Geschichten anderer trauernder Hundebesitzer

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260 Kommentare… add one

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  • Jan Dez 9, 2020, 2:10 pm

    Lieber Markus,

    toll das es deine Webseite gibt!
    Ich musste gestern leider, nach nur 3,5 Jahren, meinen geliebten Elmo einschläfern lassen :'( Wir haben ihn mit 8 Wochen gekauft, er war also von kleinauf bei uns. Er war ein bildhübscher Appenzeller Sennenhund / Border Colli Mix … ich bin mit ihm damals lange zur Hundeschule gegangen, er war aber von anfang an ein wenig schwierig zu fremden… zu seiner Familie war er aber immer ein liebevoller, anhänglicher und verschmuster Hund … der beste Hund den man sich als kleine Familie wünschen konnte.
    Schnell fingen auch die gesundheitlichen Probleme an welche im laufe der 3,5 Jahre viele tausend Euro verschlungen haben aber immer haben wir es gerne für unser Baby gegeben. Wir haben zwei Kinder, können aber keine weiteren bekommen und deswegen kam damals der Elmo zu uns … unser Babyersatz sozusagen.
    Nun fingen vor ein paar Wochen wieder die Problemchen an … Er hatte keine Ausdauer mehr, lahmte nach 3 – 4 km Spaziergang schon (er war mein „Trailhund“, 40km mit dem Mountainbike waren nie ein Problem für ihn und er drehte schon durch wenn ichs Fahrrad nur ausm Schuppen holte), lag nur noch teilnahmslos rum…. Wir sind wieder zum Arzt, Röntgenbilder anfertigen lassen … Bandscheibenvorfall … Blut abnehmen lassen … Morbus Crohn … er wurde durch die schmerzen immer biestiger zu fremden, hat nach Menschen geschnappt die er immer sehr gemocht hat (glücklicherweise nicht innerhalb der Familie) … das Morbus Crohn wollten wir behandeln lassen aber die OP für den Bandscheibenvorfall hätte uns finanziell das Genick gebrochen und die Chance das es ihm besser gehen würde lag bei ca. 50% … und er hätte nie wieder so wie damals mit mir Rad fahren können oder so ausgelassen und Wild an der Nordsee toben können und das hätte ihn nicht glücklich gemacht.
    Ich habe daher diese schwere Entscheidung getroffen ihn gestern Abend gegen 18 Uhr einschläfern zu lassen … und ich werde diesen letzten Blick in seinen Augen niemals vergessen … dieses ängstliche „Herrchen, was machen die mit mir?“ … ich habe ihm dann bis gestern spätabends noch ein Grab in unserem Garten gegraben und ihn mit seinem und meinem lieblings Fahrradtrikot begraben. Ich glaube ich habe in meinem ganzen leben noch nie so viel und so lange geweint wie gestern Abend. Er schlief jede Nacht an meiner Seite vom bett und sein Kopf auf meinem Bauch hat mich jeden Morgen geweckt … heute morgen nicht und das war grausam 🙁
    Ich habe ein enorm schlechtes Gewissen das ich ihn habe so jung gehen lassen habe und mein bester Freund nun nicht mehr da ist … ich vermisse ihn und er fehlt mir ungemein und wenn ich nur an ihn denke oder rede laufen mir die Tränen nur so übers Gesicht :'(
    Elmo, du warst 3,5 Jahre mein stetiger Begleiter, mein bester Freund und mein Baby …. ich werde immer an dich denken und dich vermissen! Ich liebe dich mein Freund!

  • Hendrik Nov 10, 2020, 8:15 pm

    Hallo,
    ich weiß nicht wo und wie ich anfangen soll. Vielleicht einmal ab dem Zeitpunkt Mitte 2019 als wir Leonie zu uns geholt haben. Leonie war eine bildhübsche Golden Retriever Hündin und zum damaligen Zeitpunkt ca. 10 Jahre alt. Sie gehörte ursprünglich meiner Mutter die aber aufgrund ihrer Alzheimer Erkrankung Leonie abgeben musste bzw. diese ihr weggenommen wurde. Da meine Freundin und ich Leonie nicht im Tierheim verkommen lassen wollten haben wir sie zu uns genommen.
    Als wir Leonie bei uns hatten kümmerten wir uns erst einmal um ihre schwere Ohrenentzündung und ließen diese beim Tierarzt behandeln. Ihr Übergewicht sind wir auch angegangen und siehe da, alles wurde im Laufe der Zeit wesentlich besser und Leonie blühte wieder voll auf. Sie wog Anfangs ca. 39Kg und beim letzten wiegen waren wir bei 29 Kg. Ihre Ohrenentzündung war zu diesem Zeitpunkt auch bereits völlig abgeklungen und verheilt. Sie war ein ganz anderer Hund.
    Dann kam der schlimmste Tag meines Lebens.
    Am 05.11.2020 musste ich unsere Golden Retriever Dame Leonie einschläfern lassen. Abends ging es ihr sehr schlecht und wir sind dann rasch in eine Tierklinik gefahren. Die Diagnose war eine Magendrehung. Es war Abends und gefuttert hatte sie bereits vor ein paar Stunden. Wir hatten auch nicht gespielt oder desgleichen. Wir mussten uns rasch entscheiden und ich traf diese Entscheidung, welche ich jetzt immer wieder hinterfrage ob das richtig war. Unsere Beweggründe und vor allem meine waren ihr einfach die OP ersparen zu wollen mit 11,5Jahren. Vielleicht wäre die OP gut ausgegangen und alles wäre wieder wie vorher. Vor den Komplikationen, welche ja echt nicht gering ausfallen können hatten wir Angst und das war der Hauptgrund, dass ich/wir so entschieden haben.
    Es ging alles so schnell und diese schnelle Entscheidung war sehr sehr schwer. Es tut mir wahnsinnig weh und leid und noch nie in meinem Leben habe ich so viel geweint. Ich mache mir viele Vorwürfe, ob ich richtig gehandelt habe.
    Sie fehlt uns sehr und wir vermissen sie unheimlich.
    Mein einziger Trost ist, das ich sie in unserem Garten begraben konnte und sie somit immer in unserer Nähe ist.

  • Angela Schul Jul 22, 2020, 4:12 pm

    Angela Jul 22, 2020, 4:08 pm
    Hallo an alle!
    Ich möchte euch allen mein Mitgefühl aussprechen. Ich habe hier so viele Geschichten gelesen und bei fast jeder musste ich weinen. Ich verstehe euren Schmerz so gut und wir sind hier alle vereint. Es ist so traurig die ganzen Schicksale hier zu lesen – aber gleichzeitig tut es auch so gut! Es tut einfach gut zu wissen, dass man mit seiner Trauer und seinem Leid nicht alleine ist, dass es Menschen gibt, die einen verstehen!

    Auch ich möchte „kurz“ (es wird sicher lang) meine Geschichte erzählen:
    Meine Maus (Daria) wurde am Montag (20.07) eingeschläfert.
    Sie kam als kleiner Welpe vor fast genau 15 Jahren zu mir aus einer Tötungsstation. Sie war mehr krank als gesund. Sie hatte eine sehr schwere Lungenentzündung, war voller Würmer und stark unterernährt. Der Tierarzt damals sagte schon, sie würde es vermutlich nicht schaffen und selbst wenn, würde sie auf jeden Fall einen Lungenschaden behalten.
    Aber sie schaffte es und man merkte ihr nichts an! Wir haben jahrelang Hundesport gemacht. Sie war ein aktiver und gesunder Hund. Lange gab es nur uns beide, was uns natürlich sehr verbunden hat.
    Irgendwann gründete ich dann eine Familie. Sie nahm meine Kinder so gut an! Nie auch nur ein böser Blick. Sie war einfach nur lieb.
    Bis sie etwa 12 war, merkte man ihr das Alter nicht an. Sie war immer noch fit und gesund und verspielt. Eine Frau sagte einmal sogar „die ist aber noch sehr jung, oder?“ als sie sie übers Feld tollen sah 🙂
    Die letzten Jahre ging es dann leider langsam bergab. Sie bekam Arthrose, war nicht mehr gut zu Fuß – vor allem wenn es sehr warm oder sehr kalt war. Sie wurde halt ruhiger. Aber es gab immer noch Tage, an denen sie wieder „ein junger Hund“ war, getollt und gespielt und sich auf dem Rücken gerollt hat. Sie hatte immer noch Spaß am Leben, auch wenn sie manchmal Schmerzen hatte (sie bekam aber dann auch Schmerzmittel bei Schüben).
    Seit ein paar Wochen ging es dann aber weiter „bergab“. Sie wollte nicht mehr spazieren gehen. Bereits nach kleinen Runden war sie am hecheln und wollte nach Hause – je wärmer es war, desto schlimmer.
    Wir dachten, es läge an der Arthose, weil sie halt auch sehr „lahm“ war. Wir ersparten ihr dann große Runden. Mein Mann ging morgens und abends (wenn es kühler war) mit beiden Hunden eine kleine Runde, ich ging nachmittags mit der Jüngeren eine große Runde und ließ Daria tagsüber bei meinen Eltern, da sie dort auch mehr Ruhe vor den Kindern hatte. Ich ging davon aus, dass es bestimmt bald wieder besser werden würde.
    Aber das wurde es nicht. Sie wollte immer weniger laufen. Bald schon wollte sie nicht einmal mehr in den Garten – obwohl sie es immer geliebt hat dort zu liegen. Sie ging nur raus, erledigte ihre „Geschäfte“ und wollte wieder rein und sich auf ihr Hundekissen legen.
    Am Freitag war es dann so, dass sie schon beim Gang nach Draußen auf die Wiese anfing zu hecheln. Auch da habe ich mir nicht ganz so viel gedacht – denn es war wieder warm geworden.
    Samstag zog es sich dann weiter und Samstag Abend ist sie im Garten ziemlich ziellos durch die Gegend gelaufen – immer im Kreis. Aber selbst da dachte ich mir nicht ganz so viel bei, da sie seit einigen Monaten öfters mal orientierungslos war. Der Tierarzt sagte, das läge halt am Alter, sie sei „senil“ und wir bekamen Tabletten, welche die Durchblutung fördern sollten.
    Diesmal war es nur anders, denn diese Orientierungslosigkeit ging nicht mehr weg. Ich musste ihr immer zeigen, wo ihr Hundebett steht.
    Die Nacht von Samstag auf Sonntag schlief sie sehr entspannt (ich hatte ihr nochmal eine ihrer Schmerztabletten gegeben) und auch Sonntag war ansich alles ok. Sie schlief fast den ganzen Tag. Zum „Gassi“ ließen wir sie nur auf die Wiese und sie wollte danach auch sofort wieder rein.
    Sonntag Abend wurde es dann schlimmer. Sie wollte nicht mehr aufstehen. Sie lag einfach nur da und bewegte nur noch den Kopf. Ich legte ihr ein Tuch unter, aber als sie ganz dringend Pipi musste, ist sie doch aufgestanden und wollte raus. Draußen musste ich sie dann festhalten, weil ihr die Hinterbeine weg gingen.
    Ich war so verzweifelt und wusste nicht, was ich machen sollte. Sollte ich in eine Tierklinik fahren? Sie hatte ihr Leben lang immer Panik vorm Tierarzt. Bei den letzten Arztbesuchen ein paar Monate zuvor, pinkelte sie vor lauter Panik immer die ganze Praxis voll, war nur am zittern und jaulen. Das wollte ich ihr nicht unbedingt antun.
    Aber dann trank sie etwas und legte sich dann „gemütlich“ hin und schlief ein. So fasste ich den Entschluss, noch bis Montag zu warten.
    Montag früh rief ich dann sofort alle möglichen Tierärzte an. Wegen Corona wollte keiner raus kommen. Der Einzige, der noch Hausbesuche machte, hatte erst Dienstag Nachmittag noch einen Termin frei.
    Ich war so verzweifelt – aber es ging ihr so schlecht. Sie atmete auch nur noch schwer. Also meldete ich bei „unserem“ Tierarzt einen Notfall an und fuhr hin. Sie trug ich mitsamt Hundebett ins Auto und ließ sie dort liegen, bis wir rein konnten – bzw. ich sie rein bringen konnte, denn ich musste vor der Tür warten. Sie hatte so eine Angst als sie merkte, wo sie war! Ich muss immer wieder weinen, wenn ich daran denke!
    Die Ärztin machte dann ein Ultraschall und dann holte sie mich rein. Sie sagte, dass sie voller Krebs sei. Die Milz sei schon total zerfressen, würde auch schon in den Bauch bluten. Sie könnte sich wohl nicht mehr auf den Beinen halten, weil ihr Kreislauf deswegen schon total runter sei. Was mich beruhigt: Sie hatte dabei wohl keine Schmerzen. Mir wurde versichert, dass die Milz selbst keine Schmerzen verursacht und das „innerliche Verbluten“ tatsächlich absolut schmerzfrei sei. Was ihr allerdings zunehmend Schmerzen verursachte, war die Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum, wodurch auch die Atmung so schwer wurde. Zusätzlich sah man auch kleinere Tumore in Leber und Nieren und vermutlich hatte sie auch welche im Gehirn.
    Die Ärztin sagte, es sei nur noch eine Möglichkeit ihr zu helfen – sie zu erlösen.
    Ja, es war die richtige Entscheidung – aber es war so ein falscher Ort. Ich habe sie fast schon angebettelt, ob sie es nicht bei uns machen könnte – aber das war nicht möglich.
    Ich habe mir so gewünscht, dass sie in vertrauter Umgebung sterben darf. Aber dennoch bin ich dankbar, dass ich trotz der Vorgaben dabei sein durfte (hätte ich ja eigentlich nicht gedurft) und ich hatte ausreichend Zeit.
    Ich versuchte so tapfer wie möglich zu sein, ihr nicht zu zeigen, wie traurig ich war. Sie war schon immer ein „Trösterhund“ und ich wollte nicht, dass sie das Gefühl bekommt, sie müsste noch was tun.
    Wir warteten, bis sie sich entspannte. Sie schaute mir in die Augen und atmete ruhig und ich streichelte sie. Dann gab ich der Ärztin das Zeichen und sie 2 Sekunden nach der Spritze sagte sie „sie ist schon nicht mehr bei uns, sie atmet nicht mehr“. Ich brach einfach nur zusammen und konnte nicht mehr atmen.
    15 Jahre rasten durch mein Kopf: schöne Zeiten, schwere Zeiten. Gemeinsame Urlaube, Ausflüge, Abschiede, Umzüge. Erst 5 Wochen vorher musste eine meiner Katzen im Alter von nur 9 Jahren eingeschläfert werden. Meine Daria hatte sie so lieb aufgenommen, als sie zu uns kam. Die beiden waren meine ersten beiden Babys und beide sind innerhalb von so kurzer Zeit eingeschläfert worden. Beide hatten Krebs. Ich dachte mir nur „ihr seid jetzt wieder zusammen“ – obwohl ich daran nicht glaube. Ich würde es gerne, aber dafür bin ich zu rational. Ich würde gerne daran glauben, dass wir uns irgendwann wieder sehen und beneide alle Menschen, die solch einen Glauben haben können. Aber jetzt sind meine beiden Babys tot – und meinem Glauben nach einfach für immer weg.
    Mein Mann hat sie abends bei uns im Garten beerdigt. Neben ihrer geliebten Katze. Ich konnte sie nach ihrem Tod nicht mehr sehen. Ich konnte es nicht ertragen ihre leblose Hülle da liegen zu sehen – zu sehen wir Erde ihren Körper bedeckt.

    Selbstverständlich plagen auch mich die Fragen ob es richtig war. Hätte ich doch Sonntag schon mit ihr in die Klinik fahren sollen? Auch wenn ich dann nicht hätte dabei sein können, als sie eingeschläfert worden ist?
    Hätte ich eher etwas merken sollen?
    Hätte ich ihr auch die kurzen Spaziergänge ersparen sollen? (Laut Tierärztin kam die Lahmheit wohl daher, dass sie halt schon nach kurzen Strecken „Seitenstiche“ bekam, weil die Milz halt vergrößert war). Hab ich sie damit gequält, weil sie noch laufen musste – auch wenn es nur so kurze Strecken waren?
    Wir sind alle nur Menschen und können Entscheidungen immer nur nach dem treffen, was wir wissen.
    Ich habe viele Punkte, die ich bereue. Aber ich kann mir verzeihen. Ich glaube das ist wichtig.
    Ich habe gestern – erst einen Tag nach ihrem Tod – angefangen ein Fotoalbum über ihr Leben anzulegen. Fotos aus 15 gemeinsamen Jahren zu sortieren. Es tat weh – aber es tat auch gut. Ich habe so viele Fotos auf denen man sieht, wie viel Spaß sie hatte, wie gerne sie gelebt hat. Ich glaube sie hatte ein tolles Leben – auch wenn nicht immer alles toll war, ich vielleicht mal zu ungeduldig oder nicht rücksichtsvoll genug mit ihr war. Das waren nur so kurze Momente und es gab so viele mehr, die einfach nur toll waren. Wir haben so viel unternommen, so viel erlebt.

    Sie war nicht nur mein Hund – sie war mein erstes Baby und ein Teil von mir. Mit ihr, ist dieser Teil von mir auch gestorben. Sie war mein Seelenhund. Der EINE richtige Hund für mich. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder einen Hund so sehr lieben kann.
    Aber auch wenn mit ihr ein Teil von mir gegangen ist und ich ihren Verlust nicht ertragen kann – sie hat mir auch etwas zurück gelassen, was mir keiner nehmen kann – mich geprägt und verändert.
    Egal wie stark der Schmerz auch sein mag – ich bin froh, dass wir zusammen waren und ich würde die letzten 15 Jahren für nichts in der Welt eintauschen wollen – auch wenn der Preis für diese Zeit unerträglicher Schmerz am Ende dieser Zeit ist.

  • Lisa-Marie Jul 16, 2020, 8:07 am

    Hallo, ich weiß nicht wie ich anfangen soll, es ist so schmerzhaft. Vor zwei Tagen am 14.07.2020 haben wir unsere liebe Hündin mit ca. 14 Jahren einschläfern lassen. Ihr ging es schon länger nicht mehr gut, eine Gebärmutterentzündung eilte der anderen. Ständig hatte Sie eitrigen Ausfluss und war am Ende nur noch damit beschäftigt sich zu putzen. Wir waren sehr oft beim Tierarzt und mussten ihr Chemie-Keulen verabreichen. Wir haben immer gesagt, bei der nächsten Entzündung müssen wir Sie gehen lassen, auch die Ärztin bereitete uns langsam darauf vor das es von mal zu mal schlimmer wird und Sie bei jeder Entzündung sehr leidet. Antibiotika und hat beim letzten mal auch nicht mehr angeschlagen. Auch Ihre schwere HD, welche schon in jungen Jahren festgestellt wurde, ließ sie lahmen und nicht mehr an längeren Spaziergängen teilhaben. Die Ex-Ärztin sagte uns schon damals das Sheila bald nicht mehr laufen könne und Sie kein langes Leben haben wird…..Und nun ist sie wenigstens 14 Jahre alt geworden. Man merkte das Sie Schmerzen hatte beim Aufstehen auch beim Urinieren knickte Sie ständig Ihre Pfötchen nach hinten, das war ein Zeichen für starke Schmerzen. Zwischenzeitlich haben wir angefangen ihr Schmerzmittel zugeben, das führte bei ihr allerdings zu Inkontinenz. Sie konnte sich dann n nicht mehr kontrollieren. Also haben wir das wieder abgesetzt. Ich fühle mich so schlecht, mache mir Vorwürfe und weiß absolut nicht wie ich da wieder rauskommen kann. Vor 2 Jahren ist unsere wunderbares Kind geboren, von dem Tage an musste unsere Hündin Sheila viel zurückstecken, Sie war plötzlich nicht mehr die Nummer 1, und durfte am Familienleben nicht mehr so wie vorher teilhaben. Spaziergänge gab es auch noch kaum, da das Laufen immer schwieriger wurde. Ich muss dazu sagen das wir Sheila damals mit ca. 2 Jahren aus dem Tierheim geholt haben, sie war anfänglich ein sehr ängstlicher und „aggressiver“ Hund. Wir konnten Sie nirgends mit hinnehmen, sie bellte alle an, fletschte die Zähne, und hat sogar dem Opa meines Mannes gebissen. Sie hatte vermutlich nichts gutes in der Vergangenheit erlebt und wurde vom Tierheim im Wald angebunden gefunden. Es hat viele Jahre gedauert bis Sie wieder Vertrauen zu Menschen gefunden hat. Als Sie noch gut laufen konnten, haben wir viel mit ihr unternommen und Sie versucht überall mit hinzunehmen. Meistens abseits von Menschenansammlungen, wir waren viel im Wald, auf den Feldern und am Wasser. Das letzte Jahr vor ihrem Tod ging es ihr immer schlechter, die Tierärztin hat uns schon mehrfach darauf hingewiesen das wir darüber nachdenken sollten sie gehen zu lassen…. aus schlechten Gewissen zu wenig Zeit für Sie zu haben, wollte ich das immer nicht. Mein Mann hatte schon bei eher erkannt, das sie kein gutes Leben mehr hatte und wollte Sie schon vor einiger Zeit gehen lassen. Nun vor einiger Zeit hat Sie nichts mehr gefressen, und konnte nicht mehr aufstehen, sie hat gewinselt vor Schmerz, als wir mit ihr rausgehen wollten. Sie wurde inkontinent und war teilweise sehr verwirrt – Das war der Zeitpunkt an dem wir uns dafür entscheiden haben, Sie endlich von Ihren Schmerzen zu erlösen. Der Akt an sich ging viel zu schnell, nachdem die Ärztin (sie war sehr einfühlsam) die Spritze gegeben hat, war unsere geliebte Hündin nach weniger als 3 Sekunden in unseren Armen eingeschlafen. Nun mache ich mir täglich Vorwürfe, ob Sie auch wirklich wusste das wir Sie geliebt haben, ich nicht so viel Zeit für Sie hatte und das ich Sie schon hätte viel früher gehen lassen, dann wäre es ihr die letzten Monate nicht so schlecht gegangen. Aber Nein ich war egoistisch und wollte mein schlechteste Gewissen aufbessern indem ich mehr Zeit mit ihr verbringen wollte, der Alltag und die Gegebenheiten das Sie nicht mehr gut laufen konnten und es ihr innerlich nicht mehr gut ging machten das aber nicht möglich und Sie musste unnötig leiden. Ich hatte das Gefühl Sie hat keine Freude mehr gehabt, Sie lag den ganzen Tag nur noch in Ihrem Hundebett und hat geschlafen oder mit offenen Augen geträumt. Ich hätte ihr die letzten Monate gerne mehr Aufmerksamkeit geschenkt, doch unser Alltag, der Job und unser Kind hat keine Zeit für das Wesentliche gelassen…. die Liebe zu unserem Tier! Ich bereue es zutiefst ihr nicht die nötige Aufmerksamkeit gegeben zu haben, die sie verdient hätte. Ich möchte Sie gerne nochmal im Arm halten , sie streicheln und küssen und ihr sagen wie doll ich Sie liebe. Ich bin in einem großen Loch voller Vorwürfe und Selbstzweifel und scheine hier drin zu versinken. Ich möchte an die schönen Tage mit ihr denken doch es gelingt mir nicht, immer wieder fühle ich mich schlecht und voller Zweifel….

  • Nina Jul 13, 2020, 11:47 am

    Hallo Ihr Lieben, und mein herzlichstes Beileid an Euch alle.

    Mein Malterser -Mädchen (Sally) ist am 18.05.2020 gestorben .
    Wochen danach, habe ich im Internet nach „Hilfe“ gesucht , weil mein Umfeld mich nicht mehr verstehen konnte (es war doch nur ein Hund)
    Seitdem lese ich hier Eure „Geschichten “ und bin am heulen wie ein Schlosshund.
    Jedes mal, wenn ich was schreiben wollte , mußte ich abbrechen weil meine Brille unter Wasser stand.
    Ich danke Euch allen ( Markus , Dir ein besonderes Dankeschön für diese Seite) für Eure „Geschichten“
    Ich weiß jetzt, dass ich nicht alleine bin , die nach (nur)einem Hund so trauert.
    Heute sind es 8 Wochen ohne mein Mädchen , einfach nur grauenhafte Wochen.
    Ich bekam Sally als die 8 Wochen alt war . Ich bin Selbstständig, arbeite von zu Hause und über 13 Jahre lang waren wir Tag und Nacht zusammen.
    Ich gehöre zu denen, die „verrückt“ nach ihrem Hund sind.
    Ich ließ sie fast nie alleine zu Hause . Wenn ich mal einen Arzttermin hatte, bin ich regelrecht nach Hause gerannt um bei ihr zu sein.
    Kommt vielleicht übertrieben vor , ich konnte aber nicht anders.
    Ich weiß , 13 Jahre ist ein „gutes“ Alter für einen Hund. Vor einem halben Jahr bekam mein Mäuschen Probleme mit dem Herz.
    Dadurch hat sich Wasser eingesammelt. Die Therapie hat bei ihr gut eingeschlagen , es ging ihr viel besser.
    Aber, am 17.05 nachts ging es ihr plötzlich ganz schlecht. Sie bekam plötzlich ganz schlecht Luft .
    Wir sind sofort mit ihr in die Klinik, da bekam sie gleich Sauerstoff und es wurde eine Entwässerungsprozedur eingeleitet.
    Nach 2 Stunden war sie stabil. Die Ärztin schlug vor sie für 2 Tage in der Klinik zulassen, um sie zu beobachten und weitere Untersuchungen durchzuführen.
    Das war ein Horror für mich Sally da zulassen , aber ich wollte das es meinem Mädchen besser geht.
    Wir blieben noch zwei Stunden , dann mußten wir nach Hause fahren (mein Freund hat im Stress sein Insulin nicht mitgenommen)
    Eine Stunde spähter rief die Klinik an “ Sally hast es nicht geschaft“
    Ich brauche Euch nicht erzählen , wie ich das aufgenommen habe. Das könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen.
    Was mich die ganze Zeit quält : ICH HABE MEIN MÄUSCHEN IM LETZTEN MOMENT ALLEINE GELASSEN
    Ich war nicht da ,als sie ihre Äugelchen für immer geschlossen hat.
    Ich konnte nichts machen , wegen Corona durfte ich nicht rein .Ich durfte nicht zu ihr .Und das bricht mir das Herz.
    Die ganze Zeit sehe ich ihren letzten Blick , als ich sie der Arzthelferin übergeben habe.
    Das war das letzte mal , das ich meinen Engel gesehen habe.
    Stunden spähter bekam ich sie in ihrer Lieblingsdecke eingeschlagen zurück.
    Ich weiß , das es für Leute von „draußen “ evtl. lächerlich ist (es sind Menschen ohne ihre Familie gestorben) .
    Ich hoffe , das ich bei Euch auf Verständnis finde .
    Meine Sally war meine Familie, mein Baby, mein Sinn des Lebens.
    Tut mir sehr leid, das meine „Geschichte“ so lang geworden ist. Und vielen Dank für das „zuhören“
    Wünsche Euch allen viel Kraft in dieser schweren Zeit . Nina

    • Marion Jul 13, 2020, 1:00 pm

      Hallo liebe Nina,
      Ich glaube, ich darf sagen, dass Du Dich mit allen Menschen, die hier auf dieser Seite, um ihre geliebten Vierbeiner trauern, von Herzen verbunden bist.
      Der Verlust fühlt sich so schmerzvoll an, dass es keine Worte dafür gibt, um ihn zu beschreiben !
      Du hast mein volles Mitgefühl und meine Anteilnahme…..
      Da aber die Liebe niemals vergeht, die man für das geliebte Wesen empfindet, wird man für alle Zeit verbunden bleiben.
      Auch ich verlor mein geliebtes
      „Männchen“ am 19.3.20 und mir ist so, als ob ein Teil von mir fehlt und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht um ihn weine,da ich ihn so vermisse.
      Ich war 18 Jahre fast Tag und Nacht mit ihm zusammen und wenn ich mal kurz weg musste,habe ich mich, genauso wie Du beeilt, wieder nach Hause zu kommen, um ihn an mein Herz zu drücken . Wir waren in Liebe, Respekt und absolutes Vertrauen verbunden, für immer und ewig, für ihn gibt es keinen „Ersatz“ !
      So wünsche ich Dir in diesen schweren Tagen von Herzen ganz,ganz viel Kraft……und wir werden unsere geliebten Engel bestimmt eines Tages wiedersehen und sie nie mehr loslassen….
      Es grüsst Dich in tiefer Verbundenheit
      Marion

      • Nina Jul 13, 2020, 7:09 pm

        Liebe Marion .
        Ich bedanke mich ganz herzlich für Deine tröstende Worte.
        Und mein herzlichstes Beileid zum Verlust Deines „Männchens“.
        Es tut gut zu wissen , das ich nicht „bekloppt “ bin (was die andere bestimmt denken).
        Das es viele Menschen gibt , die ein Tierchen so bedingungslos lieben können.
        Danke nochmal Marion ! Ich wünsche Dir ebenfalls viel ,viel Kraft in dieser schwerer Zeit .
        Und so wie Du , hoffe ich auf ein Wiedersehen mit meinem kleinen Engel!
        Ganz traurige, aber liebe Grüße, Nina

    • Renate Jul 14, 2020, 7:47 am

      Liebe Nina,
      es tut mir unendlich leid, zu lesen, was DU hast erleben müssen!
      Und auch mir laufen beim Lesen Deines Leides die Tränen übers Gesicht…..
      Schrecklich – wenn der Abschied so verläuft/ verlaufen „muss“!!!
      Auch wir (mein Robby und ich) hatten zwar einen ganz schlimmen Abschied (verursacht durch eine völlig unerfahrene Notdienst-TÄ und zudem noch ohne jegliche Empathie!!!)
      Doch ich glaube fest daran, dass Deine Sally mit Sicherheit Deine Liebe gespürt hat, auch wenn Du nicht „körperlich“ anwesend warst. Es gibt „Dinge“ zwischen Himmel und Erde, die unser Verstand/unsere Vernunft garnicht „erfassen“ können….
      Die Liebe ist doch ein sehr starkes Band – und dieses Band hat Euch ja auch 13 lange Jahre zusammen gehalten!
      Ich lebe (weiter) in der Hoffnung auf ein Wiedersehn – und dann lassen „wir“ unsere geliebten Fellnasen n i e mehr los!!!
      Ich grüße Dich in trauriger Verbundenheit
      Renate mit Robby im Herzen (verst. 08.12.2019) und soooo schmerzlich vermisst…..

      • Nina Jul 14, 2020, 8:42 am

        Liebe Renate.
        Vielen Dank für Deine Anteilnahme und Deine tröstende Worte.
        Es tut mir sehr, sehr leid mit Robby ,mein herzlichstes Beileid
        Ich lese hier die „Geschichten“ schon länger , konnte aber nicht schreiben weil ich von Tränen nichts mehr sah.
        Vor allem , Renate , Dein Schicksalschlag hat mich sehr berührt . Man kann spühren , wie sehr Du Deinen Robby liebst und wie sehr Du unter dem Verlust leidest . Das Robby in den letzten Stunden auch noch sehr gelitten hat , muß für Dich ganz schlimm sein. Zum Glück ist mir Das und eine Entscheidung über „Leben oder Tod „erspart geblieben. Ich kann mir aber gut vorstellen wie wahnsinnig schwer es ist , diese „Grenze “ zu überschreiten.
        Renate , ich wünsche Dir vom Herzen viel Kraft .
        Ganz liebe Grüße,Nina

    • Frauke Jul 15, 2020, 11:08 am

      Liebe Nina, ja – für die meisten Leute von „draußen“ ist es vermutlich lächerlich, so sehr um einen Hund zu trauern. Deswegen ist es so toll, dass es diese Seite gibt! (An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an Markus!) Hier findet man „Gleichgesinnte“, „Leidensgefährten“ oder wie immer man sie nennen will. „Bekloppte“, für die ein Hund eben nicht nur ein Hund ist/war, sondern ein Familienmitglied, ein Gefährte, ein Freund!
      Es ist schrecklich, wie Sally sterben musste – für sie und für dich! Ein wenig tröstlich ist, dass es relativ schnell ging – bis kurz vor ihrem Tod seid ihr ja noch bei ihr gewesen.
      Alles Liebe und viel Kraft für dich/euch!

