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Trauer um Hunde – Wenn der Hund stirbt

Trauer um einen Hund - Hilfreiches Wissen

Den eigenen Hund zu verlieren ist für viele Menschen eines der niederschmetterndsten Erlebnisse ihres Lebens.

Egal, ob der Tod unserer Fellnase unerwartet plötzlich eintritt oder sich bereits abzeichnete: Die Lücke, die unser Tier hinterlässt vermag niemand zu füllen und die tiefe Trauer, die sich in Frauchen oder Herrchen ausbreitet, kann oftmals nur nachempfinden, wer selbst mit einem Hund zusammenlebt bzw. schon zusammengelebt hat.

Hilfe im Umgang mit Tod, Trauer, Verzweiflung und Schuldgefühlen

Diese Website soll Dir helfen, mit dem Tod Deines Hundes umzugehen und Dir Impulse und Gedanken vermitteln, die den Umgang mit deinem Verlust erträglicher machen.

Es geht dabei nicht ums Vergessen oder Verdrängen, sondern darum, Dir Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen um Deinen Kummer zu lindern und mit der Trauer um Deinen Hund besser umzugehen!

Unabhängig davon, ob der Abschied erst wenige Tage her ist oder Du deinen Freund schon vor längerer Zeit hast gehen lassen müssen.

Hier findest Du…

die Dir helfen werden, besser mit der Situation umzugehen. 

Wer schreibt hier und warum?
Mein Name ist Markus, ich bin 30 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und unserem Labrador-Mix Ico im schönen Kölner Umland. Auf der „Über mich“-Seite erfährst Du noch mehr.
Ich habe diese Seite ins Leben gerufen, um eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen, die Menschen dabei hilft, besser mit dem Verlust ihrer treuen Kameraden umzugehen.

Intensität der Trauer – Oftmals mindestens so stark wie beim Verlust eines Menschen

Viele Menschen, die ihren Hund verloren haben, empfinden einen größeren  und tieferen Schmerz als beim Verlust eines (nahen) Verwandten oder guten Freundes.

Diese starken Gefühle sind für viele irritierend und manchmal werden sie als unangemessen empfunden, aber ich versichere Dir:

Die Intensität dieser Gefühle ist nicht unangemessen oder falsch! Du musst Dich dafür keinesfalls schämen oder ein schlechtes Gewissen gegenüber anderen (verstorbenen) Personen haben!

Dass der Tod unserer Kameraden uns so unglaublich stark mitnimmt, hat viele Gründe.

Zum einen ist es die Nähe und die viele Zeit, die wir mit unseren Lieben verbracht haben. Mit wohl keinem Menschen (außer vielleicht der Lebenspartnerin bzw. dem Lebenspartner) verbringen wir so viel Zeit und teilen so viele Momente und Rituale, wie mit unseren Hunden:

Die vielen Spaziergänge mehrmals am Tag, oftmals für Stunden.

Der Kühlschrank geht auf, die Fellnase sitzt plötzlich neben uns.

Man isst einen Joghurt und vom ersten Löffel an wartete unser Freund darauf, den Becher ausschlecken zu können.

Man räkelt sich nach dem Aufwachen das erste Mal im Bett und Hundi ist schon ganz aus dem Häuschen, weil es somit bald Frühstück gibt…

Dies sind nur wenige persönliche Beispiele meinerseits, aber jedes Herrchen und Frauchen teilt diese oder ähnliche Momente und so hat auch Dein Hund seine ganz individuellen Marotten und Eigenschaften, die Du im Laufe des Zusammenlebens lieben gelernt hast und schrecklich vermissen wirst.

Zum anderen unterscheidet sich auch die Intensität der Beziehung zu uns und unserem Hund gegenüber Freunden, Bekannten und Verwandten:

Für unsere Vierbeiner sind wir zu 100% verantwortlich, alles was sie haben sind WIR.

Sie verfolgen keine Ziele jenseits unserer Beziehung, sie sind nicht unabhängig und machen nicht „ihr eigenes Ding“.

Alles, was sie erleben und fühlen ist abhängig von UNS. Mehr Verantwortung für ein Lebewesen kann man nicht haben und die einzige Beziehung, die zwischen Menschen ähnlich gelagert ist, ist die zwischen Eltern und Kindern.

Nicht umsonst bezeichnen wir uns (ich zumindest) deshalb gelegentlich als „Hundemamas und –papas“ und das allein sagt eigentlich schon, warum der Verlust meist so furchtbar weh tut.

Trauer ist individuell – jeder Mensch trauert auf seine eigene Weise

Vielleicht fragst Du dich, wie Du am besten mit dem Verlust umgehen sollst damit der unsägliche Schmerz nachlässt?

Die einfache und manchmal enttäuschende Antwort darauf lautet: Es gibt keine Patentlösung, um mit Trauer umzugehen.

Wenn Du z.B. im Berufsleben eingespannt bist, kannst Du typischerweise nicht eben mal X Tage Urlaub nehmen, um die ersten Tage in Ruhe zu überwinden.

Vielleicht bist Du auch geradezu dankbar, dass Du dich mit Arbeit eindecken kannst, um abgelenkt zu sein um nicht stets an deinen felligen Freund erinnert zu werden.

Vielleicht ist es Dir möglich, deinen Alltagsablauf weitgehend so fortführen, weil noch ein oder gar mehrere andere Hunde im Haus sind, aber vielleicht auch nicht.

Vielleicht bist Du sehr religiös, anderweitig spirituell aufgeschlossen oder vielleicht bist Du auch ein Mensch der Wissenschaft und gibst daher nicht viel auf diesen „Glaubens-Hokuspokus“.

Wir Menschen, unsere Persönlichkeiten und unsere individuellen Situationen sind zu unterschiedlich, als dass es „den einen richtigen Weg“ geben könnte, der für alle gleichermaßen angemessen und passend ist.

Es ist daher nicht möglich, DIE eine „wahre“ Lösung für den Umgang mit der Trauer aufzuzeigen.

Was allerdings möglich ist, Dir zu zeigen welche Denkweisen, Ansichten, Rituale und welches Wissen (über sich selbst und ihren Hund) anderen Menschen dabei geholfen hat, Trost zu finden und so besser mit der Situation umzugehen.

Bevor wir uns diesen tröstlichen Aspekten zuwenden, macht es allerdings Sinn, ein wenig mehr über die Trauer zu erfahren – sozusagen aus wissenschaftlicher Sicht. Denn bei aller Individualität der Trauer gibt es doch ein weitgehend unkritisches Grundverständnis darüber, was Trauer auszeichnet.

Der "Lebewohl, Fellnase" Trauer-Ratgeber - Hilfe von Hundefreunden für Hundefreunde

Eine verlässliche Stütze im Umgang mit Trauer, Verlust, Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen. Lindere Deinen Schmerz durch wertvolle Denkimpulse und Einblicke in Geschichten anderer trauernder Frauen und Herrchen.

Die Phasen der Trauer

Typisch im Trauerprozess ist ein Durchlaufen verschiedener Trauer-Phasen, die schwerpunktmäßig von unterschiedlichen Emotionen und körperlichen bzw. seelischen Reaktionen geprägt sind.

Die meisten Menschen durchlaufen diese Phasen zu irgendeinem Zeitpunkt, wobei kein wirklicher Konsens herrscht, wie lange eine jeweilige Phase andauert (auch dies ist individuell) oder wie intensiv sie ausfällt.

Auch ist es nicht so, dass die Phasen strikt der Reihe nach durchlaufen werden, sondern es sich vielmehr um einen wellenförmigen Prozess handelt, bei dem ein Zurückfallen in eine der vorhergehenden Phasen üblich ist.

Trauerphase 1 – Verleugnung und Nicht-Wahr-Haben wollen

Typische Gefühle in dieser Trauer-Phase sind Leere, Unwirklichkeit, Empfindungslosigkeit, Ohnmacht/Betäubung, Chaos und Starre.

Sie ist geprägt von Äußerungen wie „Das kann nicht sein“, „Ich bin verloren“, „Das ist alles nur ein schlechter Traum“ etc.

Auch körperlich-seelische Reaktionen lassen sich beobachten, beispielsweise ein veränderter Pulsschlag, Schweißausbrüche, Unruhe, Erbrechen, Desinteresse, Verwirrung und Kontaktverweigerung und motorische Unruhe.

Trauerphase 2 – Aufbrechende Emotionen

In dieser Phase sind Emotionen wie Angst, Traurigkeit, Wut, Ohnmacht und Schuldgefühle häufig präsent.

Typische Gedanke hierbei sind beispielsweise „Hätte ich besser aufgepasst“, „Die Ärzte sind Schuld“, „Hätte ich mehr für meinen Hund getan…“, „Es war doch so wunderbar gerade…“

Zu den möglichen körperlich-seelischen Reaktionen gehören u.a. Reizbarkeit, Depression, Herzrasen, Atemnot, Stimmungslabilität, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Desinteresse oder Apathie.

Trauerphase 3 – Suchen und Sich-Trennen

Einsamkeit, Verzweiflung, Unverständnis, Hilflosigkeit, aber auch Dankbarkeit und Freude fallen u.a. als typische Gefühle in die 3. Trauerphase.

Äußerungen wie „Ich suche ihn/sie überall“, „Ich glaube, meinen Hund bellen gehört zu haben“, „Darüber hätte sich mein Hund gefreut“ sind hier typisch und unterstreichen den Aspekt des „Kontakt-Suchens“ bis dann meist wieder Gedanken der Trennung aufkommen und das Bewusstsein über den Verlust eintritt.

Zu den typischen seelisch-körperlichen Reaktionen gehören intensive Träume, depressive Zustände, Suchverhalten, das Reden mit dem verstorbenen Hund und innere Zwiegespräche.

Trauerphase 4 – Neuer Welt- und Selbstbezug

Die 4. Phase kann als Phase des Aufbruchs bezeichnet werden und wird überwiegend von positiven Gefühlen wie Glück. Freude, Befreiung, Erleichterung, Dankbarkeit und Ruhe bestimmt.

Typisch sind hier Äußerungen wie „Ich bin froh, den Verlust meines Hundes verarbeitet zu haben“, „Ich kann mich endlich wieder auf andere Aspekte des Lebens konzentrieren“ oder „Mein Hund ist in Gedanken immer an meiner Seite“.

Dennoch bleibt der Körper bzw. die Seele weiterhin anfällig für negative Impulse und Rückschläge in Form einer labilen Stimmungslage, Überreaktion auf andere Arten von Verlust etc.

Trost als wichtiger Aspekt zur Bewältigung der Trauer

Trauer ist ein Anpassungsprozess, der im wesentlichen vom Faktor Zeit und deiner Bereitschaft abhängt, deine Situation durch eine andere Brille zu betrachten.

Bei dem einen verläuft dieser Prozess schneller und geradliniger, beim einem anderen braucht es länger und nach zwei Schritten nach vorne folgt einer zurück, wie  es oben im Kontext der Trauerphasen ja bereits erwähnt wurde.

Daher ist es wichtig „am Ball zu bleiben“ und Dich für tröstliche Sichtweisen zu öffnen und Dir diese immer mal wieder vor Augen zu führen.

Das bedeutet auch, dass  Du dir zum einen zugestehen musst, Trost finden zu dürfen und zum anderen ein wirkliches Bewusstsein dafür zu schaffen, in welchen Aspekten deiner Situation Trost liegen kann.

Du kannst beispielsweise deinen Fokus weg vom Verlust legen und stattdessen die euch gegebene, gemeinsame Zeit als Geschenk des Schicksals ansehen.

So wird aus einem verbitterten Blickwinkel über den Verlust (der übrigens unumgänglich ist) ein dankbarer und demütiger Blickwinkel, der Dir zeigen kann, wie privilegiert Du bist, einen Teil deines Lebens mit deinem Hund verbringen zu dürfen.

Es sind diese und viele andere Impulse, die verinnerlicht werden können, um eine „Heilung“ herbeizuführen und die Trauer besser zu überwinden, als wenn Du nur die Zeit für Dich arbeiten lässt.

Die Situation bleibt schwierig, natürlich! Aber ich versichere Dir, dass Du – egal wie niedergeschlagen Du dich gerade fühlst – mit der Situation zurecht kommen wirst, wenn Du dich für diese Arten der Denkweise öffnest.

Du bist stark – auch wenn Du dich gerade nicht so fühlst

Ich weiß, dass Dir im Moment vermutlich jede Zuversicht diesbezüglich fehlt. Ich möchte Dir allerdings einen weiteren Ausblick geben, den ich persönlich für tröstlich halte und der auch Dir hoffentlich dabei hilft, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Weil der Tod eine der natürlichsten Sachen und ein zentrales Konzept der Natur ist, haben wir Menschen im Laufe unserer Entwicklung mächtige Mechanismen entwickelt, um Tod, Trauer und Abschied emotional zu verarbeiten. Jede Generation vor uns betrauerte ihre Verluste, ebenso wie viele Tierarten auch – seit hunderttausenden von Jahren.

Die Fähigkeit mit Trauer umzugehen, ist also genetisch tief in unser verankert und auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der Trauerprozess in 99% der Fälle ganz von selbst und natürlich abläuft – selbst bei traumatischen Ereignissen.

Wie kurz zuvor angedeutet, verläuft die Bewältigung dabei nicht linear und konstant, sondern viel eher wellenförmig.

Je nachdem, wie akut der Tod deines Hundes ist, wirst Du diese Mechanismen auch vielleicht schon bei Dir beobachtet haben: Trotz deines Verlustes gab es vermutlich bereits Situationen, in denen Du mal nicht pausenlos an deinen Hund gedacht hast.

Vielleicht sogar solche, in denen Du gelacht oder wenigstens geschmunzelt hast oder zumindest ausgelassen warst.

Das ist gut und wunderbar so und du brauchst kein schlechtes Gewissen deshalb zu haben!

Auf Momente der Trauer dürfen, können und sollen auch Momente der Freude und Ausgelassenheit folgen!

Du darfst auch jetzt mit Freunden lachen, die Wärme der Sonne genießen, persönliche Erfolge feiern oder was auch immer gerade ein Glücksgefühl in Dir auslöst!

Du bist nicht dazu verdammt, fortan in absoluter Traurigkeit zu leben, auch wenn Du dich vielleicht gerade so fühlst.

Es ist kein Verrat an Deinem Hund, wenn es Dir auch mal wieder richtig gut geht zwischendurch!

Im Gegenteil: Ich bin mir sicher, deine Fellnase wünscht sich gerade nichts mehr für Dich, als dass Du wieder glücklich bist und mit Dankbarkeit an ihn denkst!

Alles, was an Emotionen in deiner Situation in Dir hochkommt, ist eine absolut natürliche Reaktion deiner Psyche – im Guten, wie im Schlechten. Wehre dich nicht dagegen, sondern akzeptiere dieses (anfänglich intensive) Wechselspiel der Gefühle sozusagen als „Vorsehung“ von Mutter Natur.

Der "Lebewohl, Fellnase" Trauer-Ratgeber - Hilfe von Hundefreunden für Hundefreunde

    Eine verlässliche Stütze im Umgang mit Verlust, Trauer, Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen
  • Erfahre an Hand echter Geschichten anderer trauernder Frauchen und Herrchen, dass Du mit Deinen Qualen, Gedanken und Gefühlen nicht allein bist
  • Lindere Dein Leid durch Impulse und Blickwinkel, die Dich Dein Handeln besser nachvollziehen lassen
  • Mache Dir Sichtweisen zu eigen, mit denen Du Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen ausräumen kannst

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129 comments… add one

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  • Julia Olschewski Mai 18, 2020, 3:30 pm

    Danke für diesen wichtigen Beitrag – endlich einmal jemand, der versteht, dass man auch um Tiere – in diesem Fall Hunde – trauern darf.
    Ich habe leider nach wie vor das Gefühl, dass Haustiere „von der Platte fallen“, wenn es um Trauer geht. Der Grund: Es gibt nach wie vor zu viele Menschen, die nicht verstehen wollen, dass Tiere in vielen Fällen die „besseren Menschen“ sind. Der Verlust eines geliebten Vierbeiners kann genauso schlimm sein, wie der Verlust eines geliebten Menschen.

    VG,
    Julia

    Reply
  • Michael Apr 19, 2020, 8:03 am

    Hallo zusammen,
    Danke Markus für diese tolle , inspirierende seit.
    Alles was ich hier lesen kann , ist in einem Chaos durcheinander auftreten. ….
    Kurz zu mir und meinem Ereignis mit meinem kleinenwirbelwind.

    Ich wollte nie ein HausTier haben , wegen der Verpflichtung, kosten und ja auch wegen dem Dreck was ein Tier ganz normal macht.
    2009 kam meine Mona in mein Leben,
    Eine 6,5 Wochen (ja zu früh, ich weiss)junge kl.Münsterländer-Mix-Labrador Hündin in mein Leben. Und zack War es geschehen um mich. Da War mir Dreck Arbeit etc alles egal.
    Mona und ich wurden zu einem eingeschweissten tollen Team. Sie War geduldig mit mir und wir haben von einander gelernt .

    Ich musste mein seelenkind am letzten Dienstag den 14.04.2020 zum Arzt bringen da es ihr ganz unerwartet ganz schlecht ging. Sie lahmte und verweigerte Leckerchen und fressen, trank nur wenig und bewegte sich kaum. Beim TierArzt kam die Diagnose Krebs auf der Milz welcher schon weit verwundert War und gestreut hat auf die Lunge. Die Milz ist wohl auf Grund des Tumor gerissen und es liefen blut/Körperflüssigkeiten in den bauchraum. Der absolute Alptraum !!!!! Mir War klar und verständlich, was es heisst. Ich musste sie gehen lassen.

    Ich habe an ihrer Seite gestanden. Hab sie nicht allein gelassen , ihr auch nur wie so ein andere Vorredner hier, nur Schöne Dinge gesagt.ich hatte ihr damals bei dem Einzug in meinem Herzen versprochen , das ich sie im Alter (wenn es überhaupt alt ist) nicht aus Egoismus durch OP’s oder der gleichen Tortur aussetzen, und bis zum letzten Atemzug bei ihr bin. Das habe ich ihr auch alles so eingehalten. Ich habe viel Dankbarkeit ,liebe und grosse Sehnsucht nach ihr. Aber leider ist es ja klar das der Lauf des Lebens nun mal so ist.
    Sie hinterlässt mir eine riesengroße Lücke, ich laufe in der Wohnung fassungslos Rum.
    Quasi wie Falschgeld.
    Meine Wohnung wirkt so endlos gross und leer. Diese stille! !!!! Kein tapsen, kein gebelle, kein schnarchen von ihr , das fehlt sehr.
    Ich laufe diese Woche die Wege die ich mit ihr ging. Fühle mich ihr sehr nah. Schaue Fotos (meine Wohnung War schon vorher mit Fotos von ihr voll) von ihr und spreche mit ihr. Bei Freunden und Familie kann ich auch jetzt schon sehr gut über Mona sprechen , auch ohne weinen. Was mir bissen zu schaffen macht sind Situationen wo man sie „zurückruft“ oder man sich umdreht ob die kleine „Motte“ hinterher kommt.
    Denke aber auch das es völlig normal ist. Es sind die maroden die man sich elf Jahre angeeignet hat.
    Das weinen kommt nur noch wie du beschrieben hast wellenartig.
    Aber seltener.

