutal
    KUNO bekam vor 2 Jahren eine beginnende Hinterhandschwäche.
    Medikamente vertrug er nicht, Durchfall und Abgeschlagenheit waren die Folge.
    Homöopathie und Massagen bekamen ihm sehr gut.
    Dramatisch war es dann die letzten 7 Monate. Er konnte mit den Hinterläufe kaum mehr stehen und sein großes Geschäft nicht mehr halten und löste sich in der Wohnung bis zu 4 Mal am Tag.
    Am Dienstag hatten wir dann das Gespräch mit unserem Tierarzt.
    Er sagte zu mir, dass sich unser Hund quält und es für Kuno besser sei ihn zu erlösen.
    Für mich schwer auszuhalten, dass mein abgöttisch geliebter Hund nicht mehr da ist und ich diesen tiefen, brutalen Schmerz kaum aushalte.
    Ich liebe Dich KUNO, Du warst ein ganz besonderer Hund der uns so viel Liebe gegeben hat.
    Du wirst immer in unseren Herzen sein !

    Reply
  • Kerstin Mrz 12, 2019, 6:07 pm

    Hallo, am 29.11.2018 09:00 mussten wir unseren Labrador Floyd Derek von Ohmbergen nach über 10 Jahren zur Regenbogenbrücke bringen. Seit dem stimmt die Welt nicht mehr. Meine Trauer lähmt mich, ich bin starr vor Kummer, weil ich diesen frechen Hund so sehr vermisse. Der arme Kerl konnte sich nicht mehr lösen, seine Blase war stark vergrößert, bereits bis zu den Rippen. Der verfressene Labrador konnte nicht mal mehr seiner Lieblingsbeschäftigung „Futtern“ nachgehen und wir waren regelrecht gezwungen, den Tierarzt zu uns zu bitten. Ich bin seit dem Tag nicht mehr dieselbe, die Trauer , die Schuldzuweisung und der Kummer frisst mich auf. Seit dem suche ich Trost. Ich habe viel recherchiert und dabei von vielen Betroffenen gelesen, die mit denselben Problemen kämpfen. Nach 104 Tagen ohne Floydi erkenne ich mich in den beschriebenen Phasen wieder, auch in dem auf und ab der Gefühle. Ich danke für die Beschreibung und hoffe auf ein Wiedersehen mit dem schönsten Labrador, meiner schoko-brauen Fellnase mit weißem Lätzchen.

    Reply
  • Nicole Mrz 24, 2019, 1:09 am

    Hallo Markus,
    Mein bester Freund Sam Schoko-Labbi lebt noch, aber wir haben die Diagnose Larinyxparalyse bekommen. Kehlkopflähmung, diese endet auf ersticken.
    Man kann das operieren lassen, ist aber keine Heilung nur das Geräusch wird beseitigt. Ich fühle mich wie gelähmt, weil ich die Entscheidung treffen muss, wann der Zeitpunkt ist ihn gehen zulassen. Die ersten Tage nach der Diagnose waren heftig, aber nach und nach schlugen die Medikamente an und ihm ging es eigentlich gut. Letzte Woche bekam er einen Rückfall und er macht beängstige Geräusche beim atmen. Der TA hat ihm Cortison gegeben, es geht ihm eineiger Maßen besser. Aber ich bereite mich langsam auf den weg zur Regenbogenbrücke vor, weil wenn er nochmal so einen Anfall bekommen würde, muss ich ihn gehen lassen. Lieber leide ich als er. Ich liebe.meinen Hund so sehr,.dass ich alles geben würde um ihn zu helfen. Doch man steht da und merkt das kein Geld der Welt einen unheilbar kranken Hund retten kann. Ich habe riesige Angst in ein Loch zu fallen wo ich nicht mehr raus komme. Ich möchte allen hier sagen, ich kenne den Schmerz den ihr durchlebt und ich hoffe das wir alle es schaffen werden, mit der Trauer umzugehen. Ich weine seit Tagen und ich hoffe das mich meine Kraft weiter zuleben nicht verlässt.

    Danke Markus das ich hier ein paar Zeilen schrieben durfte um euch zu sagen wir sind nicht alleine mit dem Schmerz.