      • Nina Jul 15, 2020, 4:11 pm

        Liebe Frauke.
        Vielen Dank für Deine tröstende Zeilen.
        Das stimmt : hier ist unter „Gleichgesinnten“ , die ihre Tierchen bedingunslos geliebt habe (besser gesagt : lieben) und die unter dem Verlust leiden.
        Deine Geschichte, Frauke , und die von Renate, Marion ,usw. habe ich schon vor paar Tagen gelesen . Konnte aber nichts schreiben , da ich vor Tränen nichts mehr sah.
        Und Du hast Recht, Frauke, ich und Sally „hatten noch Glück“ , die ist ganz friedlich eingeschlafen. Ohne Schmerzen. Das Herzchen hat einfach aufgehört zu schlagen. Für Dich war es bestimmt die Hölle, Bolek nicht helfen zu können. Tut mir aufrichtig leid für Euch .
        Aber , es tut trotzdem verdammt weh . Die fehlt überall , mein kleiner Schatten. Ich höre sie ,ich sehe sie überall ….ist aber nicht da.
        Liebe Frauke, ich wünsche Dir ebenfalls viel ,viel Kraft .LG Nina

    • Silvia Jul 18, 2020, 6:41 pm

      Liebe Nina,
      ich kann dich so gut verstehen.
      Auch ich musste meinen lieben Lifi im Stich lassen.
      Mit 13 Jahren und 3 Monaten musste ich meinen besten Freund, meinen großen Liebling,
      einschläfern lassen. Es war grausam und ein Albtraum. Als er die erste Spritze bekam, in sein krankes Beinchen, schaute er mich mit seinen großen braunen Augen an und schrie vor Schmerzen. Er wurde eigentlich beruhigt. Der Tierarzt versprach mir einen sanften Tod. Sow war es ganz und gar nicht. Es war grausam.Wegen Corona wollte der Tierarzt nicht zu mir nach Hause kommen. Was absolut lächerlich ist. Schließlich tragen wir Masken. Auf jeden Fall fühle ich genauso wie du. Ich komme mir vor, wie ein Schwein. Das Liebste habe ich töten lasse. Ich weiss aber, das ich ihn erlösen musste, weil er so krank war und nicht mehr aufstehen konnte. 4 Wochen lang haben Lifi und ich kaum geschlafen, er ist tapfer spazieren gegangen. Aber er konnte seinen Kot nicht mehr halten, die Wirbelsäule krümmte sich, er hatte, trotz Medikamente, Schmerzen. Aber wenn ein Tierarzt sagt, ein sanftes einschlafen sei möglich und dann wird es grausam…dann könnte ich vor Wut schreien. Weisst du was ich mache? Ich setze mich in mein Auto, fahre los und schreie und weise, damit niemand meinen großen Schmerz ertragen muß. Ich kann dich und euch alle, so gut verstehen. Ein Hund ist etwas ganz besonderes unser Seelenverwandter. Auch mir laufen jetzt die Tränen, gehe immer mit verheulten Augen zur Arbeit…ich weiss, irgendwann wird es besser. Aber ich weiss, das ich niemals in meinem Leben, meinen wundervollen, so lieben weißen Schäferhund Lifi, vergessen werde. Ein neuer Hund kommt für mich nicht in Frage. Noch einmal werde ich so einen Albtraum nicht überstehen. Ich bin 59 Jahre alt und fit und gesund. Aber am Tag des Albtraums und am Samstag danach, hatte ich so starke körperliche und psychische Schmerzen, das ich gedacht habe, ich werde sterben. Mein Life fehlt mir so sehr. Trost an alle…ich bin bei euch. Silvia

      • Renate Jul 18, 2020, 11:12 pm

        Liebe Silvia,
        w i e sehr ich mit Dir fühlen kann….
        Mir laufen die Tränen übers Gesicht – beim Lesen Deines Albtraums.
        Es ist ein so schrecklicher Zustand.
        U n d es lässt mich auch „unseren“ (von meinem Robby und mir) schrecklichen Abschied
        wieder voll und ganz durchleben. Bei „uns“ war es eine junge, unerfahrene TÄ die keinerlei Diagnose stellen konnte –
        und – was für mich in d i e s e r schlimmen Situation auch noch total entwürdigend dazu gekommen ist, war, als „sie“ (in meinen Augen unnötigerweise) bei meinem schreienden Buben auch noch Fieber gemessen hat und vom Thermometer ein kleines bisschen Kot an den Fingerspitzen hatte – hat „sie“ es doch tatsächlich an Robby’s Fell abgeputzt!!!!!! Kannst Du Dir d a s vorstellen??? Da schreit Deine geliebte Fellnase erbärmlich und dann diese unwürdige Behandlung noch dazu……
        D a s werde ich bis an mein Lebensende nicht verarbeiten können! Und dann die Zweifel !!!! Hätte Robby gerettet werden können, wenn ein anderer TA/ eine andere TÄ gekommen wäre????
        Auch d a s bleibt für immer und ewig unbeantwortet….
        Ach Silvia, „wir“ alle „hier“ haben irgendein Trauma zu verarbeiten – zusätzlich zu dem großen Kummer und dem Schmerz über den Verlust! Und doch sind „wir“ alle hier auch verbunden „dadurch“.
        Ich wünsch Dir viiiiel Kraft und Trost und liebe Menschen an Deiner Seite, die Dir (er)tragen helfen.
        Ich selbst glaube (hoffe) auf ein Wiedersehn – drüberhalb der Regenbogenbrücke – und dann lassen wir unsere geliebten vierbeinigen Familienmitglieder n i e mehr los und nichts und niemand kann uns dann noch trennen!
        Ich grüße Dich – in trauriger Verbundenheit –
        Renate mit Robby im Herzen (verst. 08.12.2019 ) – in der Nacht von Samstag auf Sonntag…..so wie auch d i e s e Nacht wieder! DerSonntag wurde dadurch zum schwärzesten Tag der ganzen Woche für mich!

        • Frauke Jul 19, 2020, 6:32 pm

          Deine Tierärztin hat sich unmöglich verhalten, Renate! Ich könnte richtig sauer werden, wenn ich das lese!
          Ich rate dir dasselbe, was ich Silvia geschrieben habe: Hinterlasse auf der Homepage der Tierarztpraxis – wenn möglich – eine Bewertung und berichte von deiner Erfahrung und wie unwürdig dein Hund behandelt wurde!
          Alles Liebe für dich! ♥

          • Renate Jul 19, 2020, 11:03 pm

            Liebe Frauke,
            bei mir/uns war es die Tierrettung…
            Um diese Uhrzeit die einzige Möglichkeit Hilfe zu bekommen.
            Doch „Hilfe“ war es ja leider nicht!!!
            Und d a s macht es soooo unendlich schwer…
            Klar, habe ich noch am gleichen Tag eine lange Email an die Tierrettung geschrieben – aaaaber
            es war alles nicht mehr „rückgängig“ zu machen!
            Und darum seither Verzweiflung pur….
            Danke für Deine lieben Worte!
            Traurige Grüße auch an Dich und viiiiel Kraft wünsche ich Dir – und auch allen denen es „ähnlich“ bzw. genauso geht!
            Renate mit Robby im Herzen (verst. 08.12.2019)

        • Silvia Jul 21, 2020, 9:12 pm

          Liebe Renate,
          ich danke dir. Gibt es eigentlich ein „sanftes“ Einschlafen beim Tierarzt?“
          So hat mir der Tierarzt es verkauft.
          Ich habe die Rechnung noch nicht bezahlt und überlege rechtliche Schritte.

          Renate…ich bin ganz bei dir. Würdest du in Bremen wohnen, könnten wir uns treffen und gemeinsam weinen.
          Liebe Grüße Silvia und weiterhin ganz viel Kraft. Wir schaffen das. Es muss ja irgendwie weitergehen.

          • Renate Jul 21, 2020, 11:19 pm

            Liebe Silvia,
            auch wenn wir „räumlich getrennt“ sind – in Gedanken sind wir verbunden – u n d im Schmerz und in der Trauer….
            Diese Endgültigkeit macht mir schwer zu schaffen – und dennoch will ich an ein Wiedersehn glauben und dass uns unsere geliebten Fellnasen nur vorausgegangen sind.
            Vielleicht gelingt es uns ja eines (fernen?) Tages diese schrecklichen Bilder des Abschieds – in Liebe – loszulassen und uns die schönen Erinnerungen mit unseren vierbeinigen Familienmitgliedern vor unser „geistiges Auge“ zu holen….
            Sooo gerne würde ich mal von meinem Robby träumen – leider ist mir d a s bisher noch nicht „gelungen“.
            Liebe Silvia ich wünsche Dir viiiel Kraft und liebe Menschen die Dir helfen zu (er)tragen!
            Sehr herzliche – aber traurige – Grüße
            Renate mit Robby im Herzen (verst. 08.12.2019)

      • Frauke Jul 19, 2020, 6:26 pm

        Das tut mir sehr leid, Silvia! Was für ein blöder unsensibler Tierarzt!
        Bei uns war es ähnlich. Als mein Bolek seine Narkosespritze ins Bein bekam, hat er auch kurz aufgejault und sein Bein angezogen. Ich war so entsetzt und fassungslos … Musste das denn sein, dass ihm in den letzten Sekunden seines Lebens auch noch zusätzlich Schmerzen zugefügt werden?? Es war schrecklich, ich werde es nie vergessen können!
        Besteht die Möglichkeit, dass du im Internet eine Bewertung für den Tierarzt abgibst? Ich finde, das muss man nicht kommentarlos so hinnehmen.
        Deine Schuldgefühle kann ich gut nachvollziehen. Ich fühle mich auch wie eine Verräterin, weil ich meinen Schatz töten ließ. Aber du musst dir immer vor Augen halten, dass du ihm weitere Schmerzen und Qualen ersparen wolltest. Es war sicher die richtige Entscheidung und irgendwann kommt das auch in deinem (meinem) Herzen an! Alles Liebe für dich! ♥

        • Silvia Jul 21, 2020, 9:07 pm

          Liebe Frauke,
          ja, du hast Recht. Ich schaue mal, ob es ein Bewertungsportal gibt.
          Liebe Grüße Silvia

      • Nina Jul 20, 2020, 7:07 am

        Liebe Silvia.
        Es tut mir sehr,sehr leid . Was Lifi und Du durchgemacht haben , ist schrecklich .
        Frage mich nur, wieso Lifi so leiden mußte ? Das Einschläfern verläuft normaleweise schmerzlos .
        Liebe Silvia , mach Dir keine Vorwürfe . Du bist kein Monster und Lifi hast Du auch nicht getötet.
        Wir lieben unsere Tierchen über alles , wir sind für sie verantwortlich . Auch dafür , dass die nicht leiden.
        Lifi hatte starke Schmerzen („Knochenschmerzen“ sind grausam, nur Zahnschmerzen sind stärker ) .
        Ich liebe meine Maus überalles , mit ihrem Tod habe ich alles verloren .
        Sie war der Sinn meines Lebens. Jetzt bin ich noch da, weil ich noch Pflichten habe .
        Trotzdem weiß ich, ich hätte das gleiche getan . Für Sally getan , so wie Du es für Lifi getan hast ,Silvia.
        Wenn es keine Heilung gibt ,soll man die lieben Tierchen nicht quälen .

        Der Verstand sagt mir , es ist für Sally besser so : keine Erstickungsanfälle mehr, keine Knochenschmerzen mehr .
        Das Herz sagt was ganz anderes. Ich vermisse die so sehr , habe das Gefühl es zerreißt mich innerlich .
        Körperlich : als wenn mich ein Traktor überfahren hat .
        Und so geht es bestimmt uns allen hier. Unseren Lieben gönnen wir die Ruhe , die Qualen müssen wir tragen.

        Liebe Silvia, ich drücke Dich ganz fest und wünsche Dir noch viel Kraft in der „Horror“Zeit.
        Nina

        • Silvia Jul 21, 2020, 9:05 pm

          Liebe Nina,
          ich danke dir für deine warmen, vom Herzen kommenden Worte.
          Es ist sowas von schön, das wir uns alle auf diesen wundervollen Seite trösten können.
          Und das ihr alle den gleichen Schmerz mit mir gemeinsam teilt.
          Mein einziger Trost ist: Wir alle haben unsere Hunde über alles geliebt und sie verwöhnt. Unsere Hunde hatten es gut bei uns. Puh, die Tränen fließen gerade wieder. Aber haben wir alle nicht ein großes Glück gehabt, das diese fantastischen Hunde uns geliebt haben? Sicherlich haben wir nicht alles richtig gemacht…aber eins hält uns hier alle zusammen: Wir können Liebe geben. Wir haben Gefühle, wir sind alle vereint. Das würde unseren Hunden bestimmt gefallen. Sei umarmt, wir werden es schaffen, mit der Trauer umzugehen. Aber unsere geliebten Hunde werden wir niemals vergessen. Liebe Grüße Silvia aus Bremen

    • Annabelle Jul 19, 2020, 3:51 pm

      Liebe Nina,
      ich kann dich absolut nachvollziehen und verstehe ganz genau deine Gefühle und was du momentan durch machst.
      Am 03.06.20 ist meine geliebte Hündin Snow für gestorben. Sie wurde vergiftet 🙁 ich bin mit ihr noch in die Tierklinik und habe sie dann dort gelassen und habe noch gesagt wenn etwas ist bitte frühzeitig anrufen damit ich rechtzeitig da bin. Um 0:59Uhr habe ich dann den Anruf bekommen, ich solle mich beeilen, Snow wird gerade reanimiert aber es sieht schlecht aus. Ich bin natürlich so schnell es geht dort hin gefahren und als ich ankam machte der Arzt nur die Tür auf und sagte, sie hat es leider nicht geschafft!
      Bis heute mache ich mir solche Vorwürfe, Snow war mein Schatten sie war immer an meiner Seite! Und ich habe sie einfach alleine dort gelassen und war die letzten Minuten in ihrem Leben einfach nicht bei ihr ='( das werde ich mir niemals verzeihen. Was wird sie wohl gedacht haben, ich hab sie einfach alleine gelassen wo es ihr am schlechtesten ging und war bei den letzten Atemzügen nicht dabei 🙁
      Fühl dich gedrückt! Ich kann mich genau in deine Lage hineinversetzen.
      Viele Grüße
      Annabelle

      • Renate Jul 19, 2020, 10:57 pm

        Liebe Annabelle,
        Ich fühle total mit Dir!
        W i e schrecklich muss d a s für Dich gewesen sein – bzw. immer noch sein!!!
        Ähnliches hab ich auch schon mal bei meinem Kaninchen erlebt!
        Und ein Kaninchen schreit eigentlich „sonst“ überhaupt nicht….
        Diese Sch… Spritzen in den Oberschenkel/ Muskel.
        D a s ist anscheinend so etwas von schmerzhaft!
        Und dann das „hinterher“ – wo „man“ es nicht mehr ändern kann – u n d es „so“ niemals hätte erleben wollen müssen!!! Nicht für sich selbst und erst recht nicht für sein geliebtes Tierlein!!!
        Ich kenne d a s, wenn einem allein beim Gedanken an „diese“ Situationen es einem im Magen ganz übel wird und „man“ vor Verzweiflung nicht weiß, wo hin mit seiner „Wut“ über das Erlebte und mit seiner Hilflosigkeit in der „damaligen“ Situation….
        Ich war ja auch total ausgeliefert, mit meinem – wie am Spieß – schreienden Robby. Sonntagmorgen um drei Uhr….
        Da blieb mir ja nur die Möglichkeit die Tierrettung anzurufen! Und dann d a s !!
        Bei uns sind es schon bald acht Monate – doch diese schrecklichen Bilder und das Schreien bekomme ich einfach nicht mehr aus dem Kopf!
        Sooo gerne würde ICH mich an schöne Situationen mit meinem geliebten Robby erinnern, aaaaber immer kommen ausgerechnet d i e s e Erinnerungen hoch! So, als ob es erst gestern gewesen wäre….
        Und die Verzweiflung erfasst mich durch und durch!
        In meinem Umfeld kann „man“ mich nur „bedingt“ verstehen, sagt „man“ zu mir, ich soll mit dem schlimmen Erleben „abschließen“ – aber w i e soll d a s gehen???
        Ich schreib das alles nur so ausführlich, um zu „zeigen“ w i e sehr uns alle diese Verzweiflung verbindet und das schreckliche Erleben „dazu“!
        Ich wünsche „uns allen“, dass es uns gelingen möge im Laufe der Zeit diese schlimmen Erinnerungen zu verarbeiten und dann zu „verwandeln“ in schöne und glückliche Gedanken an unsere – vorausgegangenen – geliebten Fellnasen, unsere Familienmitglieder auf vier Beinen – die wir hoffentlich alle wiedersehen werden – drüberhalb der Regenbogenbrücke und dann n i e mehr loslassen werden!!!
        Traurige Grüße in großer Verbundenheit an alle Leidensgenossinen
        Renate mit Robby im Herzen (verst. 08.12.2019 – und für immer und ewig geliebt und unvergessen…..

      • Nina Jul 20, 2020, 11:18 am

        Liebe Annabelle.
        Es tut mir wirklich leid, mein tiefstes Beileid zum Tod von Deiner Snow.
        Es tut sehr weh , ein geliebtes Tierchen zuverlieren . Der einzige , tröstende Gedanke :
        Sally war über 13 Jahre und krank . Das war für sie die Erlösung .
        In Deinem Fall ,Annabelle, könnte man vor Wut nur schreien !!
        Warum kann ein Mensch so grausam sein ? Was denkt der grade, wenn er das Gift vorbereitet?
        Mensch, Annabelle , es tut mir wirklich sowas von leid. Vorallem für die arme Snow.
        Wegen einem herzlosen Stück „Scheiße“ (sorry) , mußte das Tierchen so leiden.
        Annabella , ich kann auch gut nachvollziehen , wie Du dich fühlst weil Du nicht da wars.
        Wir konnten aber nichts dafür . Wir hatten keine andere Wahl .
        Ist kein Trost für uns ,aber gib Dir nicht die Schuld dafür.
        Wünsche Dir noch viel Kraft ,Annabelle , und fühlt Dich ebenfalls ganz fest gedrückt.
        Liebe (sehr traurige )Grüße,Nina

    • Angela Jul 21, 2020, 11:36 am

      Hallo liebe Nina!
      Ich habe auch gerade meine geliebte Maus gehen lassen müssen. Ich kann dich so gut verstehen!
      Und ich kann so wahnsinnig gut verstehen, wie schrecklich es dir geht! Diese Form des Abschiedes ist so schlimm.
      Ich wollte genau das nicht – aber deswegen mache ich mir andere Vorwürfe. Meiner Hündin ging es Sonntag schon ziemlich schlecht. Ich habe bis Montag früh gewartet um zu unserem Tierarzt zu fahren. Zwar durfte ich so die letzte Minute bei ihr bleiben – aber mich zerfleischt natürlich der Gedanke, ob ich ihr deswegen mehr Leid als nötig zugefügt habe. Wäre es nicht besser gewesen, Sonntag mit ihr in die Klinik zu fahren – auch wenn sie dann alleine hätte gehen müssen? War es nicht vielleicht egoistisch von mir? Ich mein, ich habe es für sie getan, weil sie beim Tierarzt immer panische Angst hatte – aber ich zweifle so an meiner Entscheidung.
      Ich glaube fast alle hier, haben sich für ihren Hund ein anderes Ende gewünscht. Jeder hofft doch, das Tier liegt eines Morgens einfach tot da – im Schlaf verstorben. Aber die wenigstens haben dieses Glück.
      Wir müssen nicht nur damit leben, dass wir diese endlose Leere in uns spüren, sondern auch noch mit der Erinnerung an den letzten Minuten, die wir uns anders gewünscht hatten.
      Meine Maus hatte Krebs. Im Ultraschall sah man, dass die ganze Milz zerfressen war. Ich war mit ihr erst vor 3 Monaten beim Tierarzt, weil sie ständig Durst hatte. Dort war noch nichts auffällig… Sie wollte schon seit ein paar Wochen nicht mehr spazieren gehen – ich dachte es sei ihre Arthrose – die war bei warmen Wetter immer mal schlimmer als sonst.
      Jetzt weiß ich, dass alles war der Krebs. Beim Laufen bekam sie „Seitenstiche“ wie die Ärztin sagte. Sie versicherte mir, dass sie sonst aber keine Schmerzen gehabt hätte, außer halt zum Ende hin.
      Ich will das gerne glauben, aber ich weiß einfach nicht mehr, was ich glauben soll.
      Hunde zeigen oft nicht, wie es ihnen geht. Ich frage mich ständig, ob sie die letzten Monate trotzdem noch genießen konnte.
      All diese Fragen zerfressen mich innerlich. Und dazu kommt diese Leere, die ich kaum aushalte.
      Ich habe zwei kleine Kinder Zuhause (1 und 3 Jahre) und weiß gar nicht mehr so ganz, wie ich sie versorgen soll. Ich will ihnen eine gute und starke Mutter sein. Sie verstehen ja nicht einmal, warum Mama ständig weint.
      Ich fühle mich so alleine und am Ende meiner Kraft. Ich weiß gerade einfach nicht, wie ich weiter machen soll.
      Meine Daria war mein Seelenhund und ich wusste eigentlich von dem Moment an als sie in mein Leben kam, dass ich ihren Tod nicht ertragen werde. Jedes Mal, wenn ich nur daran dachte, dass sie irgendwann gehen wird, musste ich heulen – selbst als sie erst 4 oder 5 Jahre alt war.
      Ich habe noch einen Hund. Sie ist fast 5. Klar, sie liebe ich auch total – aber es ist anders. Daria war wie ein Teil von mir selbst. Ich kann es nicht besser erklären.
      Mit ihr ist nicht einfach nur ein über alles geliebtes Haustier gegangen, sondern ein Teil meiner Familie – ein Teil von mir.
      Es ist sehr schön, dass es hier Leute gibt, die diese Gefühle verstehen.

      • Nina Jul 21, 2020, 6:33 pm

        Liebe Angela.
        Mein herzlichstes Beileid zum Tod Deiner Daria.
        Habe Deine „Geschichte“ heute Mittag gelesen, konnte nicht mal gleich antworten. Vieles von dem was Du erzählst , trifft auch bei mir ein (vermute das die meisten ,die hier „Hilfe“ suchen , das gleiche denken)
        Auch meine Sally war (wie schwer das WAR fällt ) mein Seelenhund . Gings mir schlecht ,wich sie nie von meiner Seite . Wollte nur auf dem Arm und drückte sich ganz fest an mich. Was das Hündchen mir gab , kann man nicht beschreiben . Auch ich habe mir schon vor Jahren Gedanken gemacht ,was ist wenn sie geht . Da kamen mir auch schon die Tränen. Ich wußte ,das es schwer sein wird. Hätte aber nicht gedacht, das ich einfach in Loch falle.
        Irgendwann komm ich da raus, aber im Moment : nur Schmerz , und unendliche Leere.
        Liebe Angela, wir alle hier sind am grübeln : habe ich das Richtige getan , habe ich frühgenug reagiert ? Und, und, und …..Aber jeder für uns wollte für seinen Liebling das Beste . Du wolltest Daria nicht noch die Angst vom Tierarzt zumuten . Ich wollte , das die meinem Mädchen helfen und das es ihr wieder besser geht ( das es ihr so schlecht geht und das sie sterben könnte, hat die Ärztin nichts gesagt . Nur 2-3 Tage zum Aufbauen)
        Angela, wir sind keine Götter, keine Hellseher . Wir liebten unsere Tierchen und wollten nur das Beste für sie.
        Mach Dir keine Vorwürfe (ich habe damit aufgehört ) . Der Schmerz und die Sehnsucht werden uns noch lange begleiten ,Angela. Kommt die Zeit , wo wir auch an die schöne Zeiten mit unseren Liebsten denken können.
        Bis dahin , Schätzchen , wünsche ich Dir noch viel , viel Kraft und alles Gute für Dich und Deine Familie.
        Ganz liebe Grüße,Nina

  • Frauke Jul 10, 2020, 9:27 am

    Ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben – ich weiß einfach nicht, wohin mit meiner Trauer. Zeitweise dachte ich schon, ich werde jetzt depressiv, weil ich jeden Tag weinen muss und so kenne ich mich gar nicht. Dass mich der Verlust meines Bolek so dermaßen aus der Bahn wirft – damit hatte ich nicht gerechnet. Aber es ist nicht „nur“ der Verlust, auch Schuldgefühle spielen eine große Rolle.
    Bolek war bis zum 24. April 2020 ein fröhlicher und fitter Hund, mit dem ich ausgiebige Spaziergänge und Fahrradtouren gemacht habe. Er war zwar nicht mehr der Jüngste (14 J.) und ich habe mich seinem Tempo angepasst, aber er war voller Lebensfreude.
    Am 24. April stand eine Zahn-OP an. Ein entzündeter, verfaulter Zahn wurde entfernt. Alles verlief gut. In den Tagen danach schob ich seinen schlechten Zustand noch auf die OP, ich dachte, er hat eine große Wunde im Mund, die genäht werden musste, bekommt Antiobiotika wegen der Entzündung und die Narkose wirkt vielleicht noch nach … Ich ging davon aus, dass es ihm bald von Tag zu Tag besser gehen würde. Das war aber nicht der Fall! Am dritten oder vierten Tag nach der OP bin ich mit ihm wieder zum Tierarzt, es wurde eine Blutuntersuchung gemacht und das Ergebnis war niederschmetternd: extrem niedriger HCT-Wert. Er hatte eine Anämie (Blutarmut) entwickelt – bis zuletzt konnte die Ursache nicht geklärt werden. (Direkt vor der Zahn-OP wurden seine Blutwerte gecheckt und sie waren okay!) Dann begann der Medikamenten- und Tierarztmarathon. Auf Verdacht wurde hochdosiertes Cortison gegeben, dazu Medikamente zur Blutbildung, ein Magenschoner, Schmerzmittel. Das Cortison schlug an – der HCT-Wert stieg langsam wieder an! Bolek war aber wegen seiner Blutarmut sehr schwach, an lange Spaziergänge war nicht mehr zu denken. Ich kaufte einen Hundebuggy, den er zuerst doof fand, aber er gewöhnte sich allmählich daran und konnte sich am Ende sogar darin entspannen. Durch den Bewegungsmangel baute er sehr stark Muskulatur ab. Das hatte zur Folge, dass seine Spondylose und die angeborene Missbildung der Wirbelsäule ihm zunehmend Schmerzen bereitete. Also noch mehr Schmerzmittel. Als er mit dem HCT-Wert wieder fast im Normalbereich war, sollte ich das Cortison reduzieren. Wir hofften, dass es immer weiter reduziert und letztendlich ganz abgesetzt werden kann. Das hat aber leider nicht geklappt. Sobald es reduziert wurde, fiel der Wert sofort in den Keller, so dass die Dosis wieder erhöht werden musste. Wir waren alle zwei bis drei Tage beim Tierarzt zur Blutwertkontrolle. Außerdem wurden Ultraschall- und Röntgenbilder gemacht – alle ohne Befund. Er war auch noch in einer anderen Tierklinik, wo weitere Untersuchungen vorgenommen wurden, z. B. konnte herausgefunden werden, dass die Blutbildung sehr gut war, aber aus einem unerfindlichen Grund hatte er trotzdem diese Blutarmut. Es wurde eine Autoimmunkrankheit vermutet. Er wurde immer schwächer, es ging ihm immer schlechter, zuletzt wollte er fast gar nicht mehr raus und auch nicht mehr essen. Es wurde immer schwieriger, ihm die ganzen Medikamente einzuflößen. Er hatte ganz schlimmen blutigen Durchfall und Blutverlust war für ihn ja besonders dramatisch, weil er sowieso schon viel zu wenig hatte … es war schrecklich, ihn so leiden zu sehen! Eines Morgens sah ich ihn an und fasste ganz spontan den Entschluss, dass er nicht mehr leiden soll. Als ich am Telefon seinen Zustand schilderte, hieß es, man könnte nochmal ein Antibiotikum ausprobieren gegen den Durchfall und gegenbenenfalls eine Bluttransfusion durchführen. Ich habe dann gesagt, ich möchte nichts mehr ausprobieren, ich kann nicht mehr, der Hund kann nicht mehr und ich möchte ihn erlösen. Und ich wollte auch nicht mit ihm in die Praxis kommen, denn er hatte einen Horror vor den Arztbesuchen und begann schon auf dem Weg dorthin immer zu zittern. Nach einigem Hin und Her war die Tierärztin bereit, zu mir nach Hause zu kommen. Wieder fing sie an mit „Antibiotikum ausprobieren“, ich bin aber bei meinem Entschluss geblieben. Er ist hier zu Hause in seiner vertrauten Umgebung in meinen Armen eingeschlafen, das war am 24.06., also genau zwei Monate nach der Zahn-OP. Seitdem habe ich mich tausendmal gefragt, was gewesen wäre, hätte ich der Zahn-OP nicht zugestimmt. Aber was noch schlimmer ist: Hunderttausendmal habe ich mich schon gefragt, ob ich doch das Antibiotikum hätte ausprobieren sollen. Vielleicht hätte er noch ein paar schöne Tage, Wochen oder sogar Monate haben können. Habe ich zu früh aufgegeben? War es egoistisch von mir, weil ich sein Leid nicht mehr ertragen konnte? Er war 14 Jahre alt, hatte eine schwere Krankheit, die nicht diagnostiziert werden konnte, er war sehr dünn und schwach geworden, er torkelte oft, weil ihm so schwindelig war … und er war unglaublich tapfer! Er hat nie gejammert oder geklagt. Er hat immer noch bis zuletzt seine ganze Kraft zusammengesammelt, um ein paar Schritte laufen zu können … Das hat mich auch so fertig gemacht – diese unfassbare Tapferkeit! Und wie er sich in meine Arme geflüchtet hat, als die Tierärztin reinkam. Er hat Schutz bei mir gesucht und ich hatte schon sein Todesurteil über ihn ausgesprochen.
    Ich vermisse ihn so sehr und gleichzeitig quälen mich Schuldgefühle. Ich befinde mich in einem Ausnahmezustand, den ich so noch nie erlebt habe. Hier habe ich aber schon einige Berichte gelesen, in denen es anderen Menschen ähnlich ging (oder immer noch geht). Irgendwie tut das gut und man fühlt sich dann nicht mehr so allein. In meiner Umgebung habe ich niemanden, dem ich jeden Tag meine Trauer zumuten kann oder will.
    Bolek war ein sehr außergewöhnlicher Hund. Er kam ursprünglich aus einem Tierheim in Polen (Lodz) und war ca. eineinhalb Jahre alt, als er über eine Tierschutzorganisation zu uns kam. Er war so friedliebend und freundlich zu Mensch und Tier. Nie hat er Streit mit anderen Hunden angefangen und wenn ihn mal einer angebrummelt hat, ist er einfach weggegangen. Ich habe diese Friedfertigkeit an ihm bewundert und mich natürlich auch darüber immer wieder gefreut, denn die Spaziergänge mit ihm waren entspannt und weil er auch gut gehorchte, war er meistens ohne Leine unterwegs. Ich konnte ihm viele Freiheiten gönnen, das war für uns beide schön. Ich glaube, er hatte bei mir ein schönes Hundeleben, das ist ein großer Trost.

    • Renate Jul 10, 2020, 12:58 pm

      Liebe Frauke,
      es erschüttert mich total Deine Zeilen zu lesen – und ich möchte Dir mein volles Mitgefühl und meine aufrichtige Anteilnahme zum Tod von Bolek aussprechen!
      Ich weiß, w i e d a s ist! W i e Du Dich fühlst! W i e verzweifelt Du bist…..
      Ich vermute mal, dass (fast) jede(r) hier in diesem Forum immer wieder geplagt und schier zerfressen wird von Schuldgefühlen und Selbstzweifeln!!
      Aber Du musst Dir ganz sicher sein, dass a l l e s was Du getan hast – aus großer Liebe und Fürsorge für Deinen geliebten Bolek geschehen ist!!! Und dass Du einfach nichts unversucht lassen wolltest um ihm zu helfen!!!
      Dass oftmals dann aber auch noch unerfahrene und unempathische Tierärzte/innen mit „ins Spiel“ kommen – wo es ja leider um „Leben und Tod“ geht – wie auch in „unserem Fall“ – ist zutiefst tragisch….
      Ich habe z.B. nach dem Tod von Robby (08.12.2019) Verbindung zu einer Tierkommunikatorin aufgenommen, weil ich wissen wollte, ob Robby mir „verziehen“ hat??? Die wohl schwerste Entscheidung meines Lebens zu treffen…
      Und ich habe die „Auskunft“ bekommen, dass Robby weiß, dass alles was geschehen ist – aus Liebe zu ihm geschah!
      Bitte geh deshalb mit Dir selber nicht so hart „ins Gericht“, bedenke Deine „Beweggründe“ die Dich „so“ haben handeln lassen! Ich vermute, dass selbst wenn Bolek vielleicht momentan noch etwas hätte helfen können, es „trotzdem“ eine Frage der Zeit gewesen wäre – so wie Du seinen Zustand schilderst….
      Mein Robby hatte am 8.12. morgens um drei Uhr geschrieen wie am Spieß – leider nicht nur kurz, sondern gefühlt ewig lange und die herbeigerufene TÄ von der Tierrettung hatte auf meine verzweifelt Frage, was „sie“ tun würde, wenn es „ihr“ Hund wäre nur lapidar gesagt, „sie“ würde in die Tierklinik fahren zum Abklären. Aber genau d a s wollte ich – zumindest in d i e s em Zustand „damals“ meinem armen alten und kranken Buben nicht zumuten. Natürlich kommen mir aber j e t z t – im Nachhinein – doch Zweifel, ob meine Entscheidung „richtig“ war.
      Darum kann ich Dich ja auch soooo gut verstehen und mit Dir fühlen….
      Aber wie „gesagt“, wir sind da nicht „alleine“ – mit diesen Gedanken, Zweifeln und Schuldgefühlen.
      Jede(r) macht d a s wohl „hier“ in irgendeiner Form durch.
      Wir können nur hoffen und beten, dass sich irgendwann diese schrecklichen Bilder des Abschieds „verwandeln“ in schöne und glückliche Erinnerungen u n d dass unsere geliebten vierbeinigen Familienmitglieder/ unser Fellnasen drüberhalb der Regenbogenbrücke auf uns warten – u n d dass uns dann nix und niemand mehr trennen kann!!
      Fühl Dich tröstend umarmt
      Traurige Grüße
      Renate mit Robby im Herzen (verst. 08.12.2019)

    • Silvia Jul 10, 2020, 7:19 pm

      Liebe Frauke,
      ich kann dich verstehen und fühle genauso. Aber du hast, genau wie ich, alles für deinen lieben Bolek getan. Du konntest nicht vorher sehen, das die Zahn OP aus dem Ruder läuft. Der faule Zahn musste raus, sonst hätte dein Kleiner Schmerzen gehabt. Mir geht es gaunau wie dir. Lifi ist heute vor 3 Wochen eingeschläfert worden. Donnerstag entschieden, Freitag drauf war um 16:00 Uhr der Termin. Der Tierarzt hat sich geweigert, zu mir nach Hause zu kommen. Wegen Corona. Das fand ich richtig scheiße. ( Entschuldigung) Deshalb kann ich dich verstehen und ich heule mir jeden Tag die Augen aus. Frauke, ich bin voll bei dir und auch bei Renate. Mein Gott, haben wir unsere Hunde geliebt. Der einzige Trost: Gut das sie bei uns waren, wer weiss, wo sie sonst gelandet wären. Liebe Grüße und auch ganz viel Kraft…Silvia aus Bremen

      • Frauke Jul 11, 2020, 11:09 am

        Liebe Silvia,
        das tut mir sehr leid, das muss schrecklich gewesen sein! Durftest du denn wenigstens dabei sein, als Lifi eingeschläfert wurde? Das hoffe ich doch sehr! Die Stunden zwischen der Entscheidung und dem Termin waren sicher auch die Hölle!