    Ich Danke in erster Linie meiner Mona,
    Aber auch dir für diese Seite.
    Gruß Michael

    Reply
  • Yolanda Apr 5, 2020, 10:07 am

    Hallo Markus, wir haben gestern unseren 15 einhalb Jahre alte Labrador Hündin Luna verloren. Innerhalb von 2,5 Stunden. Sie hatte plötzlich so abgebaut. Ein Tumor war in ihrem Bauchraum geplatzt und wir mussten schnell eine Entscheidung treffen da es ihr sehr schlecht ging. Ich kann kaum damit umgehen. Ich bin wie gelähmt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie wir das schaffen sollen. Danke für deine so schön geschriebene Seite. Viele Grüße Yolanda

    Reply
  • Simone Apr 1, 2020, 3:51 pm

    Ich musste am Donnerstag mit ansehen, wie mein 9 jähriger Jack Russel Roxy von einem UPS Wagen überfahren wurde. Sie lag mit gebrochenem Rückgrat da, als ich meine Hand auf ihrem Bauch hatte versuchte noch 2 mal ihr Köpfchen zu heben und schaute mich mit ihrem: „entschuldige für’s nicht hören“ Blick an. Von da an, blackout…
    Irgendwann saß ich mit meinem Baby auf dem Arm in der Garage einer Freundin, bei der das Unglück passiert ist. Ich habe meinen besten Freund, meinen Weggefährten, meinen Seelentröster verloren . Roxy war für mich ein sehr wichtiger Bestand meines Lebens. Sie war da, als ich vor 3 Jahren wegen Depressionen in Behandlung war und den Sinn meines Lebens fast verloren hätte. Sie war immer an meiner Seite, ließ nicht von mir, tröstete mich und zeigte mir warum es sich zu leben lohnt. Roxy war ein wichtiger Teil der mir half gesund zu werden.
    Ich bin so fertig, dass ich medikamentös behandelt werde. Diese Bilder vom Unfall verfolgen mich jeden Abend im Bett. Sie fehlt mir so sehr.
    Und zu all dem Schmerz behauptet der Fahrer ich hätte ihn verprügelt und hat mich wegen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt.

    Reply
  • Lisa Mrz 25, 2020, 2:44 pm

    Hallo lieber Markus, danke für diese tolle Seite!
    Meine Hündin Gerda ist am 27.12.2019 plötzlich im Alter von 8 Jahren verstorben!
    Und ich habe das Gefühl es erst jetzt zu realisieren, alle Personen in meinem Umfeld sagen ich solle ihre Sachen weggeben, dann wird es besser, aber das fühlt sich noch falsch an!
    Sie fehlt einfach so sehr 😢

    Reply
    • Kerstin Apr 10, 2020, 11:31 am

      Hallo Lisa, mein geliebter Floyd musste ich im November 2018 erlösen. Glaub mir, die Welt ist seither nicht mehr dieselbe . Jeder Mensch tickt anders, aber ich würde mich nicht von allen Sachen trennen. Seine Leinen hängen heute noch an seinem Platz und wenn es regnet, rieche Geruch des Leders , so als wenn wir gerade von unserer Runde heim kommen. Sein roter Lieblingsball liegt neben seiner Urne und ich bin froh, es zu berühren, wenn es mich überkommt. Ich bin heute noch am heulen, wenn ich an ihn denke oder unsere gemeinsamen Wege beschreite. Der Verlust ist so schlimm, nie hätte ich für möglich gehalten. Aber wie gesagt, jeder Mensch geht anders damit um. Sei tapfer! Liebe Grüße Kerstin

      Reply
  • Sandra Mrz 25, 2020, 1:26 pm

    Hallo Markus
    Schön, dass es deine Seite gibt. In der Trauer tut es gut, all die Zeilen und Kommentare zu lesen. So entsteht eine Verbundenheit in dem momentanen Gefühl der Trauer und Abgetrenntheit.
    Ich habe meine Chabba, eine wundervolle 8 Jahre alte Berner Sennenhündin vorgestern über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ganz plötzlich, über Nacht hatte sie gelbe Schleimhäute im Mund und gelbe Augen bekommen. Wir mussten sie in der Tierklinik lassen, so dass sie mit Infusionen etc. versorgt werden konnte. Am Samstag Abend in die Klinik und am Montag morgen mussten wir sie erlösen. Der Schock ist gross, alles viel zu schnell und unverhofft… Die Leber hatte nicht mehr gearbeitet, ihren Körper dermassen vergiftet. Abschliessend wissen wir nicht so genau, an was sie genau erkrankt ist, eine akute Vergiftung konnte es nicht sein, sonst hätten all die Infusionen und Antibiotika etc. die Blutwerte verbessert. Wir vermuten, dass es eine maligne Histiozytose/Sarkom, typische Krankheit von Berner Sennenhunden, gewesen ist. Wir wollten sie nach ihrem Tod nicht weiter untersuchen lassen. Es genau zu wissen, bringt sie nicht wieder zurück. Ich bin in den Wellen der Trauerphase, einmal zerreisst es mir fast mein Herz und ich kann es kaum aushalten und dann kommen wieder Phasen, da spüre ich sie ganz nah bei mir und sehe sie überall. Ich versuche mich mit ihr, mit ihrer liebevollen Seele zu verbinden und das ist mein Trost. Ich glaube fest daran, dass wir IMMER miteinander verbunden sind, in einer anderen Form, auch wenn wir eine räumliche Trennung haben.
    Ich wünsche Allen die hier um ihren Wegbegleiter/in trauern viel Kraft.
    Herzensgrüsse

    Reply
  • Janine Mrz 20, 2020, 7:31 pm

    Hallo!! Ich weiss gar nicht, wie ich anfangen soll.. Am Mittwoch den 18.03.2020 musste ich meine fast 12 jährige boxer Hündin einschläfern lassen.. Gehirntumor von jetzt auf gleich.. Einen Tag vorher ging es ihr noch gut einen Tag später konnte sie nicht mehr aufstehen.. Ich wollte sie hinstellen sie kippte immer wieder um.. Wir sind direkt zur tierklinik und die sagten gehirntumor und nichts würde mehr was bringen.. Es wäre egoistisch von uns gewesen sie mit Medikamenten vollzupumpen und haben uns entschlossen sie gehen zu lassen.. Trotz allem ich weiss, das es richtig war so zu handeln.. Fühle ich mich so unvollständig so alleine.. Ich kann ihr sachen Körbchen Näpfe, Spielzeug, decken usw.. Nicht wegräumen es bricht mir das Herz.. Bekomme die Bilder nicht aus dem Kopf wie hilflos sie war
    Ich fühle mich einfach nur leer..

    Reply
  • Beate Dietz Mrz 10, 2020, 3:23 pm

    Hallo alle Ihr Lieben! Gestern sind es vier Wochen her, dass wir unseren Timmy gehen lassen mussten. Im Mai wäre er stolze 17 Jahre alt geworden. Ich bin recht schnell auf diese Seite gestossen, konnte aber nichts schreiben, weil ich viel zu traurig war und mir die Augen vor den Kopf geweint habe. Ganz schlimm fand ich das Nach-Haus-Kommen. Alles leer und tot, kein Timmy, der sich darüber freut, dass ich wieder da bin. Irgendwie schien meine ganze Struktur ins Wanken gekommen zu sein. Keine Spaziergänge (die nämlich ohne Hund keinen Sinn machen), keine Gespräche mit anderen „Hundemenschen“, keine Nähe zur Natur – alles weg. Beim Stöbern im Internet traf ich dann auf eine Seite, die sich mit dem Schicksal der rumänischen Straßenhunde beschäftigt. Und unter all den vielen, vielen Fotos von Hunden, die ein zu Hause suchen, „sprang“ mich die sanfte Sofie (so wurde sie dort bezeichnet) an. Und was soll ich sagen – es war so, als hätte Timmy sie geschickt! Am Samstag kommt sie an!! Ich zähle die Stunden und kann es kaum erwarten, sie in die Arme zu schließen. Vielleicht solltet ihr euch auch überlegen, einem „neuen“ Hund ein zu Hause zu schenken. Es wird nicht der gleiche Hund, mit den gleichen Eigenschaften sein. Natürlich nicht! Aber ein Wesen, dass Liebe sucht und wir sind die Wesen, die ihnen diese Liebe gebe können. Also, nur Mut!

    Reply
  • Natalia Feb 19, 2020, 7:53 pm

    Hallo Markus,

    mein Hund Misu, 15 Jahre hatte eine nicht gut funktionierende Herzklappe und bekam deshalb täglich mehrere Tabletten… schon über 2 Jahre… nun wollte er gestern morgen nicht gassi gehen… aber er musste ja bevor ich zur Arbeit gehe. Also bin ich mit ihm runter, er pinkelte direkt vor der Tür und wollte keinen Schritt weiter… also gingen wir wieder hoch und ich zur Arbeit. Mittags rief mich mein Freund panisch an dass es Misu garnicht gut geht. Ich schickte einen Nachbarn zu ihm der sich mit Hunden sehr gut aus kennt damit mein Freund mit unseren zwei Babys und unserem kranken Hund nicht alleine ist. Ich bat sie zum Arzt zu fahren. Ich machte sofort Feierabend und fuhr direkt zum TA. Leider kam ich wenige Minuten zu spät. Misu hatte sich im Auto noch bewegt und ungesehen und vor der Praxis ist er dann in den Armen meines Nachbars gestorben. Als ich an kam lag er in decken eingewickelt im Flur vor der Arztpraxis weil sie noch zu hatten. Ich dachte in dem Moment, ich würde sterben. Ich sah mein erstes Baby da liegen. Die Augen weit offen, die Zunge hing raus. Er war so warm und ich weinte und hielt ihn einfach nur fest bis er ganz starr wurde. Meine Welt ist zerstört. Ich habe zwei kleine Kinder 2,5J. und 1,5J. aber dieser Schmerz und diese leere machen mich ganz fertig. Ich habe gestern sowohl heute mehrere Stunden mit weinen verbracht. Auch jetzt kriege ich mich nicht mehr ein. Ich höre ihn in der Wohnung. Ich passe auf wenn ich von der Couch runter gehe, damit ich nicht auf ihn trete, ich schaue nach ob er Wasser in seinem Napf hat, wenn die Kinder Essen fallen lassen, warte ich das Misu kommt und sich bedient. Es ist das schlimmste Gefühl, welches ich jemals empfunden habe. Als ich heute von der Arbeit nach Hause kam dachte ich, ich werde ohnmächtig. Ich weinte und saß lange im Flur und schaute auf seinen Platz. Er ist einfach nicht mehr da. Und ich will und muss funktionieren und stark sein. Denn meine Kinder und mein Freund brauchen mich. Aber gerade fühle ich mich einfach zu nichts in der Lage. Wenn ich könnte, würde ich alles tun um meinen Misu noch einmal zu umarmen, ihm sagen, dass er der beste und tollste Hund für mich war und ich ihn immer lieben und an ihn denken werde.

    Reply
  • Enya Feb 19, 2020, 1:44 am

    Guten Abend,
    Ich habe am 01.01.2020 meinen Elvis für immer gehen lassen. Elvis war ein kleiner cremefarbener Langhaar Chihuahua. Er wurde 16 Jahre alt. Der schlimmste Tag in meinem Leben der 01.01.2010 ist eingetreten und and diesem Tag habe ich meinen besten Freund und die Liebe meines Lebens verloren. An diesem Tag sollte alles anders sein. Mein bester Freund ist mir einfach aus den Händen geglitten und mir ist der Boden unter den Füßen weg gezogen worden. Elvis war seit seinem 13. Lebensjahr erblindet. Trotz seiner Blindheit hat er sein Leben und den Alltag mit mir Majestätisch bewältigt. Er war mein ständiger Schatten. Elvis begleitete mich immer zur Arbeit. Es gab mich nie ohne ihn. Leider litt er an eine Herzinsuffizienz und hatte sich an dem Tag seiner Einschläferung Wasser in der Lunge gebildet. Davor hatte er schon seit Weihnachten einen Infekt. Dieser hat seinen Körper sehr geschwächt. Elvis hat so tapfer gekämpft.Ich habe spontan entschieden den Tierarzt die Praxis für uns öffnen zu lassen. Ich habe ihn anschaut und gesagt das ich nicht will das er nicht mehr richtig atmen kann. Blind und dann nicht atmen können. Er war so tapfer. Ich kann bis heute nicht glauben das dieser Tag gekommen ist und das es passiert ist. Man versuchte dieses Thema immer weit weg zu schieben. Doch dann klopft der Sensenmann wirklich and der Tür und man spürt das man seinen besten Freund gehen lassen muss. Ich vermisse ihn unendlich. Vor allem vermisse ich seinen Geruch und sein Fell, seine Küsse und sein rufen nach mir. Elvis wurde eingeäschert. Ich habe eine Perlmutt färbende herzförmige Keramik Urne für ihn ausgesucht, beklebt mit einer Pfote aus Strass. Genau so edel war er. Sie past so perfekt. Er steht nun auf meinem Nachttisch und ich schlafe meistens mit seinem kleinen Halsband ein. Elvis deine Familie liebt dich und wir vermissen dich so sehr. Es gibt keine Worte für die leere die du hinterlassen hast. In Gedenken an alle Frauchen und Herrchen die um ihren Schatz trauern. Ich hoffe wir sehen uns eines Tages alle wieder.
    Enya

    Reply
  • Annette Feb 12, 2020, 12:06 pm

    Vor 3 Tagen wurde mein Hund eingeschläfert. Es war mein absoluter Herzenshund und 13 Jahre mein treuer Begleiter. Vor diesem Tag hatte ich eine Wahnsinnsangst, doch der Tod kennt keine Gnade. Im Moment kann ich es noch nicht glauben, weil eine so starke Beziehung kann nicht von einem auf den anderen Tag vorbei sein. Ich habe auch Angst, was jetzt noch alles auf mich zukommt. Es ist so schade, ich kann die Zeit nicht zurück drehen.

    Reply
  • Marcus Feb 11, 2020, 11:46 pm

    Meine Zuckermaus hatte vor 2 Wochen einen Schwächeanfall. In der Klinik wurden Tumorzellen entdeckt. Nun weiß niemand wie lange meine 13 jährige über alles liebende Maus noch leben wird.
    Ich bin am verzweifeln weine jeden Abend in den Schlaf . Ich weiß nicht wie ich das alles überstehen soll …
    Sie war die letzten 13 Jahre immer Tag und Nacht bei mir !
    Ich bin Landwirt , daher ist sie IMMER jede Sekunde bei mir ! Sie ist mein Schatten !!! Sie bedeutet mit mehr als JEDER Mensch in meinem Leben!!!!
    Egal ob Mähdrescher, Trecker, Auto oder die vielen Demos von uns Landwirten! Sogar Motorrad fährt sie mit !!! Ohne meine Maus wird mein Leben eine einzige Leere. Sie liegt jetzt natürlich neben mir und merkt das ich traurig bin 🙁

    Ich weiß nicht mehr weiter !!!!
    Ich vermisse sie schon jetzt !!!

    Reply
  • rebecca ostrau Feb 5, 2020, 1:55 am

    Wir mussten heute nach langer Krankheit unser geliebtes möppschen gehen lassen. Sie war leider sehr krank, Lymphdrüsen Krebs. Doch man konnte sich leider nicht auf das vorbereiten was kam. Mein Mann und ich sind traumatisierte. Wir haben dieses süße Wesen so sehr geliebt…ich würde sagen wie ein Kind. Nun fehlt sie und es gibt nichts was ich dagegen tun kann. Sie fehlt uns….in ihrer kurzen Lebensdauer von 4 Jahren hatte sie einfach kein Glück. Wir haben alles gegeben und den Kampf nun doch verloren

    Reply
  • Madeleine Feb 3, 2020, 1:00 pm

    Vorgestern, am 01.02.2020, ist mein kleiner Hund Pablo von einem Auto überfahren worden und war sofort tot. Er wurde nur 5 Jahre alt.
    Er war mein absoluter Liebling. Mein tierischer bester Freund. Mein Seelentröster.
    Ich mache mir solche Vorwürfe, denn ich war zu diesem Zeitpunkt nicht zu hause. Aber man kann lange darüber grübeln, hätte, wenn und aber… zurückbringen kann Ihn mir nichts davon.
    Vor 6 Jahren haben wir schon einmal eine Hündin durch einen Autounfall verloren, bei einem Spaziergang im Wald.
    Ich fühle mich wie verflucht.
    Ich lese mich durch diese Seite und schöpfe für einen Moment neue Kraft, leider hält es nur kurz. Wahrscheinlich ist es alles noch zu früh.
    Trotzdem danke, für deine mitfühlenden Worte!

    Reply
  • Edda Jan 20, 2020, 5:54 am

    Wie lieb und nett, wusste nicht dass es so viel Mitleid und Verständnis für diese Trauer gibt!
    Lieben herzlichen Dank, Edda.

    Reply
  • Bettina Jan 14, 2020, 9:55 pm

    Hallo Markus und alle anderen,

    gestern Abend ist meine Pulihündin Smilla plötzlich und völlig unerwartet zu Hause verstorben. Wahrscheinlich ist es ein akuter Herz-Kreislauf Zusammenbruch gewesen. Ich konnte nichts mehr für sie tun und bin total geschockt. Morgens waren wir noch ganz normal spazieren. Sie war zwar in Behandlung wegen einer Niereninsuffizienz und eines ungeklärten Hustens, aber das war alles nicht lebensbedrohlich. Vorher hatte sie gut gefressen und war nochmal kurz im Garten. Dann hatten wir es uns im Wohnzimmer eigentlich gemütlich gemacht. Kurz darauf habe ich gemerkt, dass irgendwas nicht mit ihr stimmt. Sie wirkte völlig abwesend, ließ sich nicht mehr ansprechen. Ich habe sie dann auf die Diele getragen und noch alles versucht, Aber nach etwa 5 Minuten war sie tot. Sie ist geschätzt nur 10 Jahre alt geworden. Sie war 8 Jahre und 5 Monate bei mir, direkt aus dem Tierschutz in Ungarn. Sie war immer ein sehr unsicherer Hund, aber total lieb und hat gerne gekuschelt. Wir hatten uns gut zusammengerauft. Sie hatte, glaube ich ein schönes Leben bei uns und es hätte noch gerne eine ganze Weile so weitergehen sollen.
    Man das ging alles so schnell zu Ende…..unglaublich.
    Die Tierärztin meinte aber heute, dass man da, wahrscheinlich auch mit Erfahrung, nichts mehr hätte machen können.
    Meine liebe Smilla, mein Smiddelchen, meine kleine Mausi, ich hoffe einfach, dass du gut über die Regenbogenbrücke gekommen bist, Mach es dort gut, jetzt vielleicht mit weniger Ängsten als hier und grüß mir den lieben Humboldt von mir. Der wird dir wie hier auf Erden bestimmt alles zeigen. Ich habe euch beide sehr lieb.

    Dein Frauchen
    Bettina

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  • Bettina Jan 14, 2020, 3:10 am

    Hallo Markus,
    ich bin gerade ganz aufgelöst, weil vor etwa 6 Stunden meine kleine Pulihündin Smilla ganz plötzlich und völlig unerwartet bei uns zu Hause verstorben ist. Über die Todesursache kann ich nur spekulieren, im Grunde ist sie von einer Minute auf die andere zusammengebrochen. Ich habe noch vergeblich versucht sie wiederzubeleben. Kurz vorher war sie noch im Garten und kam ganz wie immer wieder rein und hat sich im Wohnzimmer ins Körbchen gelegt. Sie hatte zwar in letzter Zeit gesundheitliche Probleme (Niereninsuffizienz, ungeklärter Husten) und wir waren deshalb auch mit ihr in Behandlung, aber eigentlich schien das alles nicht lebensbedrohlich zu sein. Natürlich habe ich mir auch Sorgen gemacht, aber auf unseren Spaziergängen und auch sonst war sie immer noch ganz fit und gut dabei.
    Sie war genau auf den Tag vor 8 Jahren und 5 Monaten aus Ungarn zu uns gekommen. Sie ist geschätzt nur 10 Jahre alt geworden. Ich bin wirklich völlig fertig. Alles ging so schnell!
    Sie war ein total lieber, aber auch sehr unsicherer Hund. Am Anfang war es nicht so einfach damit umzugehen, aber wir haben uns mit der Zeit gut zusammengerauft. Sie hat mir doch sehr vertraut. Ich denke, sie hatte es hier letztendlich schön, sie konnte sich zurückziehen, wenn sie wollte. Abends, wenn die Kinder im Bett waren, ist sie immer aus ihrem Körbchen ins Wohnzimmer gekommen und hat sich kraulen lassen. Das war das Größte für sie. Und im Sommer konnte sie stundenlang versteckt im Garten unter den Büschen liegen.
    Liebe Smilla, mein Smiddelchen, meine kleine Mausi,
    Ich bin so traurig, ich hätte dich so gerne jetzt bei mir, ich hoffe es geht dir gut, wo immer du bist. Grüße mir den unvergessenen Humboldt dort oben.

    Danke, dass ich das hier gerade loswerden konnte.

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  • Claudia Jan 9, 2020, 8:33 pm

    Ich habe vor 4 Tagen meinen 13 Jahre alten Labrador Mix Falco gehen lassen müssen und kann alles noch nicht so wirklich realisieren ??