    Gruß
    Nicole

    Reply
  • Ekki und Angela Apr 3, 2019, 4:59 pm

    Lieber Marcus, wir haben gerade Deine Website entdeckt und Deine tollen Worte gelesen.
    Wir haben am 30.03.2019 morgens unsere Rhodesian Ridgeback Hündin nach einer Not-OP nicht mehr aufwachen lassen…Hämangiosarkom mit Ruptur und Blutung, sie hatte 0 Chancen. Für uns der totale Schock, bis zum letzten Abend haben wir nichts bemerkt, sie hat gefressen, getobt und war zufrieden. In der Nacht wurde sie sehr unruhig und hatte wohl auch Schmerzen, darum sind wir morgens sofort in die Klinik. Nächste Woche wäre sie 10 Jahre alt geworden, der Schmerz zerreißt uns, sie war unser größtes Glück.
    Deine Worte sind so genau gewählt und man kann sich total darin sehen…diese Trauerarbeit um unsere Yina ist das Schlimmste, was wir bisher erlebt haben. Es ist tröstend, dass Du schreibst, die guten Erinnerungen überwiegen irgendwann und man kann wieder mit Zuversicht nach vorne schauen. Wir sind schon im Ruhestand (jetzt leider) und haben keine Ablenkung, dafür hatten wir die letzten 3 Jahre ununterbrochen Zeit für unsere Yina…das hat sie so genossen.
    Morgen sind wir bei Ihrer Einäscherung dabei…das wird so schwer, aber dann können wir sie wieder mit nach Hause nehmen. Wir lieben unsere Yina so sehr, sie war so ein toller Hund!
    Lieber Marcus, Du gibst den Hundemenschen mit Deinen Worten so viel und kennst uns doch alle gar nicht…unser herzlichster Dank an Dich, Du bist großartig! Ekki und Angela

    Reply
    • Markus Apr 8, 2019, 10:40 am

      Lieben Dank für die netten Worte. Es freut mich, dass ich in der Situation ein wenig helfen kann. Ich wünsche euch alles Gute!

      Reply
  • Bettina Apr 7, 2019, 12:18 am

    Hallo Markus,
    Ich bin gerade auf deine gute und wichtige Seite gestoßen. Ich musste letzten November meinen geliebten Humboldt nach 15 wunderbaren Jahren gehen lassen. Er hatte einen inoperablen Tumor an den Mandeln und ich habe ihn in der Narkose gelassen. Nachdem es ihm 4 Wochen sehr schlecht gegangen war, hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen, die sich leider bewahrheitet haben. Ich weiß, dass es richtig war, ihn nicht länger leiden zu lassen, aber ich bin immer noch traurig darüber, dass ich mich nicht wirklich von ihm verabschieden konnte.
    Er war mein Seelenhund und ich habe die erste Zeit viel um ihn geweint und tue es jetzt noch häufig, wenn ich an ihn denke. Ich denke, ich habe tatsächlich über seinen Tod mehr geweint, als über den meines geliebten Vaters, was schon zeigt, dass man wirklich ein vollwertiges Familienmitglied verloren hat. Menschen ohne Tier finden das, glaube ich, ziemlich unverständlich.
    Einen Tag nach seinem Tod habe ich eine Gedenkseite für ihn in einem Tiergedenkportal angelegt. Mir hat das sehr geholfen, man fühlt sich nicht so allein in seiner Trauer . Ich gehe immer wieder auf die Seite und schreibe einen Gruß und sende eine Rose und sehe mir die anderen Gedenkseiten an.
    Obwohl oder gerade weil ich so eine schöne Zeit mit meinem Hund hatte, war für mich schnell klar, dass ich in Zukunft einen anderen Fellfreund an meiner Seite haben möchte. Nicht als Ersatz für meinen Humboldt, obwohl man doch immer mal vergleicht, wie ich gemerkt habe. Der Neue ist schon im Januar bei uns eingezogen, wieder ein kleiner andalusischer Wuschelmix aus dem Tierschutz, wie Humboldt auch. Und ich bin unglaublich glücklich ihn gefunden zu haben, er hat mich aus der Trauer rausgeholt. Newton ist einfach ein Schatz, mit anderen liebenswürdigen Eigenheiten und ich hoffe sehr, dass ich mit ihm auch eine ähnlich lange Zeit meines Lebens verbringen darf. Meinen Humbi werde ich darüber nie vergessen. Er ist und bleibt mein bester Hundesohn 💗.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Reply
  • Gabi Apr 9, 2019, 7:19 pm