        Alles Liebe und auch für dich ganz viel Kraft! ♥

        • Silvia Jul 11, 2020, 8:58 pm

          Hallo Frauke,
          ja, ich war dabei. Habe Lifi im Arm gehalten und getröstet. Diese Entscheidung zu treffen war grausam.
          Mein Hund war in guten und schlechten Zeiten immer bei mir. Es tröstet mich, das ich nicht alleine bin, alle seid ihr da. Der Samstag morgen war schlimm. Ich hatte organische Schmerzen, stand kurz vor einem Herzinfarkt. Konnte die Woche drauf nicht arbeiten. Ein Hund ist aber auch sowas von toll und liebenswert.
          Irgendwann wird es besser gehen. Mein erster weisser Schäferhund ist vor 14 Jahren gestorben. Mit nur 2 Jahren, direkt vor meinen Augen. Herzinfarkt. Mein Sky war schwer herzkrank, hatte aber auch 2 tolle Jahre bei mir. Das war schon schlimm. Aber jetzt bei meinem Lifi ist es richtig hart, wahrscheinlich, weil ich schon fast 60 Jahre alt bin und ich weiss, das ich nun ohne Hund leben muss. Das Abschied nehmen überlebe ich kein weiteres Mal. Dafür liebe ich die Hunde viel zu sehr.
          Ganz viel Kraft, liebe Frauke, ich umarme dich und deinen Liebling auf der Regenbogenbrücke

    • Susanne Jul 12, 2020, 12:08 pm

      Liebe Frauke, zum Tod Deines geliebten Bolek spreche ich Dir mein tief empfundenes Beileid aus. Auch ich litt noch bis vor Kurzem unter grausamen Schuldgefühlen, weil ich schließlich über die größten Schatten gesprungen, all meinen Mut gebündelt und den Tierarzt gebeten habe, Mitchies Leid ein Ende zu setzen. Es hat eine ganze Weile gebraucht, aber inzwischen bin ich mir absolut sicher, das Richtige getan zu haben. Leider war der Tag gekommen, an dem es kein Zurück mehr gab. Gott sei Dank hat unser langjähriger Tierarzt keinerlei Versuche unternommen, meine Entscheidung zu beeinflussen, indem er irgendwelche weiteren, doch nur ihr Leid verlängernden, Therapievorschläge gemacht hätte. Letztlich wusste auch er sehr genau, was die Stunde geschlagen hatte. Und auch er war sich sicher, dass ich nur – und nur – zum Wohl meines geliebten Tieres handeln würde. Genauso wie in all den 13 wunderschönen, guten und ja, auch lustigen, Jahren, die wir miteinander verbringen durften, und für die ich immer unendlich dankbar sein werde. Immer, wenn eine heiß geliebte Fellnase ihren Menschen verlassen muss, ist es zu früh, viel zu früh. – Auch meine Trauer ist noch groß und schmerzhaft. Mein Garten ist öde und leer ohne Mitchie (sie war ein Strandhundwelpe, der mir seinerzeit in Mauritius zugelaufen ist). Jeder Wald und jede Wiese im weiten Umkreis rufen bittersüße Erinnerungen an sie in mir wach. Bei jedem Gedanken an meine liebe Maus muss ich weinen. Inzwischen tröstet mich ein wenig die Überzeugung, dass ich sie vermutlich nicht genug geliebt hätte, wenn ich jetzt, nachdem sie von mir gegangen ist, nicht so intensiv um sie trauern oder gar zur Tagesordnung übergehen würde, als sei fast nichts gewesen. – Bitte versuche, Dich von Deinen Schuldgefühlen zu befreien. Auch Du hast Bolek ein wunderbares Leben an Deine Seite geschenkt. Auch er hatte das Riesenglück, einen der besten Plätze der Welt zu ergattern. Auch Bolek ist seinerzeit „mit dem Po in der Butter gelandet“, wie meine ebenfalls Hunde liebenden, englischsprachigen Freunde es bezüglich Mitchie gerne ausdrückten. Recht hatten sie allemal. – Als jedoch die Zeit des Abschieds gekommen war, hast Du ihn bis zum Schluss liebevoll begleitet. Selbst dann, nein gerade dann, hast Du auch noch das Beste für ihn gewollt und getan. – Millionen armer Hunde in aller Welt wären froh und glücklich, wenn sie ein Frauchen hätten, das auch nur über einen Bruchteil der großen Liebe und Fürsorglichkeit, die Du Bolek entgegengebracht hast, verfügen würde. – Herzlichen Gruß, Susanne

    • Marion Jul 12, 2020, 5:33 pm

      Hallo liebe Frauke,
      Deine Zeilen haben mein Herz tief berührt und es tut mir sehr leid, dass Du Deinen geliebten Bolek auf diese Art gehenlassen musstest !
      Es erinnert mich an meinen eigenen schweren Verlust. Ich musste meinen geliebten Felix am 19.3.20 gehenlassen und bei ihm hatte das auch mit den Zähnen zu tun !
      Ich hatte mir ein paar Tage zuvor überlegt, für ihn eine Babytragetasche zu kaufen….aber leider kam es nicht mehr dazu.
      Es gibt keine Worte für den Schmerz, den man empfindet und man fühlt sich wie im Traum !
      Du und Bolek werden immer in Liebe verbunden sein und Euch eines Tages wiedersehen, genauso wie ich mit meinem geliebten Felix.
      Fühl Dich ganz herzlich gedrückt und lass Dir sagen : Du bist nicht allein,
      Liebevolle Gedanken für Dich und Bolek, sendet Dir Marion

  • Susanne Jul 2, 2020, 11:36 am

    Nach fast 13 wunderbaren gemeinsamen Jahren musste ich meine über alles geliebte Findlings-Strandhündin aus Mauritius krankheitsbedingt am 4. Juni 2020 auf den Weg über den Regenbogen schicken. Bis zum letzten Herzschlag waren mein Partner ganz nahe bei ihr. Seither weine ich nach wie vor an jedem Tag bitterlich. Mein Partner ist zwar ebenso traurig, aber er verarbeitet das Trauma des Verlustes auf seine eigene Weise. Ich vermisse sie unendlich und habe bisweilen das Gefühl, dass mir nicht nur das Herz sondern auch sämtliche anderen inneren Organe herausgerissen und durch alte Lumpen wurden. Unsere so außergewöhnliche und intensive gemeinsame Geschichte wäre es sicher wert, aufgeschrieben zu werden. Vielleicht werde ich dies auch irgendwann einmal tun. Zur Zeit fehlen mir dazu jedoch noch die nötige innere Ruhe und seelische Kraft. Mitchie, mein Hundeherz. Für immer heiß geliebt und unvergessen. Wenn einmal die Zeit gekommen ist, werde ich ihre Asche, zusammen mit der unserer schon vor Jahrzehnten verstorbenen Neufundländer in Mitchies Lieblingswald – ganz in der Nähe – verstreuen. Ich bin mir sicher, dass dieser idyllische Platz allen vier Fellnasen gut gefallen wird.

  • Sascha Jun 26, 2020, 6:29 pm

    Hallo,
    heute ist unsere alte Hundedame Tomi von uns gegangen 😢 Sie wurde 15 Jahre musste heute eingeschläfert werden. Sie hatte schon Herzprobleme und die letzten Tage bei dem heißen Wetter ist Sie einfach umgefallen als ob Sie ohnmächtig wurde das war schon ein Schock, und da kamen mir schon die Tränen.
    Sie hatte immer geschnauft beim Treppen laufen, Sie war halt alt..
    Aber wir hatten Sie nur 4 Jahre und ich denke die 4 Jahre bei uns waren für Sie die liebevollste Hundejahre die Sie je hatte.
    Früher musste Sie im Rumänischen Zirkus Kunstücke machen und wurde misshandelt. Sie hatte nicht mehr viele Zähne, die wurden Ihr leider ausgeschlagen 😭
    Und als wir Sie damals aus dem Tierheim holten bellte Sie auch nie.
    Wir dachten Sie könnte garnicht bellen, doch irgendwann nachdem Sie aufgeblüht war fing Sie immer mit Freude anzubellen.
    Sie war sehr verschmust. Wenn man Sie einmal streichelte und du aufgehört hast schaute Sie dich an und dachte sich sowas wie: Mach weiter bitte bis dein Arm abfällt..
    Und dann gibt es noch eine Sache dieser Hund hat mir die Angst genommen. Ich hatte früher Angst vor jedem Hund da mir als Kleinkind mal ein Schäferhund bellend hinterher kam. Aber seit wir Tomi hatten am anfang war ich auch skeptisch und hatte etwas Angst, Sie kam direkt auf mich zu mit wedelden Schwanz und leckte meine Hand ab. Jetzt hab ich vielleicht nur noch von echt großen Hunden etwas Angst aber Danke ich konnte mich zwar nicht verabschieden aber du warst immer für uns da so wie wir für dich meine kleine Maus 😢

  • Jens Jun 26, 2020, 1:49 pm

    Hallo , ich habe meine geliebte Dobermann Hündin schon vor einem Jahr verloren. Es war die Hölle ! Wir waren 13 Jahre zusammen und wir haben Sie so unglaublich geliebt. Wir hatten noch so um Ihr Leben gekämpft . Die Klinik hatte uns immer wieder Mut gemacht. Und dann war doch alles umsonst. Gleich nach Ihrem Tod konnte ich nicht einmal mehr richtig atmen . Ich war benommen und bin nach dem ganzen sinnlosen Kampf zusammengeklappt und habe nur noch geheult . Ich bin nachts mit meinem toten Hund im Auto von der Ostsee nach Berlin zum Krematorium gefahren . Noch heute wundere ich mich das ich unfallfrei dort angekommen bin. Ich bin selbstständig und habe immer Stress. Aber als das mit unserer Maus war da bin ich nicht mehr in die Firma gefahren . Ich bin immer gleich früh in die Klinik gefahren und dort den ganzen Tag geblieben . Jetzt steht Ihre Urne und ein Bild im Wohnzimmer und jeden Abend brennt eine Kerze. Wir haben einen neuen Hund und leben wieder unser Leben. Aber nichts ist mehr wie es war. Noch heute weinen wir oft und ich schäme mich dafür das ich unser neues Familienmitglied nicht so lieben kann wie meine kleine tote Maus. Selbst nach einem Jahr ist der Schmerz nicht viel weniger geworden . Meine Frau leidet noch mehr als ich. Ich hätte nie gedacht das und das so auf der Bahn wirft.

    • Marion Jun 29, 2020, 2:54 pm

      Hallo lieber jens,
      Deine Zeilen waren sehr berührend und ich möchte dir meine tiefe Anteilnahme aussprechen.
      Es ist so schlimm, das man es wirklich kaum ertragen kann !
      Ihr habt euren Hund so sehr geliebt und er euch und diese Liebe geht niemal verloren, da spielt Zeit keine rolle !
      es ist genauso wie bei Menschen, jedes Tier ist individuell und nicht ersetzbar….
      Auch ich kenne diesen Schmerz und stecke mittendrin….wie Du schon sagst : nichts mehr ist so, wie es war…es tut so schrecklich weh 😧
      Ich musste mrinen kleinen „Mümmelmann vor drei Monaten gehenlassen nach fast 18 Jahren und es ist so als ob es eben erst geschehen wäre 💛
      Alles ist so unwichtig gworden !

      Nun steht er in einer Engeksurne bei mir und auch ich habe jeden Tag eine Kerze an….
      Ich kann Dir und deiner Frau leider nicht die Schmerzen abnehmen, aber iich kann dir sagen, ihr seid nicht allein !
      Und da ich nicht an Zufälle glaube, denke ich, euer neuer Hund hat sich Euch ausgesucht und Du hast vielleicht Angst, Dich wieder so tief einzulassen, weil Du diesen Schmerz nicht nochmal spüren willst…und dafür brauchst Du Dich nicht zu schämen, Du wirst es überwinden, ganz bestimmt…💛💛
      Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute, denn alles was zählt ust fie Liebe….herzliche Grüsse sendet Euch Marion

  • Lissa Jun 21, 2020, 10:51 am

    Vielen Dank für diese Seite.
    Es ist beruhigend zu wissen, dass man mit seiner Trauer nicht alleine ist.

  • Lissa Jun 21, 2020, 9:40 am

    Ich habe gestern nach 13 1/2 Jahren meinen Husky Rüden Jazz einschläfern lassen müssen. Er ist bei mir seit er ein Welpe ist.
    Er hatte die letzten Wochen immer mehr Probleme. Er konnte ab und zu seine Hinterbeine nicht mehr aufstellen, konnte keine grosse Strecke mehr laufen und hatte Schmerzen. Im Laufe der Woche wurde er immer unruhiger, hat nachts nicht mehr geschlafen und dann auch nichts mehr essen wollen.
    Als er dann seinen Kot nicht mehr richtig absetzen konnte, war mir klar, es geht jetzt nicht mehr weiter.
    Ich habe die letzten Wochen so gekämpft um ihn. Tierarztbesuche, verschiedene Schmerzmittel, Kortisonspitzen, Physiotherapie. Ich kann jetzt nicht mehr. Ich bin so unendlich traurig. Es war der Hund von mir und meiner Mutter.
    Meine Mutter ist auch vor 6 Monaten an Krebs verstorben. Er war in der Zeit danach so für mich da.
    Ich habe noch einen weiteren Hund.
    EIch liebe sie zwar auch. Aber Jazz war mein Seelenhund. Sie trauert auch um ihn und sucht ihn überall.

    • Angela Jul 22, 2020, 4:08 pm

      Hallo an alle!
      Ich möchte euch allen mein Mitgefühl aussprechen. Ich habe hier so viele Geschichten gelesen und bei fast jeder musste ich weinen. Ich verstehe euren Schmerz so gut und wir sind hier alle vereint. Es ist so traurig die ganzen Schicksale hier zu lesen – aber gleichzeitig tut es auch so gut! Es tut einfach gut zu wissen, dass man mit seiner Trauer und seinem Leid nicht alleine ist, dass es Menschen gibt, die einen verstehen!

      Auch ich möchte „kurz“ (es wird sicher lang) meine Geschichte erzählen:
      Meine Maus (Daria) wurde am Montag (20.07) eingeschläfert.
      Sie kam als kleiner Welpe vor fast genau 15 Jahren zu mir aus einer Tötungsstation. Sie war mehr krank als gesund. Sie hatte eine sehr schwere Lungenentzündung, war voller Würmer und stark unterernährt. Der Tierarzt damals sagte schon, sie würde es vermutlich nicht schaffen und selbst wenn, würde sie auf jeden Fall einen Lungenschaden behalten.
      Aber sie schaffte es und man merkte ihr nichts an! Wir haben jahrelang Hundesport gemacht. Sie war ein aktiver und gesunder Hund. Lange gab es nur uns beide, was uns natürlich sehr verbunden hat.
      Irgendwann gründete ich dann eine Familie. Sie nahm meine Kinder so gut an! Nie auch nur ein böser Blick. Sie war einfach nur lieb.
      Bis sie etwa 12 war, merkte man ihr das Alter nicht an. Sie war immer noch fit und gesund und verspielt. Eine Frau sagte einmal sogar „die ist aber noch sehr jung, oder?“ als sie sie übers Feld tollen sah 🙂
      Die letzten Jahre ging es dann leider langsam bergab. Sie bekam Arthrose, war nicht mehr gut zu Fuß – vor allem wenn es sehr warm oder sehr kalt war. Sie wurde halt ruhiger. Aber es gab immer noch Tage, an denen sie wieder „ein junger Hund“ war, getollt und gespielt und sich auf dem Rücken gerollt hat. Sie hatte immer noch Spaß am Leben, auch wenn sie manchmal Schmerzen hatte (sie bekam aber dann auch Schmerzmittel bei Schüben).
      Seit ein paar Wochen ging es dann aber weiter „bergab“. Sie wollte nicht mehr spazieren gehen. Bereits nach kleinen Runden war sie am hecheln und wollte nach Hause – je wärmer es war, desto schlimmer.
      Wir dachten, es läge an der Arthose, weil sie halt auch sehr „lahm“ war. Wir ersparten ihr dann große Runden. Mein Mann ging morgens und abends (wenn es kühler war) mit beiden Hunden eine kleine Runde, ich ging nachmittags mit der Jüngeren eine große Runde und ließ Daria tagsüber bei meinen Eltern, da sie dort auch mehr Ruhe vor den Kindern hatte. Ich ging davon aus, dass es bestimmt bald wieder besser werden würde.
      Aber das wurde es nicht. Sie wollte immer weniger laufen. Bald schon wollte sie nicht einmal mehr in den Garten – obwohl sie es immer geliebt hat dort zu liegen. Sie ging nur raus, erledigte ihre „Geschäfte“ und wollte wieder rein und sich auf ihr Hundekissen legen.
      Am Freitag war es dann so, dass sie schon beim Gang nach Draußen auf die Wiese anfing zu hecheln. Auch da habe ich mir nicht ganz so viel gedacht – denn es war wieder warm geworden.
      Samstag zog es sich dann weiter und Samstag Abend ist sie im Garten ziemlich ziellos durch die Gegend gelaufen – immer im Kreis. Aber selbst da dachte ich mir nicht ganz so viel bei, da sie seit einigen Monaten öfters mal orientierungslos war. Der Tierarzt sagte, das läge halt am Alter, sie sei „senil“ und wir bekamen Tabletten, welche die Durchblutung fördern sollten.
      Diesmal war es nur anders, denn diese Orientierungslosigkeit ging nicht mehr weg. Ich musste ihr immer zeigen, wo ihr Hundebett steht.
      Die Nacht von Samstag auf Sonntag schlief sie sehr entspannt (ich hatte ihr nochmal eine ihrer Schmerztabletten gegeben) und auch Sonntag war ansich alles ok. Sie schlief fast den ganzen Tag. Zum „Gassi“ ließen wir sie nur auf die Wiese und sie wollte danach auch sofort wieder rein.
      Sonntag Abend wurde es dann schlimmer. Sie wollte nicht mehr aufstehen. Sie lag einfach nur da und bewegte nur noch den Kopf. Ich legte ihr ein Tuch unter, aber als sie ganz dringend Pipi musste, ist sie doch aufgestanden und wollte raus. Draußen musste ich sie dann festhalten, weil ihr die Hinterbeine weg gingen.
      Ich war so verzweifelt und wusste nicht, was ich machen sollte. Sollte ich in eine Tierklinik fahren? Sie hatte ihr Leben lang immer Panik vorm Tierarzt. Bei den letzten Arztbesuchen ein paar Monate zuvor, pinkelte sie vor lauter Panik immer die ganze Praxis voll, war nur am zittern und jaulen. Das wollte ich ihr nicht unbedingt antun.
      Aber dann trank sie etwas und legte sich dann „gemütlich“ hin und schlief ein. So fasste ich den Entschluss, noch bis Montag zu warten.
      Montag früh rief ich dann sofort alle möglichen Tierärzte an. Wegen Corona wollte keiner raus kommen. Der Einzige, der noch Hausbesuche machte, hatte erst Dienstag Nachmittag noch einen Termin frei.
      Ich war so verzweifelt – aber es ging ihr so schlecht. Sie atmete auch nur noch schwer. Also meldete ich bei „unserem“ Tierarzt einen Notfall an und fuhr hin. Sie trug ich mitsamt Hundebett ins Auto und ließ sie dort liegen, bis wir rein konnten – bzw. ich sie rein bringen konnte, denn ich musste vor der Tür warten. Sie hatte so eine Angst als sie merkte, wo sie war! Ich muss immer wieder weinen, wenn ich daran denke!
      Die Ärztin machte dann ein Ultraschall und dann holte sie mich rein. Sie sagte, dass sie voller Krebs sei. Die Milz sei schon total zerfressen, würde auch schon in den Bauch bluten. Sie könnte sich wohl nicht mehr auf den Beinen halten, weil ihr Kreislauf deswegen schon total runter sei. Was mich beruhigt: Sie hatte dabei wohl keine Schmerzen. Mir wurde versichert, dass die Milz selbst keine Schmerzen verursacht und das „innerliche Verbluten“ tatsächlich absolut schmerzfrei sei. Was ihr allerdings zunehmend Schmerzen verursachte, war die Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum, wodurch auch die Atmung so schwer wurde. Zusätzlich sah man auch kleinere Tumore in Leber und Nieren und vermutlich hatte sie auch welche im Gehirn.
      Die Ärztin sagte, es sei nur noch eine Möglichkeit ihr zu helfen – sie zu erlösen.
      Ja, es war die richtige Entscheidung – aber es war so ein falscher Ort. Ich habe sie fast schon angebettelt, ob sie es nicht bei uns machen könnte – aber das war nicht möglich.
      Ich habe mir so gewünscht, dass sie in vertrauter Umgebung sterben darf. Aber dennoch bin ich dankbar, dass ich trotz der Vorgaben dabei sein durfte (hätte ich ja eigentlich nicht gedurft) und ich hatte ausreichend Zeit.
      Ich versuchte so tapfer wie möglich zu sein, ihr nicht zu zeigen, wie traurig ich war. Sie war schon immer ein „Trösterhund“ und ich wollte nicht, dass sie das Gefühl bekommt, sie müsste noch was tun.
      Wir warteten, bis sie sich entspannte. Sie schaute mir in die Augen und atmete ruhig und ich streichelte sie. Dann gab ich der Ärztin das Zeichen und sie 2 Sekunden nach der Spritze sagte sie „sie ist schon nicht mehr bei uns, sie atmet nicht mehr“. Ich brach einfach nur zusammen und konnte nicht mehr atmen.
      15 Jahre rasten durch mein Kopf: schöne Zeiten, schwere Zeiten. Gemeinsame Urlaube, Ausflüge, Abschiede, Umzüge. Erst 5 Wochen vorher musste eine meiner Katzen im Alter von nur 9 Jahren eingeschläfert werden. Meine Daria hatte sie so lieb aufgenommen, als sie zu uns kam. Die beiden waren meine ersten beiden Babys und beide sind innerhalb von so kurzer Zeit eingeschläfert worden. Beide hatten Krebs. Ich dachte mir nur „ihr seid jetzt wieder zusammen“ – obwohl ich daran nicht glaube. Ich würde es gerne, aber dafür bin ich zu rational. Ich würde gerne daran glauben, dass wir uns irgendwann wieder sehen und beneide alle Menschen, die solch einen Glauben haben können. Aber jetzt sind meine beiden Babys tot – und meinem Glauben nach einfach für immer weg.
      Mein Mann hat sie abends bei uns im Garten beerdigt. Neben ihrer geliebten Katze. Ich konnte sie nach ihrem Tod nicht mehr sehen. Ich konnte es nicht ertragen ihre leblose Hülle da liegen zu sehen – zu sehen wir Erde ihren Körper bedeckt.

      Selbstverständlich plagen auch mich die Fragen ob es richtig war. Hätte ich doch Sonntag schon mit ihr in die Klinik fahren sollen? Auch wenn ich dann nicht hätte dabei sein können, als sie eingeschläfert worden ist?
      Hätte ich eher etwas merken sollen?
      Hätte ich ihr auch die kurzen Spaziergänge ersparen sollen? (Laut Tierärztin kam die Lahmheit wohl daher, dass sie halt schon nach kurzen Strecken „Seitenstiche“ bekam, weil die Milz halt vergrößert war). Hab ich sie damit gequält, weil sie noch laufen musste – auch wenn es nur so kurze Strecken waren?
      Wir sind alle nur Menschen und können Entscheidungen immer nur nach dem treffen, was wir wissen.
      Ich habe viele Punkte, die ich bereue. Aber ich kann mir verzeihen. Ich glaube das ist wichtig.
      Ich habe gestern – erst einen Tag nach ihrem Tod – angefangen ein Fotoalbum über ihr Leben anzulegen. Fotos aus 15 gemeinsamen Jahren zu sortieren. Es tat weh – aber es tat auch gut. Ich habe so viele Fotos auf denen man sieht, wie viel Spaß sie hatte, wie gerne sie gelebt hat. Ich glaube sie hatte ein tolles Leben – auch wenn nicht immer alles toll war, ich vielleicht mal zu ungeduldig oder nicht rücksichtsvoll genug mit ihr war. Das waren nur so kurze Momente und es gab so viele mehr, die einfach nur toll waren. Wir haben so viel unternommen, so viel erlebt.

      Sie war nicht nur mein Hund – sie war mein erstes Baby und ein Teil von mir. Mit ihr, ist dieser Teil von mir auch gestorben. Sie war mein Seelenhund. Der EINE richtige Hund für mich. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder einen Hund so sehr lieben kann.
      Aber auch wenn mit ihr ein Teil von mir gegangen ist und ich ihren Verlust nicht ertragen kann – sie hat mir auch etwas zurück gelassen, was mir keiner nehmen kann – mich geprägt und verändert.
      Egal wie stark der Schmerz auch sein mag – ich bin froh, dass wir zusammen waren und ich würde die letzten 15 Jahren für nichts in der Welt eintauschen wollen – auch wenn der Preis für diese Zeit unerträglicher Schmerz am Ende dieser Zeit ist.

    • Angela Jul 22, 2020, 4:11 pm

      Hallo Lissa! Es tut mir leid. Ich weiß nicht, warum mein Beitrag als Antwort auf deinen gepostet wurde – vielleicht weil ich diesen als letztes gelesen habe?
      Ich kann es leider nicht ändern (löschen) es tut mir leid. Wollte deinen Beitrag dadurch jetzt nicht „sprengen“.
      Dein Beitrag hat mich auch sehr berührt. Ich habe auch noch eine Hündin. Ja, es geht mir wie dir – ich liebe sie – aber es ist anders.
      Es tut mir so leid, dass du deine Mutter auch verloren hast. Das muss unglaublich schlimm sein!
      Ich wünsche dir alles Gute <3

  • Nicki Jun 18, 2020, 10:44 pm

    Ich habe starke Schuldgefühle. Da ich nicht erkannte das Mia’s mehrmaliges Brechen und unruhig sein eine Darmdrehung ist. Sie war niemals krank in den 10 Jahren.
    Dann aufeinmal röchelte sie – und ich dachte wegen dem Knochen den ich ihr 1 Stunde vorher gab. Also Tierarzt angerufen – notdienst abends – der sagte fahren sie in die Tierklinik – sie sagte aber auch wenn er bricht u Kot lässt kann es eigentlich keine darmdrehung sein. Dann sagte ich ok dann kommen wir erst zu ihr – sie soll schauen ob was im Hals steckt.

    Da angekommen – nix im Hals – geröntgt alles voller Gas – anstatt uns los zu schicken, noch Tropf gelegt- mia hat geweint – wir zur Klinik – 40min Fahrt – genau bis vor die Tür konnte sie laufen – dann zusammen gebrochen. Durften wegen corona nicht mit rein. Nach 40 min sollten wir entscheiden op (kosten mir allem bis zu 4000€) – keine Garantie das sie es bei dem Schock noch überlebt. Als ich rein kam lag sie auf der liege und wedelte weil sie mich sah. Weil sie Schmerzmittel hatte und stabilisiert.

    Es war so schrecklich zu entscheiden das ich ihr die op und den wenn überhaupt noch Klinik Aufenthalt nicht zumuten wollte – und sie eingeschläfert wurde.

    Ich gebe mir die schuld das ich kostbare Zeit verschwendet habe – man sie vielleicht ohne eine op hätte retten können. Ich kann nicht mehr schlafen und gebe mir die schuld. Ich bin nur am weinen. Und denke immer warum hast du sie dir nicht geschnappt als sie 3x gebrochen hat.

    Ich kann mir nicht verzeihen.
    Sie war mein vierter Hund – doch irgendwie mein seelenhund. Sie hat mir komplett vertraut egal was war- sie hat mich über alles geliebt und mir das gezeigt wie kein anderer.
    Ich kann mir nicht verzeihen und es tut so weh das sie nicht mehr da ist – egal wo ich hin ging sie folgte mir suchte immer meine Nähe.

    • Renate Jun 20, 2020, 9:14 am

      Halo Nicki,
      ich habe eben Deine Zeilen gelesen und mir laufen dabei die Tränen über’s Gesicht!
      Ich fühle so sehr mit Dir und möchte Dir erstmal meine ganz liebe und herzliche Anteilnahme zum Tod von Mia aussprechen…..
      Bitte versuche Dir zu „verzeihen“ – obwohl „man“ von verzeihen ja gar nicht sprechen kann – denn DU hast a l l e s getan um Deiner Mia zu helfen!!! Schlimm wäre es, wenn Du n i c h t reagiert- und abgewartet hättest.
      Aber d a s hast Du ja nicht gemacht!
      Du hast s o f o r t reagiert und dass dann aber die TÄ (wie auch in unserem „Fall“) nicht richtig gehandelt hat, darfst DU DIR auf keinem Fall zum Vorwurf machen!
      Ich will jetzt nicht von „unserem“ dramatischen Abschied (von Robby 08.12.2019) schreiben, doch nur soviel, dass bei uns eine völlig unerfahrene, zudem total unsympathische (weil ohne jegliches Mitgefühl) TÄ von der Tierrettung kam und mich überhaupt nicht „beraten“ hat, keinerlei Diagnose gestellt hat (mein Robby hat geschrieen wie am Spieß….!!) und auch ich mir bis heute schwere Vorwürfe mache und seitdem mit Schuldgefühlen durch jeden neuen Tag gehe – immer und immer wieder mit der Frage, ob Robby gerettet hätte werden können????
      Wir alle hier würden sicher alles dafür tun, wenn wir unsere vierbeinigen Familienmitglieder, unsere Seelenhunde retten könn(t)en!!!
      Kein „Betrag“ wäre uns zu hoch – aber l e i d e r liegt „es“ ja nicht in unserer Hand!
      Unser aller Leben ist „endlich“ und im „Normalfall“ müssen wir leider unsere Tierleins vor uns gehen lassen – so schrecklich und grausam es auch ist!!!
      Ich bin mir ganz sicher, dass Du in den zehn Jahren – mit großer Liebe – a l l e s für Deine Mia getan hast und ebenso alles dafür getan hättest um ihr einen solchen Abschied zu „ersparen“ (wie auch ich!) – aber es liegt halt leider nicht in unserer Hand!
      Nenn‘ es „Schicksal“ oder wie auch immer – „man“ sagt es kommt wie es einem vorbestimmt ist…..?!?!?
      Meine Tochter hat mir „damals“ (im Dezember 2019) auf meine Frage, warum es soooo grausam sein musste bei Robby, zu mir gesagt, „weil Du ihn sonst sicher niemals hättest gehen lassen können“…. Ich glaube „sie“ hatte recht damit!!!
      Diese schreckliche und schlimmste Entscheidung eines jeden „Tiermenschen“ über Leben und Tod zu treffen ist das Härteste im ganzen Leben!!!
      Und dennoch müssen wir „sie“ treffen um unseren geliebten Tierleins noooch größeres Leid zu ersparen….
      Ich selbst habe mit dem Wort „Erlösung“ große Probleme – und kann es als „solche“ leider nicht betrachten.
      Doch im „Vergleich“ zu manch einem menschlichem Schicksal, „der/die“ sein/ihr Leid beenden wollen würde, ist es dann doch wieder „human“, wenn man Schmerzen und Leid „beenden“ kann….
      Wir alle hier (auf dieser Seite) sind in unserem großen Schmerz, in unserer Trauer verbunden – Du bist nicht allein!!!
      Jede(r) muss – l e i d e r – versuchen durch dieses tiefe Tal zu gehen und zu versuchen nach „geraumer“ Zeit wieder nach vorne zu schauen in der Gewissheit, dass wir uns wiedersehen werden und dann n i e mehr trennen – von all unseren Lieben, die „nur“ voraus gegangen sind.

      Lass Dich aus der Ferne – in Gedanken – umarmen.
      Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und auch Trost in dieser schlimmen Zeit!!!
      Und liebe Menschen an Deiner Seite, die Dir (er)tragen helfen….
      Traurige Grüße
      Renate (mit Robby im Herzen – verstorben am 08.12.2019)

  • Ninni Jun 9, 2020, 10:22 pm

    Wir haben heute unseren 1 Jährigen Alaskan Husky an Leukämie verloren und ich weiss nicht wie ich damit umgehen sollte. Er war erst 1 und er hatte noch so viel vor sich. Er bekam es von heute auf morgen. Am Sonntag wollte er nichts mehr essen und heute am Dienstag musste er eingeschläfert werden weil er nicht mer wusste wer wir sind, wie er heisst, er konnte nicht mehr essen, nicht mehr trinken und nicht mehr seine Blase kontrollieren. Ich vermisse ihn sehr. Ich liebe dich über alles mein Baby❤️

  • Markus Michl Jun 7, 2020, 7:43 am

    Vielen Dank für diese Seite! Sie ist schön aufgebaut und übermittelt das gute Gefühl,mit dem Verlust des geliebten Begleiters nicht allein dazustehen. Nie hätte ich gedacht,wie schmerzhaft dieser Abschied werden kann. Es zerreißt mich fast. Danke für diese Seite! Markus

  • Kerstin Jun 1, 2020, 8:56 pm

    Vielen Dank für diese schöne Seite und die tolle Möglichkeit hier Gedenkseiten für unsere Engel zu erstellen ♡

  • Julia Olschewski Mai 18, 2020, 3:30 pm

    Danke für diesen wichtigen Beitrag – endlich einmal jemand, der versteht, dass man auch um Tiere – in diesem Fall Hunde – trauern darf.
    Ich habe leider nach wie vor das Gefühl, dass Haustiere „von der Platte fallen“, wenn es um Trauer geht. Der Grund: Es gibt nach wie vor zu viele Menschen, die nicht verstehen wollen, dass Tiere in vielen Fällen die „besseren Menschen“ sind. Der Verlust eines geliebten Vierbeiners kann genauso schlimm sein, wie der Verlust eines geliebten Menschen.

    VG,
    Julia

  • Christine Mai 17, 2020, 11:00 am

    Hallo,
    danke für diese Seite. Sie ist wunderschön. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, jemals wieder glücklich zu sein.
    Am 2. Mai 2020 ist unser geliebter Janosch zurück zu den Engeln gegangen. Es kam so plötzlich. Ein unglaublicher Schock. Mein süßer Goldie war mein Seelenfreund. Wir waren immer zusammen. Er zauberte so vielen Menschen ein Lächeln auf die Lippen. Janosch war so sanft und lieb. Der beste kleine Mann. Ich liebe ihn so sehr. Sein Verlust schmerzt. Ich habe Angst davor, nicht aus diesem Schmerz herauszukommen. Janosch war immer fröhlich. Und immer auf der Suche nach Abenteuern. Selbst als es ihm schon schlecht ging, lief er einen kleinen Hang hinab, um in einem Ententeich zu baden. Wie er fröhlich und schwanzwedelnd zum Wasser lief, mit einem wunderschönen Lächeln in seinem Gesicht, werde ich niemals vergessen. 😔♥️ Er freundete sich an mit einem Jungvogel 😇, der das Ufer erkundete. Die Vogelmama flog kreischend über Janosch als er sich ihrem Baby näherte. Irgendetwas in mir sagte, dass ich nicht einschreiten muss. Dann standen sich Babyvogel und Janosch gegenüber. Blickten sich an. Der kleine Vogel sagte „piep“. Janosch berührte mit seiner pinken Hundenase den Schnabel des Vogels. Ich könnte schwören, er hat dabei gelächelt😊 Dann hoppste er fröhlich zurück zu mir. Der kleine Vogel verschwand im Dickicht. Für Janosch war alles schön, das Leben war schön. Er genoss jeden Tag in vollsten Zügen.
    Seit längerem wusste ich, dass etwas in ihm schlummert. Janosch musste immer bei uns Familie sein, dann war er glücklich. Ich wollte jede Sekunde mit ihm verbringen. Und das habe ich getan. Ich danke dir kleiner Mann, für deine Liebe und Lebensfreude 🐕♥️🐾 Du bist das Beste, das mir passieren konnte. Du kamst als Engel und jetzt bist du wieder bei den Engeln. Ich finde das so unfair. Wie soll ich ohne dich leben? Du warst und bist mein Ein und Alles! Seelenfreund! Ich liebe dich so sehr! Genieß die Wolken und ärgere Alex nicht zu sehr, sonst versteckt sich der alte Herr unter dem Weihnachtsbaum 😊 Ich liebe dich, mein kleiner Mann 🐕♥️
    Deine Mama 🐾

  • Daniela Mai 14, 2020, 7:28 am

    Wir haben am Dienstag unsere Nala verloren. Ich kann mir im Moment absolut nicht vorstellen, darüber hinweg zu kommen. Vielleicht möchte sich jemand gerne austauschen?