    Reply
  • Susanne Jan 4, 2020, 9:17 pm

    Hallo Markus,
    Mein wunderbarer Berner Sennenhund ist am Heiligabend im Urlaub plötzlich verstorben. Es war sehr stressig. Er hatte einen unerkannten Tumor und am 24.12. eine Magendrehung dazu. Ich hatte ihn 6 Jahre. Er kam mit 4 1/2 Jahren aus Berner in Not zu mir wie ein Geschenk aus heiterem Himmel. Er erhellte mein Leben in einer sehr traurigen Phase nach einer sehr konfliktreichen Scheidung . Ich fühlte mich sehr einsam. Der Hund hat mich so innig und liebevoll selbst in meine Kinderarztpraxis täglich begleitet. Sein plötzlicher Tod kam wie ein Schock. Es ist ja erst 10 Tage her.
    Ich bin jetzt wieder zuhause, mein Sohn ist aus dem Haus. Meine Tochter ( 16 3/4) ist beim Vater jetzt. Ich fühle mich so wahnsinnig einsam wie am Anfang nach der Trennung. Ich merke dabei, dass mir der Hund mein Alleinsein einfach weggepustet hat. Oder vielleicht vergleiche ich das Gefühl der Verlassenheit auch mit anderen einsamen Situationen. Ich bin ja viel unter Menschen und ständig in Trab. Aber wenn jetzt alles ruhig ist, fühle ich mich So unsagbar alleine. Ich lebe ohne Partner. Ich kenne natürlich die Trauerphasen. Aber hier wird noch etwas anderes durch den Tod des Hundes wieder hochgespült.
    Liebe Grüße

    Reply
  • Simone Jan 1, 2020, 5:22 pm

    Hallo Ihr Lieben,

    ich wollte mich bei Markus und euch allen für diese tolle Seite bedanken! Unser Olli ist am 07.11.2019 gestorben und es war furchtbar und tut nach wie vor höllisch weh.
    Für mich und meinen Mann war vieles sehr schlimm, aber am anstrengensten ist es nach außen so zu tun alles wäre alles in Ordnung und sich nichts anmerken zu lassen. Warum machen wir das? Weil die meisten Menschen es einfach nicht nachvollziehen können und daher auch kein Verständnis für uns hätten…jede Diskussion oder verständnisloser Blick, jede oberflächliche Phrase wäre für uns zu viel.
    Deshalb war diese Seite gerade am Anfang sehr wichtig für uns.
    Geteiltes Leid ist halbes Leid. Dafür danken wir euch von Herzen.
    Bisher können wir nichts positives am Tod unserer geliebten Olivers empfinden…keine Erleichterung, oder ähnliches.
    Aber man gewöhnt sich an die Leere. Was mir nach wie vor am meisten weh tut ist, dass wir ihn nicht beschützen konnten. Natürlich kann man niemanden vor dem Tod beschützen, aber es fühlt sich trotzdem so an, als hätte ich ihn im Stich gelassen. Er musste sterben und alleine in die neue Welt gehen und wir sind noch hier….als wir ihn aus dem Tierheim geholt haben, versprachen wir ihm, dass ab jetzt alles gut wird und wir ihn beschützen werden. Mir ist bewusst, dass diese Gedanken nicht rational sind, und trotzdem macht es mir zu schaffen….er hat sich doch auf uns verlassen und war auf uns angewiesen.
    Er war zum Schluss zerbrechlich und verletzlich und musste beschützt werden und wir konnten ihm aber nicht mehr helfen.

    Könnt Ihr diese Gedanken verstehen?

    LG Simone

    Reply
    • Christiane Mai 2, 2020, 10:47 am

      Liebe Simone,
      es ist zwar schon eine Weile her, dass Du diesen Post hier geschrieben hast, aber ich bummel mal wieder über diese Seite, weil ich nicht weiss, was ich jetzt mit meiner leeren Zeit ohne Frieda anfangen soll. Laufe auch heute, nach mittlerweile 6 Wochen, immer noch rum wie Falschgeld.
      Ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du empfindest. Auch wir haben unsere Maus aus dem Tierschutz und sagten, dass wir immer auf sie aufpassen werden. Dann am 24.03.2020 ging es nachmittags mit dem Elend los. Ganz plötzlich, ohne Vorwarnung. Unsere Frieda starb dann innerhalb von 6 Stunden, unser Tierarzt hat sie dann kurz vor Ende noch erlöst. Dieses Gefühl, so machtlos neben dem Hund zu liegen. Zu hoffen, dass sie bei den Versuchen, doch noch hochzukommen auf ihre Beine – und es nicht schafft – diese Bilder werde ich nicht los. Auch jetzt schießen mir wieder die Tränen in die Augen. Ich fühlte mich so macht- und hilflos. Werde ebenfalls das Gefühl nicht los, dass ich sie nicht ausreichend beschützt habe, ihr nicht helfen konnte. Mache mir Vorwürfe.
      Es tut so verdammt weh. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so einen Schmerz gefühlt. Die ersten Tage nach Friedls Tod waren die schlimmsten. Ich konnte mich kaum bewegen, weil mir alles weh tat. So langsam realisiere ich, dass sie nie nie nie mehr wieder kommt. Sie ist weg. Einfach so gegangen. Damit muss man sich erstmal arrangieren und neu orientieren. Kein leichtes Unterfangen. Auch ich habe niemanden, der Verständnis für meine Trauer aufbringt. Selbst die ehemaligen Hundebekanntschaften reagieren anders, als ich es hier erwartet habe. Auch das schmerzt. Die Empathie seitens der Familie hält sich ebenfalls in Grenzen. (Aber das sind hier eh alles Gefühlskrüppel)
      Die Zeit allein heilt gar nix – nur jede Heilung braucht ihre Zeit. Ich hoffe, es wird langsam besser.
      Liebe Grüße
      Christiane

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  • Regina Schewc Dez 21, 2019, 6:24 pm

    Hallo lieber Markus, danke für deine Seite. Am 18.12. ist mein geliebter Robbie an seinem 12. Geburtstag von mir gegangen. Nach dem Tod meines Mannes vor 3 Jahren war er mir Trost und Halt. Auch bei meinen eigenen gesundheitliche Probleme war er mir Antrieb und zauberte mir immer ein Lächeln ins Gesicht. Und nun ist er von mir gegangen. Dies macht mich unendlich traurig. Nun bin ich ganz allein und ich weiß noch nicht wie ich damit klarkomme. Ich höre ihn immer noch durch die Wohnung tapsen und ich vermisse das gassi gehen. Die Wohnung ist so leer. Wann wird es besser? Danke das es diese Seite gibt Lg Regina

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  • Dani Dez 17, 2019, 6:47 pm

    Hallo alle zusammen, mussten am Sonntag vor 2 Tagen unsren Ayco, 14 Jahre und 3 Monate, gehen lassen. Es war furchtbar und dramatisch. Er war nur am orientierungslosen Rumdippeln und bekam 2 Krampfanfälle, die Hölle waren. Hatten nach langem Rumsuchen jmd. gefunden, der in der Nähe Notdienst hatte. 1. Mal hin hatte er nicht gleich einschläfern wollen, sondern erstmal paar Stabilisierungsspritzen… Half Stunden später nicht, er bekam einen schlimmen 2. Anfall. Wie er gehechelt und gefiept hat. Ich bekomms nicht mehr aus meinem Kopf. Diese Bilder und Geräusche. Ich komm nicht klar… Er ist dann in meinem Arm eingeschlafen, ganz schnell. Und am Montag habe ich meine neue Arbeitsstelle antreten müssen. Keine Ahnung, wie ich das jetzt gut hinkriege. Ich versuche mir Mühe zu geben, aber Heulkrämpfe vor der Arbeit aufm Weg dahin, in der Pause, auf der Heimfahrt… Leute, es ist die Hölle… Mein Herz ist gebrochen… Danke fürs Lesen und Danke, dass es diese Seite gibt! …

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  • Sudabeh Dez 12, 2019, 4:21 pm

    Hallo Markus! Heute Morgen ist meine Hündin Emmi bei uns Zuhause eingeschlafen. Ihr Tod kam plötzlich und unerwartet. Sie hatte vor ca. drei Wochen einen Herzinfarkt und bekam jetzt Medikamente. Gestern Abend hat sie noch gefressen, hat die Vögel im Garten gejagt und war gut drauf. Heute morgen dann hat sie bei mir gelegen und angefangen zu hecheln, ihr Herz schlug nur noch sehr schwach und nach knapp einer Stunde war sie tot. Es ist unendlich traurig und was mich jetzt besonders bedrückt, ist die Tatsache, dass sie kurz bevor sie starb ein paar Mal gejault hat. Gibt es dafür eine Erklärung?
    Danke!

    Reply
    • Ina Dez 23, 2019, 12:40 am

      Mir gefällt besonders deine sachlich fundierte zum Teil wissenschaftlich unterfütterte Gestaltung dieser deiner Seite – das mal vorweg, Markus.
      Ich begegne emotionalen Entgleisungen am liebsten analytisch, Ratio fängt mich wieder ein – das hast du wirklich bemerkenswert gelöst.
      Diese Anerkennung gestatte ich mir, obwohl ich tatsächlich nicht unendlich Seiten zum gegenständlichen Thema verglichen habe.

      Mich hat der Abschied – nach 14 Monaten Intensivpflege! – am 20.11. getroffen, nach einer Reihe unendlich schwieriger Entscheidungen, unglaublich vielen für meinen Hund unbeschwerten Monaten und der damit einhergehenden noch innigeren Bindung.
      Meine zwölf Beine waren – so anstrengend sich das für einen voll im Berufsleben stehenden Halter auswirkt – 24h Glücklichmacher und zwar nach allen Seiten.
      Jetzt fehlt der kleine Kasper, seine Kreativität, sein Überschwang und sein Teamgeist – auch die verbliebenen 8 Beine trauern.
      Django war zum einen unglaublich präsent im pack, aber eben auch der Kommunikator für die Zweibeiner – er machte das Team rund, gab Laut, wenn der sanfte Riese still schwänzelnd mitten in der Nacht seinen Stoffwechsel verrichten wollte (hätte sonst schlicht keiner gerafft!), schepperte eigenmächtig mit der Wasserschüssel, wenn uns das Nachfüllen mal ausgekommen war, mopste Entenstreifen aus meiner Handtasche und verteilte sie gerecht im Rudel, überschüssiges Material grub er in Sofas und Sessel – für Notfälle.
      Er holte mich aus dem Garten weil es geklingelt hatte, war ich aufmerksam gab es kein Gekläffe.

      Ich kann Fotos gut (heul ich halt, was soll´s!?), seine Sachen habe ich nicht weggeräumt, seine Seele ist noch immer bei uns.
      Im Garten haben wir Licht gemacht (er mochte Dunkelheit überhaupt nicht!), wenn es schüttet freue ich mich, dass er jetzt unbeschwert mit uns laufen kann, wenn es sonnig und warm ist, heule ich weil das doch genau sein Wetter wäre – und ein guter Grund, mich nochmal persönlich zu besuchen.

      Ich gebe meiner Liebe Raum in der neuen Dimension, der Schmerz ist mein egoistisches Ding, er kann sich meiner ja sicher sein.
      An den Schuldgefühlen hab ich mich während der Behandlung abgearbeitet – im Resultat hatten wir nur verschwindend wenige echt grottige Tage (und eine Pneumonie oder eine Gastroenteritis gehen auch an bumperlg´sunden Hunden nun mal nicht spurlos vorüber!).
      Seinen letzten Herzschlag hab ich in meinen aufgenommen – und da bleibt er bis ihn jemand anderes aus dem Rudel übernehmen möchte.
      Er wird weder ersetzt noch vergessen, das sind wir ihm schuldig!

      Reply
  • Ines Dez 7, 2019, 11:17 pm

    Ich habe gestern nach sechs Wochen meinen Pflegehund, einen ehemaligen ungarischenKettenhund, der seine zwei Lebensjahre an der Kette verbracht hat, bevor er gerettet wurde, in sein neues Zuhause gebracht. Wegen Unachtsamkeit entwischt und nun überfahren – der arme sehr freundliche Kerl hatte etwas Besseres verdient! Komme darüber gar nicht hinweg.

    Reply
  • Marina Dez 5, 2019, 7:40 pm

    Meine kleine Madame(Schäferhund/Husky) ist heute schon 1.357 Tage nicht mehr bei mir.
    Sie wurde 16,5Jahre alt. Dass das Einschläfern richtig war, weiss ich.Der TA sagte, zwischen 12.00 und 14.00h zu. Um 15.15h rief ich in der Praxis an.Der TA war in einer OP. Da ich dem Tierfriedhof schon auf o.g. Angaben Bescheid gab, (und die nicht erreichen konnte) klingelten die dann um 16.15h bei mir und wollten meine Madame abolen.Selbst die waren geschockt.Und sagten, dass sie es noch nie erlebt hätten, dass sie einen Hund abholen wollten, der noch lebt!
    Um 17.15h kam dann der TA.Ich dachte, wie bei meinem 1.Hund: die Beruhigungsspritze und dann die letzte. Der TA kam sehr unempathisch rein,sagte“sie kriegt jetzt die volle Dröhnung“.
    Dass man selbst in einer Ausnahmesituation ist, versteht jeder. Nach der Wartezeit(12-17.15h) war ich so fertig, dass ich das gar nicht mehr kapierte. Hielt meine kleine Madame, Spritze wurde gesetzt und ich wurde vom TA noch angeraunt, dass ich meinen Arm beiseite nehmen sollte(weil er mich sonst getroffen hätte?) und Madame kippte in meinem Arm nach vorne .Ich guckte den TA an und fragte“ist sie tot?“ „Ja.“ Ich habe so einen Schock bekommen.
    Der Tierfriedhof kam dann nochmal gegen 18.30h um meine kleine Maus abzuholen. Ich war mit meiner Madame auch 24 Std um die Uhr zusammen.Verstecken gespielt, bis Madame wartete, dass ich aus meinem Versteck kam(intelligent). Joghurtbecher, oder es fiel aus versehen ein Stück Wurst herunter. Wir waren eine EINHEIT.Ich sitze hier sie fehlt mir so unendlich. Dass das Gehen lassen richtig war, weiss ich.Ich denke, der Schock sitzt immer noch tief, was ich an dem Tag erlebt habe. Und ich komme aus dieser Starre nicht mehr raus.

    Reply
    • Simone Jan 1, 2020, 5:29 pm

      Hallo Marina,

      ich fühle mit Dir und es tut mir sehr leid!
      Gefühle sind nun mal nicht rational. Man weiß, dass jeder irgendwann gehen muss, deswegen tut es aber trotzdem weh.
      Unser Olli starb am 07.11.2019 und alle meine Gedanken sind seit dem irrationalen.
      Wir haben jedoch noch zwei weiter Hunde und beide helfen mir auf andere Gedanken zu kommen. Ich wüsste nicht, wie es mir ohne die beiden ginge. Bei mir hat sich bis jetzt auch keine „Erleichterung “ eingestellt…und ich denke, dass das auch nicht mehr passieren wird.

      Ich denke an Dich und wünsche Dir viel Kraft.

      LG

      Reply
  • Wolfgang Schüler Dez 3, 2019, 12:42 am

    Hallo Markus
    Ich bin heute nacht auf deine Website gestossen und möchte dir danken, dass du so etwas machst. Es war zwar sehr schmerzhaft, all die traurigen Kommentare zu lesen, aber ich habe zum ersten Mal seit dreieinhalb Monaten den Hauch einer Hoffnung, aus meiner Verzweiflung vielleicht doch noch irgendwann herauszukommen – und ich vermute, es liegt daran, zu sehen, dass ich nicht allein bin in dieser Hölle…und dass ich vielleicht doch nicht geistesgestört, hysterisch, masochistisch oder so bin. Ich lebe allein, habe zwar ein paar Freunde und Bekannte, musste aber einmal mehr die bittere Erfahrung machen, wie schnell die meisten abtauchen, wenn jemand wirklich in grosser Not ist. Noch dazu ohne beeindruckende Narben und erschütternde Gipsverbände. Und -als Sahnehaubchen- das Ganze „nur“ ,weil der Gund gestorben ist. Aber ich kann zum Glück auch sagen, dass es ein paar Menschen gab und gibt, die mir wirklich massiv geholfen haben. Seelisch, aber auch materiell. Ich werde es ihnen nie vergessen.
    Ich will versuchen, möglichst knapp zu schildern, was passiert ist. Meine Kati hatte an hl Abend letzten Jahres mit ihreb 5 jahren aus heiterem Hinmel einen schweren Bandscheibenvorfall. Die ersten vier Tierarzte wollten sie sofort einschläfern, das habe keinen zweck mehr. Es war die Hölle. Wir fabeb noxh nicht auf ubd tatsäxhlich sagte uns die,5. Tierärztin,(ganz schlichte praxis) sie sehe in Katis Augen , dass sie bleiben und dafür kämpfen wolle. Auch die Tatsache, dass ich praktisch pleite war,hielt sie nicht auf . Es waren unendlich qualvolle und psychisch zermürbende Wochen, Monate für mich. Aber Kati war so tapfer und sie ärztin so positiv…und ich hätte sie niemals im Stich gelassen. Und das Wunder geschah, ganz langsam, aber stetig. Und im Sommer war es wirklich soweit : Kati konnte wieder laufen ! —ich musste sie sogar regelrecht Bremsen . Wahrscheinlich können nur Hundebesitzer und Eltern, deren Kind schwer krank war , sich einigermassen vorstellen, wie unendlich dankbar und glücklich ich über Katis Rettung war. Auch wenn ich völlig erschöpft war.
    Aber unserem Glück waren nur drei Wochen beschieden. dann merkte ich, dass irgendetwas nicht stimmte – was dann passierte kann ich immer noch nicht erzählen, es ging blitzschnell, auf jeden Fall musste ich sie gehen lassen wegen Krebs. Ich verlor nicht nur Kati sondern im wahrsten Sinn des Wortes auch vorrübergehend den Verstand. Ich weiß bis heute praktisch nichts von den folgenden fünf oder sechs Tagen ich weiß nur dass Nachbarn einen Rettungswagen riefen ,der mich dann in eine Psychiatrie brachte. Ich hatte einen schweren Nervenzusammenbruch, heisst es. Mein Hirn hat wegen völliger Überlastung den Notschalter gedrückt. Ich bin immer noch arbeitsunfähig , versuche unendlich mühselig wieder in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden. Und nicht völlig zu verzweifeln, ganz besonders, weil es so dermassen gemein abgelaufen ist.
    Zum Glück habe ich die paar helfenden Menschen , sowie einen Psychologen, der fachlich sehr gut ist und sich wirklich Mühe gibt, mich wieder hinzukriegen .
    Und – wie oben geschrieben – zu erkennen, dass ich Leidensgenossen habe.
    Danke nocheinmal dafür.

    Viele Grüsse, Wolfgang

    Reply
  • Simone Nov 30, 2019, 5:14 am

    Am 07.11.2019 ist unser Olli gestorben.
    Wir hatten bereits zwei Hunde, als wir unseren Olli vor 4 Jahren als „alten“ Hund aus dem Tierheim holten.
    Unsere beiden Hunde stützen uns sehr, aber Olli fehlt und es schmerzt jeden Tag. Es fehlt ein Familienmitglied und auch, wenn man augenscheinlich arbeitet, lacht, lebt und alles wieder seinen „normal“ Gang geht ist nichts mehr, wie es mal war. Er ist bei jedem Tun in meinen Gedanken. Ich weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vorher. Im Oktober war unser Leben perfekt. Wir waren vollständig…im Moment fühle ich mich, als ob mir für den Rest meines Lebens die Leichtigkeit genommen wurde. Wenn ich wieder lachen kann, gibt es immer auch ein weinendes Auge. Die Narbe wird verblassen, aber nicht verschwinden…wahrscheinlich gehört das zum Leben dazu. Bis das eigene Leben endet ist das Herz voller Narben und die Unbeschwertheit von „früher“ ist für immer Vergangenheit…Könnte ihr mich verstehen?
    Danke für diese Internetseite! Geteiltes Leid ist halbes Leid und man freut sich Gleichgesinnte zu treffen.
    Mein Mann und ich teilen zwar die Trauer, jedoch hilft uns beiden trotzdem sehr eure Geschichten zu lesen.
    Nochmal vielen lieben Dank für dieses wunderbare Forum.