    Hallo
    Ich bin ziemlich verzweifelt, mein Hund wurde am letzten Mittwoch eingeschläfert und ich habe das Gefühl es lähmt mich im Moment.
    Irgenwie habe ich totale Schuldgefühle…
    Schönen Gruß Gabi Groll

    Reply
  • Manu Apr 10, 2019, 12:32 pm

    Hallo Markus,
    jetzt sind es fast 4 Wochen her, als Filou sanft in meinen Armen eingeschlafen ist. Ich hatte dieses kleine freche Fellknäull mit 8 Wochen bekommen, wir hatten 10 Jahre Rettungshunde und 1 Jahr in der tiergestützten Therapie gearbeitet. Blindes, tiefes Verstehen. Dann die Diagnose – malignes Melanom. Ich habe alles getan für ihn – OP, Zell- und Ozontherapie. Es ging ihm sehr gut dabei, wir hatten unsere Uhr um gefühlte 5 Jahre zurück gedreht. Soviel Glück war kaum greifbar.
    Doch dann waren die Lungenmetastasen stärker. Ich sah meinen Hund, immer noch lustig drauf, aber die Atmung ging schwerer. Die letzten Tage fütterte ich ihn aus der Hand und am 16.3. verweigerte er sein Fressen. Ich wusste, es war Zeit.
    Unser TA kam ins Haus und Filou begrüßte ihn schwanzwedeln. Einen kurzen Moment wollte ich alles rückgängig machen, doch ich wusste, was dann kommen würde, war keine Lebensqualität mehr. Er wäre verhungert oder erstickt. Das kam für mich nicht in Frage. Wir hatten eine Vereinbarung und die hieß „Lebensqualität“. Daran hielt ich mich.
    3 Wochen sind vergangen, ich habe versucht, es mit viel Arbeit zu kompensieren bis gestern der emotionale Zusammenbruch kam. Meine Ärztin hat mit geweint und mich krank geschrieben. Nun sitze ich hier total verheult, kann kaum noch aus den Augen gucken und bin froh, deine Seite gefunden zu haben. Sie tröstet, ich weiß, ich bin hier nicht die einzig Verrückte, die um ihren Seelenhund weint.
    Ich werde mir die Zeit zum Trauern nehmen.
    Lg. Manu

    Reply
    • Markus Apr 12, 2019, 7:36 am

      Hallo liebe Manu,

      Danke für Deinen Kommentar. Du bist mitnichten alleine. Schön, dass Du hier etwas Trost findest.
      Liebe Grüße,
      Markus

      Reply
  • Claudia Apr 14, 2019, 8:22 pm

    Hallo Marcus,
    deine Worte treffen genau auf mich zu. Ich musste am 5 April 2019 meinen Paul nach zwei Schlaganfällen , die er innerhalb von nur drei Stunden hatte, über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen denn fast 16 jahren an meiner Seite war er wie ein Schatten. Jetzt nach neun Tagen wird es langsam besser und es kommen Momente in den ich mit einem lächeln an Paul denke. Danke für Deine offen Worte.