    • Diana kreisch Mai 14, 2020, 7:08 pm

      Hallo Daniela,
      erstmal tiefe Trauer um deine Nala. Wir haben am Mittwoch den 06.05. unseren sam verloren. Also weiß ich wie du dich gerade fühlst. Ich wache morgens auf und habe sofort einen Kloß im Hals. Ich kann nicht mehr in die Küche gehen weil mein sam immer hinter mir stand. Abgesehen davon, dass wenn man aus dem Fenster guckt, schaut man auf sein Grab . Wir haben das Glück einen Garten zu haben, sodass ich meinen Liebling immer bei mir haben kann. Jeden Mittag wenn ich mit unseren Schröder nach mindestens 2 Stunden gassi gehen wieder komme legen wir sam gepflückte Blumen aufs Grab. Für mehr habe ich noch nicht die Kraft. (Wollte ihm ein schönes Grab anlegen) Nie hätte ich gedacht dass es so schmerzhaft sein wird. Der Gedanke ihn nicht mehr zu riechen ihn anzufassen ist unvorstellbar und tut einfach nur weh. Manchmal habe ich das Gefühl das mein Herz verreißt und die Luft schnūrt ab. Ich würde mich freuen wenn ich was von dir hören würde, dann kannst du mir eure Geschichte erzählen. Reden tut gut und hilft ein wenig……
      LG Diana

      • Daniela Mai 15, 2020, 5:43 am

        Hallo Diana,
        danke für Deine Worte. Ich habe Nala ständig vor Augen, habe es noch nicht einmal geschafft, staubzusaugen, weil ihre Haare noch auf dem Boden liegen und ich das Gefühl habe, damit den letzten Rest ihrer Anwesenheit zu entfernen.
        Dazu kommt, daß Tana (die dritte Bunde, wir haben auch noch Elli) sehr anfängt zu trauern, will kaum fressen, laufen auch nicht, sie dreht sich dauernd um und hält nach Nala Ausschau und ich nicht weiß, wie ich ihr helfen kann, weil ich selber zu kaum etwas in der Lage bin.
        Es wäre schön, sich weiter auszutauschen, gerne auch per email.

        • Diana Mai 15, 2020, 7:33 am

          Guten Morgen Daniela, mir kommen sofort die Tränen… Mir geht es genauso. Bevor Sam von uns gegangen ist habe ich ihn noch einmal gebürstet und sein Fell habe ich jetzt auf dem Regal liegen. Manchmal rieche ich daran. Mir hilft zur Zeit das viele spazieren gehen mit Schröder. Unter 2 Std sind wir nicht unterwegs. Da rede ich viel mit Sam und kann in Ruhe mir die Augen ausheulen. Mittlerweile haben wir auch Ritual Blumen zu pflücken und sie dann auf Sam sein Grab zu legen. Ich gebe dir gerne meine Mail Adresse. Das ist bestimmt einfacher sich auszutauschen. di-kreisch@t-online.de.
          Lg
          Diana

        • Diana Mai 18, 2020, 9:46 am

          Hallo Daniela, sorry das ich mich erst jetzt melde. Mir ging es nicht gut. Wie geht es dir inzwischen? Ich würde mich gerne weiter mit dir austauschen. Gib mir doch deine Mail Adresse….
          Liebe Grüße
          Diana

          • Jeanett Jun 23, 2020, 11:52 pm

            Hallo! Ich kann mich euch nur anschließen. Ich musste am 20.6.20 meine Ebby gehen lassen 🌈❤ Auch ich hatte Schwierigkeiten meine Wohnung ab zu saugen weil ich dann all ihre Haare nicht mehr sehen würde… Auch ich habe Fell von Ebby, vom kämmen, und schnupper täglich an diesem. Ebby Tropfte immer aus der Nase, ich mag gar nicht wischen, weil dann auch noch die letzten Spuren von ihrem Dasein vetschwinden 😥 Es zerreißt mich innerlich… Buddy ist nun ohne Ebby und frisst seit her sehr schlecht. Ich drücke euch lieb aus der Ferne. LG Jeanett mit Ebby im Herzen ❤

    • Kerstin Mai 29, 2020, 5:26 pm

      Wir haben vor 2 Tagen unseren Dasty verloren, es wirkt so unrealistisch. Man meint immer er würde gleich um die Ecke kommen.
      Ich wünsche Ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit der Trauer um Nala !

      • Daniela Jun 2, 2020, 5:35 am

        Hallo Kerstin,
        vielen Dank, es ist es so hart, aber es geht allen so.
        Wir können uns gerne austauschen, rupi164@web.de, es hilft ein bisschen, wie ich finde.
        Daniela

        • Kerstin Jun 2, 2020, 7:56 pm

          Ich habe dir eine Email geschrieben:-)
          Viele Grüße

  • Daniela Mai 14, 2020, 7:01 am

    Unsere Nala wurde am Dienstag 12.05.20 eingeschläfert. Sie hatte ein Fibrosarkom am Oberkiefer, das aber kaum gewachsen ist. Am Dienstag gegen 11:00 war sie plötzlich ganz apatisch, hat den Kopf kaum gehoben und die Augen öffnen können. Bin dann gleich zum TA, nach einigen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass sie wohl einen Tumor am Herzen hatte, der aufgeplatzt sein muss und die rechte Herzkammer war schon kollabiert. Ich weiß vom Verstand her, daß es die richtige Entscheidung war, aber ich habe das Gefühl innerlich zu zerbrechen. Schlafe kaum, essen kann ich nicht und jetzt habe ich so furchtbare Angst, dass unseren anderen beiden Hunden etwas zustossen könnte. Ich vermisse Nala so unglaublich und kann mir im Moment nicht vorstellen, darüber hinweg zu kommen.

  • Diana Kreisch Mai 11, 2020, 7:39 pm

    On 06.05. At 3 p.m. in beautiful sunshine 🌞my soulmate Sam🐾 who stood by my side for almost 16 years with joy and sorrow, fell asleep on my arm. My dicki-micki had come of age. Dementia, (he ran restlessly through the house and jaulted in the process) rotten teeth (an operation was no longer possible because of his age) the kidneys no longer wanted. Of course, not to mention incontinence. His muscles subsided, so he had to be carried down the stairs. He had schme

  • Diana Kreisch Mai 11, 2020, 6:21 pm

    Am 06.05. Um 15 Uhr bei wunderschönen Sonnenschein 🌞ist mein Seelenverwandter Sam🐾 der fast 16 Jahre bei Freud und Leid an meiner Seite stand auf meinem Arm eingeschlafen. Mein dicki-micki war in die Jahre gekommen. Demenz, (er rannte unruhig durchs Haus und jaulte dabei) faule Zähne (eine OP kam wegen seines Alters nicht mehr in Frage) die Nieren wollten nicht mehr. Na ja von der Inkontinenz ganz zu schweigen. Seine Muskeln ließen nach, so das man ihn die Treppen tragen musste. Er hatte Schmerzen. Das einzige woran er wirklich noch Lust hatte war Essen und 1 mal hinter seinen geliebten Ball zu „laufen“ Ständig stand er in der Küche und wollte Leckerlis. Es war richtig ihn gehen zu lassen das weiß ich, aber der Schmerz in meinem Herzen ist unbeschreiblich. Ich bekomme die Bilder vom 06.05. nicht mehr aus meinem Kopf. Ich habe es nicht ertragen können und musste sein Körbchen seinen Napf, Decke, Spielzeug, Leine einfach alles noch am gleichen Tag wehgeräumt , bzw. Weggeschmissen. (irgendwie ein verrat an ihn, aber sonst…. 😭Natürlich war es meine Pflicht den letzten Weg über die Regenbogenbrücke🌈 den wir gemeinsam noch gehen konnten, zu gehen. Das ist nun mal der letzte Wunsch den unsere geliebten Fellnasen an uns haben. Wir haben Sam vor 5 Jahren einen Kumpel an die Seite gestellt. Das war das beste was wir unseren Liebling machen konnten. Schröder hat die letzten Monate immer versucht Sam den Rang streitig zu machen….. Jetzt ist er „Chef“ schlagartig musste er lernen das das Leben eben nicht nur eine große Spielweise ist und er leidet wie ich. Seine Augen sehen traurig aus. Er ist unheimlich anhänglich und er tut mir unendlich leid. Das einzige was ich für den kl. Muck z. Z. tun kann sind lange Spaziergänge zu unternehmen. Für mehr bin ich noch nicht in der Lage. Ich hoffe und bete das es eines Tages erträglicher wird. Die Liebe ist unvergänglich…..

  • Regina Gerer Mai 2, 2020, 10:35 am

    Vor 3 Tagen ist unsere geliebte Trixi auf tragische Weise von uns gegangen. Sie ist meinem Mann auf der Auffahrt vor sein Auto gelaufen. Die näheren Umstände dazu wollte ich nicht wissen. Trixi war mein 1. Hund und ich hätte nie gedacht, dass ich einen Hund so lieben kann. Sie war so einmalig, so lieb, so schlau, so selbstbewusst, so kuschelig, hatte gern Köperkontakt, eben der beste Hund auf der ganzen Welt. Sie war immer bei uns. Wenn wir mal kurz unterwegs waren und es im Auto zu heiß oder zu kalt war, haben wir sie ausnahmsweise zu Hause gelassen und haben sie sofort schon vermisst.
    Ich wusste, der Tag würde kommen, sie war schon über 15 Jahre, aber ich hatte noch mit 1 oder 2 Jahren gerechnet, denn es ging ihr gut, sie tänzelte und hüpfte immer noch wir ein junger Hund, auch wenn die Spaziergänge kürzer wurden und sie den Weg bestimmte. Sie war so ein freudiger und auf uns bezogener ganz süßer kleiner Hund.
    Ich wusste, es würde einmal ganz furchtbar werden, aber so schrecklich konnte ich es mir gar nicht vorstellen. Ich bin wie gelähmt und kann gar nicht aufhören zu weinen. Ich will dankbar sein für 15 wundervolle Jahre, aber noch empfinde ich dadurch keinen Trost. Ich vermisse sie so sehr, meine Trixi!!!

    • Renate Mai 18, 2020, 10:56 am

      Liebe Regina,
      ich versuche auf allen möglichen Wegen mit Dir in Kontakt zu kommen…
      Leider ist es mir bislang nicht gelungen.
      Wir wollten uns doch „austauschen“.
      Bitte – wenn Du es liest – schreib mir doch bitte, w i e ich Dich „erreichen“kann/könnte!!!
      Du findest mich auch „hier“ unter „Robby verst. 08.12.2019“
      Herzlich, aber traurige Grüße von mir….
      Renate

    • Kerstin Jun 1, 2020, 8:53 pm

      Das tut mir sehr leid:-(
      Ruhe in Frieden kleine Trixie !

  • Manuela Mai 1, 2020, 10:42 am

    Hallo Markus,
    vielen, vielen Dank für diese Seite.
    Es ist jetzt fast vier Monate her, seit ich Abschied von meiner geliebten „Prinzessin“ nehmen mußte. Nachdem Mattis fort war, ging es mir so schlecht, daß ich Angst hatte, es nicht zu schaffen, je darüber hinweg zu kommen und womöglich noch in Depressionen zu versinken. Das aber wollte ich auf keinen Fall. Ich verdanke es Mattis, daß dies für mich keine Option war. Schon während seiner Krankheit durfte ich ihm meine Traurigkeit nicht zu sehr zeigen, das hatte ihn verunsichert und er suchte sogar Abstand zu mir. Er gab mir ganz deutlich zu verstehen, daß ich ganz normal mit ihm umgehen soll und mich nur nicht hängen lassen soll.
    Nach der Diagnose hatten wir noch vier schöne Monate, in denen es ihm zum Glück sehr gut ging, aber ich trotzdem immer das Damoklesschwert über uns spürte. Dann verschlechterte sich sein Zustand innerhalb weniger Tage und es kam der verhasste Tag, von dem ich gehofft hatte, daß er nie kommt und ich DIE Entscheidung treffen mußte. Aber ich weiß, es war der richtige Moment. Es gab diesen einen Augenblick, in dem mir klar wurde, daß es nun Zeit wird, Abschied zu nehmen. Das war die schwerste Entscheidung, die ich bisher in meinem Leben treffen mußte. Es ging nicht darum, wie es mir mit meiner Angst, meiner Trauer und dem Schmerz geht, sondern einzig und allein darum, daß Mattis nicht leiden muss. Ich glaube, er wußte irgendwie, daß er nun endlich schlafen kann, er war so ruhig und entspannt, als es soweit war und auch dafür bin ich ihm unendlich dankbar.
    Die ersten Wochen nach seinem Tod waren für mich die Hölle, besonders auf Arbeit, wo er mich täglich in meinem Arbeitsalltag begleitet hatte. Ich dachte, ich zerbreche daran. Dann bin ich irgendwann auf deine Seite gestoßen, und das war für mich der Anstoß, mir all die schönen Zeiten vor Augen zu führen, die wir erlebt haben. Es war und ist oft nicht einfach, sich darauf zu besinnen, wenn einen der Schmerz fest im Griff hat, aber es hilft mit der Zeit, besser damit umzugehen. Mittlerweile kann ich mir Bilder und Videos von meinem geliebten Vierbeiner ansehen und dabei lächeln, anstatt nur in Tränen auszubrechen. Auch ertappe ich mich in letzter Zeit immer mal wieder dabei, wie ich darüber nachdenke, ob ich mich auf ein neues Abenteuer Hund einlassen kann. Noch ist es nicht soweit, dafür sind die Gefühle noch zu widersprüchlich. Aber irgendwann werde ich es wissen.
    Deine Anregungen haben mir sehr geholfen, durch die furchtbaren ersten Wochen zu kommen und sie haben mich dazu gebracht, meine Trauer und die damit verbundenen Gefühle auch einfach mal nüchtern und rational zu betrachten.
    Auch jetzt trifft mich der Schmerz, oft aus dem Nichts, noch mit seiner ganzen Wucht, aber es wird seltener. Das Glück und die Dankbarkeit dafür, daß ich solch einen wundervollen Gefährten an meiner Seite haben durfte, treten immer mehr in den Vordergrund.
    Ich kann nur allen raten, sich ein Beispiel an den geliebten Vierbeinern zu nehmen und mehr im Hier und Jetzt zu leben und den Augenblick zu genießen. Außerdem bin ich sicher, keine unserer so schmerzlich vermissten Fellnasen möchte, daß Frauchen oder Herrchen ewig leiden und in Trauer und Depressionen versinken.
    Ich wünsche allen, die dasselbe durchmachen müssen viel Kraft und Zuversicht für die Zukunft. Es ist nicht leicht, den Schmerz auch WIRKLICH zuzulassen. Ich hatte das Gefühl, daß es mich innerlich zerreißt und ich es nicht schaffe, damit klar zu kommen. Aber es stimmt, es ist irgendwann auszuhalten und die eigene innere Haltung verändert sich wieder zum Besseren, wenn man sich einige wenige positive Dinge immer wieder bewusst macht.
    Danke nochmal Markus.
    LG Manuela

    • Daniela Mai 15, 2020, 6:18 am

      Liebe Manuela,
      ich finde das wunderschön geschrieben, macht ein bisschen Hoffnung, auch wenn man nicht glauben kann, jemals darüber hinwegzukommen.

      Vielen Dank
      Daniela

  • Susann Apr 26, 2020, 7:23 am

    Vielen Dank für diese wunderbaren Gedanken.
    Ich versuche sie zu verinnerlichen, damit es mir bald besser geht.
    Ich musste gestern meinen über alles geliebten 15 Jahre alten Collie verabschieden. Es ging ihr gar nicht mehr gut und ich wollte sie nicht bis ans Äußerste kommen lassen, dass sie nur noch leidet. Sie ist sanft in meinem Arm zuhause eingeschlafen, trotzdem plagen mich Schuldgefühle. Ich habe mir vor drei Wochen einen zweiten Collie geholt (Welpe) und war mir sicher, dass mein Hund damit gut klar kommt, weil sie eigentlich ein sehr souveräner hund war. Sie ist aber schon sehr dement gewesen und daher war es doch schwieriger als ich dachte. Sie hatte teilweise sogar richtig Angst (gezittert), wenn die kleine mal gebellt hat. Und irgendwie ging es dann mit meinem Hund auch immer mehr bergab. Sie hatte vorher schon Probleme beim trinken und fressen und laufen, aber es ging alles noch so halbwegs. Die letzten Tage hat sie aber total abgebaut. Ich habe auch manchmal falsch gehandelt, weil mich die Situation überfordert hat und selber gestresst war von den beiden Hunden mit so unterschiedlichen Bedürfnissen. Wie konnte ich nur so eine Fehlentscheidung treffen?! Ich wollte meinem alten Collie noch so gerecht wie möglich werden und hab den Welpen auch so erzogen, dass er sie zu 95% in Ruhe gelassen hat. Wir sind oft getrennt gassi gegangen, damit sie ihre Ruhe hat. Ich hab sie natürlich immer noch genau so oft oder mehr aufs Bett getragen wo sie so gerne lag und mit ihr gekuschelt wie früher. Aber trotzdem gab es Situationen, in denen sie von dem Welpen sichtlich gestresst war. Es tut mir so Unendlich leid. Im Nachhinein hätte ich die Kleine nicht holen sollen. Vllt hätte sie dann noch 1-2 Monate länger gelebt. Ich weiß es nicht. Sie war 15 Jahre mein Baby und immer an meiner Seite. Und dann musste sie in den letzten Wochen mit ansehen, dass es da noch einen neuen Hund gibt. Ich weiß nicht, wieso ich das gemacht habe. Ich dachte mir es hilft mir irgendwann darüber besser hinweg zu kommen, weil ich wusste dass die Zeit des Abschiednehmen bald kommt. Und ich dachte, dass meine alte Maus damit klar kommt, wenn sich für sie nichts ändert und sie die gleiche Aufmerksamkeit und Liebe bekommt wie schon die 15 Jahre lang. Aber momentan bereue ich es. Und das tut mir wiederum leid für die kleine Maus. Sie kann ja auch nichts dafür und will einfach nur geliebt werden.
    Was für ein Dilemma….

    Traurige Grüße
    Susann

  • Michael Apr 19, 2020, 8:03 am

    Hallo zusammen,
    Danke Markus für diese tolle , inspirierende seit.
    Alles was ich hier lesen kann , ist in einem Chaos durcheinander auftreten. ….
    Kurz zu mir und meinem Ereignis mit meinem kleinenwirbelwind.

    Ich wollte nie ein HausTier haben , wegen der Verpflichtung, kosten und ja auch wegen dem Dreck was ein Tier ganz normal macht.
    2009 kam meine Mona in mein Leben,
    Eine 6,5 Wochen (ja zu früh, ich weiss)junge kl.Münsterländer-Mix-Labrador Hündin in mein Leben. Und zack War es geschehen um mich. Da War mir Dreck Arbeit etc alles egal.
    Mona und ich wurden zu einem eingeschweissten tollen Team. Sie War geduldig mit mir und wir haben von einander gelernt .

    Ich musste mein seelenkind am letzten Dienstag den 14.04.2020 zum Arzt bringen da es ihr ganz unerwartet ganz schlecht ging. Sie lahmte und verweigerte Leckerchen und fressen, trank nur wenig und bewegte sich kaum. Beim TierArzt kam die Diagnose Krebs auf der Milz welcher schon weit verwundert War und gestreut hat auf die Lunge. Die Milz ist wohl auf Grund des Tumor gerissen und es liefen blut/Körperflüssigkeiten in den bauchraum. Der absolute Alptraum !!!!! Mir War klar und verständlich, was es heisst. Ich musste sie gehen lassen.

    Ich habe an ihrer Seite gestanden. Hab sie nicht allein gelassen , ihr auch nur wie so ein andere Vorredner hier, nur Schöne Dinge gesagt.ich hatte ihr damals bei dem Einzug in meinem Herzen versprochen , das ich sie im Alter (wenn es überhaupt alt ist) nicht aus Egoismus durch OP’s oder der gleichen Tortur aussetzen, und bis zum letzten Atemzug bei ihr bin. Das habe ich ihr auch alles so eingehalten. Ich habe viel Dankbarkeit ,liebe und grosse Sehnsucht nach ihr. Aber leider ist es ja klar das der Lauf des Lebens nun mal so ist.
    Sie hinterlässt mir eine riesengroße Lücke, ich laufe in der Wohnung fassungslos Rum.
    Quasi wie Falschgeld.
    Meine Wohnung wirkt so endlos gross und leer. Diese stille! !!!! Kein tapsen, kein gebelle, kein schnarchen von ihr , das fehlt sehr.
    Ich laufe diese Woche die Wege die ich mit ihr ging. Fühle mich ihr sehr nah. Schaue Fotos (meine Wohnung War schon vorher mit Fotos von ihr voll) von ihr und spreche mit ihr. Bei Freunden und Familie kann ich auch jetzt schon sehr gut über Mona sprechen , auch ohne weinen. Was mir bissen zu schaffen macht sind Situationen wo man sie „zurückruft“ oder man sich umdreht ob die kleine „Motte“ hinterher kommt.
    Denke aber auch das es völlig normal ist. Es sind die maroden die man sich elf Jahre angeeignet hat.
    Das weinen kommt nur noch wie du beschrieben hast wellenartig.
    Aber seltener.

    Ich Danke in erster Linie meiner Mona,
    Aber auch dir für diese Seite.
    Gruß Michael

  • Sylvia Apr 18, 2020, 1:28 pm

    Ich weiß garnicht wie ich hier anfangen soll. Es war alles perfekt, ich hatte die treuste Lebensgefährtin, welche immer top fit war. Bis auf letzten Freitag (Karfreitag). Sie wollte nicht wirklich fressen und sah etwas träge aus, weshalb wir dann zum Notdienst gefahren sind. Dort hieß es dann, dass wir direkt zur Klinik fahren sollen, da sie eine Gebärmutterentzündung hat und direkt operiert werden muss, da die Nierenwerte sonst sinken würden. Gesagt getan. Sie wurde am selben Tag noch operiert. Die chancen waren gering, da die Schleimhäute sehr hell waren und sie hohes Fieber hatte. Am nächsten Tag dann die erfreuliche Nachricht, dass sie die Op gut überstanden hat. Seitdem war jeder Tag die Hölle!! Sie blieb weiterhin dort um sie zu stabilisieren. Ihre Entzündungswerte blieben weiterhin beim dreifachen ihres Normalwertes. Zudem wollte sie nichts fressen. Nach zwei Tagen durften wir sie dann besuchen um sie zum fressen zu Animieren, was nicht klappte. Daraufhin hieß es sie müsse nochmal operiert werden, das gäbe ihr bessere Chancen als ihre derzeitigen. Zudem warteten wir auf die Ergebnisse einer wahrscheinlichen Bauchspeicheldrüsen Entzündung. Selbst die zweite Op hat sie dann überstanden und es sah gut für sie aus. Sie fraß noch am selben Tag etwas und es hieß, wir könnten sie evtl. zum Wochenende mit Nachhause nehmen. Ihr Herz wäre sehr stark.
    Gestern dann der Niederschmetternde Anruf! Ihre Nierenwerte seinen auf einmal unwahrscheinlich schlecht, sie vermuten baldiges multibles Organversagen, wir müssten uns entscheiden.
    Wir sind direkt hingefahren, sie konnte kaum noch laufen.
    Gestern, den 17.04.20 musste ich mich schweren Herzens von meiner gerade mal 6 Jahre alten Collie Hündin verabschieden.
    Es tut unglaublich weh. Ich weiß nicht wie ich weiter machen soll. Sie hat mir alles bedeutet! Ein Leben ohne sie ist einfach unvorstellbar und ich stelle mir die Frage was man noch hätte machen können und ob man das ganze früher herausfinden können. Sie hat eine ganze Woche gekämpft und uns wurden immer wieder Hoffnungen gemacht.
    Ich werde nicht mehr Glücklich sein können. Alles ist auf einmal leer. Ich hoffe, dass diese Trauer sich irgendwann legen wird.
    Fakt ist, ich werde sie nie vergessen, sie war meine beste Freundin!
    Ich schenken allen mein größtes Mitgefühl, die das gleiche erleben mussten.

    • Kerstin Mai 29, 2020, 8:38 pm

      Hallo.
      Wie geht es Ihnen jetzt ?
      Habe das gelesen ist ja herzzerreißend:-(
      Gruß Kerstin

  • Yolanda Apr 5, 2020, 10:07 am

    Hallo Markus, wir haben gestern unseren 15 einhalb Jahre alte Labrador Hündin Luna verloren. Innerhalb von 2,5 Stunden. Sie hatte plötzlich so abgebaut. Ein Tumor war in ihrem Bauchraum geplatzt und wir mussten schnell eine Entscheidung treffen da es ihr sehr schlecht ging. Ich kann kaum damit umgehen. Ich bin wie gelähmt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie wir das schaffen sollen. Danke für deine so schön geschriebene Seite. Viele Grüße Yolanda

  • Simone Apr 1, 2020, 3:51 pm

    Ich musste am Donnerstag mit ansehen, wie mein 9 jähriger Jack Russel Roxy von einem UPS Wagen überfahren wurde. Sie lag mit gebrochenem Rückgrat da, als ich meine Hand auf ihrem Bauch hatte versuchte noch 2 mal ihr Köpfchen zu heben und schaute mich mit ihrem: „entschuldige für’s nicht hören“ Blick an. Von da an, blackout…
    Irgendwann saß ich mit meinem Baby auf dem Arm in der Garage einer Freundin, bei der das Unglück passiert ist. Ich habe meinen besten Freund, meinen Weggefährten, meinen Seelentröster verloren . Roxy war für mich ein sehr wichtiger Bestand meines Lebens. Sie war da, als ich vor 3 Jahren wegen Depressionen in Behandlung war und den Sinn meines Lebens fast verloren hätte. Sie war immer an meiner Seite, ließ nicht von mir, tröstete mich und zeigte mir warum es sich zu leben lohnt. Roxy war ein wichtiger Teil der mir half gesund zu werden.
    Ich bin so fertig, dass ich medikamentös behandelt werde. Diese Bilder vom Unfall verfolgen mich jeden Abend im Bett. Sie fehlt mir so sehr.
    Und zu all dem Schmerz behauptet der Fahrer ich hätte ihn verprügelt und hat mich wegen Körperverletzung und Beleidigung angezeigt.

  • Lisa Mrz 25, 2020, 2:44 pm

    Hallo lieber Markus, danke für diese tolle Seite!
    Meine Hündin Gerda ist am 27.12.2019 plötzlich im Alter von 8 Jahren verstorben!
    Und ich habe das Gefühl es erst jetzt zu realisieren, alle Personen in meinem Umfeld sagen ich solle ihre Sachen weggeben, dann wird es besser, aber das fühlt sich noch falsch an!
    Sie fehlt einfach so sehr 😢

    • Kerstin Apr 10, 2020, 11:31 am

      Hallo Lisa, mein geliebter Floyd musste ich im November 2018 erlösen. Glaub mir, die Welt ist seither nicht mehr dieselbe . Jeder Mensch tickt anders, aber ich würde mich nicht von allen Sachen trennen. Seine Leinen hängen heute noch an seinem Platz und wenn es regnet, rieche Geruch des Leders , so als wenn wir gerade von unserer Runde heim kommen. Sein roter Lieblingsball liegt neben seiner Urne und ich bin froh, es zu berühren, wenn es mich überkommt. Ich bin heute noch am heulen, wenn ich an ihn denke oder unsere gemeinsamen Wege beschreite. Der Verlust ist so schlimm, nie hätte ich für möglich gehalten. Aber wie gesagt, jeder Mensch geht anders damit um. Sei tapfer! Liebe Grüße Kerstin

  • Birgit Mrz 25, 2020, 2:02 pm

    Hallo Markus,
    Danke, dass Du diese Seite ins Leben gerufen hast. Ich musste gestern meinen Bobby einschläfern lassen und meine Schuldgefühle haben mich heute innerlich zerrissen, so dass keine normale Trauer möglich war. Ich bin dann auf Deine Seite gestoßen und war sofort gefesselt von Deinen Worten und Ratschlägen. Du schreibst so schön, wie es nur jemand aus tiefsten Herzen schreiben kann. Du brauchst dazu gar keine Ausbildung oder Studium, Du hast das Wesen, den Charakter, das Herz, eine Gabe und das Talent dazu. Mehr Auszeichnung braucht man nicht. Wie wundervoll, dass Du diese Gabe einsetzt um anderen Menschen zu helfen. Mir hat Deine Seite heute sehr geholfen und ich werde mich öfter in den nächsten Tagen hierher verlaufen. Danke dafür. Und an alle Anderen hier, ihr seid nicht Allein, es ist wirklich einer der schlimmsten Schmerzen, die ich je erleben musste. Danke, dass man hier damit nicht alleine gelassen wird.

  • Sandra Mrz 25, 2020, 1:26 pm

    Hallo Markus
    Schön, dass es deine Seite gibt. In der Trauer tut es gut, all die Zeilen und Kommentare zu lesen. So entsteht eine Verbundenheit in dem momentanen Gefühl der Trauer und Abgetrenntheit.
    Ich habe meine Chabba, eine wundervolle 8 Jahre alte Berner Sennenhündin vorgestern über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ganz plötzlich, über Nacht hatte sie gelbe Schleimhäute im Mund und gelbe Augen bekommen. Wir mussten sie in der Tierklinik lassen, so dass sie mit Infusionen etc. versorgt werden konnte. Am Samstag Abend in die Klinik und am Montag morgen mussten wir sie erlösen. Der Schock ist gross, alles viel zu schnell und unverhofft… Die Leber hatte nicht mehr gearbeitet, ihren Körper dermassen vergiftet. Abschliessend wissen wir nicht so genau, an was sie genau erkrankt ist, eine akute Vergiftung konnte es nicht sein, sonst hätten all die Infusionen und Antibiotika etc. die Blutwerte verbessert. Wir vermuten, dass es eine maligne Histiozytose/Sarkom, typische Krankheit von Berner Sennenhunden, gewesen ist. Wir wollten sie nach ihrem Tod nicht weiter untersuchen lassen. Es genau zu wissen, bringt sie nicht wieder zurück. Ich bin in den Wellen der Trauerphase, einmal zerreisst es mir fast mein Herz und ich kann es kaum aushalten und dann kommen wieder Phasen, da spüre ich sie ganz nah bei mir und sehe sie überall. Ich versuche mich mit ihr, mit ihrer liebevollen Seele zu verbinden und das ist mein Trost. Ich glaube fest daran, dass wir IMMER miteinander verbunden sind, in einer anderen Form, auch wenn wir eine räumliche Trennung haben.
    Ich wünsche Allen die hier um ihren Wegbegleiter/in trauern viel Kraft.
    Herzensgrüsse

  • Sven Mrz 22, 2020, 8:31 pm

    Lieber Markus,
    schön das es Menschen gibt die sich so mit diesem Thema beschäftigen. Ich habe heute dein Buch gelesen und viele Situationen etc. wieder gefunden. Ein toller Ratgeber!
    Ich glaube, ich schaffe es den Blickwinkel zu ändern und anders mit dem schrecklichen Geschehen um zu gehen. Auch wenn es noch lange dauern wird, hoffe ich viel mehr auf das Positive zu achten. Trotzdem gibt es auf einmal so viele Lücken in unserem Leben. Wir als Familie wissen nicht wie wir diese Lücken füllen sollen und das wird unsere größte Herausforderung. Wir hoffen das wir es schaffen und vielleicht…eines Tage… ein neues Familienmitglied aufnehmen werden / können.
    Vielen Dank für die Worte und den Erfahrungsaustausch per E-Mail.
    Liebe Grüße Moni, Emilia & Sven

  • Janine Mrz 20, 2020, 7:31 pm

    Hallo!! Ich weiss gar nicht, wie ich anfangen soll.. Am Mittwoch den 18.03.2020 musste ich meine fast 12 jährige boxer Hündin einschläfern lassen.. Gehirntumor von jetzt auf gleich.. Einen Tag vorher ging es ihr noch gut einen Tag später konnte sie nicht mehr aufstehen.. Ich wollte sie hinstellen sie kippte immer wieder um.. Wir sind direkt zur tierklinik und die sagten gehirntumor und nichts würde mehr was bringen.. Es wäre egoistisch von uns gewesen sie mit Medikamenten vollzupumpen und haben uns entschlossen sie gehen zu lassen.. Trotz allem ich weiss, das es richtig war so zu handeln.. Fühle ich mich so unvollständig so alleine.. Ich kann ihr sachen Körbchen Näpfe, Spielzeug, decken usw.. Nicht wegräumen es bricht mir das Herz.. Bekomme die Bilder nicht aus dem Kopf wie hilflos sie war
    Ich fühle mich einfach nur leer..

  • Beate Dietz Mrz 10, 2020, 3:23 pm

    Hallo alle Ihr Lieben! Gestern sind es vier Wochen her, dass wir unseren Timmy gehen lassen mussten. Im Mai wäre er stolze 17 Jahre alt geworden. Ich bin recht schnell auf diese Seite gestossen, konnte aber nichts schreiben, weil ich viel zu traurig war und mir die Augen vor den Kopf geweint habe. Ganz schlimm fand ich das Nach-Haus-Kommen. Alles leer und tot, kein Timmy, der sich darüber freut, dass ich wieder da bin. Irgendwie schien meine ganze Struktur ins Wanken gekommen zu sein. Keine Spaziergänge (die nämlich ohne Hund keinen Sinn machen), keine Gespräche mit anderen „Hundemenschen“, keine Nähe zur Natur – alles weg. Beim Stöbern im Internet traf ich dann auf eine Seite, die sich mit dem Schicksal der rumänischen Straßenhunde beschäftigt. Und unter all den vielen, vielen Fotos von Hunden, die ein zu Hause suchen, „sprang“ mich die sanfte Sofie (so wurde sie dort bezeichnet) an. Und was soll ich sagen – es war so, als hätte Timmy sie geschickt! Am Samstag kommt sie an!! Ich zähle die Stunden und kann es kaum erwarten, sie in die Arme zu schließen. Vielleicht solltet ihr euch auch überlegen, einem „neuen“ Hund ein zu Hause zu schenken. Es wird nicht der gleiche Hund, mit den gleichen Eigenschaften sein. Natürlich nicht! Aber ein Wesen, dass Liebe sucht und wir sind die Wesen, die ihnen diese Liebe gebe können. Also, nur Mut!