    Reply
  • Peter Nov 25, 2019, 8:47 pm

    Kein tippeln, kein schnaufen, keine nasse Nase die dich anstubbst, kein niesen, kein Blick. Alles ist still. Alles ist leer. Filou, mein treuer Freund. 16 Jahre gingst du an meiner Seite. Den Weg heute, musst du allein gehen. Versprochen, wir sehen uns wieder. Du bist fest an mein Herz gewachsen, dort wird dich niemand wegreisen können. Wie oft hast du mein Leben gerettet. Ich musste dir heute deines nehmen. Es war meine Entscheidung. Es ist kein Trost zu hören, daß es die einzig richtige Entscheidung war. Nein, dass ist es nicht. Ich war es, der entscheidende hat. Bitte verzeih mir. Ich kann es nicht.

    Reply
  • Nicole Nov 25, 2019, 12:31 am

    Meine Peggy war mein ein und Alles ich musste sie am 03.3 .19 gehen lassen sie war 14 Jahre alt und eine wunderschöne und sehr seltene mix Dame ( Shi- tuz – pudel )Oft wurden mir angesprochen was sie für eine Rasse wäre wegen ihres auffälligen aussehen. Schnee weiß gelockt aber am Kopf und um die Augen und den Ohren grau schwarz das hatte sie vom Shi- tuz . Sie war aber nicht nur äußerlich was ganz besonderes sondern auch von ihrer Art .sie und ich konnten nicht ohne einander kein anderer außer ich durfte sie an der Leine führen sie ist immer von Zimmer zu Zimmer mit mir gegangen sie ist vor Dusche vor Wc immer bei mir gewesen sie war immer an meiner Seite ???Jetzt ist sie nicht mehr da und ich komm damit überhaupt nicht klar ich vermisse sie so schrecklich das ich mir schon manchmal gewünscht hab ich wäre jetzt am liebsten bei ihr ???Gott sei dank hat mein Mann gleich reagiert und Mila geholt sie ist eine Shi – tuz Hündin sie wird nie ein Ersatz für meine Peggy sein aber sie lenkt mich von meinem Schmerz ein wenig ab und der kleine Tropf hat auch in seinem Leben verdient geliebt zu werden auch wenn es mir jetzt noch oft schwer fällt weil mein Herz noch so verletzt ist. Ich Liebe Dich Peggy für immer deine Mama???

    Reply
  • Tabea Nov 16, 2019, 9:12 pm

    Hallo zusammen, ich bin per Zufall auf diese Seite von Markus gestossen. Und ich bin froh darüber, denn die Homepage ist wirklich tröstend in der Trauer um den geliebten Hund. Auch die vielen traurigen Geschichten über euch und eure geliebten Hunde, berühren mich sehr. Es ist tröstend zu merken, dass man nicht alleine ist mit seinen Gefühlen.
    Wir mussten gestern unsere geliebte Hündin Kimi einschläfern. Innerhalb eines Tages sind ihre Lymphknoten so stark angeschwollen, dass sie immer schwerer atmen konnte. Es stellte sich heraus, dass ein Tumor die gesamte Luftröhre nach unten drückte und der Tumor bereits gestreut hatte. Und das alles innerhalb von einem Tag! Sie hatte keine Chance. Sie war erst vier Jahre alt! Als wir der Tierärztin sagten, sie solle sie erlösen, kam ich mir vor, als würde ich meinen Hund umbringen. Ich fühle mich leer, fühle mich orientierungslos, weiss nicht wie es weiter geht. Mir fehlt alles von ihr, sogar das laute Schnarchen.
    Ich glaube, diese tiefe Trauer, welche beim Verlust des geliebten Hundes entsteht, kann nur jemand richtig verstehen, welcher bereits dasselbe erlebt hat.

    Vielen Dank, dass ich hier meine Worte niederschreiben durfte.

    Reply
  • Alisa Nov 9, 2019, 7:00 pm

    Wunderschön geschrieben, hat mir ein Stüchweit geholfen. Wir haben vor ein Tag unser Hund an einem Herzinfarkt verloren. 9 Jahre waren wir zusammen. Es ist schwer zu verarbeiten und gleichzeitig wünsche ich mir einen Welpen und Spielkameraden für unseren zweiten Hund.

    Reply
  • Benedikt Okt 23, 2019, 9:48 pm

    Ich musste meine Kira im Februar leider gehen lassen. Heute, 8 Monate später hat mich die Trauer eingeholt. Bin jetzt lange durch die Stadt spaziert mit Tränen in den Augen. Hätte nicht gedacht, dass mich das ganze nochmal so einholen wird…

    Reply
  • Sabrina Okt 22, 2019, 7:52 pm

    Hallo, ich musste letzte Nacht meine geliebte Hündin gehen lassen .Nach 10 gemeinsamen Jahren. Es tut so weh!
    Danke für die trostspendenden Zeilen in dieser schweren Zeit.

    Reply
  • Frank Okt 16, 2019, 5:08 pm

    Hallo Markus Hallo Herrchen und Frauchen,
    lese heute eure Geschichten und muss mich leider dort einreihen,
    musste heute Morgen unseren geliebten Ben gehen lassen
    er wurde nur vier Jahre alt, es ging alles so schnell man konnte im nicht mehr helfen.
    Kein Mensch mag das zu leisten was dieser Hund für mich getan hat,
    es tut so unendlich weh und ich heule schon den ganzen Tag brauche nur ein Haar von ihm auf den Boden sehen.
    In all euren Komentaren finde ich etwas für mich, vielen Dank
    ihr seit nicht alleine und vielen Dank auch an dich Markus für diese
    außergewöhnliche und sehr emotionale Seite.

    Reply
  • Milan Okt 14, 2019, 11:11 pm

    Danke Markus ,
    Ich musste meine Geliebten Hund attila zwar noch nicht gehen lassen aber jeden Abend und oft auch jede Nacht lässt mich der Gedanke mein Fellnase nicht mehr an meiner Seite zu haben in Trauer fallen , deine Worte haben mir etwas weiter geholfen . Euch allen die ihr Tier schon gehen lassen musstenn wünsche ich alles gute und gebe mein größtes Beileid aus .

    LG
    Milan

    Reply
  • Jessica Okt 9, 2019, 4:18 pm

    Hallo Markus..
    Ich musste meinen Doggenmischling Balu vor 1,5 Monaten gehen lassen.
    Er starb ganz plötzlich.. Er durfte nur 5 Jahre alt werden.
    Deine lieben Worte helfen mir und die Phasen der Trauer durfte ich bei mir auch schon beobachten.
    Es ist nicht leicht.
    Lg

    Reply
  • Ralf Okt 9, 2019, 9:51 am

    Ich stehe kurz davor unseren Dackel, der uns fast 15 Jahre begleitet hat einschläfern zu lassen.
    Die Tierärztin kommt zu uns gleich ins Haus.
    Es ist für uns alle so schrecklich…ich bin gar nicht ich selbst…aber ich sehe auch, dass seine Zeit über den Regenbogen zu gehen jetzt gekommen ist.

    Reply
  • Susan Okt 5, 2019, 3:11 pm

    Zunächst einmal bin ich froh, diese Seite gefunden zu haben. Und jedes einzelne Schicksal hier berührt mich zutiefst. Aber es bestätigt mein Leiden und Empfinden gerade, und hier kann man mich verstehen.
    Mein kleiner Bichon „Pascha “ wurde am 29.9.19 mit fast 16 Jahren in meinen Armen eingeschläfert und ich spürte den Moment, als sein Atem aufhörte. Bis zu dem Moment guckte er in meine und in die Augen meiner Tochter. Leise wünschten wir ihm eine gute Reise über die Regenbogenbrücke. Das war das traurigste, was ich bisher in meinem Leben erlebt habe. Und doch für Pascha das einzig richtige. Innerhalb von 24 Stunden wurde er zusehends schwach und verweigerte alles, ausser Wasser. Wir sind dann sofort in die Klinik, doch die Blutergebnisse holten mich auf dem Boden der Tatsachen zurück…und es riss mir den Boden unter den Füßen weg.
    Fast 16 Jahre war Pascha in unserer Familie, für meine Töchter (heute 22 und 25) wie ein Bruder, für mich mein ein und alles, wo ich ging, ging er mit mir.
    Alles ist so anders, ich öffne den Kühlschrank, und kein weißer Wuschel steht neben mir, ich komme die Tür rein und keiner kommt angerannt, er sitzt abends nicht mehr mit uns auf der Couch und keine nasse Zunge streift morgens durchs Gesicht. Meine Traurigkeit ist nicht in Worte zu fassen. Aber ich lasse diese Trauer zu, denn ich weiß ja, dass es anderen Menschen genauso geht, wie mir.
    Nächste Woche sind wir bei seiner Einzelkremierung dabei. Seine Urne wird einen wunderschönen Platz in unserer Wohnung erhalten. Und aus einem Teil der Asche lassen meine Töchter und ich uns Ringe machen, die wir immer tragen werden. In unserem Herzen wird Pascha IMMER bleiben.
    Alles Liebe

    Reply
  • Jürgen Okt 3, 2019, 10:53 am

    ich verkafte das überhaupt gar nicht. Jede Minute, die ich nicht zu 100% beschäftigt bin, muss ich nur heulen. Meine Maus ist in meinen Armen über die Brücke, weil wir das Leiden nicht mehr ertragen konnten. Ich weiß, dass es für unseren Liebling so das Beste war – eine Reha-Therapie, ständig betütteln usw. hätte sie nicht gewollt, hat unsere Amy ihr ganzes Leben lang nicht gewollt. Sie war der Starke bei uns und hat uns getröstet, wenn es uns schlecht ging. Aber es hilft mir leider gar nix. Ich vermisse die Maus jetzt schon so sehr, dass mich das innerlich zerreißt und zerfrist. Wie lange dauert das?????????????? Hört das auf??????????????????

    Reply
  • Leyh Sep 16, 2019, 2:35 pm

    Hallo Markus! Durch die Fahrlässigkeit einer jungen Frau, die mein Freund beim Spaziergang traf und die ihrer kleinen Tochter die Leine übergab von ihrem Hund passierte das große Unglück. Der Hund lief los zu meiner kleinen Patricia und stürzte sich auf die Kleine. Patricia hatte eine schwere Verletzung am Beinchen. Es müsste abgenommen werden. Erst ging es ihr dann gut. Patricia bekam Antibiotikum, dann hat sie nicht mehr gefressen. Sie bekam 3 Infusionen aber nicht hat geholfen. Am Freitag den 13.9.19 war es so schlimm, dass mein Freund sie einschläfern lassen musste. Wir vermissen sie entsetzlich. Wir können es bis heute nicht fassen. Sie war ein kluges, schönes und tolles Mädchen.

    Reply
  • Michaela Sep 11, 2019, 9:26 pm

    Vielen Dank für die schöne Website. Deine Worte haben mir gerade sehr geholfen. Ich habe Vorgestern meine Kimmi verloren. Wiir hatten sie von 8 Wochen alt an und sie ist 14 Jahre und 9 Monate geworden. Sie war die liebste Hündin, die man sich wünschen könnte, ein treuer Wachhund (nicht von draussen im Zwinger, sondern von drinnen auf der Couch ), total gerne im Wasser, lieb zu Kindern, fanatischer Ballspieler und Genießerin wenn es um Kuscheln und Essen geht. Ich werde sie immer in meinem Herzen tragen. Danke für die besten Jahre meines Lebens, Kimmi!

    Reply
  • Christiane Sep 8, 2019, 6:34 pm

    Hallo,
    Ich musste letzten Montag mein ein und alles ziehen lassen, durch den verdammten Krebs.
    Sie konnte zum Schluss nicht mehr, 10 Jahre lang sind wir durch dick und dünn gegangen.
    Ich war bis zum Schluss an ihrer Seite, aber nun ist meine Seite leer… meine tägliche Motivation, ihre Flausen…
    Ich pack das nicht, ich habe so einen starken Schmerz in mir, ich weiß nicht damit umzugehen, außer mich dem hinzugeben und zu weinen…

    Reply
  • Günter Sep 7, 2019, 12:25 am

    Hallo Markus,

    am 26.07.2019 mussten wir leider unsere kleine Malteser-Mix Hündin Hanna einschläfern lassen.
    Wir hatten Hanna 2013 aus einem Tierheim in Geldern bekommen. Sie war dort als Fundhund gelandet, vermutlich einfach auf offener Straße entsorgt worden.
    Evtl. wurde auch mit ihr gezüchtet, solange es ging. Sie wurde damals auf sechs bis acht Jahre geschätzt.
    Zwei Tumor Operationen und die Sterilisation musste die kleine schon überstehen. Danach hatte sie sechs sehr schöne, liebevolle Jahre bei uns.
    Sie war sehr umgänglich und brav, jeder mochte sie sofort, wollte einfach nur leben und alles richtig machen.

    Am 22.07.2019 kam aber dann die Diagnose in der Tierklinik in Asterlagen. Der Krebs war zurück und die Tierärztin machte uns keine Hoffnung mehr.
    Eine Herzschwäche hatte die kleine ohnehin schon länger, weshalb nur kurze Gassigänge möglich waren. Sie war immer schnell erschöpft.
    Mittlerweile hatte sich auch überall Wasser angesammelt, vor allem in der Lunge. Herztöne waren nur noch schwer zu hören.
    Dadurch kam Hanna kaum noch zur Ruhe, weil sie ständig husten musste. Sie konnte auch kein Futter mehr zu sich nehmen, nicht einmal ihre Lieblingsdelikatessen.
    Tabletten waren nur schwer zu verabreichen. Was immer ging, mit Leberwurst oder Tunfisch, wurde jetzt auch schon zu einem Problem.

    Auf der Rückfahrt von der Tierklinik lag sie in einer Tragetasche auf dem Beifahrersitz und sah mich voller Vertrauen an. Diesen Blick werde ich niemals vergessen.
    Ich glaube sie spürte was los war. Wir haben sie dann noch die ganze Woche intensiv betreut. Am Freitag, den 26.07.2019, ging es dann zu unserer Haustierärztin.
    Nach reiflicher Überlegung und nach Bewerten der Untersuchungsergebnisse aus der Tierklinik, haben wir dann gemeinsam mit der Tierärztin entschieden, sie gehen zu lassen.

    Der einzige Trost den wir haben ist, dass wir ihr noch sechs schöne Jahre geben konnten und dass wir Hanna nicht unnötig lange haben leiden lassen.

    Viele Grüße und danke für deine Seite
    Günter

    Reply
  • Sandra Sep 3, 2019, 7:35 pm

    Hallo Markus. Letzten Freitag musste ich meinen geliebten Hund nach langer Krankheit einschläfern lassen. Ich war /bin schockiert über den Schmerz. Es war ein langer harter Kampf den wir verloren haben. Ich hqb noch einen 2. Hund der ebenfalls trauert. Nach einem Wochenende der Trauer und Beerdigung versuch ich nun uns beide wieder an den Alltag zu gewöhnen. Aber der Schmerz ist wie ätzende Säure, besonders wenn ich zu hause bin. Den anderen Hund kann ich zur zeit nicht allein draussen lassen weil er schon 2×durch den zaun geflohen ist. Er will einfach nicht allein bleiben. Viele haben mir geraten wieder einen 2. Hund zu holen,aber daran ist zur zeit nicht zu denken. Ich weiß noch nicht wie wir das gelöst kriegen.
    Danke für dein offenes Ohr.
    LG Sandra

    Reply
  • Martin Aug 30, 2019, 6:46 pm

    Hallo,
    heute ist mein 13 jähriger bester Freund von mir gegangen.

    Bekommen habe ich ihnen mit 2 Wochen.
    Ich habe ich mit der Flasche aufgezogen und heute ist er in meinen Armen nach Krankheit verstorben(ohne euthanasie).
    Ich habe alles miterlebt und komme nur sehr schwer damit klar.

    MfG

    Reply
  • Günter Aug 27, 2019, 8:21 am

    Hallo Markus,

    am 26.07.2019 mussten wir leider unsere kleine Malteser-Mix Hündin Hanna einschläfern lassen.
    Wir hatten Hanna 2013 aus einem Tierheim in Geldern bekommen. Sie war dort als Fundhund gelandet, vermutlich einfach auf offener Straße entsorgt worden. Evtl. wurde auch mit ihr gezüchtet, solange es ging. Sie wurde damals auf sechs bis acht Jahre geschätzt.
    Zwei Tumor Operationen und die Sterilisation musste die kleine schon überstehen. Danach hatte sie sechs sehr schöne, liebevolle Jahre bei uns.
    Sie war sehr umgänglich und brav, jeder mochte sie sofort, sie wollte einfach nur leben und alles richtig machen.

    Am 22.07.2013 kam aber dann die Diagnose in der Tierklinik in Asterlagen. Der Krebs war zurück und die Tierärztin machte uns keine Hoffnung mehr.
    Eine Herzschwäche hatte die kleine ohnehin schon länger, weshalb nur kurze Gassigänge möglich waren. Sie war immer schnell erschöpft.
    Mittlerweile hatte sich auch überall Wasser angesammelt, vor allem in der Lunge. Herztöne waren nur noch schwer zu hören.
    Dadurch kam Hanna kaum noch zur Ruhe, weil sie ständig husten musste. Sie konnte auch kein Futter mehr zu sich nehmen, nicht einmal ihre Lieblingsdelikatessen.
    Tabletten waren nur schwer zu verabreichen. Was immer ging, mit Leberwurst oder Tunfisch, wurde jetzt auch schon zu einem Problem.

    Auf der Rückfahrt von der Tierklinik lag sie in einer Tragetasche auf dem Beifahrersitz und sah mich voller Vertrauen an. Diesen Blick werde ich niemals vergessen. Ich glaube sie spürte was los war.
    Wir haben sie dann noch die ganze Woche intensiv betreut. Am Freitag, den 26.07.2019, ging es dann zu unserer Haustierärztin.
    Nach reiflicher Überlegung und nach Bewerten der Untersuchungsergebnisse aus der Tierklinik, haben wir dann gemeinsam mit der Tierärztin entschieden, sie gehen zu lassen.

    Der einzige Trost den wir haben ist, dass wir ihr noch sechs schöne Jahre geben konnten und dass wir Hanna nicht unnötig lange haben leiden lassen.

    Viele Grüße und danke für deine Seite
    Günter

    Reply
  • Tom Aug 26, 2019, 1:07 pm

    Hallo Markus
    Schön dass es eine solche Seite gibt. Ich bin im Netz unterwegs um irgendwie mit dem Verlust meines besten Freundes Brutus zurechtkommen.
    Brutus war ein fast 12 Jähriger Border Collie und mein bester Freund, mein Seelenverwandter. Meine Kinder haben ihn vergöttert und vermissen ihn schrecklich.
    Brutus ist am Freitag 23.03.2019 innerhalb von 2 Stunden an einem unbemerkten Milztumor gestorben. Wir waren noch in der Klinik, aber sie konnten nichts mehr für ihn tun. So musste ich die Endscheidung treffen und meinen besten Freund gehen lassen.
    Morgens war noch alles In Ordnung und gegen Abend dann das Desaster.
    Ich weiß aktuell nicht wie ich momentan einen Fuß vor den Anderen bekommen soll. Er fehlt einfach an allen Ecken und Kanten.
    Mal bin ich Glücklich ihn gekannt zu haben, dann wieder tot traurig ihn verloren zu haben.
    Momentan passen alle 4 Trauerphasen zu meinem Gemüht.
    Meiner Frau und den Kindern(16 Jahre, 9 Jahre, 4 Jahre) geht es nicht anders.
    Meine Frau schlägt vor irgendwann eine neue Fellnase aufzunehmen und auch ihr ein schönes Leben zu bescheren. Ich habe damit ein riesen Problem. Es fühlt sich an wie ein Austausch.
    Nichts kann meinen Brutus ersetzen.