    Reply
  • Lisa Apr 14, 2019, 8:52 pm

    Hallo und vielen lieben Dank, dass es eine solche Seite gibt.
    Am 23. MÄRZ mussten wir unseren geliebten kleinen Bolonka Zwetna mit dem Namen Frodo, über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Frodo wäre im Juli gerade einmal 3 Jahre jung geworden. 🙁
    Es kam für uns sehr plötzlich. Am 22. MÄRZ sind wir zum Tierarzt weil unser Frodo in wenigen Tagen sehr dick geworden war und sein Verhalten sich komplett verändert hatte. Verdacht auf Tumor im Bauch und ab zum nächsten Arzt Ultraschall. Dabei kam raus dass es kein Tumor war, sondern ein angeborener Herzfehler der schon so schlimm war, dass er Wasser in Lunge und Bauch bekommen hat. Uns wurde gesagt man könnte es mit Medikamenten herauszögern aber das kam für uns nicht in Frage. Wir haben gesehen wie sehr er die Tage zuvor schon gelitten hat und wollten nicht egoistisch sein, nur um ihn länger bei uns zu haben. Also haben wir ihn noch eine Nacht mit nach Hause genommen und sind dann am nächsten Tag zum Tierarzt um ihn auf dem letzten Weg zu begleiten. Es war mehr als hart. Man kann diese Gefühle nicht beschreiben. Einerseits weiß man dass es das beste für ihn ist, anderseits tut es so weh, dass diese kurze gemeinsame Zeit nun so abrupt endet. Er war unser Babyersatz quasi. Für mich war er einfach alles. Ich vermisse ihn so sehr. Ich hoffe immer er kommt einfach um die Ecke und springt mit zu mir aufs Sofa oder ins Bett. Bei jedem rascheln und knistern mit Tüten, warte ich bis er angelaufen kommt, denn so war es immer. Aber es kommt niemand mehr. Der Schmerz sitzt tief. Es gibt Tage da kann man es gut verkraften, aber dann auch wieder Tage an denen geht es einem einfach so nahe und man sitzt da und weint. Ich bin froh hier einmal meine Geschichte aufschreiben zu können, denn hier weiß man dass man verstanden wird. Im Umkreis bei mir gibt es nur wenige die mich und meine Gefühle wirklich verstehen. Danke für diese wundervolle Seite. Das macht einem Mut.

    Reply
  • Lena Apr 18, 2019, 5:26 pm

    Danke für die tollen Zeilen.
    Ich kam heute aus dem Urlaub zurück und habe erfahren, dass mein geliebter Hund vor zwei Tagen eingeschläfert werden musste. Er war 17 Jahre alt. Hatte bereits zwei Schlaganfälle und vor 4 Wochen einen epileptischen Anfall.
    Leider ging es die Tage nicht mehr. Ich fühle mich zu schlecht, dass ich nicht dabei sein konnte :,(
    Ich kann einfach nicht aufhören zu weinen. Er fehlt so sehr …..

    Reply
  • Karlotta Apr 19, 2019, 2:37 pm

    Hallo,
    Schweren Herzens mussten wir unseren geliebten Hund Max am Mittwoch gehen lassen. Max war lange Zeit sehr krank. Muskelschwund und Niereninsuffizienz. Wir haben uns auf diesen Tag vorbereitet und uns ausgiebig verabschiedet. Max kam mit fünf aus Spanien zu uns. Neun Jahre hat er an unserer Seite verbracht. Es ist schwer mit dieser Leere umzugehen. Die Trauer frisst ein geradezu auf. Auch jetzt laufen mir die Tränen und ich kann es alles noch nicht richtig begreifen. Ich möchte mich für diese Seite bedanken. Sie hilft mir Trauer zuzulassen. Nochmals danke.

    Reply
  • Claudia Apr 24, 2019, 7:32 pm

    Hallo,
    Es ist jetzt schon fast drei Wochen her , das ich meinen Seelenhund Paul ( er war wie ein Schatten, da wo ich war war er auch)plötzlich gehen lassen musste, es geht mir an manchen Tagen sehr schlecht und ich falle dann kurzzeitig wieder in ein Loch aus dem man sich wieder raus krakseln muss das fällt mir manchmal sehr schwer. Aber es heißt ja das die Zeit alle Wunden heilt. Ich hoffe dieses sehr.
    Liebe Grüße Claudia

    Reply
  • Line Pittana Apr 26, 2019, 2:47 pm

    Hallo Markus,

    ich habe gerade deinen Text gelesen und sitze zitternd und absolut aufgelöst auf dem Sofa.
    Gestern Abend mussten wir meine über alles geliebte Labrador Hündin “Bridge” einschläfern!
    Sie lag bis heute morgen im Nebenzimmer und ich habe Stunden neben ihr gesessen und ihren Kopf gestreichelt, bis er ganz kalt und hart war.
    Es tut so unendlich weh und jede Sekunde kommen andere Erinnerungen an die schöne Zeit mit ihr hoch. Es ist ein Schmerz in meiner Brust, wie ich ihn noch nie gefühlt habe.
    Es kommt mir vor, als wäre mit ihr meine gesamte Vergangenheit gegangen!