  • Natalia Feb 19, 2020, 7:53 pm

    Hallo Markus,

    mein Hund Misu, 15 Jahre hatte eine nicht gut funktionierende Herzklappe und bekam deshalb täglich mehrere Tabletten… schon über 2 Jahre… nun wollte er gestern morgen nicht gassi gehen… aber er musste ja bevor ich zur Arbeit gehe. Also bin ich mit ihm runter, er pinkelte direkt vor der Tür und wollte keinen Schritt weiter… also gingen wir wieder hoch und ich zur Arbeit. Mittags rief mich mein Freund panisch an dass es Misu garnicht gut geht. Ich schickte einen Nachbarn zu ihm der sich mit Hunden sehr gut aus kennt damit mein Freund mit unseren zwei Babys und unserem kranken Hund nicht alleine ist. Ich bat sie zum Arzt zu fahren. Ich machte sofort Feierabend und fuhr direkt zum TA. Leider kam ich wenige Minuten zu spät. Misu hatte sich im Auto noch bewegt und ungesehen und vor der Praxis ist er dann in den Armen meines Nachbars gestorben. Als ich an kam lag er in decken eingewickelt im Flur vor der Arztpraxis weil sie noch zu hatten. Ich dachte in dem Moment, ich würde sterben. Ich sah mein erstes Baby da liegen. Die Augen weit offen, die Zunge hing raus. Er war so warm und ich weinte und hielt ihn einfach nur fest bis er ganz starr wurde. Meine Welt ist zerstört. Ich habe zwei kleine Kinder 2,5J. und 1,5J. aber dieser Schmerz und diese leere machen mich ganz fertig. Ich habe gestern sowohl heute mehrere Stunden mit weinen verbracht. Auch jetzt kriege ich mich nicht mehr ein. Ich höre ihn in der Wohnung. Ich passe auf wenn ich von der Couch runter gehe, damit ich nicht auf ihn trete, ich schaue nach ob er Wasser in seinem Napf hat, wenn die Kinder Essen fallen lassen, warte ich das Misu kommt und sich bedient. Es ist das schlimmste Gefühl, welches ich jemals empfunden habe. Als ich heute von der Arbeit nach Hause kam dachte ich, ich werde ohnmächtig. Ich weinte und saß lange im Flur und schaute auf seinen Platz. Er ist einfach nicht mehr da. Und ich will und muss funktionieren und stark sein. Denn meine Kinder und mein Freund brauchen mich. Aber gerade fühle ich mich einfach zu nichts in der Lage. Wenn ich könnte, würde ich alles tun um meinen Misu noch einmal zu umarmen, ihm sagen, dass er der beste und tollste Hund für mich war und ich ihn immer lieben und an ihn denken werde.

  • Enya Feb 19, 2020, 1:44 am

    Guten Abend,
    Ich habe am 01.01.2020 meinen Elvis für immer gehen lassen. Elvis war ein kleiner cremefarbener Langhaar Chihuahua. Er wurde 16 Jahre alt. Der schlimmste Tag in meinem Leben der 01.01.2010 ist eingetreten und and diesem Tag habe ich meinen besten Freund und die Liebe meines Lebens verloren. An diesem Tag sollte alles anders sein. Mein bester Freund ist mir einfach aus den Händen geglitten und mir ist der Boden unter den Füßen weg gezogen worden. Elvis war seit seinem 13. Lebensjahr erblindet. Trotz seiner Blindheit hat er sein Leben und den Alltag mit mir Majestätisch bewältigt. Er war mein ständiger Schatten. Elvis begleitete mich immer zur Arbeit. Es gab mich nie ohne ihn. Leider litt er an eine Herzinsuffizienz und hatte sich an dem Tag seiner Einschläferung Wasser in der Lunge gebildet. Davor hatte er schon seit Weihnachten einen Infekt. Dieser hat seinen Körper sehr geschwächt. Elvis hat so tapfer gekämpft.Ich habe spontan entschieden den Tierarzt die Praxis für uns öffnen zu lassen. Ich habe ihn anschaut und gesagt das ich nicht will das er nicht mehr richtig atmen kann. Blind und dann nicht atmen können. Er war so tapfer. Ich kann bis heute nicht glauben das dieser Tag gekommen ist und das es passiert ist. Man versuchte dieses Thema immer weit weg zu schieben. Doch dann klopft der Sensenmann wirklich and der Tür und man spürt das man seinen besten Freund gehen lassen muss. Ich vermisse ihn unendlich. Vor allem vermisse ich seinen Geruch und sein Fell, seine Küsse und sein rufen nach mir. Elvis wurde eingeäschert. Ich habe eine Perlmutt färbende herzförmige Keramik Urne für ihn ausgesucht, beklebt mit einer Pfote aus Strass. Genau so edel war er. Sie past so perfekt. Er steht nun auf meinem Nachttisch und ich schlafe meistens mit seinem kleinen Halsband ein. Elvis deine Familie liebt dich und wir vermissen dich so sehr. Es gibt keine Worte für die leere die du hinterlassen hast. In Gedenken an alle Frauchen und Herrchen die um ihren Schatz trauern. Ich hoffe wir sehen uns eines Tages alle wieder.
    Enya

  • Annette Feb 12, 2020, 12:06 pm

    Vor 3 Tagen wurde mein Hund eingeschläfert. Es war mein absoluter Herzenshund und 13 Jahre mein treuer Begleiter. Vor diesem Tag hatte ich eine Wahnsinnsangst, doch der Tod kennt keine Gnade. Im Moment kann ich es noch nicht glauben, weil eine so starke Beziehung kann nicht von einem auf den anderen Tag vorbei sein. Ich habe auch Angst, was jetzt noch alles auf mich zukommt. Es ist so schade, ich kann die Zeit nicht zurück drehen.

  • Marcus Feb 11, 2020, 11:46 pm

    Meine Zuckermaus hatte vor 2 Wochen einen Schwächeanfall. In der Klinik wurden Tumorzellen entdeckt. Nun weiß niemand wie lange meine 13 jährige über alles liebende Maus noch leben wird.
    Ich bin am verzweifeln weine jeden Abend in den Schlaf . Ich weiß nicht wie ich das alles überstehen soll …
    Sie war die letzten 13 Jahre immer Tag und Nacht bei mir !
    Ich bin Landwirt , daher ist sie IMMER jede Sekunde bei mir ! Sie ist mein Schatten !!! Sie bedeutet mit mehr als JEDER Mensch in meinem Leben!!!!
    Egal ob Mähdrescher, Trecker, Auto oder die vielen Demos von uns Landwirten! Sogar Motorrad fährt sie mit !!! Ohne meine Maus wird mein Leben eine einzige Leere. Sie liegt jetzt natürlich neben mir und merkt das ich traurig bin 🙁

    Ich weiß nicht mehr weiter !!!!
    Ich vermisse sie schon jetzt !!!

  • rebecca ostrau Feb 5, 2020, 1:55 am

    Wir mussten heute nach langer Krankheit unser geliebtes möppschen gehen lassen. Sie war leider sehr krank, Lymphdrüsen Krebs. Doch man konnte sich leider nicht auf das vorbereiten was kam. Mein Mann und ich sind traumatisierte. Wir haben dieses süße Wesen so sehr geliebt…ich würde sagen wie ein Kind. Nun fehlt sie und es gibt nichts was ich dagegen tun kann. Sie fehlt uns….in ihrer kurzen Lebensdauer von 4 Jahren hatte sie einfach kein Glück. Wir haben alles gegeben und den Kampf nun doch verloren

  • Madeleine Feb 3, 2020, 1:00 pm

    Vorgestern, am 01.02.2020, ist mein kleiner Hund Pablo von einem Auto überfahren worden und war sofort tot. Er wurde nur 5 Jahre alt.
    Er war mein absoluter Liebling. Mein tierischer bester Freund. Mein Seelentröster.
    Ich mache mir solche Vorwürfe, denn ich war zu diesem Zeitpunkt nicht zu hause. Aber man kann lange darüber grübeln, hätte, wenn und aber… zurückbringen kann Ihn mir nichts davon.
    Vor 6 Jahren haben wir schon einmal eine Hündin durch einen Autounfall verloren, bei einem Spaziergang im Wald.
    Ich fühle mich wie verflucht.
    Ich lese mich durch diese Seite und schöpfe für einen Moment neue Kraft, leider hält es nur kurz. Wahrscheinlich ist es alles noch zu früh.
    Trotzdem danke, für deine mitfühlenden Worte!

  • Edda Jan 20, 2020, 5:54 am

    Wie lieb und nett, wusste nicht dass es so viel Mitleid und Verständnis für diese Trauer gibt!
    Lieben herzlichen Dank, Edda.

  • Bettina Jan 14, 2020, 9:55 pm

    Hallo Markus und alle anderen,

    gestern Abend ist meine Pulihündin Smilla plötzlich und völlig unerwartet zu Hause verstorben. Wahrscheinlich ist es ein akuter Herz-Kreislauf Zusammenbruch gewesen. Ich konnte nichts mehr für sie tun und bin total geschockt. Morgens waren wir noch ganz normal spazieren. Sie war zwar in Behandlung wegen einer Niereninsuffizienz und eines ungeklärten Hustens, aber das war alles nicht lebensbedrohlich. Vorher hatte sie gut gefressen und war nochmal kurz im Garten. Dann hatten wir es uns im Wohnzimmer eigentlich gemütlich gemacht. Kurz darauf habe ich gemerkt, dass irgendwas nicht mit ihr stimmt. Sie wirkte völlig abwesend, ließ sich nicht mehr ansprechen. Ich habe sie dann auf die Diele getragen und noch alles versucht, Aber nach etwa 5 Minuten war sie tot. Sie ist geschätzt nur 10 Jahre alt geworden. Sie war 8 Jahre und 5 Monate bei mir, direkt aus dem Tierschutz in Ungarn. Sie war immer ein sehr unsicherer Hund, aber total lieb und hat gerne gekuschelt. Wir hatten uns gut zusammengerauft. Sie hatte, glaube ich ein schönes Leben bei uns und es hätte noch gerne eine ganze Weile so weitergehen sollen.
    Man das ging alles so schnell zu Ende…..unglaublich.
    Die Tierärztin meinte aber heute, dass man da, wahrscheinlich auch mit Erfahrung, nichts mehr hätte machen können.
    Meine liebe Smilla, mein Smiddelchen, meine kleine Mausi, ich hoffe einfach, dass du gut über die Regenbogenbrücke gekommen bist, Mach es dort gut, jetzt vielleicht mit weniger Ängsten als hier und grüß mir den lieben Humboldt von mir. Der wird dir wie hier auf Erden bestimmt alles zeigen. Ich habe euch beide sehr lieb.

    Dein Frauchen
    Bettina

  • Bettina Jan 14, 2020, 3:10 am

    Hallo Markus,
    ich bin gerade ganz aufgelöst, weil vor etwa 6 Stunden meine kleine Pulihündin Smilla ganz plötzlich und völlig unerwartet bei uns zu Hause verstorben ist. Über die Todesursache kann ich nur spekulieren, im Grunde ist sie von einer Minute auf die andere zusammengebrochen. Ich habe noch vergeblich versucht sie wiederzubeleben. Kurz vorher war sie noch im Garten und kam ganz wie immer wieder rein und hat sich im Wohnzimmer ins Körbchen gelegt. Sie hatte zwar in letzter Zeit gesundheitliche Probleme (Niereninsuffizienz, ungeklärter Husten) und wir waren deshalb auch mit ihr in Behandlung, aber eigentlich schien das alles nicht lebensbedrohlich zu sein. Natürlich habe ich mir auch Sorgen gemacht, aber auf unseren Spaziergängen und auch sonst war sie immer noch ganz fit und gut dabei.
    Sie war genau auf den Tag vor 8 Jahren und 5 Monaten aus Ungarn zu uns gekommen. Sie ist geschätzt nur 10 Jahre alt geworden. Ich bin wirklich völlig fertig. Alles ging so schnell!
    Sie war ein total lieber, aber auch sehr unsicherer Hund. Am Anfang war es nicht so einfach damit umzugehen, aber wir haben uns mit der Zeit gut zusammengerauft. Sie hat mir doch sehr vertraut. Ich denke, sie hatte es hier letztendlich schön, sie konnte sich zurückziehen, wenn sie wollte. Abends, wenn die Kinder im Bett waren, ist sie immer aus ihrem Körbchen ins Wohnzimmer gekommen und hat sich kraulen lassen. Das war das Größte für sie. Und im Sommer konnte sie stundenlang versteckt im Garten unter den Büschen liegen.
    Liebe Smilla, mein Smiddelchen, meine kleine Mausi,
    Ich bin so traurig, ich hätte dich so gerne jetzt bei mir, ich hoffe es geht dir gut, wo immer du bist. Grüße mir den unvergessenen Humboldt dort oben.

    Danke, dass ich das hier gerade loswerden konnte.

  • Claudia Jan 9, 2020, 8:33 pm

    Ich habe vor 4 Tagen meinen 13 Jahre alten Labrador Mix Falco gehen lassen müssen und kann alles noch nicht so wirklich realisieren ??

  • jewgeni Jan 9, 2020, 7:31 pm

    vor 8 stunden ist unsere kleine von uns gegangen. labrador choco sie wurde nur 3 monate. sie hat sich an einem
    leckerlie verschluckt und alles wieder erbrochen. doch ein stuck blieb und sie hatte keinerlei amzeichen gemacht. bis sie anfing zu husten. und dann ging alles schnell. ich erspare euch die einzelheiten.

    sie war jetzt 4 wochen bei uns und ich kann es nicht sagen wie es mir geht bzw uns. schuldgefühle ist das grosste problem gerade. versagt zu haben. man war auf vieles vorbereitet und hat sich so eine muhe gegeben der kleinen es perfekt bei uns zu machen. sie wich nicht von unserer seite. egal wie laut die kinder waren. und kuschelte so gerne. man war einfach hilslos die arzte haben alles versucht. doch die lunge hatte zu viel blut bekommen. danke fur diese seite

  • Susanne Jan 4, 2020, 9:17 pm

    Hallo Markus,
    Mein wunderbarer Berner Sennenhund ist am Heiligabend im Urlaub plötzlich verstorben. Es war sehr stressig. Er hatte einen unerkannten Tumor und am 24.12. eine Magendrehung dazu. Ich hatte ihn 6 Jahre. Er kam mit 4 1/2 Jahren aus Berner in Not zu mir wie ein Geschenk aus heiterem Himmel. Er erhellte mein Leben in einer sehr traurigen Phase nach einer sehr konfliktreichen Scheidung . Ich fühlte mich sehr einsam. Der Hund hat mich so innig und liebevoll selbst in meine Kinderarztpraxis täglich begleitet. Sein plötzlicher Tod kam wie ein Schock. Es ist ja erst 10 Tage her.
    Ich bin jetzt wieder zuhause, mein Sohn ist aus dem Haus. Meine Tochter ( 16 3/4) ist beim Vater jetzt. Ich fühle mich so wahnsinnig einsam wie am Anfang nach der Trennung. Ich merke dabei, dass mir der Hund mein Alleinsein einfach weggepustet hat. Oder vielleicht vergleiche ich das Gefühl der Verlassenheit auch mit anderen einsamen Situationen. Ich bin ja viel unter Menschen und ständig in Trab. Aber wenn jetzt alles ruhig ist, fühle ich mich So unsagbar alleine. Ich lebe ohne Partner. Ich kenne natürlich die Trauerphasen. Aber hier wird noch etwas anderes durch den Tod des Hundes wieder hochgespült.
    Liebe Grüße

  • Simone Jan 1, 2020, 5:22 pm

    Hallo Ihr Lieben,

    ich wollte mich bei Markus und euch allen für diese tolle Seite bedanken! Unser Olli ist am 07.11.2019 gestorben und es war furchtbar und tut nach wie vor höllisch weh.
    Für mich und meinen Mann war vieles sehr schlimm, aber am anstrengensten ist es nach außen so zu tun alles wäre alles in Ordnung und sich nichts anmerken zu lassen. Warum machen wir das? Weil die meisten Menschen es einfach nicht nachvollziehen können und daher auch kein Verständnis für uns hätten…jede Diskussion oder verständnisloser Blick, jede oberflächliche Phrase wäre für uns zu viel.
    Deshalb war diese Seite gerade am Anfang sehr wichtig für uns.
    Geteiltes Leid ist halbes Leid. Dafür danken wir euch von Herzen.
    Bisher können wir nichts positives am Tod unserer geliebten Olivers empfinden…keine Erleichterung, oder ähnliches.
    Aber man gewöhnt sich an die Leere. Was mir nach wie vor am meisten weh tut ist, dass wir ihn nicht beschützen konnten. Natürlich kann man niemanden vor dem Tod beschützen, aber es fühlt sich trotzdem so an, als hätte ich ihn im Stich gelassen. Er musste sterben und alleine in die neue Welt gehen und wir sind noch hier….als wir ihn aus dem Tierheim geholt haben, versprachen wir ihm, dass ab jetzt alles gut wird und wir ihn beschützen werden. Mir ist bewusst, dass diese Gedanken nicht rational sind, und trotzdem macht es mir zu schaffen….er hat sich doch auf uns verlassen und war auf uns angewiesen.
    Er war zum Schluss zerbrechlich und verletzlich und musste beschützt werden und wir konnten ihm aber nicht mehr helfen.

    Könnt Ihr diese Gedanken verstehen?

    LG Simone

    • Christiane Mai 2, 2020, 10:47 am

      Liebe Simone,
      es ist zwar schon eine Weile her, dass Du diesen Post hier geschrieben hast, aber ich bummel mal wieder über diese Seite, weil ich nicht weiss, was ich jetzt mit meiner leeren Zeit ohne Frieda anfangen soll. Laufe auch heute, nach mittlerweile 6 Wochen, immer noch rum wie Falschgeld.
      Ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du empfindest. Auch wir haben unsere Maus aus dem Tierschutz und sagten, dass wir immer auf sie aufpassen werden. Dann am 24.03.2020 ging es nachmittags mit dem Elend los. Ganz plötzlich, ohne Vorwarnung. Unsere Frieda starb dann innerhalb von 6 Stunden, unser Tierarzt hat sie dann kurz vor Ende noch erlöst. Dieses Gefühl, so machtlos neben dem Hund zu liegen. Zu hoffen, dass sie bei den Versuchen, doch noch hochzukommen auf ihre Beine – und es nicht schafft – diese Bilder werde ich nicht los. Auch jetzt schießen mir wieder die Tränen in die Augen. Ich fühlte mich so macht- und hilflos. Werde ebenfalls das Gefühl nicht los, dass ich sie nicht ausreichend beschützt habe, ihr nicht helfen konnte. Mache mir Vorwürfe.
      Es tut so verdammt weh. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so einen Schmerz gefühlt. Die ersten Tage nach Friedls Tod waren die schlimmsten. Ich konnte mich kaum bewegen, weil mir alles weh tat. So langsam realisiere ich, dass sie nie nie nie mehr wieder kommt. Sie ist weg. Einfach so gegangen. Damit muss man sich erstmal arrangieren und neu orientieren. Kein leichtes Unterfangen. Auch ich habe niemanden, der Verständnis für meine Trauer aufbringt. Selbst die ehemaligen Hundebekanntschaften reagieren anders, als ich es hier erwartet habe. Auch das schmerzt. Die Empathie seitens der Familie hält sich ebenfalls in Grenzen. (Aber das sind hier eh alles Gefühlskrüppel)
      Die Zeit allein heilt gar nix – nur jede Heilung braucht ihre Zeit. Ich hoffe, es wird langsam besser.
      Liebe Grüße
      Christiane

  • Regina Schewc Dez 21, 2019, 6:24 pm

    Hallo lieber Markus, danke für deine Seite. Am 18.12. ist mein geliebter Robbie an seinem 12. Geburtstag von mir gegangen. Nach dem Tod meines Mannes vor 3 Jahren war er mir Trost und Halt. Auch bei meinen eigenen gesundheitliche Probleme war er mir Antrieb und zauberte mir immer ein Lächeln ins Gesicht. Und nun ist er von mir gegangen. Dies macht mich unendlich traurig. Nun bin ich ganz allein und ich weiß noch nicht wie ich damit klarkomme. Ich höre ihn immer noch durch die Wohnung tapsen und ich vermisse das gassi gehen. Die Wohnung ist so leer. Wann wird es besser? Danke das es diese Seite gibt Lg Regina

  • Dani Dez 17, 2019, 6:47 pm

    Hallo alle zusammen, mussten am Sonntag vor 2 Tagen unsren Ayco, 14 Jahre und 3 Monate, gehen lassen. Es war furchtbar und dramatisch. Er war nur am orientierungslosen Rumdippeln und bekam 2 Krampfanfälle, die Hölle waren. Hatten nach langem Rumsuchen jmd. gefunden, der in der Nähe Notdienst hatte. 1. Mal hin hatte er nicht gleich einschläfern wollen, sondern erstmal paar Stabilisierungsspritzen… Half Stunden später nicht, er bekam einen schlimmen 2. Anfall. Wie er gehechelt und gefiept hat. Ich bekomms nicht mehr aus meinem Kopf. Diese Bilder und Geräusche. Ich komm nicht klar… Er ist dann in meinem Arm eingeschlafen, ganz schnell. Und am Montag habe ich meine neue Arbeitsstelle antreten müssen. Keine Ahnung, wie ich das jetzt gut hinkriege. Ich versuche mir Mühe zu geben, aber Heulkrämpfe vor der Arbeit aufm Weg dahin, in der Pause, auf der Heimfahrt… Leute, es ist die Hölle… Mein Herz ist gebrochen… Danke fürs Lesen und Danke, dass es diese Seite gibt! …

  • Sudabeh Dez 12, 2019, 4:21 pm

    Hallo Markus! Heute Morgen ist meine Hündin Emmi bei uns Zuhause eingeschlafen. Ihr Tod kam plötzlich und unerwartet. Sie hatte vor ca. drei Wochen einen Herzinfarkt und bekam jetzt Medikamente. Gestern Abend hat sie noch gefressen, hat die Vögel im Garten gejagt und war gut drauf. Heute morgen dann hat sie bei mir gelegen und angefangen zu hecheln, ihr Herz schlug nur noch sehr schwach und nach knapp einer Stunde war sie tot. Es ist unendlich traurig und was mich jetzt besonders bedrückt, ist die Tatsache, dass sie kurz bevor sie starb ein paar Mal gejault hat. Gibt es dafür eine Erklärung?
    Danke!

    • Ina Dez 23, 2019, 12:40 am

      Mir gefällt besonders deine sachlich fundierte zum Teil wissenschaftlich unterfütterte Gestaltung dieser deiner Seite – das mal vorweg, Markus.
      Ich begegne emotionalen Entgleisungen am liebsten analytisch, Ratio fängt mich wieder ein – das hast du wirklich bemerkenswert gelöst.
      Diese Anerkennung gestatte ich mir, obwohl ich tatsächlich nicht unendlich Seiten zum gegenständlichen Thema verglichen habe.

      Mich hat der Abschied – nach 14 Monaten Intensivpflege! – am 20.11. getroffen, nach einer Reihe unendlich schwieriger Entscheidungen, unglaublich vielen für meinen Hund unbeschwerten Monaten und der damit einhergehenden noch innigeren Bindung.
      Meine zwölf Beine waren – so anstrengend sich das für einen voll im Berufsleben stehenden Halter auswirkt – 24h Glücklichmacher und zwar nach allen Seiten.
      Jetzt fehlt der kleine Kasper, seine Kreativität, sein Überschwang und sein Teamgeist – auch die verbliebenen 8 Beine trauern.
      Django war zum einen unglaublich präsent im pack, aber eben auch der Kommunikator für die Zweibeiner – er machte das Team rund, gab Laut, wenn der sanfte Riese still schwänzelnd mitten in der Nacht seinen Stoffwechsel verrichten wollte (hätte sonst schlicht keiner gerafft!), schepperte eigenmächtig mit der Wasserschüssel, wenn uns das Nachfüllen mal ausgekommen war, mopste Entenstreifen aus meiner Handtasche und verteilte sie gerecht im Rudel, überschüssiges Material grub er in Sofas und Sessel – für Notfälle.
      Er holte mich aus dem Garten weil es geklingelt hatte, war ich aufmerksam gab es kein Gekläffe.

      Ich kann Fotos gut (heul ich halt, was soll´s!?), seine Sachen habe ich nicht weggeräumt, seine Seele ist noch immer bei uns.
      Im Garten haben wir Licht gemacht (er mochte Dunkelheit überhaupt nicht!), wenn es schüttet freue ich mich, dass er jetzt unbeschwert mit uns laufen kann, wenn es sonnig und warm ist, heule ich weil das doch genau sein Wetter wäre – und ein guter Grund, mich nochmal persönlich zu besuchen.

      Ich gebe meiner Liebe Raum in der neuen Dimension, der Schmerz ist mein egoistisches Ding, er kann sich meiner ja sicher sein.
      An den Schuldgefühlen hab ich mich während der Behandlung abgearbeitet – im Resultat hatten wir nur verschwindend wenige echt grottige Tage (und eine Pneumonie oder eine Gastroenteritis gehen auch an bumperlg´sunden Hunden nun mal nicht spurlos vorüber!).
      Seinen letzten Herzschlag hab ich in meinen aufgenommen – und da bleibt er bis ihn jemand anderes aus dem Rudel übernehmen möchte.
      Er wird weder ersetzt noch vergessen, das sind wir ihm schuldig!

  • Ines Dez 7, 2019, 11:17 pm

    Ich habe gestern nach sechs Wochen meinen Pflegehund, einen ehemaligen ungarischenKettenhund, der seine zwei Lebensjahre an der Kette verbracht hat, bevor er gerettet wurde, in sein neues Zuhause gebracht. Wegen Unachtsamkeit entwischt und nun überfahren – der arme sehr freundliche Kerl hatte etwas Besseres verdient! Komme darüber gar nicht hinweg.

  • Marina Dez 5, 2019, 7:40 pm

    Meine kleine Madame(Schäferhund/Husky) ist heute schon 1.357 Tage nicht mehr bei mir.
    Sie wurde 16,5Jahre alt. Dass das Einschläfern richtig war, weiss ich.Der TA sagte, zwischen 12.00 und 14.00h zu. Um 15.15h rief ich in der Praxis an.Der TA war in einer OP. Da ich dem Tierfriedhof schon auf o.g. Angaben Bescheid gab, (und die nicht erreichen konnte) klingelten die dann um 16.15h bei mir und wollten meine Madame abolen.Selbst die waren geschockt.Und sagten, dass sie es noch nie erlebt hätten, dass sie einen Hund abholen wollten, der noch lebt!
    Um 17.15h kam dann der TA.Ich dachte, wie bei meinem 1.Hund: die Beruhigungsspritze und dann die letzte. Der TA kam sehr unempathisch rein,sagte“sie kriegt jetzt die volle Dröhnung“.
    Dass man selbst in einer Ausnahmesituation ist, versteht jeder. Nach der Wartezeit(12-17.15h) war ich so fertig, dass ich das gar nicht mehr kapierte. Hielt meine kleine Madame, Spritze wurde gesetzt und ich wurde vom TA noch angeraunt, dass ich meinen Arm beiseite nehmen sollte(weil er mich sonst getroffen hätte?) und Madame kippte in meinem Arm nach vorne .Ich guckte den TA an und fragte“ist sie tot?“ „Ja.“ Ich habe so einen Schock bekommen.
    Der Tierfriedhof kam dann nochmal gegen 18.30h um meine kleine Maus abzuholen. Ich war mit meiner Madame auch 24 Std um die Uhr zusammen.Verstecken gespielt, bis Madame wartete, dass ich aus meinem Versteck kam(intelligent). Joghurtbecher, oder es fiel aus versehen ein Stück Wurst herunter. Wir waren eine EINHEIT.Ich sitze hier sie fehlt mir so unendlich. Dass das Gehen lassen richtig war, weiss ich.Ich denke, der Schock sitzt immer noch tief, was ich an dem Tag erlebt habe. Und ich komme aus dieser Starre nicht mehr raus.

    • Simone Jan 1, 2020, 5:29 pm

      Hallo Marina,

      ich fühle mit Dir und es tut mir sehr leid!
      Gefühle sind nun mal nicht rational. Man weiß, dass jeder irgendwann gehen muss, deswegen tut es aber trotzdem weh.
      Unser Olli starb am 07.11.2019 und alle meine Gedanken sind seit dem irrationalen.
      Wir haben jedoch noch zwei weiter Hunde und beide helfen mir auf andere Gedanken zu kommen. Ich wüsste nicht, wie es mir ohne die beiden ginge. Bei mir hat sich bis jetzt auch keine „Erleichterung “ eingestellt…und ich denke, dass das auch nicht mehr passieren wird.

      Ich denke an Dich und wünsche Dir viel Kraft.

      LG

  • Lea Dez 4, 2019, 8:36 pm

    Hallo an Alle,
    ich bin eigentlich kein Typ dafür, sich mit fremden Menschen in Verbindung zu setzen, jedoch hat mich Google auf diese sehr schöne und sympathische Seite gebracht. Der Tod allgemein ist nicht unbedingt etwas leichtes, jedoch stehe ich kurz davor eventuell unserem belgischen Schäfer „Lebewohl, wir sehen uns auf der anderen Seite“ sagen zu müssen.Ich bekam heute aus dem Nichts den Anruf meiner Schwester, dass unser Hund heute in einem CT war und sein kompletter Gehörknochen, der auch zur Schädeldecke geht, von Krebs zerfressen ist. Er ist gerade mal 8 Jahre alt und hat keinerlei Symptome gezeigt, wir wurden erst darauf aufmerksam, als er vor ein paar Tagen aus dem Ohr geblutet hat.Die  Ärztin meinte, ohne Operation stirbt er noch vor Weihnachten und mit Operation ist es ein Spiel um Leben und Tot- entfernen sie zuviel stirbt er noch auf dem Op Tisch, entfernen sie zu wenig, stirbt er in einem halben Jahr. Der Prozentsatz, dass alles so perfekt entfernt wird, dass ihm noch ein paar Jährchen ohne Qual bleiben liegt bei 50%.Seit gestern Abend weine ich ohne Pause, ich verspüre soviel Panik und Trauer in mir.. Seine Ärztin riet uns, uns jetzt schon nach einander zu verabschieden, falls er direkt weiterschlafen wird.Ich habe trotz meines jungen Alters von 27 Jahren schon sehr viele Verluste erleben müssen und schon zuviel Friedhöfe besuchen müssen, jedoch trifft mich diese Nachricht anders als was ich zuvor jemals verarbeiten musste.Er ist mein Soulmate, er hat unser Familie in jeder Sekunde die pure Freude geschenkt, er hat meine Schwester nach einem schwierigen Verlust zurück zur Lebensfreude geholfen… es ist einfach zu früh für ihn.Wenn ich jetzt schon dermaßen am Boden zerstört bin, stelle ich mir ernsthaft die Frage wie es mir wohl gehen wird, falls unser pelziges Familienmitglied von uns gehen wird… ich habe so eine tiefliegende Trauer davor nicht erlebt.Ich bin ratlos und weiß nicht an wen ich mich sonst wenden soll, da jedes Mitglied meiner Familie gerade trauert und andere Menschen dieses Gefühl, seinen Hund zu verlieren nicht kennen.
    Ganz Liebe Grüße und viel Kraft an alle, Lea

    • Dani Dez 17, 2019, 6:57 pm

      Hi, habn vergangenen Sonntag, vor 2 Tagen, auf dramatische Art unsren Seelenlabbi Ayco mit 14,3 Jahren erlösen müssen. Es war und ist die Hölle neben mir… Man braucht viel Kraft und liebe Leute um einen. Ich musste am Montag sogar auf eine neue Arbeitsstelle… Frag nit… Mein Kopf ist Watte… Ich hoffe, du bist nicht allein! Liebe ihn jeden Tag und mach ne Pro Contra Liste. Guter Rat is schwer, da 50/50… Alles Liebe von mir für deinen Hund und dich.

  • Wolfgang Schüler Dez 3, 2019, 12:42 am

    Hallo Markus
    Ich bin heute nacht auf deine Website gestossen und möchte dir danken, dass du so etwas machst. Es war zwar sehr schmerzhaft, all die traurigen Kommentare zu lesen, aber ich habe zum ersten Mal seit dreieinhalb Monaten den Hauch einer Hoffnung, aus meiner Verzweiflung vielleicht doch noch irgendwann herauszukommen – und ich vermute, es liegt daran, zu sehen, dass ich nicht allein bin in dieser Hölle…und dass ich vielleicht doch nicht geistesgestört, hysterisch, masochistisch oder so bin. Ich lebe allein, habe zwar ein paar Freunde und Bekannte, musste aber einmal mehr die bittere Erfahrung machen, wie schnell die meisten abtauchen, wenn jemand wirklich in grosser Not ist. Noch dazu ohne beeindruckende Narben und erschütternde Gipsverbände. Und -als Sahnehaubchen- das Ganze „nur“ ,weil der Gund gestorben ist. Aber ich kann zum Glück auch sagen, dass es ein paar Menschen gab und gibt, die mir wirklich massiv geholfen haben. Seelisch, aber auch materiell. Ich werde es ihnen nie vergessen.
    Ich will versuchen, möglichst knapp zu schildern, was passiert ist. Meine Kati hatte an hl Abend letzten Jahres mit ihreb 5 jahren aus heiterem Hinmel einen schweren Bandscheibenvorfall. Die ersten vier Tierarzte wollten sie sofort einschläfern, das habe keinen zweck mehr. Es war die Hölle. Wir fabeb noxh nicht auf ubd tatsäxhlich sagte uns die,5. Tierärztin,(ganz schlichte praxis) sie sehe in Katis Augen , dass sie bleiben und dafür kämpfen wolle. Auch die Tatsache, dass ich praktisch pleite war,hielt sie nicht auf . Es waren unendlich qualvolle und psychisch zermürbende Wochen, Monate für mich. Aber Kati war so tapfer und sie ärztin so positiv…und ich hätte sie niemals im Stich gelassen. Und das Wunder geschah, ganz langsam, aber stetig. Und im Sommer war es wirklich soweit : Kati konnte wieder laufen ! —ich musste sie sogar regelrecht Bremsen . Wahrscheinlich können nur Hundebesitzer und Eltern, deren Kind schwer krank war , sich einigermassen vorstellen, wie unendlich dankbar und glücklich ich über Katis Rettung war. Auch wenn ich völlig erschöpft war.
    Aber unserem Glück waren nur drei Wochen beschieden. dann merkte ich, dass irgendetwas nicht stimmte – was dann passierte kann ich immer noch nicht erzählen, es ging blitzschnell, auf jeden Fall musste ich sie gehen lassen wegen Krebs. Ich verlor nicht nur Kati sondern im wahrsten Sinn des Wortes auch vorrübergehend den Verstand. Ich weiß bis heute praktisch nichts von den folgenden fünf oder sechs Tagen ich weiß nur dass Nachbarn einen Rettungswagen riefen ,der mich dann in eine Psychiatrie brachte. Ich hatte einen schweren Nervenzusammenbruch, heisst es. Mein Hirn hat wegen völliger Überlastung den Notschalter gedrückt. Ich bin immer noch arbeitsunfähig , versuche unendlich mühselig wieder in ein halbwegs normales Leben zurückzufinden. Und nicht völlig zu verzweifeln, ganz besonders, weil es so dermassen gemein abgelaufen ist.
    Zum Glück habe ich die paar helfenden Menschen , sowie einen Psychologen, der fachlich sehr gut ist und sich wirklich Mühe gibt, mich wieder hinzukriegen .
    Und – wie oben geschrieben – zu erkennen, dass ich Leidensgenossen habe.
    Danke nocheinmal dafür.