    Reply
    • Bettina Aug 30, 2019, 2:02 pm

      Lieber Tom,
      mein aufrichtiges Beileid zum Tode deines Hundes Brutus. Einiges was du schreibst, kann ich gut nachvollziehen, weil ich letzten November meinen besten Freund Humboldt gehen lassen musste. Es war nicht so plötzlich, wie bei dir, aber für mich sehr hart, weil wir eine besondere Nähe zueinander hatten. Er war ein einzigartiger Kerl und wir hatten 15 wunderbare Jahre miteinander. Ich habe sehr um ihn getrauert und vermisse ihn immer noch sehr, es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihn denke.
      Trotzdem konnte ich mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen und habe mich schnell nach einem neuen Hund aus dem Tierschutz umgesehen. Bei Newton aus Spanien schlug mein Herz gleich höher.
      Schon im Januar ist er bei uns eingezogen und die Entscheidung war in meinem Fall goldrichtig. Er ist ein toller Hund, mein kleiner Sohn liebt ihn heiss und innig. Wir haben nicht dieselbe Nähe und werden das wohl auch nicht erreichen, aber es macht einfach Spaß mit ihm. Ich bin mit ihm nicht mehr völlig verzweifelt. Darüber werde ich meinen Humboldt niemals vergessen, er hat ewig einen festen Platz in meinem Herzen.
      Ich weiß nicht, ob ein neuer Hund dir hilft. Vielleicht wäre das auch zu früh, dass muss sich für einen richtig anfühlen.
      Ich wünsche dir euch für die nächste Zeit viel Kraft und Trost.
      Liebe Grüsse
      Bettina

      Reply
  • Günter Aug 25, 2019, 10:28 am

    Hallo Markus,
    am 26.07.2019 musste ich leider unsere kleine Malteser-Mix Hündin
    Hanna einschläfern lassen.
    Wir hatten Hanna aus einem Tierheim in Geldern. Dort war sie damals als Fundhund gelandet. Vermutlich aus schlechter Haltung und einfach auf offener Straße entsorgt. Evtl. wurde auch mit ihr gezüchtet, solange es ging. Als wir sie bekamen war sie geschätzt etwa 6 bis 8 Jahre alt.
    Wir konnten ihr dann noch 6 schöne, liebevolle Jahre schenken.
    Sie war so brav und wollte nur leben und immer nur alles richtig machen. Zwei Tumor Operationen hatte die Kleine schon zu überstehen und die Sterilisation. Zusätzlich hatte Hanna auch eine Herzschwäche wodurch sie nur noch kurze Spaziergänge machen konnte.
    Am 22.07.2019 dann die Diagnose in der Tierklinik Asterlagen. Der Krebs war massiv zurück und die Ärztin machte uns keine Hoffnungen mehr.
    Auf dem Weg von der Klinik nach Hause lag Hanna in einer Tragetasche auf dem Beifahrersitz und sah mich voller Vertrauen an aber wir konnten ihr nicht helfen. Diesen Blick werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Ich glaube sie hat genau gemerkt, dass was nicht stimmte mit ihr. Seit ich vor drei Jahren Rentner wurde, hatte ich Hanna Tag und Nacht bei mir.
    Wir haben sie dann noch die ganze Woche zu Hause intensiv umsorgt bis es dann am Freitag zu unserer Haustierärztin ging.
    Hanna konnte nicht mehr schlafen, hatte durch Wasser in der Lunge ständigen Husten, konnte auch nichts mehr zu sich nehmen. Auch ihre Lieblingsdelikatessen nicht.
    Nach reiflicher Überlegung mit der Tierärztin und nach Beurteilung der Untersuchungsergebnisse mussten wir die Kleine dann erlösen.
    Ich hoffe wir haben alles richtig gemacht und Hanna verzeiht es uns.
    Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so nahe gehen würde.
    Was mich tröstet ist, dass sie es bei uns nochmal sechs Jahre so richtig gut hatte und das wir sie nicht unnötig lange haben leiden lassen.

    Reply
  • Evelyn Aug 21, 2019, 8:18 pm

    Danke für diese Seite!

    Es gibt auch mir unglaublich viel Kraft, all die Geschichten hier zu lesen. Tut gut zu erkennen, dass man mit seinem Schmerz nicht allein dasteht und dass es vielen anderen auch so geht.

    Darum würde ich gerne unsere Geschichte auch hier lassen …

    Im Nov. 2011 fand ich meinen über alles geliebten Hund Davis, einen wunderschönen deutschen Schäferhund (oder besser gesagt, er fand mich) ….. hier bei uns an der Landstrasse. Er lief immer auf die fahrenden Autos zu, als ob er jemanden suchen würde, als ob er aus so einem Auto geschmissen wurde? Als wir uns zum ersten Mal sahen, das war auf einem Feldweg neben der Landstraße, da legte er sich vor mir nieder, sah mich mit seinen wundervollen Augen an und gab mir sofort zu verstehen: „ich mach dir nichts, bin fix und fertig, brauch Hilfe“. Ich kniete mich zu ihm und gab ihm das Katzenfutter, welches ich mit hatte und er fing gierig zu fressen an ….. von diesem Zeitpunkt an waren wir beide unzertrennlich. Fast 8 wunderbare Jahre lang….. Damals schätze man ihn auf 1 – 2 Jahre …. heute denke ich, wenn ich mir die Bilder so ansehe und wie schnell er grau wurde, dass er vielleicht doch schon 3 – 4 war? Die ersten 5 Jahre sagte ich immer, ich hab den gesündesten Hund überhaupt. Er war so wunderschön und alles lief super. Bis er dann 2016 einen extremen Juckreiz entwickelte. Hauptsächlich Bauch, Flanken, Pfoten …. Man diagnostizierte eine Allergie …. obwohl ich Unsummen an Geld ausgab für TA Rechnungen, Spezialfutter, alternative Heilmittel usw. usw. … auf was er allergisch reagierte habe ich nie herausgefunden ….. Der Juckreiz war fürchterlich und nichts half, nichts bis auf Cortison. Ich hasste dieses Zeug aber es war tatsächlich das Einzige was ihm Linderung brachte. Im Dezember 2018, also vor 9 Monaten bekam er eine große Beule in der vorderen rechten „Achsel“. Laut Feinnadelbiopsie war es allerdings „nur“ ein entzündetes Fettgewebe, eine sogenannte Steatitis. Die TÄ erwähnte aber auch, das darunter noch ein Tumor sitzen könnte? Sie kam mit den Nadeln nicht so tief um es definitiv bestätigen zu können, aber sie vermutet es…. Leider war ihre Vermutung richtig und dieser Tumor wuchs auf eine Größe von einer Zuckermelone innerhalb von 6 Monaten. Sie hätten das Bein nur noch amputieren können, was überhaupt nicht in Frage kam. Am 17.07.19 war nun der schwierigste, traurigste, schlimmste Tag meines Lebens …… ich musste ihn gehen lassen …… er hinkte schon sehr stark, wollte auch nicht mehr spazieren gehen …..die letzten drei Tage konnte er den rechten vorderen Fuss nicht mehr abbiegen und schleifte mit den Krallen am Boden. Er zeigte keine Schmerzen und war vom Kopf her noch voll da. Wenn jemand klopfte, dann hinkte er noch bellend raus, wir konnten sogar noch etwas Balli spielen …. es war die schwerste Entscheidung meines Lebens, aber ich konnte nicht warten, bis er nicht mehr aufsteht und eventuell schreit vor Schmerzen. Die TÄ meinte, das es auf keinen Fall zu früh ist … stellte auch fest, das er grauen Star hatte. Auch war sein Bauch sehr aufgetrieben und durch das Cortison war extremer Muskelabbau zu erkennen. Ich mache mir große Vorwürfe, denn er hat mir nicht gezeigt das er gehen will ….. im Gegenteil. Doch hatte ich so große Angst, dass er noch starke Schmerzen bekommt das ich diesen Entschluss dann gefasst habe. Meine TÄ kam zu uns heim …. obwohl sie 40 Min. entfernt wohnt. Habe nie mit meinen Hund darüber geredet (obwohl wir immer ALLES „besprochen“ hatten), habe ihn mit Leckerli abgelenkt während die TÄ den Zugang in das Hinterbein legte und auch sofort die Narkose setzte. Er muss völlig überrumpelt gewesen sein! Ist quasi mit Leckerli umgefallen. Ich habe es ihn nicht wissen lassen wollen was geschieht und ich weiß nicht, ob das richtig war? Ich mache mir soooooo unglaublich Vorwürfe, auch, ob ich nicht doch noch etwas zuwarten hätte sollen? Die letzten Wochen waren die Hölle und ich weiß nicht, ob ich diesen Verlust jemals überwinden werde? Irgendwie hat alles keinen Sinn mehr ohne meinen geliebten Hund. Diese innige Verbindung kann ich zwar immer noch spüren, doch nicht mehr leben ….. das ist so verdammt hart. Ohne ihn macht nichts mehr Sinn … denn wahres Glück zählt nur, wenn man es teilen kann ….

    Reply
  • Vera Stahl Aug 12, 2019, 8:57 am

    Wir mussten gestern auch unsere Luna einschläfern lassen. 16 Jahre und mein halbes Leben hat diese süße Dame mein Leben Begleitet. Durch Höhen und Tiefen war sie immer an meiner Seite. Ich weiß wir haben ihr damit geholfen aber ich kann es einfach nicht verstehen daß sie jetzt weg ist. Sie fehlt mir jede Sekunde. Ich hoffe durch die Seite meinen Trost zu finden. Danke
    Vera stahl

    Reply
  • Jannes Aug 10, 2019, 10:44 pm

    Vorher muss ich sagen, ich bin erst 15 Jahre alt. Bitte aber keine Vorurteile deswegen. Unsere Hündin Pila wurde am 3 August eingeschläfert, von ihrem Tod haben wir aber erst am 8 August erfahren, weil wir im Urlaub waren und eine langjährige Freundin meiner Mutter, die immer mit Pila Gassi gegangen ist wenn wir nicht da waren und sie auch schon seit wir sie gekauft haben kennt, uns unseren Urlaub genießen lassen wollte. Sie hat hat Pila einschläfern lassen weil bei ihr plötzlich komplett die Beine versagten und sie nicht mal mehr stehen konnte… Vorher hatte sie sich hinter die Couch zurückgezogen, wie es Hunde zum Sterben tun… Sie wurde 17. Ich kenne mein ganzes Leben nur mit ihr, es gab nichts ohne Pila… Ich fühle mich schon komisch wenn ich ihren Namen ausspreche, weil da einfach nichts mehr „hinter ist“… Ich kann man mich nicht mal daran erinnern wie ich sie das letzte Mal gesehen oder gestreichelt habe. Das macht mich so fertig

    Reply
  • Marion Schneider Aug 6, 2019, 11:06 pm

    Hallo Markus.
    Ich liege mal wieder heulend im Bett und bin dabei auf diese Seite gestossen.Es tut gut zu lesen das meinVerhalten in dieser Art Zwischenwelt in der ich mich befinde normal ist.Mein über alles geliebter Mischling Luke hatte einen Hodentumor .Da er bei Feststellung schon über 13 Jahre alt war hab ich ihm eine Op erspart.Ich hab ihm das Leben noch schöner gemacht als vorher ;wir waren noch zweimal am Meer und einmal im Harz.Er war fröhlich und hat gefressen .Alles war gut.Und letzten Mittwoch bekam er aus heiterem Himmel plötzlich einen Anfall;so wie ein Schlaganfall.Ich bin zu unserer Tierärztin und sie hat ihn erlöst.Das war ein so schlimmes Erlebnis und ich mache mir tatsächlich auch Vorwürfe ob ich richtig gehandelt habe.
    Es brennt den ganzen Tag eine Kerze für ihn und ich vermisse ihn jede Minute.
    Bin froh wenn wir seine Asche bald im Garten haben und ich ihn wieder bei mir habe.
    Im Oktober wäre er 14 geworden.
    Ich liebe ihn für immer.
    Alles Gute für alle hier und ich hoffe wir schaffen das.
    Liebe Grüsse Marion

    Reply
  • Patricia Aug 2, 2019, 9:29 pm

    Heute morgen um 10Uhr habe ich mein Herz verloren. Ich fühle mich unfassbar leer und vermisse meine kleine Maus sehr. Es ist für mich so unreal, ohne sie leben zu müssen.
    Diese Art von bedingungsloser, echter Liebe war einzigartig, sie gehen zu lassen, unglaublich schwer.

    Eure Geschichten haben mich sehr berührt, ich wünsche euch viel Kraft.

    Reply
  • Angelika Aug 1, 2019, 12:54 pm

    Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich die letzte Zeit vor dem Tod meines Hundes so ungerecht zu ihm war. Er war blind und taub, kam garnicht zurecht und ich mußte immer auf ihn achten, dabei habe ich oft die Geduld verloren und mit ihm geschimpft und er konnte doch nichts dafür und jetzt kann ich nichts mehr gut machen. Ich habe ihn mit 15 Jahren noch am grauen Star operieren lassem, er sollte wenigstens noch kurze Zeit wieder sehen können und wieder fröhlich sein, aber es hat nicht geklappt. 3 Wochen nach der OP wurde er krank, hat noch 2 Tage in der Tierklinik verbracht, war dort allein blind und taub. Zum Glück war ich da, als er eingeschläfert wurde. Ich hätte ihn einschläfern lassen sollen, als er nach dem Blindsein auch noch taub wurde, von da an war er nicht mehr glücklich.

    Reply
  • Barbara Jul 31, 2019, 10:37 pm

    Hallo Markus, ich finde diese Seite ganz toll. Vielen Dank dafür. Gestern Abend ist meine heiß geliebte Lucy nach kurzer schwerer Krankheit mit 10,5 Jahren während einer Operation verstorben. Sie hat mich 7,5 Jahre begleitet, hat mich durch die schlimmste Zeit meines Lebens geführt. Durch sie habe ich wieder gelernt zu lachen, eine Zukunft zu sehen und mich auf den nächsten Tag zu freuen. Ich bin gerne aufgestanden und nach der Arbeit nach Hause gekommen. Unsere Spaziergänge habe ich geliebt – egal wie das Wetter war. Jeden Abend habe ich ihr gesagt, dass sie meine kleine große Liebe ist, meine Sonne und mein Mond, mein Abend und meine Morgen. Nun ist weder Sonne noch Mond da, sonder nur ein ganz großes Loch und eine ganz große Stille. Kein Schnarchen am Abend, kein betteln beim Essen und Niemand liegt mehr am Badezimmerteppich, wenn ich aus der Dusche steige. Sie wird immer ein Teil von mir sein – ein ganz besonderer.

    Reply
  • Manuela Jul 25, 2019, 8:26 am

    Hallo Markus, uns steht dieser Schritt heute leider auch bevor.
    Und da ich seit vorgestern kaum einen klaren Gedanken fassen konnte, bin ich über diese Seite gestolpert. Hier zu sitzen mit dem Wissen was nachher passiert macht mich fertig.
    Wir verdanken diesem wundervollen Jungen so viel.
    Es zerreißt mich innerlich so sehr und meinen Mann natürlich auch.
    Wir sind so dankbar das er vor etwas über 3 Jahren in unser Leben getreten ist. Da war er schon ein älterer Hund der noch nie eine Familie kennen gelernt hatte. Daher waren diese paar Jahre auch so soo intensiv mit ihm. Er hat so eine Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt. Wir lieben ihn so sehr.
    Und diesen Schritt so plötzlich gehen zu müssen fühlt sich so unfair und schmerzhaft an. Ich kann es gar nicht in Worte fassen.
    Mein armer großer Junge. Wir werden ihn so schmerzlich vermissen. Er ist so besonders.
    Und unser kleinerer Bulli wird seinen Bruder, der ihn so stark mit erzogen und geprägt hat auch ganz ganz schlimm vermissen. ???? Danke für diese Seite.
    Im Moment gibt es nicht viel das mich oder uns trösten könnte.

    Reply
  • Carmen Jul 22, 2019, 5:32 pm

    Ich musste gestern meinen Chicco einschläfern lassen und ich fühle mich als hätte ich ihn umgebracht, sein Vertrauen missbraucht

    Reply
  • Werner.w. Jul 16, 2019, 7:49 am

    Ich war in Griechenland mit meiner kleinen Maus im Urlaub.
    And der griechisch- bulgarischen Grenze wollte ich mir eine Vignette kaufen. Meine kleine das vor mir . Als ein strassenhund um die Ecke kam, und sie tot biss!
    Ich habe immer noch ihr Geselle im Ohr. Bekomme es nicht weg. Wir schlugen zu dritt auf den strassenhund ein, er ließ meine kleine einfach nicht los.
    Mache mir sehr Grösse Vorwürfe, weil ich nicht genug für meinen Liebling getan hatte!
    Sie fehlt mir überall.
    Oft schaue ich von der Küche zur Treppe hoch, ob sie runter kommt.
    Sie kommt aber nicht.
    Ich hoffe , dass sie jetzt im hundehimmel auch so ein schönes Leben hat, wie sie es bei mir hatte.
    Sie gab mir die schönsten 9 Jahren meines Lebens.
    Dafür bin ich ihr sehr dankbar.

    Reply
  • Daniel Jul 15, 2019, 12:30 am

    Am 13.07 wurde meine kleine Maus tragischerweise überfahren. Sie war erst 3…ich versuche nun mich nur an die schönen Zeiten zu erinnern. Und ich weiß das wir unsere Ewigkeit gemeinsam verbringen werden

    Reply
  • Valérie Jul 9, 2019, 10:08 pm

    Lieber Markus

    Vielen Dank für Deine tolle Seite! Wir haben gestern nach 9 Jahren unseren Liebling verloren und sind am Boden zerstört…

    Danke, dass Du uns etwas Hoffnung gibst!

    Traurige Grüsse
    Valérie

    Reply
  • anke Jul 5, 2019, 10:45 pm

    ich kann grade garnicht beschreiben was es für mich bedeutet diese seite eher durch zufall gefunden zu haben. was ich gelesen habe .. hier sind menschen die einen verstehen und es nachempfinden können, das man kurz vorm durchdrehen ist.. alles weh tut.. keinen schlaf findet.. usw..

    Reply
  • Janine Jul 4, 2019, 10:36 pm

    Guten Abend zusammen,

    Vielen Dank für diese toll Chance und die Möglichkeit “Gleichgesinnte“ zu treffen❤
    Ich musste gestern unseren Hund Timmy nach 15 Jahren und 4 Monaten beim TA erlösen..
    Er hat in der letzten Zeit stark abgebaut..wurde sehr mager..war blind und taub und hatte Probleme mit der einen Herzklappe und sehr wenig wenig Kraft..vor zwei tagen fing er an stark zu hecheln..war nachts unruhig..hat keine Ruhe gefunden ..nichts gefressen und getrunken und sein Auge war stark vereitert.
    Wir sind in die Tierklinik und ich wollte die ehrliche Meinung der Ärztin..sie sagte sie würde ihn aufgrund des allgemeinzustandes erlösen..Der schwierigste Schritt in meinen Leben ! Meine Kinder und mein Mann kommen ganz gut damit zurecht..ich kann an nix anderes denken..und weine sehr sehr viel..ich frage mich immer wieder ob ich das richtige getan habe !Die Traurigkeit hat mich fest im Griff und ich kann nur schwer an was anderes denken? Er fehlt mir so sehr ! Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen und ihn gesund zurück holen?

    Reply
    • Brevern Aug 1, 2019, 1:44 am

      Guten Abend,

      ich habe mich noch nie in meinem Leben an irgendwelchen Blogs beteiligt. Ihre Zeilen haben mich jedoch sehr bewegt. GENAU SO ergeht es mir auch. Er fehlt so sehr. Die Trauer ist gewaltig. Dennoch, darüber hinaus, wünschte ich, er wäre – wenn es denn sein muss – eines natürlichen Todes gestorben. Nicht, wie geschehen durch den TA. Er war über 15 Jahre; für seine Rasse ein Methusalem. Er hatte auch abgebaut, konnte schon Monate nur noch mit Hilfe aufstehen. Zuletzt nur mühsam gehen und dann gar nicht mehr stehen. Ich holte mehrfach den Tierarzt auf Hausbesuch. Gleich beim ersten Vorbeikommen, meinte er, wäre es sein Hund, er würde ihm helfen, gehen zu können. Er bliebe nur noch mir zuliebe, obwohl der Körper nicht mehr könne.