    Reply
  • Kerstin Apr 28, 2019, 5:10 pm

    Hallo Markus und Hallo Betroffne,
    ich bin viel auf den Seiten bei Dir unterwegs und meinte einmal, es würde aufwärts gehen. Leider ist dies nicht Fall. Morgen sind es 5 Monate her, dass wir unseren Floyd verloren haben. Schmerzlich und tränenreich ist jeder Tag. Unser Floyd fehlt so sehr, ich weiß nicht, ob ich über den Verlust hinweg komme. Ich gebe mir wirklich Mühe. Im März hatte ich einen Eintrag hier hinterlassen, weil ich hoffte, von der Seele schreiben hilft. Ich bin sehr unglücklich, zumal mein gesamtes Umfeld leidet. Ich kann nicht von ihm reden oder schreiben ohne das die Tränen kullern. Anstatt die guten Zeiten zu verinnerlichen, drängen sich die letzten schweren Tage regelrecht auf. Einzig ablenken kann ich mich nur durch Arbeit, aber ist das so gewollt? Ich quäle mich nicht mit Schuld, denn ich weiß, dass er durch Krankheit stark gelitten hätte. Ich habe lange vorausschauend über sein Lebensende nachgedacht. Aber der nachhaltige Verlust ist unendlich. Ich dachte immer, ich bin für Floyd da. Aber heute bin ich mir sicher, dass er für mich da war. Er war mein Schatten, meine Freude, mein Sonnenschein. Wie soll ich bloß jetzt klar kommen? Das makabere ist, dass er morgen genau seit fünf Monate fehlt und übermorgen hätte er seinen 11 . Geburtstag Jahre. Ich weiß noch nicht, wie ich es überstehe….. LG an alle Kerstin

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    • Niki Mai 7, 2019, 1:12 pm

      Hallo Kerstin, ich verstehe Dich leider nur allzu gut… Meine 2te hälfte musste mich am 15.3.19 verlassen, seitdem Tag gibt es keinen Tag an dem keine Tränen geflossen sind. Jeder Tag ist eine Qual für mich, und ich hoffe seitdem das ich auch bald gehen darf, nur um wieder bei Ihm zu sein. Ich beschäftige mich jeden Tag mit Seelen, Wiedergeburt, etc … um vielleicht einen kleinen Hoffnungsschimmer zu bekommen, das es sowas wie Seelen gibt und er, bzw ein Teil von seiner Seele zu mir zurückkommt… jeden Tag bitte und bete ich darum… ich würde ja auch gerne zb Tierkommunikation machen, aber da ich mich schon schwierig mit dem Thema Seelen usw tu, weiss ich nicht ob ich an das dann glaube. Denke werde jetzt einmal eine Rückführung machen, damit mein Verstand dann eventuell an Wiedergeburt glaubt… mein Herz glaubt daran, aber mein Verstand sagt das ist blödsinn.. das macht das ganze nicht leichter… jedes mal wenn ich denke, das ich meine große Liebe nie mehr sehe, falle ich ganz tief… der Schmerz ist unerträglich, ich will auch nur noch schlafen, weil ich hoffe das er zumindest in meinen Träumen bei mir ist… Liebe Kerstin, ich verstehe Deinen Schmerz! Liebe Grüße Niki

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  • Sarah Mai 1, 2019, 3:21 am

    Hallo Markus und all die anderen,

    so wie es so vielen hier geht, musste auch ich von meiner geliebten Labradorhündin Laika Abschied nehmen. Es fühlt sich ganz surreal an, diese Worte zu schreiben. Sie trat in mein Leben, als ich 8 Jahre alt war und wäre im September stolze 16 Jahre alt geworden. Sie hat eine Gebärmutterentzündung und – entfernung vor ca. 3 Jahren überlebt und konnte sich wieder komplett aufrappeln, dabei sagte die Tierärztin, dass sie nicht weiß, ob sie diese OP überleben wird. Zur gleichen Zeit würde eine Niereninsuffizienz festgestellt, auch da hab die Tierärztin bekannt, dass sie vielleicht noch ein halbes Jahr Zeit hat. Es wurden drei weitere Jahre. Leider bin ich seit 7 Monaten im Ausland und komme auch erst in 2 Monaten wieder. Ich hatte mir so gewünscht, dass ich sie noch einmal sehe und dabei bin. Mich quälen Schuldgefühle und ich weiß überhaupt nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Mir fehlt jegliche Kraft. Sie war mein Seelenhund.