    Viele Grüsse, Wolfgang

  • Simone Nov 30, 2019, 5:14 am

    Am 07.11.2019 ist unser Olli gestorben.
    Wir hatten bereits zwei Hunde, als wir unseren Olli vor 4 Jahren als „alten“ Hund aus dem Tierheim holten.
    Unsere beiden Hunde stützen uns sehr, aber Olli fehlt und es schmerzt jeden Tag. Es fehlt ein Familienmitglied und auch, wenn man augenscheinlich arbeitet, lacht, lebt und alles wieder seinen „normal“ Gang geht ist nichts mehr, wie es mal war. Er ist bei jedem Tun in meinen Gedanken. Ich weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vorher. Im Oktober war unser Leben perfekt. Wir waren vollständig…im Moment fühle ich mich, als ob mir für den Rest meines Lebens die Leichtigkeit genommen wurde. Wenn ich wieder lachen kann, gibt es immer auch ein weinendes Auge. Die Narbe wird verblassen, aber nicht verschwinden…wahrscheinlich gehört das zum Leben dazu. Bis das eigene Leben endet ist das Herz voller Narben und die Unbeschwertheit von „früher“ ist für immer Vergangenheit…Könnte ihr mich verstehen?
    Danke für diese Internetseite! Geteiltes Leid ist halbes Leid und man freut sich Gleichgesinnte zu treffen.
    Mein Mann und ich teilen zwar die Trauer, jedoch hilft uns beiden trotzdem sehr eure Geschichten zu lesen.
    Nochmal vielen lieben Dank für dieses wunderbare Forum.

  • Peter Nov 27, 2019, 6:08 pm

    Hallo Markus, riesen Dank für deine Seite und deine Angebote. Schon jetzt haben sie geholfen.
    Am Montag ist mein treuer Freund Filou nach fast siebzehn Jahren von meiner Seite gegangen. Wir waren täglich 24 Stunden ein Team. Ich arbeite in der stationären Jugendhilfe und viele meiner Kinder sind mit ihm Groß geworden. Filou hatte keine Ausbildung zum Therapiehund, dass brauchte er auch nicht, sein Wesen war voll Liebe und Güte, jeder konnte sich bedienen, er hatte davon im Überfluss.
    Meine Kiddis wissen es noch nicht, ich habe auch keinen Plan, wie ich es erzählen soll. Da hilft meine Ausbildung und Erfahrung garnix. Ich weiß ja nicht mal, wie ich es glauben soll.
    Es ist alles so dunkel und es will einfach nicht hell werden.
    Jeder Schritt ist Erinnerung, jede Bewegung sucht nach ihm, jeder Gedanke endet bei ihm.
    Meine Kollegen haben Dienste für mich übernommen, so daß ich etwas Zeit habe.
    In den letzten Tagen habe ich, dank deiner Hilfe, deiner Tipps eines begriffen, dass Selbstvorwürfe die Trauer nicht zulassen. Erst als ich mir sagen konnte, es war Erlösung, jetzt, hier… deine Entscheidung war gut,kamen die Bilder und Erinnerungen von den tollen gemeinsamen Jahren wieder in meinen Kopf. Vorher war ein schwarzer Vorhang der alles verdeckte. Jetzt habe ich die Trauer entdeckt, die auch die schönste Zeit mit beinhaltet. Sie ist genauso hart und es knallt mich immer wieder hin, dann schreie ich bis ich nicht mehr atmen kann… aber jetzt habe ich gemerkt, ich kann wieder aufstehen, wieder Luft holen.
    So geht’s mir gerade jetzt, ich weiß nicht wie es morgen ist.
    Danke.
    Der Peter

  • kerstin Nov 26, 2019, 1:53 pm

    Hallo, am 21.11.2019 ließ ich meine treue immer fröhliche Begleiterin einschläfern .
    Loki war erst 4 Jahre und noch viel zu jung…
    Sie war der liebenswerteste Kaninchendackel den man sich Vorstellen konnte . Immer gut gelaunt und immer liebenswert.
    3 Tage zuvor bemerkte ich , dass sie morgens einfach nicht so spritzig drauf war wie sonst.
    Im Laufe des Vormittags verschlechterte sich Ihr Zustand. Sie lag nur noch bei mir auf dem Schoß und interessierte sich für nicht wirklich viel . Erst dachte ich sie hatte etwas falsches gegessen und nun verstopft diesen Gedanken verlor ich allerdings 1 Stunde später wieder als Sie beim laufen auf einmal die Hinterpfote kurz hinter sich herzog . Ich fuhr mit Ihr zum Tierarzt worauf Sie geröntgt wurde . Dort sagte man mir das es evt. Rückenschmerzen seien und verwiess auf einen verkalkten Wirbel.
    Loki bekam Medikamente mit und eine Spritze . Am Abend wurde es noch schlimmer. Sie konnte auf einmal die Hinterläufe nicht mehr bewegen und rutschte nur noch durchs Zimmer.
    Ich ging zu meinem eigentlichen Tierarzt der am Tag zuvor leider die Praxis schon zu hatte. Auch er machte mehrere Röntgenbilder und gab Ihr eine Kortisonspritze .
    Er sagte mir wenn es damit nicht schnell besser würde solle ich mit der kleinen in die Tierklinik.
    Leider wurde es nicht besser und so fuhr ich am dritten Tag mit Ihr in die Klinik . Dort wurde nach den Reflexen im abfallenden Rücken nachgesehen . Diese waren allerdings komplett verstummt . Ein CT Bild gab Auskunft über den Sachverhalt. Ein großer Bandscheibenvorfall der sich über zwei Wirbel erstreckte.
    Der verkalkte Wirbel der davor lag war noch nicht mal das Problem gewesen.
    Ich stand nun vor der Entscheidung . OP ja oder nein .
    OP ja war eine Chance von 50-60% evt besser evt auch schlechter, danach würde Loki aber noch nicht fit sein und müsste erst in Reha , evt könnte die Funktion der Blase gestört bleiben (diese musste ich seit zwei Tagen mit Massage und einem speziellen Griff alle paar Stunden entleeren ).
    Der Tierarzt sagte mir das Loki nie mehr genauso beweglich sein würde wie es mal war.
    OP nein – ich musste Sie jetzt und hier gehen lassen .
    Die Entscheidung war die schlimmste meines Lebens und mich plagen schlimme Schuldgefühle in meiner Entscheidung .
    In meinem Kopf ist immer diese realistische Stimme die sagt es war richtig und im nächsten Moment kommt diese letzte Bild wie Sie beim schlafen legen vor dem CT Bild noch einfach auf Ihre liebvolle Art die Hand des Arztes leckt . als würde Sie sagen :“hey Leute , macht keinen Blödsinn. Ich vertraue Euch…“

    Ich entschied mich Sie gehen zu lassen weil ich Sie immer bei mir hatte . 24 Stunden waren wir gemeinsam auf tour . Am Stall beim Pferd wetzte Sie täglich im Schweinsgalopp über den Hof und auch bei der Arbeit oder Zuhause war Sie immer in Aktion.
    Ruhig wurde es nur wenn Sie unter meiner Decke oder der meiner Tochter im Schlafzimmer einschlief.

    ich vermisse Sie so unendlich …

    Ich versuche mich an dem was sie oben beschrieben haben zu orientieren denn ich merkte das ich immer mehr in ein Spirale gerate vor der ich Angst habe ihr nicht mehr zu entkommen…

    ich danke auch den Menschen die hier Ihre Erfahrungen teilen das gibt mir das Gefühl mit meiner Trauer nicht alleine zu sein

  • Peter Nov 25, 2019, 8:47 pm

    Kein tippeln, kein schnaufen, keine nasse Nase die dich anstubbst, kein niesen, kein Blick. Alles ist still. Alles ist leer. Filou, mein treuer Freund. 16 Jahre gingst du an meiner Seite. Den Weg heute, musst du allein gehen. Versprochen, wir sehen uns wieder. Du bist fest an mein Herz gewachsen, dort wird dich niemand wegreisen können. Wie oft hast du mein Leben gerettet. Ich musste dir heute deines nehmen. Es war meine Entscheidung. Es ist kein Trost zu hören, daß es die einzig richtige Entscheidung war. Nein, dass ist es nicht. Ich war es, der entscheidende hat. Bitte verzeih mir. Ich kann es nicht.

  • Nicole Nov 25, 2019, 12:31 am

    Meine Peggy war mein ein und Alles ich musste sie am 03.3 .19 gehen lassen sie war 14 Jahre alt und eine wunderschöne und sehr seltene mix Dame ( Shi- tuz – pudel )Oft wurden mir angesprochen was sie für eine Rasse wäre wegen ihres auffälligen aussehen. Schnee weiß gelockt aber am Kopf und um die Augen und den Ohren grau schwarz das hatte sie vom Shi- tuz . Sie war aber nicht nur äußerlich was ganz besonderes sondern auch von ihrer Art .sie und ich konnten nicht ohne einander kein anderer außer ich durfte sie an der Leine führen sie ist immer von Zimmer zu Zimmer mit mir gegangen sie ist vor Dusche vor Wc immer bei mir gewesen sie war immer an meiner Seite ???Jetzt ist sie nicht mehr da und ich komm damit überhaupt nicht klar ich vermisse sie so schrecklich das ich mir schon manchmal gewünscht hab ich wäre jetzt am liebsten bei ihr ???Gott sei dank hat mein Mann gleich reagiert und Mila geholt sie ist eine Shi – tuz Hündin sie wird nie ein Ersatz für meine Peggy sein aber sie lenkt mich von meinem Schmerz ein wenig ab und der kleine Tropf hat auch in seinem Leben verdient geliebt zu werden auch wenn es mir jetzt noch oft schwer fällt weil mein Herz noch so verletzt ist. Ich Liebe Dich Peggy für immer deine Mama???

  • Jessica Nov 18, 2019, 10:47 pm

    Mein Baby ist ein bisschen mehr als 24 Stunden nicht mehr bei und ich weiß nicht, wie ich jetzt einfach so weitermachen kann und soll. Noch nie habe ich irgendetwas oder irgendwen so sehr geliebt wie sie, ich vermisse jetzt schon ihren Geruch, ihr Bellen, einfach alles. Ich weiß nicht wie ich mit diesem Verlust zurecht kommen soll, es fühlt sich so an, als ob man mir das Herz aus der Brust gerissen hätte. Ich vermisse sie so unglaublich. Sie ist 11 Jahre alt geworden, aber so tragisch durch Überfahren gestorben, dass ich nicht weiß wie ich das alles schaffen soll.

    • Anika Jun 3, 2020, 6:33 am

      Hallo ihr Lieben,

      mir fällt es wirklich sehr schwer diese Zeilen zu verfassen und weiß nicht so Recht, wie ich meine Gefühle und Gedanken in Worte fassen soll. Gestern hat uns unser geliebter Malteser Paul nach 13 Jahren verlassen und ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich bin so unendlich traurig und fühle mich so leer. Es kam alles einfach so plötzlich und viel zu schnell. Ich mache mir so viele Vorwürfe, ob man noch mehr hätte tun können oder dass ich mehr für ihn hätte da sein müssen. Paul kam zu mir und meinen Eltern als ich 16 war. Als ich von zu Hause ausgezogen bin, habe ich mir viele Gedanken gemacht ihn mit zu nehmen. Jedoch schien es uns allen am sinnigsten, wenn er bei meinen Eltern bleibt. Ich arbeite im Schichtdienst und die Arbeit nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Bei meinen Eltern war er jedoch sehr selten nur alleine. Jedoch war es immer so, dass Paul und ich die innigste Beziehung zueinander hatten. Und das zerreißt mich einfach gerade so. Ich fühle mich als hätte ich ihn im Stich gelassen. Letzte Woche Freitag erbrach er und meine Eltern sind in die Tierklinik gefahren. Die Verdachtsdiagnose war ein Magengeschwür. Er bekam zwei Spritzen und Tropfen, sowie Spezialfutter. Falls es am darauffolgenden Tag nicht besser sein sollte, sollten sie wieder in die Klinik. Am Samstag ging es ihm jedoch besser. Ich war noch da und wir waren eine kleine Runde spazieren. In der Nacht von Sonntag auf Montag war es dann wohl wieder schlechter, so dass meine Eltern Nachts in eine andere Klinik mit ihm sind, da die eigentliche Klinik keinen Notdienst hat. Paul hat die Nacht geschrien vor Schmerzen. Ich will nicht darüber nachdenken, was er noch durch gemacht hat. Die Ärztin gab ihm zwei Spritzen (Antibiotikum und Schmerzmittel) und verwies auch auf die Tropfen. An dem Montag war ich drei Mal da um ihm seine Tropfen zu geben und Wasser mit einer Spritze zu geben. Paul lag nur noch, hatte schon den zweiten Tag nichts gefressen und war total apathisch. Ich sagte ihm, dass er noch durchhalten soll und er am darauffolgenden Tag zum Arzt gebracht wird. Als ich ihn da das letzte Mal Lebend sah, kam er noch ganz langsam auf mich zu und sein Schwänzchen hatte kurz gewackelt. Seine letzten Kräfte hat er dafür mobilisiert. Ich war der festen Überzeugung dass Paul alles schaffen wird. Niemals im Leben hätte ich gedacht, dass er das nicht schafft. Paul war immer agil, sehr robust und alle sagten uns, dass er ein starkes Herz hat. Gestern Morgen kam dann der Anruf von meinen Eltern, dass Paul jetzt in der Klinik sei. Er konnte nicht mehr aufstehen und war völlig neben sich. Die Ärzte stellten keine gute Prognose. Unsere Hoffnung war jedoch riesig, weil ich mir sicher war, dass in seiner Brust ein Riesen Kämpferherz schlägt. Auf der Arbeit hatte ich keinen anderen Gedanken und wartete auf eine Rückmeldung. Gegen kurz vor 4 kam dann der Anruf von meinem Stiefvater. Meine Welt brach zusammen und alles um mich herum war auf einmal still. Ich bin sofort weinend los um in die Klinik zu fahren. Und dort lag er dann mein kleiner Freund. Es tut so weh und ich weiß nicht wie ich das schaffen soll. Die Ärztin kam auf Nachfrage noch einmal zu uns um unsere Fragen zu beantworten. Sie sagte uns, dass Paul an Morbus Addison erkrankt sei und in die Addison Krise gefallen sei. Ich verstehe das einfach nicht. Hätte man noch etwas retten können, wenn es direkt beim ersten Tierarztbesuch festgestellt worden wäre? Die Ärztin sagte nein. Wie kann es sein? Wie kann so eine Erkrankung so lange unerkannt bleiben und dann so ein plötzliches Ende verursachen? Ich habe so viele Fragen in meinem Kopf. Paul ist 13 Jahre geworden und darüber sollten wir uns freuen. Wir hatten schöne Zeiten und ich habe doch mein bestes gegeben. Ich hoffe so sehr, dass es ihm gereicht hat und das er zufrieden war. Mein Freund war immer an meiner Seite in guten und in schlechten Zeiten. Dieses Jahr erst hatten wir noch einen neuen Feldweg zusammen entdeckt. Wir waren so glücklich und es gab nur uns zwei. Ich bin so unendlich Dankbar für die Zeit mit ihm. Aber am Ende fehlt ein Riesen Stück. Es tut mir leid, dass mein Text so lang geworden ist aber ich habe eigentlich so viel zu sagen und weiß gerade nicht wohin damit. Ich wünsche allen, die das Gleiche durchstehen müssen ganz viel Kraft. Es bleiben uns die schönen Erinnerungen, die uns ein kleinen Funken Licht ins Dunkle bringen.

      Ich werde dich immer Lieben mein kleiner Pauli.❤️

      • Daniela Jun 3, 2020, 11:39 am

        Hallo Anika,
        mir hat es sehr geholfen, mich auszutauschen, wenn Du möchtest: rupi164@web.de

      • Renate Jun 3, 2020, 4:48 pm

        Hallo Anika,
        mein herzliches Beileid zum Tod von Deinem Paul(i)!
        Ich glaube sagen zu dürfen, dass wir alle – die wir „hier“ schreiben – in Trauer vereint sind….
        Und darum kann ich mich auch total in Dich hineinversetzen und mit Dir fühlen.
        Jede(r) hat „hier“ seine eigene (Leidens-) Geschichte – und jede(r) trauert um sein vierbeiniges Familienmitglied.
        D a s ist natürlich kein Trost – aber andererseits hat es m i r z.B. schon geholfen, zu wissen, dass ich mit meinem Kummer und mit meinem Schmerz nicht alleine bin….
        Ich bin seit drei Tagen mit einem trauernden Hunde-Frauchen in Verbindung und wir tauschen uns aus – in unserem Leid.
        Mir „hilft“ es – zumindest aber vereint uns dieses tragische Schicksal.
        „Vier Pfoten die uns begleitet haben, hinterlassen Spuren in unseren Herzen!!!“ – auf immer und ewig….
        Traurige Grüße
        Renate (meinen geliebten Robby findest Du unter – verstorben am 08.12.2019)

      • Kerstin Jun 3, 2020, 8:49 pm

        Liebe Anika.

        Wenn du dich austauschen möchtest kannst du gerne schreiben.
        dennis-kerstin2703@web.de

        Viele Grüße und viel Kraft !

  • Tabea Nov 16, 2019, 9:12 pm

    Hallo zusammen, ich bin per Zufall auf diese Seite von Markus gestossen. Und ich bin froh darüber, denn die Homepage ist wirklich tröstend in der Trauer um den geliebten Hund. Auch die vielen traurigen Geschichten über euch und eure geliebten Hunde, berühren mich sehr. Es ist tröstend zu merken, dass man nicht alleine ist mit seinen Gefühlen.
    Wir mussten gestern unsere geliebte Hündin Kimi einschläfern. Innerhalb eines Tages sind ihre Lymphknoten so stark angeschwollen, dass sie immer schwerer atmen konnte. Es stellte sich heraus, dass ein Tumor die gesamte Luftröhre nach unten drückte und der Tumor bereits gestreut hatte. Und das alles innerhalb von einem Tag! Sie hatte keine Chance. Sie war erst vier Jahre alt! Als wir der Tierärztin sagten, sie solle sie erlösen, kam ich mir vor, als würde ich meinen Hund umbringen. Ich fühle mich leer, fühle mich orientierungslos, weiss nicht wie es weiter geht. Mir fehlt alles von ihr, sogar das laute Schnarchen.
    Ich glaube, diese tiefe Trauer, welche beim Verlust des geliebten Hundes entsteht, kann nur jemand richtig verstehen, welcher bereits dasselbe erlebt hat.

    Vielen Dank, dass ich hier meine Worte niederschreiben durfte.

  • Alisa Nov 9, 2019, 7:00 pm

    Wunderschön geschrieben, hat mir ein Stüchweit geholfen. Wir haben vor ein Tag unser Hund an einem Herzinfarkt verloren. 9 Jahre waren wir zusammen. Es ist schwer zu verarbeiten und gleichzeitig wünsche ich mir einen Welpen und Spielkameraden für unseren zweiten Hund.

  • Benedikt Okt 23, 2019, 9:48 pm

    Ich musste meine Kira im Februar leider gehen lassen. Heute, 8 Monate später hat mich die Trauer eingeholt. Bin jetzt lange durch die Stadt spaziert mit Tränen in den Augen. Hätte nicht gedacht, dass mich das ganze nochmal so einholen wird…

  • Sabrina Okt 22, 2019, 7:52 pm

    Hallo, ich musste letzte Nacht meine geliebte Hündin gehen lassen .Nach 10 gemeinsamen Jahren. Es tut so weh!
    Danke für die trostspendenden Zeilen in dieser schweren Zeit.

  • gitti Okt 17, 2019, 4:29 am

    Meine Skubi wurde genau vor einem halben Jahr eingeschläfert . Ich komme einfach nicht darüber hinweg.
    Ich weiß nicht, kann mir jemand trost spenden. Wir sitzen doch alle in einem Boot.

  • Frank Okt 16, 2019, 5:08 pm

    Hallo Markus Hallo Herrchen und Frauchen,
    lese heute eure Geschichten und muss mich leider dort einreihen,
    musste heute Morgen unseren geliebten Ben gehen lassen
    er wurde nur vier Jahre alt, es ging alles so schnell man konnte im nicht mehr helfen.
    Kein Mensch mag das zu leisten was dieser Hund für mich getan hat,
    es tut so unendlich weh und ich heule schon den ganzen Tag brauche nur ein Haar von ihm auf den Boden sehen.
    In all euren Komentaren finde ich etwas für mich, vielen Dank
    ihr seit nicht alleine und vielen Dank auch an dich Markus für diese
    außergewöhnliche und sehr emotionale Seite.

  • Milan Okt 14, 2019, 11:11 pm

    Danke Markus ,
    Ich musste meine Geliebten Hund attila zwar noch nicht gehen lassen aber jeden Abend und oft auch jede Nacht lässt mich der Gedanke mein Fellnase nicht mehr an meiner Seite zu haben in Trauer fallen , deine Worte haben mir etwas weiter geholfen . Euch allen die ihr Tier schon gehen lassen musstenn wünsche ich alles gute und gebe mein größtes Beileid aus .

    LG
    Milan

  • Karin Okt 12, 2019, 12:59 am

    Lieber Markus,
    ich bin dir sehr, sehr dankbar, dass du diese HP mit deiner Frau und deinem Hund aufgebaut hast. Wir haben unseren Goldie nach 13 Jahren am 09.10.2019 um 21.45 Uhr erlösen lassen. Leider war es ein großer Kampf. Die anfängliche Narkose sollte 9 Stunden wirken, damit er sich nach 40 Stunden Wachsein erstmal erholen kann. Er hatte ein Nasenkarzinom und konnte nicht mehr richtig atmen. Aber nach nur 3 Stunden wachte er panisch auf und versuchte aufzustehen, immer wieder. Tierärzte und Tierkliniken konnten wir nicht erreichen. Entweder besetzt oder nicht mehr in den Praxen. Wir wussten, dass der Abschied um 21 Uhr kommen sollte. Er hat 3,5 Stunden schnell hechelnd und voller Panik gekämpft, bis endlich der Tierarzt kam. Bei der starken Narkose krampfte und zitterte er heftig und auch nochmal, als die endgültige Spritze kam. Er atmete nicht erleichtert aus, sondern zog die Lefzen nach oben und rang ein letztes Mal um Luft. Es war nicht auszuhalten. Diese Stunden haben sich in unsere Herzen gebrannt. Selbst als anschließend der Raum voller Frieden war, konnte man an seinem hübschen Gesicht sehen, wie schwer der Kampf war.
    Wir hatten gehofft, ihm einen leichten Übergang schenken zu können.

    Jetzt sind wir nur dankbar, dass er es endlich geschafft und hoffentlich seinen Frieden gefunden hat. Unsere Herzen werden immer sein Zuhause sein.

    Danke für eure tolle Seite, die uns sehr hilft!!!

    PS.: Wir suchen Hundebesitzer, deren Fellnasen ebenfalls an Nasenkarzinomen erkrankten, weil wir davon ausgehen, dass Mittel wie Round Up mitverantwortlich sind und wir der Nutzung solcher Pestizide / Insektizide gern entgegentreten wollen. Es wäre toll, wenn wir uns zusammentun könnten, um weitere solche schweren Schicksale vermeiden zu können – bei Mensch und Tier.

    Liebe Grüße, Karin

  • Susanne Okt 11, 2019, 2:56 pm

    Hallo Markus,
    Diese Seite ist unfassbar gut! Danke!
    Ich war der Meinung, dass ich die einzige bin, der es so besch…. geht, nachdem ich meine Cleo am Montag gehen lassen musste. Ich lieg nur noch im Bett (habe mir Urlaub genommen, weil ich komplett neben mir stehe und zu nichts zu gebrauchen bin. Die Wärme, die Nähe, das „einfach nur da sein“ von Cleo fehlt. Es fängt schon am Morgen an. Sie hatte sich morgens immer mit den Vorderpfoten auf meine Brust gelegt, und ich habe sie dann begrüsst mit den Worten „Guten Morgen meine Schönheit“ und sie dann 10 min gekrault. Dann war aufstehen mit Kaffee trinken (Cleo Milch), dann ist sie mit ins Bad zum „fertig machen“ und dann ging es raus. Wenn morgends viel Zeit war eine grosse Ballrunde, wenn nicht eine kleine Pippirunde. Anschliessend Frühstück. Wenn es ein Arbeitstag war hat sie sich ins Körbchen gelegt (Ich glaub traurig), und hat gewartet bis ich nach Hause kam. Dann gab es immer einen „Freudentanz“ von Ihr, doch ehrlich….Nach der Abendrunde und kuscheln auf den Sofa ist sie immer vor mir in ihr Bettchen gegangen, aber nie ohne vorher einen Ball auf meine Kopfkissen zu legen……….
    Das passiert alles nicht mehr – also wofür aufstehen???
    Cleo kam als Tierheimhund aus Spanien zu mir – und sie hat meine Seele tief berührt. Das hat kein Mensch geschafft. Alle die sie kannten haben gesagt es ist ein ganz besonderer Hund. Liebevoll, einfühlsam, sanft.
    2 mal hatte sie Hilfe von „oben“, dass sie noch nicht gehen musste. Das erste mal vor ca 10 Jahren als die Blase gestopft voll Blasensteinen war – und man ihr auch die Milz entfernen musste – war nicht klar ob sie das überlebt, aber sie hatte. Das zweite mal, vor ca 5 Jahren war sie aus unbekanntem Grund ins beginnende Leberversagen gerutscht – alle hatten sie aufgegeben. Sie hatte 21 Tage nichts gegessen. Ich hatte mich am Abend von ihr verabschiedet und wollte am nächsten Tag den Tierarzt kommen lassen. Da hatte sie mir morgens den Ball aufs Bett gelegt und gezeigt, dass sie noch leben will.
    Dieses mal versteh ich nichts von alldem was passiert ist. Sie ist am Donnerstag morgen orientierungslos durch die Wohnung gelaufen und wusste auch beim Spazieren gehen nicht wirklich was sie machen muss(??????). Da Feiertag war und meine Tierärztin nicht erreichbar war, bin ich dann am Freitag zu ihr und sie konnte nichts feststellen, ausser dass sie fand, da ist was komisch. Neurologisch aber nicht auffällig. Da Cleo auch nicht fressen wollte, hat sie ihr eine Spritze gegen Übelkeit gegeben (falls es daran liegen würde), und was gegen Schwindel, falls sie Schwindel hätte. Beobachten war die Devise. Man könnte sie am nächsten Tag, wenn nötig Röntgen und Blut abnehmen.
    Da kommen meine ersten Schuldgefühle, warum habe ich nicht darauf bestanden es sofort zu machen. Cleo wollte schon gar nicht ins Auto einsteigen, als wir zum Tierarzt fuhren – sie war da schon schwach und ich war froh wieder aus der Praxis draussen zu sein, ohne dass jemand gesagt hatte, sie muss eingeschläfert werden.
    Ich habe dann das ganze Internet durchforstet nach „Sterbendem Hund“, weil ich dachte das ist es – und alle Symptome haben gepasst. Das Durchlaufen der 4 Sterbephasen war eindrücklich. Also habe ich nur noch Schmerztropfen geholt, damit sie in Ruhe einschlafen kann. Weitere Schuldgefühle, weil ich nicht noch einmal zum Arzt bin. (Ich wollte es ihr ersparen).
    Ich hatte dann am Freitag auch noch eine Tierkommunikation durchführen lassen, um zu sehen wie es aus der Sicht von Cleo ist. Es war eindrücklich als sie gesagt hat sie braucht ihren Körper nicht mehr. Es war eine lange Kommunikation, um die Ich dankbar bin.
    Am Wochenende hat sie immer mehr abgebaut, kein Jammern, nichts. Wir sind noch 2 mal auf unsere Wiese gegangen und sie hat sich unter einen Baum gelegt, wie Tiere das so tun wenn sie merken, dass sie sterben. Ich habe sie dann mit nach Hause genommen aufs Sofa gelegt und am Montag die Tierärztin kommen lassen. Cleo hat die Ärztin nicht mehr wahrgenommen und ist sehr schnell in meinem Arm eingeschlafen. Das ist alles wie in Trance abgelaufen.
    Jetzt wo ich Zeit habe zum Nachdenken, suche ich verzweifelt nach der Ursache für Ihr Sterben. War es mit 16 Jahren Altersschwäche?
    Ich habe ihr eine Woche vorher noch ein Entwurmungsmittel gegeben und als ich den Beipackzettel durchgelesen hatte, habe ich gesehen, dass da drauf stand , dass es zu Lethargie und Ataxie kommen kann, also so wie sie war. Meine Ärztin meint Nein.
    Dann hat sie vor ca 1 Woche (sie sass im Auto immer auf der Beifahrerseite), als sie die Nase zu weit Vorne hatte beim zumachen der Autotüre, die Tür an die Schnauze bekommen. Hatte sie vielleicht eine Gehirnerschütterung? Die Ärztin sagt nein, das hätte man bei der neurologischen Untersuchung gemerkt.
    Ich fühle mich so oder so unendlich schuldig, irgend etwas übersehen zu haben……
    Nächste Woche ist Umzug in unser neues Zuhause, endlich mit Garten für Cleo – Ich hatte es ihr schon lange versprochen. Es ist sooooooo sinnlos…..
    Cleo hat mir sehr viele wunderschöne Momente geschenkt und mich auf eine liebevolle Art durch Schicksalsschläge begleitet. Sie war gefühlt einfach immer da. Mein Seelenpartner, den es nur einmal gibt……
    Ich kann im Moment gar nicht genau sagen, was im Moment schwerer wiegt, die Trauer oder die Schuldgefühle. Durch die Schuldgefühle komme ich glaube ich gar nicht an die Trauer. Es tut einfach nur weh – unendlich weh. Ich vermisse sie……
    Jetzt warte ich auf die Absolution, dass ich nichts falsch gemacht habe, aber die gibt es nicht. Keiner war dabei, keiner weiss was gut oder nicht gut war……..
    Ich fühle mich schuldig
    Danke fürs Lesen
    Susanne

  • Jessica Okt 9, 2019, 4:18 pm

    Hallo Markus..
    Ich musste meinen Doggenmischling Balu vor 1,5 Monaten gehen lassen.
    Er starb ganz plötzlich.. Er durfte nur 5 Jahre alt werden.
    Deine lieben Worte helfen mir und die Phasen der Trauer durfte ich bei mir auch schon beobachten.
    Es ist nicht leicht.
    Lg

  • Ralf Okt 9, 2019, 9:51 am

    Ich stehe kurz davor unseren Dackel, der uns fast 15 Jahre begleitet hat einschläfern zu lassen.
    Die Tierärztin kommt zu uns gleich ins Haus.
    Es ist für uns alle so schrecklich…ich bin gar nicht ich selbst…aber ich sehe auch, dass seine Zeit über den Regenbogen zu gehen jetzt gekommen ist.

  • Susan Okt 5, 2019, 3:11 pm

    Zunächst einmal bin ich froh, diese Seite gefunden zu haben. Und jedes einzelne Schicksal hier berührt mich zutiefst. Aber es bestätigt mein Leiden und Empfinden gerade, und hier kann man mich verstehen.
    Mein kleiner Bichon „Pascha “ wurde am 29.9.19 mit fast 16 Jahren in meinen Armen eingeschläfert und ich spürte den Moment, als sein Atem aufhörte. Bis zu dem Moment guckte er in meine und in die Augen meiner Tochter. Leise wünschten wir ihm eine gute Reise über die Regenbogenbrücke. Das war das traurigste, was ich bisher in meinem Leben erlebt habe. Und doch für Pascha das einzig richtige. Innerhalb von 24 Stunden wurde er zusehends schwach und verweigerte alles, ausser Wasser. Wir sind dann sofort in die Klinik, doch die Blutergebnisse holten mich auf dem Boden der Tatsachen zurück…und es riss mir den Boden unter den Füßen weg.
    Fast 16 Jahre war Pascha in unserer Familie, für meine Töchter (heute 22 und 25) wie ein Bruder, für mich mein ein und alles, wo ich ging, ging er mit mir.
    Alles ist so anders, ich öffne den Kühlschrank, und kein weißer Wuschel steht neben mir, ich komme die Tür rein und keiner kommt angerannt, er sitzt abends nicht mehr mit uns auf der Couch und keine nasse Zunge streift morgens durchs Gesicht. Meine Traurigkeit ist nicht in Worte zu fassen. Aber ich lasse diese Trauer zu, denn ich weiß ja, dass es anderen Menschen genauso geht, wie mir.
    Nächste Woche sind wir bei seiner Einzelkremierung dabei. Seine Urne wird einen wunderschönen Platz in unserer Wohnung erhalten. Und aus einem Teil der Asche lassen meine Töchter und ich uns Ringe machen, die wir immer tragen werden. In unserem Herzen wird Pascha IMMER bleiben.
    Alles Liebe

  • INGE Okt 4, 2019, 6:59 pm

    Hallo Markus, ich mußte gestern meinen Hund Jenni einschläfern lassen weil er sehr krank war. ich habe deshalb heute im Internet nach einem Forum gesucht und dich gefunden. Ich habe bei den vielen Schicksalen viel weinen müssen und es hatmich getröstet dass ich mit meiner Trauer nicht alleine bin. Meine Jenni wurde nur 13 Jahre alt und hatte ein schwaches Herz , sowie Lähmungen in den Hinterbeinen so dass sie nicht mehr Treppen steigen konnte und rauf und runter getragen werden musste .Zudem hatte sie Wasser im Körper und bekam kaum Luft. Sie war mein Trost bei schweren Schicksalsschlägen . Deshalb hat es lange gedauert, bevor ich loslassen konnte. Aber ich denke es war die richtige Entscheidung . Ich habe das Gefühl dass mein Herz bricht, denn sie war mein ein und alles und mein einziger Halt. Ich danke dir für diese wunderbare Tröstende Seite.