      Das brachte ich nicht übers Herz; es entspricht überhaupt nicht meinem Wertekanon und ich war IMMER der Meinung, auch ein Hund müsse natürlich sterben können. Ich habe ihn aufwändigst gepflegt, damit zumindest von dem Aspekt her sein Körpergefühl angenehm war. Als es nur noch schlechter wurde, die Verfassung, habe ich letztendlich versucht dem geliebten Hund zu signalisieren, er dürfe gehen, aber wahrscheinlich nur mit dem Kopf und das Herz hat an ihm gehalten. Der liebe Kerl war im Kopf immer noch klar, hellwach und hat sich gefreut, wenn ich bei ihm war. Jedoch waren die Nächte und Tage sehr unruhig, er schien von der Steifheit und dem vielen Liegen Schmerzen zu haben. Er konnte sich zuletzt eigentlich selbst nicht mehr wirklich bewegen, ausser den Kopf. Ich pflegte ihn aufwändigst, damit er reinlich bleiben konnte. Alles kulminierte. Es spitzte sich wie eine verdammte Pflicht zu, ihm Sterbehilfe geben zu lassen. Was ich seither empfinde, ist die Hölle. Meine sämtlichen emotionalen Grenzen wurden gesprengt. Das geliebte Tier, das mir blind vertraute. Ich kann es nicht beschreiben, das macht die Trauer, die traurige Trauer über den Verlust, noch zusätzlich grausam. Ich weiss nicht, wie ich mit diesen Gefühlen klarkommen soll. Momentan will ich niemanden – Menschen – sehen und sprechen.

      Allen Alles Gute

      Reply
    • Sindy Sep 11, 2019, 5:54 pm

      Hallo Janine! Ich kann dich sehr gut verstehen…
      Wir mussten gestern den, 10.09. 2019 , 2 1/2 wochen vor seinen 18. Geburtstag unseren über alles geliebten chihuahua Fritz einschläfern lassen. Unser Fritz ist mit der 6. Woche zu uns gezogen , er war ein Geschenk zu meinen 16. Geburtstag. Seit dem sind wir beide unzertrennlich gewesen. Wir sind beide erwachsen und Er „alt“geworden.
      Die fast 18 Jahre sind so wahnsinnig schnell vergangen und haben damit eine unfassbare leere hinterlassen.
      Es tröstet mich aber trotzdem sehr,dass er am Ende “ nur “ an Altersschwäche gehen musste und die ganzen Jahre über Gesund war. Ich habe mir noch die Zeit genommen und mich in Ruhe von ihn verabschiedet. Er lag noch eine Nacht neben unseren Bett und ich habe sein kaltes Köpfchen gestreichelt. Ich werde ihn niemals vergessen und für immer in meinem Herzen tragen und hoffe das wir uns irgendwann wieder sehen. Er war ein echter SEELENHUND!
      Dir und allen anderen Wünsche ich viel Kraft!

      Reply
  • Adrian Jun 30, 2019, 1:21 am

    Hallo Markus,

    danke für die schöne Seite, sie hilft mir gerade meine Trauer zu bewältigen. Am 28.06.2019 gegen 18:41 Uhr ist mein geliebter Hund Joy im Alter von 13 Jahren von uns gegangen – leider ist er während seiner Operation verstorben, weil es zu Komplikationen gekommen ist. Meine Eltern und ich sind am Boden zerstört, Joy war mehr als ein Hund – er war ein Teil unserer Familie, ein Bruder, ein treuer Wegbegleiter und gerade fließen beim Schreiben Tränen … er fehlt mir sehr und ich empfinde eine große Leere in mir. Ich hoffe einfach es geht ihm jetzt gut und das er auf der anderen Seite der Regenbogen gut angekommen ist. Wir hoffen auf ein Zeichen von ihm.

    Reply
  • Julia Jun 28, 2019, 4:10 am

    Vor 3 Tagen ist mein geliebter Puma von mir gegangen. Er hat mich fast 9 1/2 Jahre begleitet. Er hat diese verdammte Hitze nicht überstanden. ?er hat einen Hitzschlag erlitten und ich habe es falsch eingeschätzt und dachte es wird sich wieder beruhigen. War nicht da als er starb. Ich habe ihn so stark hechelnd allein gelassen und als ich wieder kam war er tot. Mit ihm bin ich erwachsen geworden, mit ihm bin ich gereift. Er war mein erster Hund und es schmerzt sooo unendlich. Und mein Mann kann es nicht nachvollziehen, da er nie mit Hunden lebte und Puma nur akzeptierte weil er zu mir gehörte. Seit einem Jahr leben wir zusammen und er war immer nur genervt von meiner Fellnase. Jetzt ist er regelrecht froh??
    Er fehlt mir so sehr und alles ist so leer und die Wohnung so leise ?

    Reply
    • Sep Jul 11, 2019, 11:34 pm

      Mein hund ist gestorben er war mein bester Freund. Vermisse in so sehr. Leider hab ich die Signale am Morgen nicht richtig wahrgenommen und ihm zu wenig Zeit geschenkt. Bin dann zu Arbeit und konnte ihn nur noch tot auffinden. Mein schlechtes Gewissen plagt mich so sehr. Habe doch jede Minute in meiner Freizeit zu Hause mit ihm verbracht. Aber war doch zu wenig

      Reply
  • Natalie Jun 28, 2019, 12:03 am

    Lieber Markus,

    danke für deine tolle Seite. Es ist sehr tröstend, die anderen Geschichten zu lesen und festzustellen, dass man nicht allein ist. Wir haben am Dienstag ganz plötzlich unseren geliebten 11jährigen Mops verloren. Er kippte abends, als wir gerade spazieren gehen wollten, einfach um. Er kam wieder zu sich und wir waren 5min später bei der Tierärztin. Er hatte seit 2 Tagen einen dicken Bauch und wir dachten, er hat Verstopfung. Die Tierärztin machte einen Ultraschall und stellte Flüssigkeit im Herzbeutel, welche das Herz abdrückte, und im Bauchraum fest. Wir wurden gleich in eine Tierklinik verwiesen, der Herzbeutel wurde punktiert, so dass sich das Herz wieder ausdehnen konnte. Nach weiteren Untersuchungen wurde ein Tumor am Herzen festgestellt, der für die Blutung verantwortlich war und immer weiter bluten würde. Der Kreislauf war völlig instabil aufgrund des Blutverlustes und es gab bei seiner Art Tumor leider Gottes keine Chance auf Heilung, nur auf ein Hinauszögern des Todes um wenige Tage. Es ging ihm wirklich schlecht. So wurde uns angeraten, ihn einschläfern zu lassen. Wir haben Rotz und Wasser geheult, aber er ist in meinen Armen eingeschlafen. Ich hatte das riesige Glück, bis zuletzt bei ihm sein zu dürfen. Kurz vor der Einschläferung, als ich ihn in meine Arme genommen habe, hat er noch ganz intensive Brumm-/Stöhngeräusche von sich gegeben, so als wolle er mir sagen, ich leide sehr, aber ich bin froh, dass ihr bei mir seid. Diese zufrieden wirkenden Geräusche (die er vorher so noch nie gemacht hat) und wie er sich in meinen Arm gekuschelt hat, trösten mich sehr. Aber dann kommen wieder die Phasen, wo ich merke, dass er einfach fehlt. Mir fehlt sein Schnarchen, Schnaufen, seine Verfressenheit und seine unendliche Liebenswürdigkeit. Das Sofa und das Bett sind so leer, ich vermisse ihn so sehr! Ich fange tagsüber und abends im Bett öfter an zu weinen, wenn ich an ihn denke! Es tut so weh und der Verlust ist extrem. Ich weiß gar nicht, wie ich ohne ihn auskommen soll. Er hat meine letzten 11 Jahre so bereichert und nun ist diese Leere da… Er war einfach der beste Hund der Welt. Ich liebe ihn so sehr und vermisse ihn ganz schrecklich!

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  • anni Jun 18, 2019, 4:57 pm

    Wir mussten uns von unserem geliebten Doggy, Quintus, am 13.06.2019 für immer verabschieden. In acht Wochen wäre er 14 Jahre alt geworden.
    Für mich ist es unerträglich, da ich mich nicht von ihm verabschieden konnte. Ich wohne nicht mehr zuhause und habe es nicht mehr pünktlich geschafft mich zu verabschieden- das tut mir so leid…
    Er wurde ganz plötzlich eingeschläfert, bei uns zuhause, während meine Eltern bis zum Schluss und auch lange Zeit danach bei ihm saßen und ihn kraulten. Nun hat er einen Platz in unserem Garten, von wo er uns alle sehen kann.
    Aber es ist komisch zuhause zu sein, überall sieht man ihn. Fast 14 Jahre lang blieb nach dem Frühstück nie Rührei übrig, jetzt bleibt die Schüssel voll und es gibt keine Sabberflecken auf den Fliesen.
    Wenn man auf dem Sofa einen Mittagsschlaf hält, kommt kein Quintus plötzlich angelaufen um uns mit einem nassen Hundekuss zu wecken. Das Körbchen ist leer.
    Er fehlt mir so.

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  • Klaudia Goisauf-chudzicka Jun 17, 2019, 7:20 pm

    Ich kann nur weinen ,,,,

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  • Klaudia Goisauf-chudzicka Jun 17, 2019, 6:30 pm

    Meine Emily ist am 12.06.2019 um 22:20 von uns gegangen…. sie fehlt mir so sehr…..

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  • Cindy Mai 31, 2019, 8:57 pm

    Hallo!
    Wir haben vor 3 Wochen unsere geliebte Chihuahuahündin Lucy verloren. Sie war erst 6 Jahre alt. Sie wurde von einem freilaufenden Hund getötet, dessen Herrchen seinen Hund nicht unter Kontrolle hatte. Unsere andere Chihuahuahündin hat Gott sei Dank überlebt. Aber unsere kleine Lucy hatte keine Chance. Wir waren in einer fremden Gegend auf einer Feier und mein Mann wollte mit den beiden Süßen nur ganz kurz raus. Ich habe unendliche Schuldgefühle. Denke ständig, dass ich das Unheil irgendwie hätte abwenden können, wenn ich mitgegangen wäre. Ich bin sehr dankbar, dass unsere andere Hündin Sally überlebt hat! Aber sie trauert so sehr um ihr kleines Schwesterchen! Die ersten beiden Wochen konnte ich den Tag nur mit starken Beruhigungsmitteln irgendwie durchstehen. Wenn Sally es nicht geschafft hätte, weiß ich nicht, was ich getan hätte! Für sie muss ich stark sein. Wenn ich weine, kommt sie sofort an, um mich zu trösten. Dabei trauert sie selber so sehr. Es ist besonders schlimm, einen relativ jungen, lebensfrohen Hund so völlig sinnlos zu verlieren. Ich kann mich nicht trösten mit der Sicherheit, ihr geht es jetzt besser und sie hat keine Schmerzen mehr…Ich vermisse sie so unendlich!! Der unverantwortliche Halter des Mörderhundes hat für immer unser Leben zerstört!! Wir haben vor 1 1/2 Jahren zusammen mit unseren beiden Hündchen geheiratet. Danke für die Worte von Dir und allen, die hier geschrieben haben. Leider findet man sonst wenig Verständnis bei Menschen, die nie das Glück und die Liebe eines Hundes erlebt haben. Alles Liebe für Euch und ganz viel Kraft mit schönen Erinnerungen an Euren geliebten Schatz! Cindy

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    • Janine Jun 15, 2019, 1:16 pm

      Es tut mir so leid für euch!! Uns erging es vorgestern genauso. Mein Franz hat es aich nicht geschafft und starb weil gleich drei Hunde sich auf ihn stürzten. Ich mache mir solche Vorwürfe. Franz hat mir vertraut und ich hab ihm ins Unglück geführt. Es ist so unendlich schlimm. Ich weiß nicht wie ich je damit leben soll. ?

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  • Kathrin Künnemann Mai 31, 2019, 1:32 pm

    Hallo Markus, bin gerade auf Deine Seite gestossen! Ich musste am 17.5.2019 um 14.50 meine Landseer Hündin Keks in Licht gehen lassen! Eine Hündin die mit mir durch Dick und Dünn gegangen ist, die mich so genommen hat wie ich bin. Sie hat mich immer wieder aufgemuntert nun bin ich alleine und deine Worte beschreiben genau wir ich mich fühle! Ich funktioniere für andere und die Gefühle sind wie Wellen. Leider können nur wenig Menschen verstehen, warum ich um meinem Keks weine. Die Menschen möchten nichts mit traurigen Menschen zu tun haben. Mein Keks wird immer in meinem Herzen und Gedanken bei mir bleiben! Viele Menschen die hier schreiben haben so einen schweren Verlust durchlebt oder durchleben ihn und keiner kann einem die Trauer abnehmen!
    Eigentlich weiss man schon am ersten Tag, wenn ein Lebewesen in unser Leben tritt, dass wir es wieder gehen lassen müssen. Jeder hat Angst ,wenn dieser Tag kommt und der Tod an die Tür klopft! Liebe tröstende Grüße an alle die einen sehr guten Kamaraden verloren haben und natürlich an Dich Markus Kathrin mit Keks im Herzen und Käthe

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  • Alexandra Mai 27, 2019, 7:08 pm

    Ich musste gestern meine über alles geliebte Assistenzhündin gehen lassen. Alles ging sehr schnell und ich bin einfach nur fertig.
    Danke für deine Worte, deine Mühe und diese Seite.
    Liebe Grüße Alexandra

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  • gitti Mai 26, 2019, 3:16 pm

    Meine Skubi ist nun schon fünf Wochen tot. Mit jedem Tag ohne sie wird es immer schlimmer. Sie fehlt mir so unendlich!!!

    Reply
  • Petra Mai 22, 2019, 6:48 am

    Meine fellnase ist am 21.05.2019 eingeschlaefert Worden ich weine den ganzen tag und nachts es tut so weh ich vermisse sie so arg das ich nicht mehr kann ich will mit ihr sein

    Reply
  • Jürgen und Petra Mai 19, 2019, 7:33 pm

    Hallo Markus,
    vielen Dank für deine Webseite und deinen Gedanken dazu, auch wenn unsere Trauer sofort wieder hochkam. Wir haben unseren Airedale Terrier Namens Consul nach 3 Jahren und 7 Monaten vergangen Mittwoch (15.05.2019) in der Nacht nach einem „Gejaul – ähnlich wie bei einem Wolf“ verloren. Es gab keine Anzeichen, nichts. 4 Std zuvor sind wir noch unbeschwert mit ihm ins Bett gegangen, trotz Reanimation verstarb er in unseren Armen. Wir dachten, er würde träumen. Aber aus diesem ist er nicht mehr erwacht. Nun steht seine Urne bei uns und es ist ein winziger Trost ihn wieder bei uns zu haben, trotz der Leere. Wir haben alle Trauerphasen durchlebt. Jeder geht mit Trauer anders um. Wir haben uns also entschlossen einem neuen Hund seiner Rasse wieder ein zu Hause bei uns zu geben. Ein Leben ohne Hund können wir uns nicht vorstellen. Er fehlt uns so sehr. Er war durchaus für uns aussergewöhnlich. Aber das sind alle anderen Hunde für Ihre Besitzer ebenso. Ich denke persönlich, dass wir irgendwo in der Phase 3 bis 4 stecken. Allen Trauernden wünschen wir unser aufrichtiges Beileid. Wir können euch verstehen.

    Reply
  • Katharina Mai 15, 2019, 1:00 pm

    Hallo Markus,
    Nach fast einem Monat raten und etlichen Notfall Aufnehmen wo mir gesagt wurde das wird schon wieder, der hat nur einen überreizten Magen, musst ich meinen 15 Jahre alten Gucci heute gehen lassen. Und es waren weder Herz noch Magen. Ich hab einiges von deiner Seite gelesen und bin dir so dankbar dafür, dennoch wird es wohl noch eine Weile dauern bis ich lachend über meine gemeinsame Zeit mit ihm denken kann. Ich bin mit ihm aufgewachsen, und über zehn Jahre lang war er in meiner eigenen Obhut. Am Ende fühlte ich mich so verloren weil trotz allem guten Zusagens ich ihn gehen lassen musste, und ich mir nun unglaublich Schuld dafür gebe, ihn nicht eher auf die Reise geschickt zu haben. Zumindest kann er nun schmerzfrei über mich wachen, wie er es so viele Jahre getan hat.
    Trotz allem Danke ich dir vielmals für deine Worte, denn ich wusste nicht wohin mit meiner Trauer.
    Liebe Grüße

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  • Lena Mai 14, 2019, 2:15 pm

    Lieber Markus,
    vielen lieben Dank für deine Worte.
    Wir mussten unseren geliebten familienhund Hund Sammy innerhalb von 3 Stunden gehen lassen. Er hatte einen Tumor am Herzen der ihm geplatzt ist. Als ich in der Tierarztpraxis ankam war er schon ganz Blut leer. Wir konnten nichts mehr für ihn tun. Es war ein furchtbares Ohnmachtsgefühl ich hatte damit nicht gerechnet, ich wollte ihn doch wieder mit nach Hause nehmen. Ich hoffe sehr das diese Phase der Trauer bald vorbei ist. Es ist kaum auszuhalten.

    LG Lena

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    • Claudia Mai 30, 2019, 10:25 pm

      Liebe Lena
      Mein ♥️ Beileid und ich weiß wie es ist seinen ständigen Begleiter und Schatten in so kurzer Zeit gehen zu lassen. Mein Seelenhund Paul musste ich auch schweren Herzens in so kurzer Zeit über die Regenbogenbrücke gehen lassen, da er in nur diesen drei Stunden zwei Schlaganfälle hatte und ich ihn nicht länger leiden lassen wollte. Mein Paul war nicht mehr der jüngste aber immer noch sehr fit mit seinen 15 1/2 Jahren und eigentlich noch sehr gesund , halt die alters Beschwerden . Irgendwann werden wir mit einem Lächeln an unsere geliebten Fellnasen denken.
      Gruß Claudia

      Reply
  • Diana Mai 14, 2019, 12:45 pm

    Hallo,
    ich musste vor 7 Wochen meinen geliebten Hund einschläfern. Die Krankheit kam so plötzlich und unerwartet dass mir der Prozess das dies uns bald bevorsteht und die Zeit kommen wird, einfach fehlt. seit einer Woche wird die Trauer schlimmer und ich kann mich nicht mal auf der Arbeit ablenken. ich hoffe das Lesen und austauschen mit anderen die ihren Hund verloren haben, hilft mir ein bisschen weiter

    Reply
  • gitti Mai 11, 2019, 11:05 am

    Lieber Markus, ichbin froh deine Seite gefunden zu haben. Meine Süße Skubi ist jetzt drei Wochen und zwei Tage tot. Sie wurde 14 Jahre und 7 Monate alt. Ich war natürlich beim Einschläfern dabei, das ist das Mindeste, was man seinen treuen Begleiter erweisen soll. Sie war mein Schatten, wo ich war, war auch sie!!! Meine Trauer ist unendlich. Ich weiß nicht was schlafen ist, ständig drehe ich mich nach ihr um.
    Aber es ist ein Trost, das ich nicht alleine hier bin. Vielen Dank an Dich und die vielen anderen Menschen!!!
    LG Gitti

    Reply
  • Christel Mai 10, 2019, 9:59 am

    Hallo Markus,
    ich bin in dieser Woche auf deine Seite aufmerksam geworden.
    Wir mussten unseren geliebten Spike (Labbi) mit 9,5 Jahren im September 2017 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Spike musste am Kreuzband operiert werden und hat eine Sepsis bekommen. Die behandelnde Tierärztin hat es leider nicht festgestellt, erst als wir ihn in einer Tierklinik vorgestellt haben, bekamen wir die schlimme Diagnose. Zu diesem Zeitpunkt hatte Spike schon Organversagen und konnte nicht mehr gerettet werden, er wurde eingeschläfert.

    Das kam alles so plötzlich, es war so unfassbar.
    Noch heute nach 1,5 Jahren vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Er fehlt so sehr, er war ein so toller und liebenswerter Hund, er hat alle Herzen im Sturm erobert.

    Er hat für immer einen Platz in unseren Herzen.