    Sarah

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  • Christel Mai 10, 2019, 9:59 am

    Hallo Markus,
    ich bin in dieser Woche auf deine Seite aufmerksam geworden.
    Wir mussten unseren geliebten Spike (Labbi) mit 9,5 Jahren im September 2017 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Spike musste am Kreuzband operiert werden und hat eine Sepsis bekommen. Die behandelnde Tierärztin hat es leider nicht festgestellt, erst als wir ihn in einer Tierklinik vorgestellt haben, bekamen wir die schlimme Diagnose. Zu diesem Zeitpunkt hatte Spike schon Organversagen und konnte nicht mehr gerettet werden, er wurde eingeschläfert.

    Das kam alles so plötzlich, es war so unfassbar.
    Noch heute nach 1,5 Jahren vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Er fehlt so sehr, er war ein so toller und liebenswerter Hund, er hat alle Herzen im Sturm erobert.

    Er hat für immer einen Platz in unseren Herzen.

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  • gitti Mai 11, 2019, 11:05 am

    Lieber Markus, ichbin froh deine Seite gefunden zu haben. Meine Süße Skubi ist jetzt drei Wochen und zwei Tage tot. Sie wurde 14 Jahre und 7 Monate alt. Ich war natürlich beim Einschläfern dabei, das ist das Mindeste, was man seinen treuen Begleiter erweisen soll. Sie war mein Schatten, wo ich war, war auch sie!!! Meine Trauer ist unendlich. Ich weiß nicht was schlafen ist, ständig drehe ich mich nach ihr um.
    Aber es ist ein Trost, das ich nicht alleine hier bin. Vielen Dank an Dich und die vielen anderen Menschen!!!
    LG Gitti

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  • Diana Mai 14, 2019, 12:45 pm

    Hallo,
    ich musste vor 7 Wochen meinen geliebten Hund einschläfern. Die Krankheit kam so plötzlich und unerwartet dass mir der Prozess das dies uns bald bevorsteht und die Zeit kommen wird, einfach fehlt. seit einer Woche wird die Trauer schlimmer und ich kann mich nicht mal auf der Arbeit ablenken. ich hoffe das Lesen und austauschen mit anderen die ihren Hund verloren haben, hilft mir ein bisschen weiter

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  • Lena Mai 14, 2019, 2:15 pm

    Lieber Markus,
    vielen lieben Dank für deine Worte.
    Wir mussten unseren geliebten familienhund Hund Sammy innerhalb von 3 Stunden gehen lassen. Er hatte einen Tumor am Herzen der ihm geplatzt ist. Als ich in der Tierarztpraxis ankam war er schon ganz Blut leer. Wir konnten nichts mehr für ihn tun. Es war ein furchtbares Ohnmachtsgefühl ich hatte damit nicht gerechnet, ich wollte ihn doch wieder mit nach Hause nehmen. Ich hoffe sehr das diese Phase der Trauer bald vorbei ist. Es ist kaum auszuhalten.

    LG Lena

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  • Katharina Mai 15, 2019, 1:00 pm

    Hallo Markus,
    Nach fast einem Monat raten und etlichen Notfall Aufnehmen wo mir gesagt wurde das wird schon wieder, der hat nur einen überreizten Magen, musst ich meinen 15 Jahre alten Gucci heute gehen lassen. Und es waren weder Herz noch Magen. Ich hab einiges von deiner Seite gelesen und bin dir so dankbar dafür, dennoch wird es wohl noch eine Weile dauern bis ich lachend über meine gemeinsame Zeit mit ihm denken kann. Ich bin mit ihm aufgewachsen, und über zehn Jahre lang war er in meiner eigenen Obhut. Am Ende fühlte ich mich so verloren weil trotz allem guten Zusagens ich ihn gehen lassen musste, und ich mir nun unglaublich Schuld dafür gebe, ihn nicht eher auf die Reise geschickt zu haben. Zumindest kann er nun schmerzfrei über mich wachen, wie er es so viele Jahre getan hat.
    Trotz allem Danke ich dir vielmals für deine Worte, denn ich wusste nicht wohin mit meiner Trauer.
    Liebe Grüße

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