    • Emilie Jul 11, 2020, 5:49 pm

      Hallo Markus. Das ist aber etwas herzliches was du da tust mit dieser Seite und dass du dich Zeit nimmst für Menschen in Trauer. Habe mich gleich für den E-Mail Ratgeber angemeldet. Mir geht es so wie vielen hier. Auf der Suche nach Halt und Trost, bin ich hier gelandet. Heute Nacht ist mein Zwergpudel 16 Jahre gestorben. Nicht unerwartet. Er war schon lange krank. Ich brachte es aber nie fertig ihn einschläfern zu lassen. Er hatte trotz seiner Krankheit Appetit und Lebensfreude. Doch in dieser Nacht musste ich mit ihm Notfall in die Tierambulanz, wo mein Hund noch in den Armen der Tierärztin starb. Ich wusste, dass er bald gehen würde. Manchmal wünschte ich mir sogar, dass er bald gehen möge, denn es geht mir ja auch nicht wirklich gut, so dass ich den Moment fast herbeisehnte wo ich mich um keinen (kranken) Hund mehr kümmern muss. Jetzt fehlt er mir aber so sehr!!! Und Schuldgefühle sind auch da. Ich stelle mir vor, ich war vielleicht doch nicht so eine gute Hundehalterin. Ich dachte nie, dass das jetzt alles so tief geht und er mir so fehlt. Da ist jetzt ein Platz leer in der Wohnung und in meinem Herzen. Ich will keinen Hund mehr, weil ich einfach die emotionale Kraft nicht mehr habe um für einen Hund da zu sein, mit all den Herausforderungen, die eine Hundehaltung mit sich bringt ….. gleichzeitig kann ich mir ein Leben ohne Hund überhaupt nicht vorstellen. Ein Dilemma.
      Danke für den kostenlosen Ratgeber. Liebe Grüsse.

  • Jürgen Okt 3, 2019, 10:53 am

    ich verkafte das überhaupt gar nicht. Jede Minute, die ich nicht zu 100% beschäftigt bin, muss ich nur heulen. Meine Maus ist in meinen Armen über die Brücke, weil wir das Leiden nicht mehr ertragen konnten. Ich weiß, dass es für unseren Liebling so das Beste war – eine Reha-Therapie, ständig betütteln usw. hätte sie nicht gewollt, hat unsere Amy ihr ganzes Leben lang nicht gewollt. Sie war der Starke bei uns und hat uns getröstet, wenn es uns schlecht ging. Aber es hilft mir leider gar nix. Ich vermisse die Maus jetzt schon so sehr, dass mich das innerlich zerreißt und zerfrist. Wie lange dauert das?????????????? Hört das auf??????????????????

  • Chrischi Okt 1, 2019, 9:13 pm

    Ps.:
    „Toby“ hat mein Leben gerettet, da war der Verlust doppelt so schwer,
    und ich vermisse Ihn auch ganz doll, aber er hatte ein gutes Leben,
    da bin ich mir Hundertprozentig Sicher !!!
    Jetzt ermögliche ich dem nächsten Hund ein schönes Leben, ist doch auch was schönes !

  • Manuela Hoppel Okt 1, 2019, 5:05 am

    Hallo ich habe die Seite vor ca 1 Stunde erst gefunden nach 2 Jahren Trauer leid und Schmerz habe ich viel versucht um Hilfe zu bekommen ich bin seit dem Tod meiner odette 2017 in physiologische Behandlung ohne Erfolg ich komme mit dem Verlust nicht klar seit 2 Jahren odette War mein leben mein alles ich habe bestimmt falsch gehandelt auf menschen gehört die mich beeinflusst haben sie einschläfern zu lassen ich hoffe ich finde hier Hilfe

    • Chrischi Okt 1, 2019, 8:58 pm

      Hallo Manuela,
      das schlimmste sind Vorwürfe, ich habe mich auch gefragt ob das alles so richtig ist, ist es !!
      Das war vor knapp 3 Monaten eine echte Hardcore Nummer !!
      Heule mir manchmal noch die Augen aus gehe dann zu Grab und zünde eine Kerze an, ich vermisse Ihn, unseren Terrier !
      Doch ist er noch da und wird es immer sein und dann gebe ich oder habe ich einem anderen Hund die Chance gegeben ein
      tolles Leben bei mir zu führen, stets in Erinnerung an:
      „Bonzo“ ( Pudel) 18 Jahre
      „Elfie “ ( Dackel ) 10 Jahre
      „Timo“ ( Dalmatinier ) 12 Jahre
      „Aldo“ ( Boxer) 7 Jahre
      „Nero“ ( Boxer ) 7 Jahre
      „Toby“ ( Jack Russel Borderterriermix ) 13 Jahre
      „Sofie“ ( Mische 🙂 derzeit 1,5 Jahre.
      Will heißen: erinnere dich an deinen Hund und rette den Nächsten !!
      Hoffe geholfen zu haben und wünsche beste Grüße:
      Christian

  • Chrischi Sep 29, 2019, 12:30 am

    13 Jahre alt ist er geworden, am Ende mussten ich ihn einschläfern lassen,
    den TOBY, den wir schon als Welpen aus dem Tierheim gerettet haben !
    Wir haben jetzt SOFIE und doch fällt es mir immer noch schwer, los zu lassen,
    hat er doch mein Leben gerettet , der TOBY !!
    Egal was wir sind und wer wir sind, wir werden alle folgen !
    Und ich bin froh, das ich Ihn an seinem Lieblingsplatz beerdigen durfte !
    Beste Grüße:
    Christian, Fellnasenliebhaber

  • Sylvia Sep 17, 2019, 12:07 am

    Hallo Markus. Hab vorhin deine Seite gefunden. Ging auf Suche in google: Trauer um unseren Hund. Tja und jetzt sitzt unser shadow auf deiner gedenkseite. Die vielen Geschichten haben meinen Schmerz gelindert. Man ist nicht allein damit. Wichtig!!!!! Aber ich möchte ein anderes Bild reingeben und es funktioniert nicht. Bitte hilf mir. Vielen Dank. Sylvia aus Bad hofgastein, Österreich.

  • Leyh Sep 16, 2019, 2:35 pm

    Hallo Markus! Durch die Fahrlässigkeit einer jungen Frau, die mein Freund beim Spaziergang traf und die ihrer kleinen Tochter die Leine übergab von ihrem Hund passierte das große Unglück. Der Hund lief los zu meiner kleinen Patricia und stürzte sich auf die Kleine. Patricia hatte eine schwere Verletzung am Beinchen. Es müsste abgenommen werden. Erst ging es ihr dann gut. Patricia bekam Antibiotikum, dann hat sie nicht mehr gefressen. Sie bekam 3 Infusionen aber nicht hat geholfen. Am Freitag den 13.9.19 war es so schlimm, dass mein Freund sie einschläfern lassen musste. Wir vermissen sie entsetzlich. Wir können es bis heute nicht fassen. Sie war ein kluges, schönes und tolles Mädchen.

  • Seifert Sep 12, 2019, 10:51 am

    Der Tod meines geliebten kleinen Jack Russell Budy hat mich total aus der Bahn geworfen.
    Ich musste ihn am 5.09. nach langer Krankheit von seinem Leid erlösen. Er wurde nur 9 Jahre alt.
    Der Tierarzt kam zu uns nach Hause und er ist in meinem Armen eingeschlafen.
    Ich sehe immer wieder seinen Blick vor mir und fühle den letzten Atemzug.
    Er war ständig um mich herum und überall dabei.
    Er war mein Schatten, mein bester Freund, mein Sonnenschein in guten wie in schlechten Zeiten.
    Ich habe ihn ein Grabstätte an seinem Lieblingsplatz gemacht.
    Die Tränen wollen nicht trocknen. Ich habe das Gefühl zu ersticken.

    Ich bin froh auf diese Seite gestoßen zu sein. Hier habe ich zumindest etwas Trost gefunden und gesehen, dass andere Menschen den gleichen Schmerz empfinden.
    Ich wünsche Euch allen für die Zukunft viel Kraft. Unsere Lieblinge werden immer in unseren Herzen sein.

  • Michaela Sep 11, 2019, 9:26 pm

    Vielen Dank für die schöne Website. Deine Worte haben mir gerade sehr geholfen. Ich habe Vorgestern meine Kimmi verloren. Wiir hatten sie von 8 Wochen alt an und sie ist 14 Jahre und 9 Monate geworden. Sie war die liebste Hündin, die man sich wünschen könnte, ein treuer Wachhund (nicht von draussen im Zwinger, sondern von drinnen auf der Couch ), total gerne im Wasser, lieb zu Kindern, fanatischer Ballspieler und Genießerin wenn es um Kuscheln und Essen geht. Ich werde sie immer in meinem Herzen tragen. Danke für die besten Jahre meines Lebens, Kimmi!

  • Feya Sep 10, 2019, 6:21 pm

    Vielen Dank für die lieben Worte hier. Ich weiß noch gar nicht wo mir der Kopf steht, bei uns ist noch alles ganz frisch…
    Wir waren über das Wochenende verreist, unser Großer war professionell in einer Tierpension untergebracht. Es lief die ganzen Tage toll, er lebte sich gut ein, alles war super. Gestern Abend sind wir sehr spät am Flughafen wieder gelandet, wir wollten ihn heute vormittag wieder abholen. Heute morgen bekamen wir dann einen Anruf aus der Pension, unser Großer würde nur noch lieben, sei nicht mehr ansprechbar, der Tierarzt sei schon unterwegs. Wir haben uns sofort auf den Weg gemacht, doch kamen leider zu spät. Der Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen, er musste ihn erlösen. Er hatte in der Nacht eine Magendrehung erlitten und da er vom Grunde her immer schon etwas dünn war, war er unfassbar schnell in einen Kreislaufschock gefallen.
    Auch wenn ich weiß, dass ich nichts hätte machen können, quält es mich, dass ich nicht bei ihm gewesen bin, das ich ihm nicht helfen konnte. Es ist dieses Gefühl der Hilflosigkeit, das mich lähmt und zerstört. Ich leider schon länger an Depressionen und im Moment jagt ein Schicksalsschlag den nächsten. Mein Großer war immer für mich da wenn es mir schlecht ging und nun konnte ich nicht für ihn da sein. Ich mag mir gar nicht ausmalen wie schlimm es für ihn gewesen sein muss, ich frage mich ständig wie viel Angst er gehabt haben muss, alleine mit solchen Schmerzen und das kurz bevor wir ihn wieder nach Hause holen wollten. Ich frage mich ob er sich aufgegeben hat, weil er dachte wir hätten ihn zurückgelassen. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen. Er war erst 5. Es fehlt etwas, das Haus fühlt sich leer an. Ich vermisse ihn so sehr.

  • Christiane Sep 8, 2019, 6:34 pm

    Hallo,
    Ich musste letzten Montag mein ein und alles ziehen lassen, durch den verdammten Krebs.
    Sie konnte zum Schluss nicht mehr, 10 Jahre lang sind wir durch dick und dünn gegangen.
    Ich war bis zum Schluss an ihrer Seite, aber nun ist meine Seite leer… meine tägliche Motivation, ihre Flausen…
    Ich pack das nicht, ich habe so einen starken Schmerz in mir, ich weiß nicht damit umzugehen, außer mich dem hinzugeben und zu weinen…

  • Günter Sep 7, 2019, 12:25 am

    Hallo Markus,

    am 26.07.2019 mussten wir leider unsere kleine Malteser-Mix Hündin Hanna einschläfern lassen.
    Wir hatten Hanna 2013 aus einem Tierheim in Geldern bekommen. Sie war dort als Fundhund gelandet, vermutlich einfach auf offener Straße entsorgt worden.
    Evtl. wurde auch mit ihr gezüchtet, solange es ging. Sie wurde damals auf sechs bis acht Jahre geschätzt.
    Zwei Tumor Operationen und die Sterilisation musste die kleine schon überstehen. Danach hatte sie sechs sehr schöne, liebevolle Jahre bei uns.
    Sie war sehr umgänglich und brav, jeder mochte sie sofort, wollte einfach nur leben und alles richtig machen.

    Am 22.07.2019 kam aber dann die Diagnose in der Tierklinik in Asterlagen. Der Krebs war zurück und die Tierärztin machte uns keine Hoffnung mehr.
    Eine Herzschwäche hatte die kleine ohnehin schon länger, weshalb nur kurze Gassigänge möglich waren. Sie war immer schnell erschöpft.
    Mittlerweile hatte sich auch überall Wasser angesammelt, vor allem in der Lunge. Herztöne waren nur noch schwer zu hören.
    Dadurch kam Hanna kaum noch zur Ruhe, weil sie ständig husten musste. Sie konnte auch kein Futter mehr zu sich nehmen, nicht einmal ihre Lieblingsdelikatessen.
    Tabletten waren nur schwer zu verabreichen. Was immer ging, mit Leberwurst oder Tunfisch, wurde jetzt auch schon zu einem Problem.

    Auf der Rückfahrt von der Tierklinik lag sie in einer Tragetasche auf dem Beifahrersitz und sah mich voller Vertrauen an. Diesen Blick werde ich niemals vergessen.
    Ich glaube sie spürte was los war. Wir haben sie dann noch die ganze Woche intensiv betreut. Am Freitag, den 26.07.2019, ging es dann zu unserer Haustierärztin.
    Nach reiflicher Überlegung und nach Bewerten der Untersuchungsergebnisse aus der Tierklinik, haben wir dann gemeinsam mit der Tierärztin entschieden, sie gehen zu lassen.

    Der einzige Trost den wir haben ist, dass wir ihr noch sechs schöne Jahre geben konnten und dass wir Hanna nicht unnötig lange haben leiden lassen.

    Viele Grüße und danke für deine Seite
    Günter

  • Sandra Sep 3, 2019, 7:35 pm

    Hallo Markus. Letzten Freitag musste ich meinen geliebten Hund nach langer Krankheit einschläfern lassen. Ich war /bin schockiert über den Schmerz. Es war ein langer harter Kampf den wir verloren haben. Ich hqb noch einen 2. Hund der ebenfalls trauert. Nach einem Wochenende der Trauer und Beerdigung versuch ich nun uns beide wieder an den Alltag zu gewöhnen. Aber der Schmerz ist wie ätzende Säure, besonders wenn ich zu hause bin. Den anderen Hund kann ich zur zeit nicht allein draussen lassen weil er schon 2×durch den zaun geflohen ist. Er will einfach nicht allein bleiben. Viele haben mir geraten wieder einen 2. Hund zu holen,aber daran ist zur zeit nicht zu denken. Ich weiß noch nicht wie wir das gelöst kriegen.
    Danke für dein offenes Ohr.
    LG Sandra

  • Martin Aug 30, 2019, 6:46 pm

    Hallo,
    heute ist mein 13 jähriger bester Freund von mir gegangen.

    Bekommen habe ich ihnen mit 2 Wochen.
    Ich habe ich mit der Flasche aufgezogen und heute ist er in meinen Armen nach Krankheit verstorben(ohne euthanasie).
    Ich habe alles miterlebt und komme nur sehr schwer damit klar.

    MfG

  • Günter Aug 27, 2019, 8:21 am

    Hallo Markus,

    am 26.07.2019 mussten wir leider unsere kleine Malteser-Mix Hündin Hanna einschläfern lassen.
    Wir hatten Hanna 2013 aus einem Tierheim in Geldern bekommen. Sie war dort als Fundhund gelandet, vermutlich einfach auf offener Straße entsorgt worden. Evtl. wurde auch mit ihr gezüchtet, solange es ging. Sie wurde damals auf sechs bis acht Jahre geschätzt.
    Zwei Tumor Operationen und die Sterilisation musste die kleine schon überstehen. Danach hatte sie sechs sehr schöne, liebevolle Jahre bei uns.
    Sie war sehr umgänglich und brav, jeder mochte sie sofort, sie wollte einfach nur leben und alles richtig machen.

    Am 22.07.2013 kam aber dann die Diagnose in der Tierklinik in Asterlagen. Der Krebs war zurück und die Tierärztin machte uns keine Hoffnung mehr.
    Eine Herzschwäche hatte die kleine ohnehin schon länger, weshalb nur kurze Gassigänge möglich waren. Sie war immer schnell erschöpft.
    Mittlerweile hatte sich auch überall Wasser angesammelt, vor allem in der Lunge. Herztöne waren nur noch schwer zu hören.
    Dadurch kam Hanna kaum noch zur Ruhe, weil sie ständig husten musste. Sie konnte auch kein Futter mehr zu sich nehmen, nicht einmal ihre Lieblingsdelikatessen.
    Tabletten waren nur schwer zu verabreichen. Was immer ging, mit Leberwurst oder Tunfisch, wurde jetzt auch schon zu einem Problem.

    Auf der Rückfahrt von der Tierklinik lag sie in einer Tragetasche auf dem Beifahrersitz und sah mich voller Vertrauen an. Diesen Blick werde ich niemals vergessen. Ich glaube sie spürte was los war.
    Wir haben sie dann noch die ganze Woche intensiv betreut. Am Freitag, den 26.07.2019, ging es dann zu unserer Haustierärztin.
    Nach reiflicher Überlegung und nach Bewerten der Untersuchungsergebnisse aus der Tierklinik, haben wir dann gemeinsam mit der Tierärztin entschieden, sie gehen zu lassen.

    Der einzige Trost den wir haben ist, dass wir ihr noch sechs schöne Jahre geben konnten und dass wir Hanna nicht unnötig lange haben leiden lassen.

    Viele Grüße und danke für deine Seite
    Günter

  • Martina Aug 26, 2019, 1:50 pm

    Liebe Trauernde,
    auch ich bin auf diese Seite gestoßen und finde sie sehr hilfreich. Und ich kann dem, was Markus als Motivation für die Erstellung seiner Seite beschrieben hat, nur zustimmen: Mir ging es bei meiner verzweifelten Suche nach Trost und guter Literatur im Frühjahr dieses Jahres ganz ähnlich – ich fand lange nicht das, was ich suchte und was für mich passend war. Ich habe viel gelesen in dieser Zeit und auch brauchbares gefunden – wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden.
    Meine Hündin aus dem Auslandstierschutz ist Anfang Februar 19 fast 17 Jährig gestorben. Ich war vorbereitet, dachte ich, und auch vorbereitet, dass es schlimm für mich werden würde, sie zu verlieren. Aber ich hatte keine Ahnung w i e sehr es mich aus dem Gleichgewicht werfen würde. Eigentlich wartete ich nur, dass endlich etwas Zeit vergeht und der Schmerz nachlässt. Die erste Zeit war grausam… Ich braucht Euch nix zu erzählen – ihr wisst, wie es sich anfühlt… Ich nahm mir vor, diese Trauer zu durchleben und keine Angst vor den Tränen zu haben und mich auch nicht gewollt abzulenken, sondern das einfach durchzustehen. Überall standen Kleenexboxen und ich heulte wie noch nie zuvor in meinem Leben. Jeder Gedanke an sie – und wenn es an die schönste und lustigste Begebenheit war – endete in einem Heulkrampf. Ich schaffte es nicht, mich einfach mal dankbar zu erinnern und froh zu sein, dass es sie in meinem Leben gab, ohne umgehend weinen zu müssen. Das hat sich langsam geändert. Ich kann mich inzwischen erinnern ohne zu weinen. Und ich muss nicht mehr täglich weinen. Ich dachte das ging nie mehr. Und ich hatte zwischenzeitlich Angst wirklich krank zu werden. Aber eins weiß ich genau: Mein Hündin hätte das niemals gewollt, dass ich so in tiefem Gram versinke, wo sie doch ein wunderbares Leben an meiner Seite hatte und nun am Ende eines langen Hundelebens angekommen war. Sie konnte nicht bleiben – es war einfach zuende, mehr ging nicht, sie hatte mir alles gegeben – wäre es anders, wäre sie geblieben. Deshalb ist es auch wichtig loszulassen. Die Hundeseele in Freiheit zu entlassen. Es ist richtig, dass es hilfreich in diesem Trauerprozess ist, sich auch andere Gedanken zu machen und andere Fragen zu stellen und so den starren Blick von dem immensen Verlust auch mal weg zu wenden. Ich habe die Erfahrung oft gemacht, dass manche Gedanken mir ein plötzliches Gefühl von Ruhe, innerem Frieden und Erleichterung gebracht haben. Wenn es sich so anfühlt – dann ist es der richtige Gedanke! Zum Beispiel dieser – er handelt von Liebe: Wenn es umgekehrt passiert wäre und ich wäre gestorben, was hätte ich mir für meinen geliebten Hund gewünscht? Hätte ich gewollt, dass er vor Trauer krank wird und nie wieder glücklich? Nein, natürlich nicht. Ich hätte ihm ein anderes Paradies auf Erden gewünscht und sei es auch ohne mich. Das ist Liebe! Also werden unsere Hunde uns wohl das gleiche auch wünschen. Oder nicht?! Aber ich hatte diese hilfreichen Gedanken nicht immer präsent – sie wurden oft von dem Schmerz überlagert. Von heute aus rückwärts betrachtet würde ich sagen, dass ich zwei Schritte vor, einen zurück gegangen bin und noch gehe und oft auf der Stelle getreten bin. Ich bin aber sicher inzwischen: Es kann und wird heilen. Der Verlust wird bleiben – so wie bei anderen Verstorbenen, die ich liebte, auch – aber nicht mehr verbunden mit diesem akuten Schmerz, sondern es entwickelt sich eine andersartige Beziehung, die auf anderer Ebene stattfindet, als an diesen irdischen Körper gebunden. Mir haben spirituelle Gedanken und Überlegungen Hilfe und Trost gegeben und tun es noch. Der Tod meiner Hündin hat mir letzlich diese Tür aufgeschlossen – und ich bin hineingegangen und habe vieles für mich entdeckt, was mir gut tut – in meiner Trauer aber auch sonst in meinem Leben… Sie war halt auch eine Spürnase. Ich lasse mich von ihr leiten – auch bei der Frage, ob und wann es wieder einen neuen Hund in meinem Leben geben soll…

    Ich wünsche Euch allen, die akut so einen Verlust erleben und nicht ein und aus wissen zur Zeit, dass Ihr die Zuversicht habt, dass es wieder besser wird. Dass es aber auch Zeit braucht und nicht von heute auf morgen geht. Und dass Ihr nicht alleine damit seid. Wenn Ihr Euch umschaut: Bestimmt haben die meisten Eurer Hundefreunde diesen Verlust schon mal erlebt… Mit denen kann man darüber reden! Aber ich rate dazu, nicht zu erwarten, dass alle anderen Menschen diese Trauer auch verstehen und respektieren. Meistens können sie das nicht und man erntet zu dem ganzen Schmerz auch noch Sprüche, die verletztend sein können. Davor sollte man sich selbst bewahren und sich gut aussuchen, wem man seine Seele öffnet…
    In Verbundenheit, Martina

    Und vielen Dank, Markus für Deine Initiative zu dieser Seite! Merci!

    • Nina Sep 28, 2019, 4:32 pm

      Liebe Martina,

      ich freue mich über einen Austausch mit dir. Du beschreibst genau, was ich fühle. Gerne über E-Mail unter mit-tieren-leben@web.de

      Liebe Grüße
      Nina

  • Tom Aug 26, 2019, 1:07 pm

    Hallo Markus
    Schön dass es eine solche Seite gibt. Ich bin im Netz unterwegs um irgendwie mit dem Verlust meines besten Freundes Brutus zurechtkommen.
    Brutus war ein fast 12 Jähriger Border Collie und mein bester Freund, mein Seelenverwandter. Meine Kinder haben ihn vergöttert und vermissen ihn schrecklich.
    Brutus ist am Freitag 23.03.2019 innerhalb von 2 Stunden an einem unbemerkten Milztumor gestorben. Wir waren noch in der Klinik, aber sie konnten nichts mehr für ihn tun. So musste ich die Endscheidung treffen und meinen besten Freund gehen lassen.
    Morgens war noch alles In Ordnung und gegen Abend dann das Desaster.
    Ich weiß aktuell nicht wie ich momentan einen Fuß vor den Anderen bekommen soll. Er fehlt einfach an allen Ecken und Kanten.
    Mal bin ich Glücklich ihn gekannt zu haben, dann wieder tot traurig ihn verloren zu haben.
    Momentan passen alle 4 Trauerphasen zu meinem Gemüht.
    Meiner Frau und den Kindern(16 Jahre, 9 Jahre, 4 Jahre) geht es nicht anders.
    Meine Frau schlägt vor irgendwann eine neue Fellnase aufzunehmen und auch ihr ein schönes Leben zu bescheren. Ich habe damit ein riesen Problem. Es fühlt sich an wie ein Austausch.
    Nichts kann meinen Brutus ersetzen.

    • Bettina Aug 30, 2019, 2:02 pm

      Lieber Tom,
      mein aufrichtiges Beileid zum Tode deines Hundes Brutus. Einiges was du schreibst, kann ich gut nachvollziehen, weil ich letzten November meinen besten Freund Humboldt gehen lassen musste. Es war nicht so plötzlich, wie bei dir, aber für mich sehr hart, weil wir eine besondere Nähe zueinander hatten. Er war ein einzigartiger Kerl und wir hatten 15 wunderbare Jahre miteinander. Ich habe sehr um ihn getrauert und vermisse ihn immer noch sehr, es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihn denke.
      Trotzdem konnte ich mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen und habe mich schnell nach einem neuen Hund aus dem Tierschutz umgesehen. Bei Newton aus Spanien schlug mein Herz gleich höher.
      Schon im Januar ist er bei uns eingezogen und die Entscheidung war in meinem Fall goldrichtig. Er ist ein toller Hund, mein kleiner Sohn liebt ihn heiss und innig. Wir haben nicht dieselbe Nähe und werden das wohl auch nicht erreichen, aber es macht einfach Spaß mit ihm. Ich bin mit ihm nicht mehr völlig verzweifelt. Darüber werde ich meinen Humboldt niemals vergessen, er hat ewig einen festen Platz in meinem Herzen.
      Ich weiß nicht, ob ein neuer Hund dir hilft. Vielleicht wäre das auch zu früh, dass muss sich für einen richtig anfühlen.
      Ich wünsche dir euch für die nächste Zeit viel Kraft und Trost.
      Liebe Grüsse
      Bettina

  • Tom Aug 26, 2019, 1:07 pm

    Hallo Markus
    Schön dass es eine solche Seite gibt. Ich bin im Netz unterwegs um irgendwie mit dem Verlust meines besten Freundes Brutus zurechtkommen.
    Brutus war ein fast 12 Jähriger Border Collie und mein bester Freund, mein Seelenverwandter. Meine Kinder haben ihn vergöttert und vermissen ihn schrecklich.
    Brutus ist am Freitag 23.03.2019 innerhalb von 2 Stunden an einem unbemerkten Milztumor gestorben. Wir waren noch in der Klinik, aber sie konnten nichts mehr für ihn tun. So musste ich die Endscheidung treffen und meinen besten Freund gehen lassen.
    Morgens war noch alles In Ordnung und gegen Abend dann das Desaster.
    Ich weiß aktuell nicht wie ich momentan einen Fuß vor den Anderen bekommen soll. Er fehlt einfach an allen Ecken und Kanten.
    Mal bin ich Glücklich ihn gekannt zu haben, dann wieder tot traurig ihn verloren zu haben.
    Momentan passen alle 4 Trauerphasen zu meinem Gemüht.
    Meiner Frau und den Kindern(16 Jahre, 9 Jahre, 4 Jahre) geht es nicht anders.
    Meine Frau schlägt vor irgendwann eine neue Fellnase aufzunehmen und auch ihr ein schönes Leben zu bescheren. Ich habe damit ein riesen Problem. Es fühlt sich an wie ein Austausch.
    Nichts kann meinen Brutus ersetzen.

    • Ilona Jan 22, 2020, 1:41 pm

      Hallo Tom
      wir haben unsere Hündin am 22. Dezember 2019 ebenso mit einem Milztumor verloren. Sie war absolut ohne Auffälligkeiten, ausser dass sie 4-5 Tage vorher nicht mehr gut gegessen hat. Dachte an einen defekten Zahn oder Holzsplitter vom Nagen. Tierarzttermin 20. Dezember. Sediert, Zähne, Maul und Rachen kein Befund. Blu genommen für grossen Blutstatus. Am 22. Dezember dann morgens Fieber gemessen, 40 Grad, Schleimhäute sehr hell. Notfallanruf in der Tierklinik und das bittere, katastrophale Ende unserer geliebten Hündin. Blutbild ganz schlecht, Bauch geröngt, Blut in Bauchraum. Vom gesunden, immer rennenden Hund so plötzlich Abschied nehmen zu müssen, geht über das menschliche hinaus…… Ich kenne diesen Schmerz leider viel zu gut. Milztumore sind vermutlich Zeitbomben! Alles Gute auch für Sie !!!

  • Günter Aug 25, 2019, 10:28 am

    Hallo Markus,
    am 26.07.2019 musste ich leider unsere kleine Malteser-Mix Hündin
    Hanna einschläfern lassen.
    Wir hatten Hanna aus einem Tierheim in Geldern. Dort war sie damals als Fundhund gelandet. Vermutlich aus schlechter Haltung und einfach auf offener Straße entsorgt. Evtl. wurde auch mit ihr gezüchtet, solange es ging. Als wir sie bekamen war sie geschätzt etwa 6 bis 8 Jahre alt.
    Wir konnten ihr dann noch 6 schöne, liebevolle Jahre schenken.
    Sie war so brav und wollte nur leben und immer nur alles richtig machen. Zwei Tumor Operationen hatte die Kleine schon zu überstehen und die Sterilisation. Zusätzlich hatte Hanna auch eine Herzschwäche wodurch sie nur noch kurze Spaziergänge machen konnte.
    Am 22.07.2019 dann die Diagnose in der Tierklinik Asterlagen. Der Krebs war massiv zurück und die Ärztin machte uns keine Hoffnungen mehr.
    Auf dem Weg von der Klinik nach Hause lag Hanna in einer Tragetasche auf dem Beifahrersitz und sah mich voller Vertrauen an aber wir konnten ihr nicht helfen. Diesen Blick werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Ich glaube sie hat genau gemerkt, dass was nicht stimmte mit ihr. Seit ich vor drei Jahren Rentner wurde, hatte ich Hanna Tag und Nacht bei mir.
    Wir haben sie dann noch die ganze Woche zu Hause intensiv umsorgt bis es dann am Freitag zu unserer Haustierärztin ging.
    Hanna konnte nicht mehr schlafen, hatte durch Wasser in der Lunge ständigen Husten, konnte auch nichts mehr zu sich nehmen. Auch ihre Lieblingsdelikatessen nicht.
    Nach reiflicher Überlegung mit der Tierärztin und nach Beurteilung der Untersuchungsergebnisse mussten wir die Kleine dann erlösen.
    Ich hoffe wir haben alles richtig gemacht und Hanna verzeiht es uns.
    Ich hätte nicht gedacht, dass mir das so nahe gehen würde.
    Was mich tröstet ist, dass sie es bei uns nochmal sechs Jahre so richtig gut hatte und das wir sie nicht unnötig lange haben leiden lassen.

  • Evelyn Aug 21, 2019, 8:18 pm

    Danke für diese Seite!

    Es gibt auch mir unglaublich viel Kraft, all die Geschichten hier zu lesen. Tut gut zu erkennen, dass man mit seinem Schmerz nicht allein dasteht und dass es vielen anderen auch so geht.

    Darum würde ich gerne unsere Geschichte auch hier lassen …

    Im Nov. 2011 fand ich meinen über alles geliebten Hund Davis, einen wunderschönen deutschen Schäferhund (oder besser gesagt, er fand mich) ….. hier bei uns an der Landstrasse. Er lief immer auf die fahrenden Autos zu, als ob er jemanden suchen würde, als ob er aus so einem Auto geschmissen wurde? Als wir uns zum ersten Mal sahen, das war auf einem Feldweg neben der Landstraße, da legte er sich vor mir nieder, sah mich mit seinen wundervollen Augen an und gab mir sofort zu verstehen: „ich mach dir nichts, bin fix und fertig, brauch Hilfe“. Ich kniete mich zu ihm und gab ihm das Katzenfutter, welches ich mit hatte und er fing gierig zu fressen an ….. von diesem Zeitpunkt an waren wir beide unzertrennlich. Fast 8 wunderbare Jahre lang….. Damals schätze man ihn auf 1 – 2 Jahre …. heute denke ich, wenn ich mir die Bilder so ansehe und wie schnell er grau wurde, dass er vielleicht doch schon 3 – 4 war? Die ersten 5 Jahre sagte ich immer, ich hab den gesündesten Hund überhaupt. Er war so wunderschön und alles lief super. Bis er dann 2016 einen extremen Juckreiz entwickelte. Hauptsächlich Bauch, Flanken, Pfoten …. Man diagnostizierte eine Allergie …. obwohl ich Unsummen an Geld ausgab für TA Rechnungen, Spezialfutter, alternative Heilmittel usw. usw. … auf was er allergisch reagierte habe ich nie herausgefunden ….. Der Juckreiz war fürchterlich und nichts half, nichts bis auf Cortison. Ich hasste dieses Zeug aber es war tatsächlich das Einzige was ihm Linderung brachte. Im Dezember 2018, also vor 9 Monaten bekam er eine große Beule in der vorderen rechten „Achsel“. Laut Feinnadelbiopsie war es allerdings „nur“ ein entzündetes Fettgewebe, eine sogenannte Steatitis. Die TÄ erwähnte aber auch, das darunter noch ein Tumor sitzen könnte? Sie kam mit den Nadeln nicht so tief um es definitiv bestätigen zu können, aber sie vermutet es…. Leider war ihre Vermutung richtig und dieser Tumor wuchs auf eine Größe von einer Zuckermelone innerhalb von 6 Monaten. Sie hätten das Bein nur noch amputieren können, was überhaupt nicht in Frage kam. Am 17.07.19 war nun der schwierigste, traurigste, schlimmste Tag meines Lebens …… ich musste ihn gehen lassen …… er hinkte schon sehr stark, wollte auch nicht mehr spazieren gehen …..die letzten drei Tage konnte er den rechten vorderen Fuss nicht mehr abbiegen und schleifte mit den Krallen am Boden. Er zeigte keine Schmerzen und war vom Kopf her noch voll da. Wenn jemand klopfte, dann hinkte er noch bellend raus, wir konnten sogar noch etwas Balli spielen …. es war die schwerste Entscheidung meines Lebens, aber ich konnte nicht warten, bis er nicht mehr aufsteht und eventuell schreit vor Schmerzen. Die TÄ meinte, das es auf keinen Fall zu früh ist … stellte auch fest, das er grauen Star hatte. Auch war sein Bauch sehr aufgetrieben und durch das Cortison war extremer Muskelabbau zu erkennen. Ich mache mir große Vorwürfe, denn er hat mir nicht gezeigt das er gehen will ….. im Gegenteil. Doch hatte ich so große Angst, dass er noch starke Schmerzen bekommt das ich diesen Entschluss dann gefasst habe. Meine TÄ kam zu uns heim …. obwohl sie 40 Min. entfernt wohnt. Habe nie mit meinen Hund darüber geredet (obwohl wir immer ALLES „besprochen“ hatten), habe ihn mit Leckerli abgelenkt während die TÄ den Zugang in das Hinterbein legte und auch sofort die Narkose setzte. Er muss völlig überrumpelt gewesen sein! Ist quasi mit Leckerli umgefallen. Ich habe es ihn nicht wissen lassen wollen was geschieht und ich weiß nicht, ob das richtig war? Ich mache mir soooooo unglaublich Vorwürfe, auch, ob ich nicht doch noch etwas zuwarten hätte sollen? Die letzten Wochen waren die Hölle und ich weiß nicht, ob ich diesen Verlust jemals überwinden werde? Irgendwie hat alles keinen Sinn mehr ohne meinen geliebten Hund. Diese innige Verbindung kann ich zwar immer noch spüren, doch nicht mehr leben ….. das ist so verdammt hart. Ohne ihn macht nichts mehr Sinn … denn wahres Glück zählt nur, wenn man es teilen kann ….