    Reply
  • Sarah Mai 1, 2019, 3:21 am

    Hallo Markus und all die anderen,

    so wie es so vielen hier geht, musste auch ich von meiner geliebten Labradorhündin Laika Abschied nehmen. Es fühlt sich ganz surreal an, diese Worte zu schreiben. Sie trat in mein Leben, als ich 8 Jahre alt war und wäre im September stolze 16 Jahre alt geworden. Sie hat eine Gebärmutterentzündung und – entfernung vor ca. 3 Jahren überlebt und konnte sich wieder komplett aufrappeln, dabei sagte die Tierärztin, dass sie nicht weiß, ob sie diese OP überleben wird. Zur gleichen Zeit würde eine Niereninsuffizienz festgestellt, auch da hab die Tierärztin bekannt, dass sie vielleicht noch ein halbes Jahr Zeit hat. Es wurden drei weitere Jahre. Leider bin ich seit 7 Monaten im Ausland und komme auch erst in 2 Monaten wieder. Ich hatte mir so gewünscht, dass ich sie noch einmal sehe und dabei bin. Mich quälen Schuldgefühle und ich weiß überhaupt nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Mir fehlt jegliche Kraft. Sie war mein Seelenhund.

    Sarah

    Reply
  • Kerstin Apr 28, 2019, 5:10 pm

    Hallo Markus und Hallo Betroffne,
    ich bin viel auf den Seiten bei Dir unterwegs und meinte einmal, es würde aufwärts gehen. Leider ist dies nicht Fall. Morgen sind es 5 Monate her, dass wir unseren Floyd verloren haben. Schmerzlich und tränenreich ist jeder Tag. Unser Floyd fehlt so sehr, ich weiß nicht, ob ich über den Verlust hinweg komme. Ich gebe mir wirklich Mühe. Im März hatte ich einen Eintrag hier hinterlassen, weil ich hoffte, von der Seele schreiben hilft. Ich bin sehr unglücklich, zumal mein gesamtes Umfeld leidet. Ich kann nicht von ihm reden oder schreiben ohne das die Tränen kullern. Anstatt die guten Zeiten zu verinnerlichen, drängen sich die letzten schweren Tage regelrecht auf. Einzig ablenken kann ich mich nur durch Arbeit, aber ist das so gewollt? Ich quäle mich nicht mit Schuld, denn ich weiß, dass er durch Krankheit stark gelitten hätte. Ich habe lange vorausschauend über sein Lebensende nachgedacht. Aber der nachhaltige Verlust ist unendlich. Ich dachte immer, ich bin für Floyd da. Aber heute bin ich mir sicher, dass er für mich da war. Er war mein Schatten, meine Freude, mein Sonnenschein. Wie soll ich bloß jetzt klar kommen? Das makabere ist, dass er morgen genau seit fünf Monate fehlt und übermorgen hätte er seinen 11 . Geburtstag Jahre. Ich weiß noch nicht, wie ich es überstehe….. LG an alle Kerstin

    Reply
    • Niki Mai 7, 2019, 1:12 pm

      Hallo Kerstin, ich verstehe Dich leider nur allzu gut… Meine 2te hälfte musste mich am 15.3.19 verlassen, seitdem Tag gibt es keinen Tag an dem keine Tränen geflossen sind. Jeder Tag ist eine Qual für mich, und ich hoffe seitdem das ich auch bald gehen darf, nur um wieder bei Ihm zu sein. Ich beschäftige mich jeden Tag mit Seelen, Wiedergeburt, etc … um vielleicht einen kleinen Hoffnungsschimmer zu bekommen, das es sowas wie Seelen gibt und er, bzw ein Teil von seiner Seele zu mir zurückkommt… jeden Tag bitte und bete ich darum… ich würde ja auch gerne zb Tierkommunikation machen, aber da ich mich schon schwierig mit dem Thema Seelen usw tu, weiss ich nicht ob ich an das dann glaube. Denke werde jetzt einmal eine Rückführung machen, damit mein Verstand dann eventuell an Wiedergeburt glaubt… mein Herz glaubt daran, aber mein Verstand sagt das ist blödsinn.. das macht das ganze nicht leichter… jedes mal wenn ich denke, das ich meine große Liebe nie mehr sehe, falle ich ganz tief… der Schmerz ist unerträglich, ich will auch nur noch schlafen, weil ich hoffe das er zumindest in meinen Träumen bei mir ist… Liebe Kerstin, ich verstehe Deinen Schmerz! Liebe Grüße Niki

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      • Kerstin Mai 29, 2019, 9:00 am

        Liebe Niki, vielen Dank für Deine Zeilen. Die Anteilnahme und das gemeinsame Trauern tut gut. Nach dem Lesen scheint es manchmal sogar befreiend. Genau zu dieser Tageszeit vor einem halben Jahr musste ich meinen Floyd gehen lassen. Ich bin so unglücklich! Der Verlust ist kaum auszuhalten.
        Lieber Markus, ich habe die Geschichte bei Dir vom guten und bösen Wolf gelesen. Es scheint so, als wenn ich den bösen Wolf gut füttere!
        Und Jack, Deine Zeilen haben mich sehr berührt. Und an alle! Viel Liebe und Kraft, unsere vierbeinigen Freunde werden es uns danken. 29.11.18 – 09:00 Uhr bis 29.05.2019 09:00 Uhr

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        • Ina Dez 22, 2019, 11:20 pm

          Liebe Kerstin,
          meine erste Hündin starb mit 16 Jahren 2009 – noch heute weine ich oft, wenn ich ihre kleine Gedenkstätte versorge. Ende November musste ich meinen kleinen Chihuahua mit nur 6 Jahren gehen lassen, der Schmerz wird nie ganz verschwinden. Mit der Erinnerung – auch wenn sie schmerzt! – schaffen wir einen Platz in unserm Herzen, an dem die Liebe fortbestehen kann.
          Ich habe noch einen Hund (der arme wird jetzt etwas „überliebt“!) und eine sehr eigenwillige Katze (sie sucht die Nervensäge auch immernoch!) – hilft nix, der kleine Mann war eine unersetzliche Persönlichkeit und hat meine Trauer wohl verdient.
          Niemand liebt dich so bedingunglos wie ein Hund, vollführt Freudentänze, wenn du um 3 Uhr morgens müffelnd und derrangiert aus der Kneipe nachhause kommst, erträgt dein Schnarchen, kuschelt sich an dich, obwohl du fürchterlich pupst. Es ist diese völlig unverblümte Liebe, die so unersetzlich ist.
          Verstehen die wenigsten – lass deine Trauer zu, such dir communities wie diese, wo du offen sein kannst und gib dem Vermissen einen Platz in deinem Leben!

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          • Kerstin Apr 10, 2020, 11:41 am

            Liebe Ina, vielen Dank für Deine Zeilen. Der Verlust und die Not ist immer noch groß. Ich habe vieles probiert und gebe der Trauer einen großen Raum. Seine Urne ist bei mir und ich kann ihn jeden Tag begrüßen. Er fehlt mir so schrecklich. Mein Herz tat solange weh, dass ich einen Arzt aufsuchte. Mir war eigentlich vorher schon die Ursache klar. Das ist alles Kummer. Ich hoffe, dass ich Tage erlebe ohne mit Tränen an ihn zu denken. Liebe Grüße Kerstin

  • Line Pittana Apr 26, 2019, 2:47 pm

    Hallo Markus,

    ich habe gerade deinen Text gelesen und sitze zitternd und absolut aufgelöst auf dem Sofa.
    Gestern Abend mussten wir meine über alles geliebte Labrador Hündin “Bridge” einschläfern!
    Sie lag bis heute morgen im Nebenzimmer und ich habe Stunden neben ihr gesessen und ihren Kopf gestreichelt, bis er ganz kalt und hart war.
    Es tut so unendlich weh und jede Sekunde kommen andere Erinnerungen an die schöne Zeit mit ihr hoch. Es ist ein Schmerz in meiner Brust, wie ich ihn noch nie gefühlt habe.
    Es kommt mir vor, als wäre mit ihr meine gesamte Vergangenheit gegangen!

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    • Melanie Jun 27, 2019, 8:11 pm

      Genauso fühle ich mich auch. Ich hatte 2 Babys. Einen Jack Russell Jungen und ein Chi Mädchen. Vor 1,5 Jahren verlor ich meinen Teddy Schatz an Nierenversagen. 16 Jahre hat er mich begleitet. Ich fühl mich als wäre ich mitgestorben und gehe seit diesem Tag als leere Hülle durch die Welt. Nur meine kleine Flummi hielt mich am Leben. Jeden Tag sagte ich mir, ich hab noch meine Flummi,ich gebe mich nicht auf und sie ist erst 12, also haben wir noch ein paar Jahre. Doch nun hab ich sie ganz plötzlich verloren, nach Fehldiagnosen und Falschbehandlung. Die ersten Tage waren merkwürdig, ich fühlte gar nichts. Doch nun kann ich nicht mehr. Ich will auch nicht mehr. Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich denke, die schönste Zeit meines Lebens ist durch. Ich habe nichts zu erwarten was mich je wieder glücklich machen könnte.

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      • Evelyn Aug 21, 2019, 7:20 pm

        Hallo Melanie,

        ich fühle ganz genau so wie du. Habe nichts mehr zu erwarten, musste meinen über alles geliebter Davis am 17.07.2019 gehen lassen … also heute genau vor 5 Wochen …. komme damit überhaupt nicht klar …. kann es nicht verarbeiten ….. er war mein Lebensinhalt, mein Ein- und Alles …. Kein Mensch konnte mir das geben, was er mir gab, dabei bin ich kein junger Mensch dem es an Erfahrungen mangelt. Nein, ich bin schon über ein halbes Jahrhundert hier. Trotzdem musste er erst kommen um mir zu zeigen, was wahre Liebe bedeutet. Ohne ihn, meinen geliebten Hund, hätte ich das niemals erleben dürfen und dafür bin ich ihm unendlich dankbar. Er hat mein Herz berührt wie niemand anderer zuvor, hat mir Halt, Sicherheit und Sinn gegeben. Mit ihm war das Leben lebenswert! Ich habe überhaupt keine Ahnung wie es ohne ihn jetzt weiter gehen soll, aber eines weiß ich, dass es IHN GIBT! Meinen geliebten Hund, der mein Seelenheil bedeutet, der ein Teil von mir ist. Ich weiß jetzt, dass er existierst, auch wenn nicht mehr sichtbar für mich, aber es gibt ihn, meinen Deckel sozusagen, und das beruhigt dann etwas. Ich halte mich daran fest, ihn irgendwann wieder sehen zu dürfen. DAS ist das Einzige was mir noch Kraft gibt. IHN WIEDERZUSEHEN ist mein Ziel, mein neuer Sinn….. Ich liebe ihn unendlich ….. bis in alle Ewigkeit.

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  • Claudia Apr 24, 2019, 7:32 pm

    Hallo,
    Es ist jetzt schon fast drei Wochen her , das ich meinen Seelenhund Paul ( er war wie ein Schatten, da wo ich war war er auch)plötzlich gehen lassen musste, es geht mir an manchen Tagen sehr schlecht und ich falle dann kurzzeitig wieder in ein Loch aus dem man sich wieder raus krakseln muss das fällt mir manchmal sehr schwer. Aber es heißt ja das die Zeit alle Wunden heilt. Ich hoffe dieses sehr.
    Liebe Grüße Claudia

    Reply
  • Karlotta Apr 19, 2019, 2:37 pm

    Hallo,
    Schweren Herzens mussten wir unseren geliebten Hund Max am Mittwoch gehen lassen. Max war lange Zeit sehr krank. Muskelschwund und Niereninsuffizienz. Wir haben uns auf diesen Tag vorbereitet und uns ausgiebig verabschiedet. Max kam mit fünf aus Spanien zu uns. Neun Jahre hat er an unserer Seite verbracht. Es ist schwer mit dieser Leere umzugehen. Die Trauer frisst ein geradezu auf. Auch jetzt laufen mir die Tränen und ich kann es alles noch nicht richtig begreifen. Ich möchte mich für diese Seite bedanken. Sie hilft mir Trauer zuzulassen. Nochmals danke.

    Reply
  • Lena Apr 18, 2019, 5:26 pm

    Danke für die tollen Zeilen.
    Ich kam heute aus dem Urlaub zurück und habe erfahren, dass mein geliebter Hund vor zwei Tagen eingeschläfert werden musste. Er war 17 Jahre alt. Hatte bereits zwei Schlaganfälle und vor 4 Wochen einen epileptischen Anfall.
    Leider ging es die Tage nicht mehr. Ich fühle mich zu schlecht, dass ich nicht dabei sein konnte :,(
    Ich kann einfach nicht aufhören zu weinen. Er fehlt so sehr …..

    Reply
  • Lisa Apr 14, 2019, 8:52 pm

    Hallo und vielen lieben Dank, dass es eine solche Seite gibt.
    Am 23. MÄRZ mussten wir unseren geliebten kleinen Bolonka Zwetna mit dem Namen Frodo, über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Frodo wäre im Juli gerade einmal 3 Jahre jung geworden. 🙁
    Es kam für uns sehr plötzlich. Am 22. MÄRZ sind wir zum Tierarzt weil unser Frodo in wenigen Tagen sehr dick geworden war und sein Verhalten sich komplett verändert hatte. Verdacht auf Tumor im Bauch und ab zum nächsten Arzt Ultraschall. Dabei kam raus dass es kein Tumor war, sondern ein angeborener Herzfehler der schon so schlimm war, dass er Wasser in Lunge und Bauch bekommen hat. Uns wurde gesagt man könnte es mit Medikamenten herauszögern aber das kam für uns nicht in Frage. Wir haben gesehen wie sehr er die Tage zuvor schon gelitten hat und wollten nicht egoistisch sein, nur um ihn länger bei uns zu haben. Also haben wir ihn noch eine Nacht mit nach Hause genommen und sind dann am nächsten Tag zum Tierarzt um ihn auf dem letzten Weg zu begleiten. Es war mehr als hart. Man kann diese Gefühle nicht beschreiben. Einerseits weiß man dass es das beste für ihn ist, anderseits tut es so weh, dass diese kurze gemeinsame Zeit nun so abrupt endet. Er war unser Babyersatz quasi. Für mich war er einfach alles. Ich vermisse ihn so sehr. Ich hoffe immer er kommt einfach um die Ecke und springt mit zu mir aufs Sofa oder ins Bett. Bei jedem rascheln und knistern mit Tüten, warte ich bis er angelaufen kommt, denn so war es immer. Aber es kommt niemand mehr. Der Schmerz sitzt tief. Es gibt Tage da kann man es gut verkraften, aber dann auch wieder Tage an denen geht es einem einfach so nahe und man sitzt da und weint. Ich bin froh hier einmal meine Geschichte aufschreiben zu können, denn hier weiß man dass man verstanden wird. Im Umkreis bei mir gibt es nur wenige die mich und meine Gefühle wirklich verstehen. Danke für diese wundervolle Seite. Das macht einem Mut.

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    • Horst Aug 11, 2019, 8:44 am

      Hallo liebe Fellnasen Freunde,hallo Lisa,der Verlust eures geliebten Frodo tut uns sehr leid!!,sehr schweren Herzens!,mussten auch wier,meine Liebe Frau und ich unseren üüber alles geliebten zwergschnauzer Shaggy, fon seinen leiden erlösen lassen!,da wier uns und unserm geliebten sausack ( so habe ich ihn immer liebevoll genannt)versprochen haben ihn nicht leiden zulassen.Nach 14 tägiger intensiver Behandlungen und Bemühungen unseres TA war nun zu unserem schmerzhaften Leid der für alle Liebenden Fellnasenhalter der Tag gekommen unseren Geliebten Sohn fon seinem Leiden zu erlösen!,seine Nieren und Leberwerte hatten sich im Gegensatz zu der Erstn behandlungs woch drastich verschlechtert ?.Nun kommt zu unserer tieven Trauer noch meine sorge um meine Geliebte Frau!,sie war rund um die Uhr mit userm Sohnchen zusammen!,ob zuhause,oder auf der Arbeit,so das ihr Verhältnis zu unserem Shaggy fiel intensiver war als meins!,was nicht heist das ich meinen sausack weniger liebe,nun ist es so,das seine leibliche Hülle nicht mer da ist!,und zuhause eine äußerst schmerzhafte Lehre ist!,jezt hat mein Frau diese lere sowol auf der Arbeit als auch zuhause!,also wierd sie quasi fon dieser Scmezhaften lere rund um die Uhr verfolgt so zusagen!.Kann mier da jemand Erfahrungswerte mitteilen oder einen Rat geben!!?,zusätzlich bin ich fest davon überzeugt!,das die sele unseres Hundes noch bei uns ist!,da es einige Momente gibt,wo wier sicher sind ihn gehört zuhaben!,ich denke das er noch nicht bereit ist seine Reise über den Regenbogen anzutreten so lange er fühlt und sieht wie schmerzhaft sein Verlust für uns ist!!,for allen Dingen für sein geliebtes Frauchen,ich danke euch für diese Seite!,und wünche euch allen fiel kraft!. PS der schliemste Tag unseres Lebens!,war Mitwoch 07.08.19 gegen 11.00 uhr ??

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    • Horst Aug 11, 2019, 2:34 pm

      Hallo liebe Fellnasen Liebhaber,Hallo Lisa,zunächst ein mal möchten wier euch unser Tiefempfundes Mitgefühl aussprechen zu eurem wirklich harten Schicksal!.Meine Frau und ich,mussten uns letzten Mitwoch 07.08.19 fon unserm über alles geliebten sohnchen Shaggy ( zwergschnauzer) trenn!,und ihn schwersten Herzens ins Regenbogenlan ziehen lassen!,da meine Frau über ihr Elternhaus mit Hunden groß geworden ist!,hoffen wier darauf das er sie im Regenbogenland wiedertreffen wierd!.Unser kleiner Sausack ( so habe ich ihn liebevoll genannt)hatte erst eine einwöchige intensive Behandlung durch unseren TA mit Infusionen und Aufbau preparanten bekommen!,nach dieser einwöchigen Behandlung bekamen wier dan die Diagnose,das unser geliebter shaggus an einem Nieren und Leber schaden leidet!,der TA meinte das man ihn fieleicht mit einer weiter Terapie nochmal aufpeppeln könnte!?,nach der zweiten woch wurde uns aber dan die niederschmeternde Nachricht gegeben das die Werte sich drastisch verschlechtert hätten!,worauf wier ihn dan noch mal mit nachhause genommen haben um uns in seinem geliebten Umfeld fon ihm verabschieden zu können!,nach anderthalb Tagen haben wier dan den schwersten und schmerzhaftesten Tag unseres Lebens auf uns nehmen müssen!,und haben ihn fon seinen leiden durch den TA erlösen lassen!.Leider gehört das auch zur Liebe ein über alles geliebtes Wesen zur entsprechenden Zeit,die leider immer zu früh ist fon seinem leiden zu erlösen!.Jezt ist es so,das meine liebe Fau 24 Stunden mit unserem sohnchen zusammen war!,sowol zuhause als auch auf iher Arbeit!,nun hat meine Fau die schmerzhafte lere auf ihrer Arbeit als auch zuhause!,da sie ja an beiden orten ihre festen Rituale und ableufe haten!,also hatten meine Frau und unser shaggus eine überaus starke bindung!,selbstverständlich habe ich unsern kleinen sausack nicht weniger geliebt,auch bei mier ist es so,als ob jemand mein Herz rausgerissen hätte!.Ich hoffe das fieleicht jemand hier Erfahrungswerte hat!?,die mier helfen können den den Schmerz meiner Frau zu lindern!,auch für micht ist es sehr schwer,da auch bei mier eine große lere in meinem Herzen ist!!,von der lere in unserer Wohnung herrscht,die ja auch 13 Jahre das zuhause unsres treuen und geliebten Weggefährten war brauchen wier glaube ich nicht zu reden!,ich denke die kennt jeder einzelne fon uns hier!.wier danke euch allen für eure Aufmerksamkeit und hoffen auf eure Erfahrungswerte und Ratschläge zurück greifen zu dürfen!.MLG Horst

      Reply
  • Claudia Apr 14, 2019, 8:22 pm

    Hallo Marcus,
    deine Worte treffen genau auf mich zu. Ich musste am 5 April 2019 meinen Paul nach zwei Schlaganfällen , die er innerhalb von nur drei Stunden hatte, über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen denn fast 16 jahren an meiner Seite war er wie ein Schatten. Jetzt nach neun Tagen wird es langsam besser und es kommen Momente in den ich mit einem lächeln an Paul denke. Danke für Deine offen Worte.

    Reply
  • Manu Apr 10, 2019, 12:32 pm

    Hallo Markus,
    jetzt sind es fast 4 Wochen her, als Filou sanft in meinen Armen eingeschlafen ist. Ich hatte dieses kleine freche Fellknäull mit 8 Wochen bekommen, wir hatten 10 Jahre Rettungshunde und 1 Jahr in der tiergestützten Therapie gearbeitet. Blindes, tiefes Verstehen. Dann die Diagnose – malignes Melanom. Ich habe alles getan für ihn – OP, Zell- und Ozontherapie. Es ging ihm sehr gut dabei, wir hatten unsere Uhr um gefühlte 5 Jahre zurück gedreht. Soviel Glück war kaum greifbar.
    Doch dann waren die Lungenmetastasen stärker. Ich sah meinen Hund, immer noch lustig drauf, aber die Atmung ging schwerer. Die letzten Tage fütterte ich ihn aus der Hand und am 16.3. verweigerte er sein Fressen. Ich wusste, es war Zeit.
    Unser TA kam ins Haus und Filou begrüßte ihn schwanzwedeln. Einen kurzen Moment wollte ich alles rückgängig machen, doch ich wusste, was dann kommen würde, war keine Lebensqualität mehr. Er wäre verhungert oder erstickt. Das kam für mich nicht in Frage. Wir hatten eine Vereinbarung und die hieß „Lebensqualität“. Daran hielt ich mich.
    3 Wochen sind vergangen, ich habe versucht, es mit viel Arbeit zu kompensieren bis gestern der emotionale Zusammenbruch kam. Meine Ärztin hat mit geweint und mich krank geschrieben. Nun sitze ich hier total verheult, kann kaum noch aus den Augen gucken und bin froh, deine Seite gefunden zu haben. Sie tröstet, ich weiß, ich bin hier nicht die einzig Verrückte, die um ihren Seelenhund weint.
    Ich werde mir die Zeit zum Trauern nehmen.
    Lg. Manu

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    • Markus Apr 12, 2019, 7:36 am

      Hallo liebe Manu,

      Danke für Deinen Kommentar. Du bist mitnichten alleine. Schön, dass Du hier etwas Trost findest.
      Liebe Grüße,
      Markus

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  • Gabi Apr 9, 2019, 7:19 pm

    Hallo
    Ich bin ziemlich verzweifelt, mein Hund wurde am letzten Mittwoch eingeschläfert und ich habe das Gefühl es lähmt mich im Moment.
    Irgenwie habe ich totale Schuldgefühle…
    Schönen Gruß Gabi Groll

    Reply
  • Bettina Apr 7, 2019, 12:18 am

    Hallo Markus,
    Ich bin gerade auf deine gute und wichtige Seite gestoßen. Ich musste letzten November meinen geliebten Humboldt nach 15 wunderbaren Jahren gehen lassen. Er hatte einen inoperablen Tumor an den Mandeln und ich habe ihn in der Narkose gelassen. Nachdem es ihm 4 Wochen sehr schlecht gegangen war, hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen, die sich leider bewahrheitet haben. Ich weiß, dass es richtig war, ihn nicht länger leiden zu lassen, aber ich bin immer noch traurig darüber, dass ich mich nicht wirklich von ihm verabschieden konnte.
    Er war mein Seelenhund und ich habe die erste Zeit viel um ihn geweint und tue es jetzt noch häufig, wenn ich an ihn denke. Ich denke, ich habe tatsächlich über seinen Tod mehr geweint, als über den meines geliebten Vaters, was schon zeigt, dass man wirklich ein vollwertiges Familienmitglied verloren hat. Menschen ohne Tier finden das, glaube ich, ziemlich unverständlich.
    Einen Tag nach seinem Tod habe ich eine Gedenkseite für ihn in einem Tiergedenkportal angelegt. Mir hat das sehr geholfen, man fühlt sich nicht so allein in seiner Trauer . Ich gehe immer wieder auf die Seite und schreibe einen Gruß und sende eine Rose und sehe mir die anderen Gedenkseiten an.
    Obwohl oder gerade weil ich so eine schöne Zeit mit meinem Hund hatte, war für mich schnell klar, dass ich in Zukunft einen anderen Fellfreund an meiner Seite haben möchte. Nicht als Ersatz für meinen Humboldt, obwohl man doch immer mal vergleicht, wie ich gemerkt habe. Der Neue ist schon im Januar bei uns eingezogen, wieder ein kleiner andalusischer Wuschelmix aus dem Tierschutz, wie Humboldt auch. Und ich bin unglaublich glücklich ihn gefunden zu haben, er hat mich aus der Trauer rausgeholt. Newton ist einfach ein Schatz, mit anderen liebenswürdigen Eigenheiten und ich hoffe sehr, dass ich mit ihm auch eine ähnlich lange Zeit meines Lebens verbringen darf. Meinen Humbi werde ich darüber nie vergessen. Er ist und bleibt mein bester Hundesohn ?.

    Liebe Grüße
    Bettina

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    • Claudia Sep 23, 2019, 10:12 pm

      Liebe Bettina, du sprichst mir aus dem Herzen….
      Mein Krümel war trotz meiner zwei Kinder, mein Ein und Alles. Nein, er war es nicht , er ist es noch. Durch Tierarztversagen verloren wir ihn am Freitag den 13. Juli 2018 von jetzt auf gleich. Ich habe Schuldgefühle ohne Ende. Bin ich 4 Wochen fast täglich zum Tierarzt mit ihm gefahren und es wurde nicht besser. Warum suchte ich nicht eine Zweitmeinung? Krümli wurde auf Anaplasmose behandelt, hatte aber einen Milztumor, der behandelt hätte werden können. Mein Leben ist seitdem anders geworden. Die Fröhlichkeit fehlt. Haben wir im Dezember zwar wieder einen lieben Hund aus Ungarn aufgenommen, so wird alles in mir nie mehr sein, wie es war. Krümli war mein 3. Kind. Mein Seelenhund. Gab es in der Familie Streit…mir egal…ich hatte Krümli. Er war und ist meine große Liebe. Auch heute weine ich noch täglich. Stehe an seinem Grab. Es hätte so anders alles verlaufen können. Ich lache wieder und bin manchmal lustig. Aber in mir ist etwas zerbrochen und kann erst wieder heilen, wenn ich Krümli wieder in meine Arme schließe….

      Danke Markus, dass du diese wertvolle Seite erschaffen hast. Danke !
      Alles Liebe für euch, Claudia

      Reply
  • Ekki und Angela Apr 3, 2019, 4:59 pm

    Lieber Marcus, wir haben gerade Deine Website entdeckt und Deine tollen Worte gelesen.
    Wir haben am 30.03.2019 morgens unsere Rhodesian Ridgeback Hündin nach einer Not-OP nicht mehr aufwachen lassen…Hämangiosarkom mit Ruptur und Blutung, sie hatte 0 Chancen. Für uns der totale Schock, bis zum letzten Abend haben wir nichts bemerkt, sie hat gefressen, getobt und war zufrieden. In der Nacht wurde sie sehr unruhig und hatte wohl auch Schmerzen, darum sind wir morgens sofort in die Klinik. Nächste Woche wäre sie 10 Jahre alt geworden, der Schmerz zerreißt uns, sie war unser größtes Glück.
    Deine Worte sind so genau gewählt und man kann sich total darin sehen…diese Trauerarbeit um unsere Yina ist das Schlimmste, was wir bisher erlebt haben. Es ist tröstend, dass Du schreibst, die guten Erinnerungen überwiegen irgendwann und man kann wieder mit Zuversicht nach vorne schauen. Wir sind schon im Ruhestand (jetzt leider) und haben keine Ablenkung, dafür hatten wir die letzten 3 Jahre ununterbrochen Zeit für unsere Yina…das hat sie so genossen.
    Morgen sind wir bei Ihrer Einäscherung dabei…das wird so schwer, aber dann können wir sie wieder mit nach Hause nehmen. Wir lieben unsere Yina so sehr, sie war so ein toller Hund!
    Lieber Marcus, Du gibst den Hundemenschen mit Deinen Worten so viel und kennst uns doch alle gar nicht…unser herzlichster Dank an Dich, Du bist großartig! Ekki und Angela

    Reply
    • Markus Apr 8, 2019, 10:40 am

      Lieben Dank für die netten Worte. Es freut mich, dass ich in der Situation ein wenig helfen kann. Ich wünsche euch alles Gute!

      Reply
    • Evelin Nov 13, 2019, 8:05 am

      Hallo lieber Marcus,
      Hallo liebe Ekki und Claudia.
      mir ging es gestern am 12.11.19 14:00 Uhr so wie Euch. Was ist geschehen: Unsere Fellnase Leon 11 Jahre hatte an den Analdrüsen eine Entzündung, so hat ein TA diagnostiziert. Die gingen auf und blutete. Er hat ihm Antibiotika verschrieben und gut. Wunden waren nach1 Woche verheilt und wir dachten es ist alles wieder gut. Dann kam der 11.11.19, er sprang im Garten rum freute sich über den geliebten Schnee, wälzte sich darin und war happy. Dann rief ich ihn rein. Er bekam ein Leckerli und alles war gut. Gefühlte 15 min später wurde alles anders. Er blutete am Hinterteil wahnsinnig. Es lief nur so raus. Die Wohnung sah als hätte man Jemand abgestochen. Wollte ihm zu trinken geben um den Blutverlust auszugleichen, er wollte nicht. da es immer schlimmer wurde sind wir nicht mehr zu dem Tierarzt den wir erst hatten., sondern in die nächst gelegene Tierklinik. Man erklärte und was es sein kann, wollte ihn aber am nächsten Tag endoskopisch untersuchen. Am 12.11.19 um 14 Uhr rief der TA aus der Klinik an, das es nicht gut aussehe, er habe viele Metastasen weit in den Bauchraum hinein. Als ich fragte wie wir jetzt weiter vorgehen, gab’s nur eine Antwort. So musste ich von jetzt auf gleich entscheiden, ihn zu erlösen, da er noch von der OP in Narkose lag. Es war eine Sekundenentscheidung. Ich weiss auch dass ich mit dieser Entscheidung meinem geliebten Wauzi viel erspart habe, aber der so plötzliche Verlust in nicht mal 24 Std. – ich vegreif es nicht. Bin nur am heulen alles erinnert an Ihn. Am liebsten würde ich hier alle Zelte abreisen. Der Garten, wo er überall war und sich sau wohl fühlte. Es ist einfach alles so leer und sinnlos. Ich hatte im Juli ein Knie TEP OP die nicht zum gewünschten Erfolg kam, so war ich zu Hause und froh meine Fellnase um mich zu haben, der mich tröstete und mir Sinn gab nicht aufzugeben. Und von jetzt auf gleich hat er mich verlassen.
      Die lieben Zeilen von Markus tun gut.

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  • Nicole Mrz 24, 2019, 1:09 am

    Hallo Markus,
    Mein bester Freund Sam Schoko-Labbi lebt noch, aber wir haben die Diagnose Larinyxparalyse bekommen. Kehlkopflähmung, diese endet auf ersticken.
    Man kann das operieren lassen, ist aber keine Heilung nur das Geräusch wird beseitigt. Ich fühle mich wie gelähmt, weil ich die Entscheidung treffen muss, wann der Zeitpunkt ist ihn gehen zulassen. Die ersten Tage nach der Diagnose waren heftig, aber nach und nach schlugen die Medikamente an und ihm ging es eigentlich gut. Letzte Woche bekam er einen Rückfall und er macht beängstige Geräusche beim atmen. Der TA hat ihm Cortison gegeben, es geht ihm eineiger Maßen besser. Aber ich bereite mich langsam auf den weg zur Regenbogenbrücke vor, weil wenn er nochmal so einen Anfall bekommen würde, muss ich ihn gehen lassen. Lieber leide ich als er. Ich liebe.meinen Hund so sehr,.dass ich alles geben würde um ihn zu helfen. Doch man steht da und merkt das kein Geld der Welt einen unheilbar kranken Hund retten kann. Ich habe riesige Angst in ein Loch zu fallen wo ich nicht mehr raus komme. Ich möchte allen hier sagen, ich kenne den Schmerz den ihr durchlebt und ich hoffe das wir alle es schaffen werden, mit der Trauer umzugehen. Ich weine seit Tagen und ich hoffe das mich meine Kraft weiter zuleben nicht verlässt.

    Danke Markus das ich hier ein paar Zeilen schrieben durfte um euch zu sagen wir sind nicht alleine mit dem Schmerz.

    Gruß
    Nicole

    Reply
    • Fabian Nov 10, 2019, 7:16 pm

      Hallo Nicole,

      Es mag hoffentlich nicht zu spät sein aber wir haben bei unserem Engel, der leider gestern von uns gegangen ist eine derartige OP gemacht und es war wie ein neuer Frühling, der uns ein weiteres tolles Jahr geschenkt hat. Gestorben ist er auch nicht an den Folgen der OP – ich kann den Eingriff uneingeschränkt empfehlen.

      LG

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  • Kerstin Mrz 12, 2019, 6:07 pm

    Hallo, am 29.11.2018 09:00 mussten wir unseren Labrador Floyd Derek von Ohmbergen nach über 10 Jahren zur Regenbogenbrücke bringen. Seit dem stimmt die Welt nicht mehr. Meine Trauer lähmt mich, ich bin starr vor Kummer, weil ich diesen frechen Hund so sehr vermisse. Der arme Kerl konnte sich nicht mehr lösen, seine Blase war stark vergrößert, bereits bis zu den Rippen. Der verfressene Labrador konnte nicht mal mehr seiner Lieblingsbeschäftigung „Futtern“ nachgehen und wir waren regelrecht gezwungen, den Tierarzt zu uns zu bitten. Ich bin seit dem Tag nicht mehr dieselbe, die Trauer , die Schuldzuweisung und der Kummer frisst mich auf. Seit dem suche ich Trost. Ich habe viel recherchiert und dabei von vielen Betroffenen gelesen, die mit denselben Problemen kämpfen. Nach 104 Tagen ohne Floydi erkenne ich mich in den beschriebenen Phasen wieder, auch in dem auf und ab der Gefühle. Ich danke für die Beschreibung und hoffe auf ein Wiedersehen mit dem schönsten Labrador, meiner schoko-brauen Fellnase mit weißem Lätzchen.

    Reply
  • Elvira Weiss Feb 18, 2019, 12:46 am

    Lieber Markus,
    vielen lieben Dank für die tröstenden Worte.
    Am 13 Februar 2019 wurde unser 13 1/2 jähriger, brauner Labrador KUNO bei uns zu Hause eingeschläfert.
    Mein Mann und unsere erwachsenen Söhne waren dabei.
    Als unser Tierarzt kam, wollte ich das Ereignis abbrechen. Ich hatte Angst und wollte ihn nicht verlieren ! 24 Std. war mein geliebter Hund mit mir zusammen und jetzt ist diese Leere da und der Schmerz ist brutal
    KUNO bekam vor 2 Jahren eine beginnende Hinterhandschwäche.
    Medikamente vertrug er nicht, Durchfall und Abgeschlagenheit waren die Folge.
    Homöopathie und Massagen bekamen ihm sehr gut.
    Dramatisch war es dann die letzten 7 Monate. Er konnte mit den Hinterläufe kaum mehr stehen und sein großes Geschäft nicht mehr halten und löste sich in der Wohnung bis zu 4 Mal am Tag.
    Am Dienstag hatten wir dann das Gespräch mit unserem Tierarzt.
    Er sagte zu mir, dass sich unser Hund quält und es für Kuno besser sei ihn zu erlösen.
    Für mich schwer auszuhalten, dass mein abgöttisch geliebter Hund nicht mehr da ist und ich diesen tiefen, brutalen Schmerz kaum aushalte.
    Ich liebe Dich KUNO, Du warst ein ganz besonderer Hund der uns so viel Liebe gegeben hat.
    Du wirst immer in unseren Herzen sein !

    Reply
  • Judith Feb 15, 2019, 10:15 pm

    Hallo Markus,

    deine Worte haben mich sehr berührt.
    Mein Hund wurde gestern von seiner Krebserkrankung erlöst, die sehr schnell fortgeschritten ist. Ich bin unendlich traurig und vermisse ihn sehr.
    Liebe Grüße
    Judith

    Reply
  • Jörg Feb 9, 2019, 1:17 pm

    Hallo Markus,
    vielen Dank für die Worte. Ich habe gestern meine geliebte Biene 2 Wochen nach ihrem 14. Geburtstag über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Ich habe ihr morgens noch gesagt, dass wir am Wochenende wieder an den Strand fahren und dann am Abend die Diagnose Nierenversagen. Ich konnte sie in ihrer letzten Stunde streicheln und bei ihr sein, sagen wie lieb ich sie habe und das wir immer wieder zusammen kommen, wie froh ich bin, dass sie vor etwas über 6 Jahren in mein Leben gekommen ist. Jetzt ist hier nur Leere, keine Biene mehr, die mit mir schmust und sich auf den Spaziergang freut wenn ich zur Tür gehe, nichts, nur Rotz und Wasser heule ich immer wieder, es tut so weh

    Reply
    • Birgit Apr 17, 2019, 9:56 pm

      Genau so geht es mir auch!
      LG
      Birgit

      Reply
    • gitti Mai 7, 2019, 12:14 am

      Meine Skubi ist Grün Donnerstag von mir gegangen, sie war 14 Jahre und sieben Monate. Ich lebe jetzt ganz alleine, zum ersten mal in meinem Leben. Danke für eure Kommentare und Danke Markus für diese Seite. Es hilft mir das es euch genauso geht. Ich wünsche uns allen Kraft. In Memory an unsere Fellnasen.

      Reply
    • Jürgen Jun 24, 2019, 2:54 pm

      Am 14. habe ich meine Bella gehen lassen müssen. Totgebissen von zwei anderen Hunden. Sie fehlt mir so unendlich. Ich bin 47 und heule seit über einer Woche. Ist das albern??!?? Ich werde noch verrückt. Sie war tatsächlich meine große Liebe. Die treueste Begleiterin und das liebevollste Wesen.

      Reply
      • Tom Jul 6, 2019, 1:17 pm

        Jürgen geht uns momentan gleich. mussten gestern schweren Herzens unser geliebtes Katerchen erlösen. Ist alles nur noch leer, keine Freude mehr und tut unglaublich weh. Mein herzliches Beileid.

        Reply
  • Katharina Dez 21, 2018, 9:18 pm

    Ich musste gestern meinen Seelenhund wegen Krebs einschläfern lassen und ich komme damit überhaupt nicht zurecht.
    Ich habe deine Seite heute Nacht entdeckt und ich bin dir so dankbar für deine Worte. Ich bin noch nicht in der Lage alles zu lesen und zu verarbeiten, aber das Thema Schuldgefühle, genau das Thema hat mich heute Nacht wach gehalten.

    Danke.

    Reply
  • Manuela S. Apr 14, 2018, 8:59 pm

    Danke für diese Seite!

    Reply
    • Markus Apr 15, 2018, 9:10 am

      Gerne 🙂 ! Antworte Dir gerade auch auf Deine Mail, kommt gleich 🙂

      Reply
  • Gerda Apr 13, 2018, 11:38 am

    Hallo markus,

    vielen dank für die lieben worte. Ich habe letzte woche meine Leica nach plötzlicher Krankheit über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen und komme nur schwer, (eigentlich gar nicht) mit dem verlust klar. Dein text hat mir ein wenig zuversicht gegeben.DANKE!!

    Reply
    • Markus Apr 14, 2018, 8:34 am

      Hallo liebe Gerda,

      tut mir sehr leid das zu hören 🙁 Mein tiefes Beileid. Melde dich gerne bei mir per Mail, wenn Du darüber reden möchtest.

      Liebe Grüße und viel Kraft sende ich Dir,
      Markus

      Reply
    • Bettina Apr 1, 2019, 9:13 pm

      Hallo Markus
      Ich habe vor einigen Wochen meinen Hund Benny verloren er war schon 16 Jahre und musste eingeschläfert werden. Er hat mich seit ich vier Jahre alt bin durch mein Leben begleitet, die letzten 4 Jahre seit ich zehn war habe ich mich alleine um ihn gekümmert und nun ist er fort. Abends gehe ich immer spazieren das hilft mir ein bisschen die Trauer zu überwinden.
      Danke für deine schönen Worte

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