  • Michael Aug 12, 2019, 1:44 pm

    Hallo Markus,
    danke für diese schöne Website.Ich fühle mich für den Tod meines Schäferhundes Jimmy am 10.08 2019 verantwortlich.Es war ein schöner Samstag sonnig und angenehm ich musste auf dem Hof noch ein paar Arbeiten verrichten, da wir Besuch von der Verwandtschaft hatten kümmerten sie sich um ihn mit füttern usw.Er bekam an diesem Tag ein anderes Futter das meine Verwandtschaft am Vortag gekauft hatte das war gegen 15:30…als ich um 18 Uhr mit ihm spazieren gehen wollte wirkte er wie ausgewechselt schwach er erbrach weißen Schaum und Flüssigkeit,legte sich oft wo anders hin… ich habe jedes Jahr mir ihm die Routine Untersuchung gemacht beim Arzt und er hatte halt öfter mal mit dem Magen aber meist hat er dann etwas Grass gefressenen und dann ging es wieder…er suchte am Abend sehr meine Nähe und ich brachte ihn zur Ruhe zum Ausruhen auf seine liege Matte er erbrach auch nicht mehr,er wirkte ruhig und wollte mit dem Arzt nochmal abwarten :(um für die Tage wieder sein gewohntes Futter zu haben bin ich nochmal mit dem Auto los was cä 1 Std dauerte, gegen 21 Uhr war ich wieder da mit Futter und Leckerem zur Aufmunterung. Als ich in sein Zimmer kam konnte ich mich nicht mehr halten er lag da mit offenen Augen und mit ausgereckter Zunge…er war in dieser Zeit alleine ohne mich gestorben ich fühle mich einfach schuldig…er war mit 10,5 Jahren an meiner Seite so ein starker Hund er war ball verrückt total Kinder lieb wie ein Kind von mir…ich weiß einfach nicht was ich machen soll ohne ihn er war mein bester Freund und ich hab ihm im Stich gelassen als er mich am meisten brauchte…

    • Evelyn Aug 22, 2019, 11:18 am

      Hallo Michael,

      auch ich habe meinen über alles geliebten Schäferhund Davis am 17.7.2019 verloren. Ich habe ihn aufgrund eines Tumors in der Achsel, der ihm kaum noch laufen lassen konnte, gehen gelassen. Ich mache mir sehr große Vorwürfe ob es nicht zu früh war. Vielleicht hätten wir noch ein paar Tage/Wochen gehabt, denn er hat mir nicht gezeigt, dass es schon so weit ist! Meine Ängste dass er leiden müsse haben mich dazu gedrängt diesen Schritt zu gehen und wie gesagt, dies macht mir jetzt schwer zu schaffen …. nichts macht nun mehr Sinn … er war mein EIN und ALLES …. mein Leben! Versuche mich ins Leben zurückzukämpfen, doch irgendwie will es nicht klappen …. falle immer wieder ins Bodenlose …. kann mir ein Leben ohne ihn einfach nicht vorstellen. Möchte nichts mehr als zu ihm, egal wo er jetzt auch ein mag! Mein einziger Wunsch ist mit ihm zu sein …. Was mir ein wenig hilft sind Gedichte wie diese, ich hoffe, es bringt auch dir ein wenig Trost <3

      Die Himmelsleiter…

      Hallo lieber Mensch da unten,
      ich seh dich weinen, manche Stunden,
      seh die Trauer, all die Tränen,
      drum möcht ich hier und jetzt erwähnen,

      mein Erdenkleid, ich zog es aus,
      weil ich's nicht brauche, hier, Zuhaus,
      doch trotzdem bin ich dir ganz nah,
      in deinem Herzen immer da.

      Ich zähle wahrlich jeden Schlag,
      glaube mir, wenn ich dir sag,
      nur jener, den man nicht vermisst,
      in Wahrheit auch gestorben ist.

      Und weil ich dir im Leben fehle,
      bin ich Teil von deiner Seele,
      bin ich Teil von deinem Sein,
      niemals lass ich dich allein.

      Versteh, ich bin doch nur Zuhaus,
      ich ging nicht fort, nein nur voraus,
      ich ging dorthin, wo's einst begann,
      wo wir uns treffen… irgendwann.

      Nun leb, weil's doch nichts Schön'res gibt,
      ich hab das Leben auch geliebt,
      lächle wieder… Schritt für Schritt,
      lächle einfach für mich mit.

      Nichts und niemand kann uns trennen,
      auch das nicht, was wir Sterben nennen,
      der Tod kann Liebe nicht vertreiben,
      weil du mich liebst, drum darf ich bleiben.

      Fährt nun der Wind dir sanft durch's Haar,
      glaub daran, dass ich es war,
      ich sitze auf der Himmelsleiter
      und lieb dich von hier oben weiter ❤️.

      LG Evelyn

  • Vera Stahl Aug 12, 2019, 8:57 am

    Wir mussten gestern auch unsere Luna einschläfern lassen. 16 Jahre und mein halbes Leben hat diese süße Dame mein Leben Begleitet. Durch Höhen und Tiefen war sie immer an meiner Seite. Ich weiß wir haben ihr damit geholfen aber ich kann es einfach nicht verstehen daß sie jetzt weg ist. Sie fehlt mir jede Sekunde. Ich hoffe durch die Seite meinen Trost zu finden. Danke
    Vera stahl

  • Jannes Aug 10, 2019, 10:44 pm

    Vorher muss ich sagen, ich bin erst 15 Jahre alt. Bitte aber keine Vorurteile deswegen. Unsere Hündin Pila wurde am 3 August eingeschläfert, von ihrem Tod haben wir aber erst am 8 August erfahren, weil wir im Urlaub waren und eine langjährige Freundin meiner Mutter, die immer mit Pila Gassi gegangen ist wenn wir nicht da waren und sie auch schon seit wir sie gekauft haben kennt, uns unseren Urlaub genießen lassen wollte. Sie hat hat Pila einschläfern lassen weil bei ihr plötzlich komplett die Beine versagten und sie nicht mal mehr stehen konnte… Vorher hatte sie sich hinter die Couch zurückgezogen, wie es Hunde zum Sterben tun… Sie wurde 17. Ich kenne mein ganzes Leben nur mit ihr, es gab nichts ohne Pila… Ich fühle mich schon komisch wenn ich ihren Namen ausspreche, weil da einfach nichts mehr „hinter ist“… Ich kann man mich nicht mal daran erinnern wie ich sie das letzte Mal gesehen oder gestreichelt habe. Das macht mich so fertig

  • Marion Schneider Aug 6, 2019, 11:06 pm

    Hallo Markus.
    Ich liege mal wieder heulend im Bett und bin dabei auf diese Seite gestossen.Es tut gut zu lesen das meinVerhalten in dieser Art Zwischenwelt in der ich mich befinde normal ist.Mein über alles geliebter Mischling Luke hatte einen Hodentumor .Da er bei Feststellung schon über 13 Jahre alt war hab ich ihm eine Op erspart.Ich hab ihm das Leben noch schöner gemacht als vorher ;wir waren noch zweimal am Meer und einmal im Harz.Er war fröhlich und hat gefressen .Alles war gut.Und letzten Mittwoch bekam er aus heiterem Himmel plötzlich einen Anfall;so wie ein Schlaganfall.Ich bin zu unserer Tierärztin und sie hat ihn erlöst.Das war ein so schlimmes Erlebnis und ich mache mir tatsächlich auch Vorwürfe ob ich richtig gehandelt habe.
    Es brennt den ganzen Tag eine Kerze für ihn und ich vermisse ihn jede Minute.
    Bin froh wenn wir seine Asche bald im Garten haben und ich ihn wieder bei mir habe.
    Im Oktober wäre er 14 geworden.
    Ich liebe ihn für immer.
    Alles Gute für alle hier und ich hoffe wir schaffen das.
    Liebe Grüsse Marion

  • Patricia Aug 2, 2019, 9:29 pm

    Heute morgen um 10Uhr habe ich mein Herz verloren. Ich fühle mich unfassbar leer und vermisse meine kleine Maus sehr. Es ist für mich so unreal, ohne sie leben zu müssen.
    Diese Art von bedingungsloser, echter Liebe war einzigartig, sie gehen zu lassen, unglaublich schwer.

    Eure Geschichten haben mich sehr berührt, ich wünsche euch viel Kraft.

  • Angelika Aug 1, 2019, 12:54 pm

    Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich die letzte Zeit vor dem Tod meines Hundes so ungerecht zu ihm war. Er war blind und taub, kam garnicht zurecht und ich mußte immer auf ihn achten, dabei habe ich oft die Geduld verloren und mit ihm geschimpft und er konnte doch nichts dafür und jetzt kann ich nichts mehr gut machen. Ich habe ihn mit 15 Jahren noch am grauen Star operieren lassem, er sollte wenigstens noch kurze Zeit wieder sehen können und wieder fröhlich sein, aber es hat nicht geklappt. 3 Wochen nach der OP wurde er krank, hat noch 2 Tage in der Tierklinik verbracht, war dort allein blind und taub. Zum Glück war ich da, als er eingeschläfert wurde. Ich hätte ihn einschläfern lassen sollen, als er nach dem Blindsein auch noch taub wurde, von da an war er nicht mehr glücklich.

  • Barbara Jul 31, 2019, 10:37 pm

    Hallo Markus, ich finde diese Seite ganz toll. Vielen Dank dafür. Gestern Abend ist meine heiß geliebte Lucy nach kurzer schwerer Krankheit mit 10,5 Jahren während einer Operation verstorben. Sie hat mich 7,5 Jahre begleitet, hat mich durch die schlimmste Zeit meines Lebens geführt. Durch sie habe ich wieder gelernt zu lachen, eine Zukunft zu sehen und mich auf den nächsten Tag zu freuen. Ich bin gerne aufgestanden und nach der Arbeit nach Hause gekommen. Unsere Spaziergänge habe ich geliebt – egal wie das Wetter war. Jeden Abend habe ich ihr gesagt, dass sie meine kleine große Liebe ist, meine Sonne und mein Mond, mein Abend und meine Morgen. Nun ist weder Sonne noch Mond da, sonder nur ein ganz großes Loch und eine ganz große Stille. Kein Schnarchen am Abend, kein betteln beim Essen und Niemand liegt mehr am Badezimmerteppich, wenn ich aus der Dusche steige. Sie wird immer ein Teil von mir sein – ein ganz besonderer.

  • ingrid Jul 26, 2019, 5:29 pm

    Hallo, ich bin froh dass ich diese Seite gefunden habe. Dann geht es anderen auch so schlecht wie mir und auch meinem Mann. Unser geliebter Jonny ist vor 6 Tagen, am 20. Juli 19 über die Regenbogenbrücke gegangen. 10 Tage vor seinem 12. Geburtstag. Viel zu früh für einen Papillon. Er war so wunderschön und hat uns sein Leben geschenkt. Er war immer mit uns zusammen, auch wenn wir verreist sind. Er hatte ein schönes Leben. Im März wurde von einer Tierklinik gesagt, dass er Ostern nocht überleben soll, weil er voller Tumore im Bauchraum ist. Das wollten wir nicht glauben. Haben dann gute Mittel vom Tierheilpraktiker bekommen und haben die Tierätztin gewechselt, weil sie über den Tellerrand blickte mit ihren Mitteln. Eine Zeitlang sah es so aus, als ob alles wieder ok ist. Nur dass er nicht mehr viel fressen konnte, war anders. Immer nur kleine Mengen über den Tag verteilt. Wenn es ein paar Gramm drüber waren, kam alles wiedre raus. Dann kam die Zeit, als er seinen Urin nicht mehr halten konnte und drin Windeln um bekam. Die Tierärztin ertastete die vergrößerte Prostata rectal. Das tat so weh. Vielleicht hat sie was verletzt im Darm. Dann hatte sie den ganzen Monat Juli Urlaub. Ich habe ihr ein paar Mails geschrieben. Sie meinte man kann noch Cortison versuchen gegen die Entzündung. Jonny konnte auch nicht mehr lange laufen und musste sehr oft getragen werden auf dem Rückweg. Dann auch auf dem Hinweg. Das Schlimme war, dass er seit der Prostatauntersuchung Schmerzen beim Kot absetzen hatte. Es kam immer nur ganz wenig wie ein Klecks aus einer Zahnpastatube, wenn überhaupt. Er setzte sich alle paar Meter oder noch öfter hin und versuchte zu drücken. Es war schlimm mit anzusehen. Der Tierarzt bei dem wir dann waren, hatte auch gleich Ultraschall und Röntgen gemacht und ließ keine Hoffnung auf eine Besseung zu. Er sagte er hat starke Schmerzen. 2 Kliniken hatte ihn vorher untersucht. Aber keine sagte was Gutes. Den Bauch aufschneiden lassen wollten wir nicht. Dann hätte er noch mehr Schmerzen und es wäre eh nichts mehr zu machen gewesen. Dann bekam er wieder jeden Tag Schmerzmittel. Dazu noch die guten Sachen vom Heilpraktiker. Nichts half mehr. Ich habe ihn jedes Mal wenn wir draußen waren, vorsichtig hinten und unten abgeduscht und Salbe auf seinen schmerzenden After geschmiert. Anfassen durfte man ihn da nicht. Der Tierazt sagte, da kann man nichts mehr machen, auch nicht operieren. Der Krebs ist immer weiter gegangen. Dann als er auch nicht mehr fressen wollte und uns immer so lange anguckte, dachten wir, er kann bald nicht mehr. Am Samstag morgen, nachdem ich um 4 Uhr morgens mit ihm vor der Tür war,gab ich ihm das Schmerzmittel und 1/2 Cortison… Das war bestimmt ein großer Fehler. Mit dem Cortison hätte ich warten sollen. Dann lag er in der Küche vor der Wasserschüssel und es kamen in paar Tropfen Blut aus der Schnauze. Bestimmt weil ich im das gegeben hatte. Das kann ich mir nicht verzeihen. Vielleicht hätte er noch ein paar Tage länger gelebt.Habe den Tierarzt angerufen und er sagte wir sollen um halb 10 kommen, bevor die Sprechstunde anfing. Jonny guckte uns zu Hause noch mit einem langen traurigen Blick an. Eigentlich wollten wir ihn wenn es soweit ist, zu Hause einschläfern lassen. Das war dann nicht möglich, weil der Tierarzt dann nicht konnte und weil das Krematorium nur bis 12 Uhr auf hatte. Ich hatte geplant gehabt, ihn zu Hause einschläfern zu lassen und dann noch eine Weile hier liegen lassen, damit die Seele sich in Ruhe lösen kann. So war das alles nicht geplant. Wir haben ihn in seinem Korb auf den Tierarzt Tisch gestellt und ihn die ganze Zeit gestreichelt,. Geredet habe ich die ganzen Tage vorher schon mit ihm. Aber der Tierarzt war so unsensibel und hat wohl an seine schlimme Stelle gefasst, während er ihm die Narkosespritze gab. Jonny schrie jedenfalls und das höre ich heute noch in meinem Kopf. Es sollte doch alles ruhig und friedlich sein. Dann kam die Todesspritze. Da war er schon ruhig. Es war ein Albtraum, von dem ich mich wohl nie wieder erholen werde. Bin dauernd am Weinen. Es ist leer und der Sinn unseres Lebens ist verschwunden. Unser ganzes Leben in den 12 Jahren drehte sich nur um Jonny. Er war von Baby an bei uns. Er hat uns vertraut und dann musste er auf diese Art sterben. Es ist nicht auszuhalten. Seine Urne steht im Schlafzimmer. Manchmal nehme ich sie fest in die Hände und drücke sie an mein Herz, rede mit ihm und gucke am Himmel nach Zeichen in den Wolken. Wie soll es bloß ohne ihn weiter gehen…. Wir haben keinen Garten mehr um ihn da zu begraben…

  • Manuela Jul 25, 2019, 8:26 am

    Hallo Markus, uns steht dieser Schritt heute leider auch bevor.
    Und da ich seit vorgestern kaum einen klaren Gedanken fassen konnte, bin ich über diese Seite gestolpert. Hier zu sitzen mit dem Wissen was nachher passiert macht mich fertig.
    Wir verdanken diesem wundervollen Jungen so viel.
    Es zerreißt mich innerlich so sehr und meinen Mann natürlich auch.
    Wir sind so dankbar das er vor etwas über 3 Jahren in unser Leben getreten ist. Da war er schon ein älterer Hund der noch nie eine Familie kennen gelernt hatte. Daher waren diese paar Jahre auch so soo intensiv mit ihm. Er hat so eine Ruhe und Gelassenheit ausgestrahlt. Wir lieben ihn so sehr.
    Und diesen Schritt so plötzlich gehen zu müssen fühlt sich so unfair und schmerzhaft an. Ich kann es gar nicht in Worte fassen.
    Mein armer großer Junge. Wir werden ihn so schmerzlich vermissen. Er ist so besonders.
    Und unser kleinerer Bulli wird seinen Bruder, der ihn so stark mit erzogen und geprägt hat auch ganz ganz schlimm vermissen. ???? Danke für diese Seite.
    Im Moment gibt es nicht viel das mich oder uns trösten könnte.

  • Carmen Jul 22, 2019, 5:32 pm

    Ich musste gestern meinen Chicco einschläfern lassen und ich fühle mich als hätte ich ihn umgebracht, sein Vertrauen missbraucht

  • Barbara Acker Jul 19, 2019, 2:07 pm

    Hallo Markus,
    es ist 2 Wochen her das Frodo von uns gegangen ist nach 14,8 Hundejahren ,was f♀9r eine kleine Bulldogge wirklich beachtlich ist.
    Auch, wenn ich es rational verstehe, fühle ich mich komplett verzweifelt. Ich tue so, als wäre alles gut und tröste die Kinder, von innen könnte ich nur den ganzen Tag weinen. Deine Seite hilft mir auf jeden Fall das mehr anzunehmen.
    Vielen Dank
    Barbara

  • Werner.w. Jul 16, 2019, 7:49 am

    Ich war in Griechenland mit meiner kleinen Maus im Urlaub.
    And der griechisch- bulgarischen Grenze wollte ich mir eine Vignette kaufen. Meine kleine das vor mir . Als ein strassenhund um die Ecke kam, und sie tot biss!
    Ich habe immer noch ihr Geselle im Ohr. Bekomme es nicht weg. Wir schlugen zu dritt auf den strassenhund ein, er ließ meine kleine einfach nicht los.
    Mache mir sehr Grösse Vorwürfe, weil ich nicht genug für meinen Liebling getan hatte!
    Sie fehlt mir überall.
    Oft schaue ich von der Küche zur Treppe hoch, ob sie runter kommt.
    Sie kommt aber nicht.
    Ich hoffe , dass sie jetzt im hundehimmel auch so ein schönes Leben hat, wie sie es bei mir hatte.
    Sie gab mir die schönsten 9 Jahren meines Lebens.
    Dafür bin ich ihr sehr dankbar.

  • Daniel Jul 15, 2019, 12:30 am

    Am 13.07 wurde meine kleine Maus tragischerweise überfahren. Sie war erst 3…ich versuche nun mich nur an die schönen Zeiten zu erinnern. Und ich weiß das wir unsere Ewigkeit gemeinsam verbringen werden

  • Valérie Jul 9, 2019, 10:08 pm

    Lieber Markus

    Vielen Dank für Deine tolle Seite! Wir haben gestern nach 9 Jahren unseren Liebling verloren und sind am Boden zerstört…

    Danke, dass Du uns etwas Hoffnung gibst!

    Traurige Grüsse
    Valérie

  • anke Jul 5, 2019, 10:45 pm

    ich kann grade garnicht beschreiben was es für mich bedeutet diese seite eher durch zufall gefunden zu haben. was ich gelesen habe .. hier sind menschen die einen verstehen und es nachempfinden können, das man kurz vorm durchdrehen ist.. alles weh tut.. keinen schlaf findet.. usw..

  • Janine Jul 4, 2019, 10:36 pm

    Guten Abend zusammen,

    Vielen Dank für diese toll Chance und die Möglichkeit “Gleichgesinnte“ zu treffen❤
    Ich musste gestern unseren Hund Timmy nach 15 Jahren und 4 Monaten beim TA erlösen..
    Er hat in der letzten Zeit stark abgebaut..wurde sehr mager..war blind und taub und hatte Probleme mit der einen Herzklappe und sehr wenig wenig Kraft..vor zwei tagen fing er an stark zu hecheln..war nachts unruhig..hat keine Ruhe gefunden ..nichts gefressen und getrunken und sein Auge war stark vereitert.
    Wir sind in die Tierklinik und ich wollte die ehrliche Meinung der Ärztin..sie sagte sie würde ihn aufgrund des allgemeinzustandes erlösen..Der schwierigste Schritt in meinen Leben ! Meine Kinder und mein Mann kommen ganz gut damit zurecht..ich kann an nix anderes denken..und weine sehr sehr viel..ich frage mich immer wieder ob ich das richtige getan habe !Die Traurigkeit hat mich fest im Griff und ich kann nur schwer an was anderes denken? Er fehlt mir so sehr ! Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen und ihn gesund zurück holen?

    • Brevern Aug 1, 2019, 1:44 am

      Guten Abend,

      ich habe mich noch nie in meinem Leben an irgendwelchen Blogs beteiligt. Ihre Zeilen haben mich jedoch sehr bewegt. GENAU SO ergeht es mir auch. Er fehlt so sehr. Die Trauer ist gewaltig. Dennoch, darüber hinaus, wünschte ich, er wäre – wenn es denn sein muss – eines natürlichen Todes gestorben. Nicht, wie geschehen durch den TA. Er war über 15 Jahre; für seine Rasse ein Methusalem. Er hatte auch abgebaut, konnte schon Monate nur noch mit Hilfe aufstehen. Zuletzt nur mühsam gehen und dann gar nicht mehr stehen. Ich holte mehrfach den Tierarzt auf Hausbesuch. Gleich beim ersten Vorbeikommen, meinte er, wäre es sein Hund, er würde ihm helfen, gehen zu können. Er bliebe nur noch mir zuliebe, obwohl der Körper nicht mehr könne.

      Das brachte ich nicht übers Herz; es entspricht überhaupt nicht meinem Wertekanon und ich war IMMER der Meinung, auch ein Hund müsse natürlich sterben können. Ich habe ihn aufwändigst gepflegt, damit zumindest von dem Aspekt her sein Körpergefühl angenehm war. Als es nur noch schlechter wurde, die Verfassung, habe ich letztendlich versucht dem geliebten Hund zu signalisieren, er dürfe gehen, aber wahrscheinlich nur mit dem Kopf und das Herz hat an ihm gehalten. Der liebe Kerl war im Kopf immer noch klar, hellwach und hat sich gefreut, wenn ich bei ihm war. Jedoch waren die Nächte und Tage sehr unruhig, er schien von der Steifheit und dem vielen Liegen Schmerzen zu haben. Er konnte sich zuletzt eigentlich selbst nicht mehr wirklich bewegen, ausser den Kopf. Ich pflegte ihn aufwändigst, damit er reinlich bleiben konnte. Alles kulminierte. Es spitzte sich wie eine verdammte Pflicht zu, ihm Sterbehilfe geben zu lassen. Was ich seither empfinde, ist die Hölle. Meine sämtlichen emotionalen Grenzen wurden gesprengt. Das geliebte Tier, das mir blind vertraute. Ich kann es nicht beschreiben, das macht die Trauer, die traurige Trauer über den Verlust, noch zusätzlich grausam. Ich weiss nicht, wie ich mit diesen Gefühlen klarkommen soll. Momentan will ich niemanden – Menschen – sehen und sprechen.

      Allen Alles Gute

    • Sindy Sep 11, 2019, 5:54 pm

      Hallo Janine! Ich kann dich sehr gut verstehen…
      Wir mussten gestern den, 10.09. 2019 , 2 1/2 wochen vor seinen 18. Geburtstag unseren über alles geliebten chihuahua Fritz einschläfern lassen. Unser Fritz ist mit der 6. Woche zu uns gezogen , er war ein Geschenk zu meinen 16. Geburtstag. Seit dem sind wir beide unzertrennlich gewesen. Wir sind beide erwachsen und Er „alt“geworden.
      Die fast 18 Jahre sind so wahnsinnig schnell vergangen und haben damit eine unfassbare leere hinterlassen.
      Es tröstet mich aber trotzdem sehr,dass er am Ende “ nur “ an Altersschwäche gehen musste und die ganzen Jahre über Gesund war. Ich habe mir noch die Zeit genommen und mich in Ruhe von ihn verabschiedet. Er lag noch eine Nacht neben unseren Bett und ich habe sein kaltes Köpfchen gestreichelt. Ich werde ihn niemals vergessen und für immer in meinem Herzen tragen und hoffe das wir uns irgendwann wieder sehen. Er war ein echter SEELENHUND!
      Dir und allen anderen Wünsche ich viel Kraft!

  • Adrian Jun 30, 2019, 1:21 am

    Hallo Markus,

    danke für die schöne Seite, sie hilft mir gerade meine Trauer zu bewältigen. Am 28.06.2019 gegen 18:41 Uhr ist mein geliebter Hund Joy im Alter von 13 Jahren von uns gegangen – leider ist er während seiner Operation verstorben, weil es zu Komplikationen gekommen ist. Meine Eltern und ich sind am Boden zerstört, Joy war mehr als ein Hund – er war ein Teil unserer Familie, ein Bruder, ein treuer Wegbegleiter und gerade fließen beim Schreiben Tränen … er fehlt mir sehr und ich empfinde eine große Leere in mir. Ich hoffe einfach es geht ihm jetzt gut und das er auf der anderen Seite der Regenbogen gut angekommen ist. Wir hoffen auf ein Zeichen von ihm.

  • Julia Jun 28, 2019, 4:10 am

    Vor 3 Tagen ist mein geliebter Puma von mir gegangen. Er hat mich fast 9 1/2 Jahre begleitet. Er hat diese verdammte Hitze nicht überstanden. ?er hat einen Hitzschlag erlitten und ich habe es falsch eingeschätzt und dachte es wird sich wieder beruhigen. War nicht da als er starb. Ich habe ihn so stark hechelnd allein gelassen und als ich wieder kam war er tot. Mit ihm bin ich erwachsen geworden, mit ihm bin ich gereift. Er war mein erster Hund und es schmerzt sooo unendlich. Und mein Mann kann es nicht nachvollziehen, da er nie mit Hunden lebte und Puma nur akzeptierte weil er zu mir gehörte. Seit einem Jahr leben wir zusammen und er war immer nur genervt von meiner Fellnase. Jetzt ist er regelrecht froh??
    Er fehlt mir so sehr und alles ist so leer und die Wohnung so leise ?

    • Sep Jul 11, 2019, 11:34 pm

      Mein hund ist gestorben er war mein bester Freund. Vermisse in so sehr. Leider hab ich die Signale am Morgen nicht richtig wahrgenommen und ihm zu wenig Zeit geschenkt. Bin dann zu Arbeit und konnte ihn nur noch tot auffinden. Mein schlechtes Gewissen plagt mich so sehr. Habe doch jede Minute in meiner Freizeit zu Hause mit ihm verbracht. Aber war doch zu wenig

  • Natalie Jun 28, 2019, 12:03 am

    Lieber Markus,

    danke für deine tolle Seite. Es ist sehr tröstend, die anderen Geschichten zu lesen und festzustellen, dass man nicht allein ist. Wir haben am Dienstag ganz plötzlich unseren geliebten 11jährigen Mops verloren. Er kippte abends, als wir gerade spazieren gehen wollten, einfach um. Er kam wieder zu sich und wir waren 5min später bei der Tierärztin. Er hatte seit 2 Tagen einen dicken Bauch und wir dachten, er hat Verstopfung. Die Tierärztin machte einen Ultraschall und stellte Flüssigkeit im Herzbeutel, welche das Herz abdrückte, und im Bauchraum fest. Wir wurden gleich in eine Tierklinik verwiesen, der Herzbeutel wurde punktiert, so dass sich das Herz wieder ausdehnen konnte. Nach weiteren Untersuchungen wurde ein Tumor am Herzen festgestellt, der für die Blutung verantwortlich war und immer weiter bluten würde. Der Kreislauf war völlig instabil aufgrund des Blutverlustes und es gab bei seiner Art Tumor leider Gottes keine Chance auf Heilung, nur auf ein Hinauszögern des Todes um wenige Tage. Es ging ihm wirklich schlecht. So wurde uns angeraten, ihn einschläfern zu lassen. Wir haben Rotz und Wasser geheult, aber er ist in meinen Armen eingeschlafen. Ich hatte das riesige Glück, bis zuletzt bei ihm sein zu dürfen. Kurz vor der Einschläferung, als ich ihn in meine Arme genommen habe, hat er noch ganz intensive Brumm-/Stöhngeräusche von sich gegeben, so als wolle er mir sagen, ich leide sehr, aber ich bin froh, dass ihr bei mir seid. Diese zufrieden wirkenden Geräusche (die er vorher so noch nie gemacht hat) und wie er sich in meinen Arm gekuschelt hat, trösten mich sehr. Aber dann kommen wieder die Phasen, wo ich merke, dass er einfach fehlt. Mir fehlt sein Schnarchen, Schnaufen, seine Verfressenheit und seine unendliche Liebenswürdigkeit. Das Sofa und das Bett sind so leer, ich vermisse ihn so sehr! Ich fange tagsüber und abends im Bett öfter an zu weinen, wenn ich an ihn denke! Es tut so weh und der Verlust ist extrem. Ich weiß gar nicht, wie ich ohne ihn auskommen soll. Er hat meine letzten 11 Jahre so bereichert und nun ist diese Leere da… Er war einfach der beste Hund der Welt. Ich liebe ihn so sehr und vermisse ihn ganz schrecklich!

  • anni Jun 18, 2019, 4:57 pm

    Wir mussten uns von unserem geliebten Doggy, Quintus, am 13.06.2019 für immer verabschieden. In acht Wochen wäre er 14 Jahre alt geworden.
    Für mich ist es unerträglich, da ich mich nicht von ihm verabschieden konnte. Ich wohne nicht mehr zuhause und habe es nicht mehr pünktlich geschafft mich zu verabschieden- das tut mir so leid…
    Er wurde ganz plötzlich eingeschläfert, bei uns zuhause, während meine Eltern bis zum Schluss und auch lange Zeit danach bei ihm saßen und ihn kraulten. Nun hat er einen Platz in unserem Garten, von wo er uns alle sehen kann.
    Aber es ist komisch zuhause zu sein, überall sieht man ihn. Fast 14 Jahre lang blieb nach dem Frühstück nie Rührei übrig, jetzt bleibt die Schüssel voll und es gibt keine Sabberflecken auf den Fliesen.
    Wenn man auf dem Sofa einen Mittagsschlaf hält, kommt kein Quintus plötzlich angelaufen um uns mit einem nassen Hundekuss zu wecken. Das Körbchen ist leer.
    Er fehlt mir so.

  • Klaudia Goisauf-chudzicka Jun 17, 2019, 7:20 pm

    Ich kann nur weinen ,,,,

  • Klaudia Goisauf-chudzicka Jun 17, 2019, 6:30 pm

    Meine Emily ist am 12.06.2019 um 22:20 von uns gegangen…. sie fehlt mir so sehr…..

  • Janine Jun 17, 2019, 1:52 pm

    Hallo Markus,

    ich danke dir für diese Seite. Sie ist momentan alles was mich etwas über Wasser hält. Ich mache mir solche Vorwürfe und habe mein Baby in diese Beißerei geführt. Ich kann damit einfach nicht leben und ich kann nicht aufhören zu weinen. Ich sehe ihn überall…

    Ich hab dir auch schon eine Email geschickt, weil ich das Gefühl habe es versteht mich einfach keiner… ich weiß nicht weiter.

    Janine

  • Jill Jun 15, 2019, 10:15 pm

    Hallo Markus,

    ich bin auch auf diese Seite gestoßen weil ich einfach nicht weiß wie ich weitermachen soll. Unsere Sharpei-Dame ist gestern im Alter von fast 16 Jahren eingeschläfert worden. Es gab in den letzten Monaten immer wieder Momente in denen wir dachten es wäre vorbei, da sie immer schwächer wurde und die Demenz ihr wenig Ruhe gelassen hat, aber wir haben eben immer wieder versucht ihr zu helfen und sie hat sich auch immer wieder ein bisschen aufgerafft. Die letzten Tage hatte sie einen schlimmen Virus und hat durchweg in die Wohnung gemacht und ist selbst durchgelaufen. Gestern lag sie schwach im Garten und hat auch ihr Futter nicht mehr angerührt. Sie hat noch was getrunken, weil ich ihr den Wassernapf unter die Nase gehalten habe, hat danach aber viel gewimmert und sich auf den Boden geschmissen. Sie sah wirklich sehr schwach aus. Mein Vater hat dann den Tierarzt gerufen (die kannte unsere Maus schon) und der hat sie Zuhause eingeschläfert. Ich habe unfassbare Schuldgefühle, weil ich mich frage, ob ich den Arzt noch hätte aufhalten sollen und man das noch in den Griff bekommen hätte. Ich komm einfach nich mehr klar und kann nicht aufhören zu weinen. Ich kann mich nicht ablenken, will mit niemandem reden und fühle mich so schuldig. Ich weiß, dass sie immer schwächer wurde und es wahrscheinlich besser war, aber ich denke immer wieder daran wie sie im Garten noch bei mir lag und Wasser getrunken hat und hab das Gefühl ich hätte sie aufgegeben. Ich weiß einfach nicht wie ich das alles loslassen soll und, ob es überhaupt irgendwann klappt.

  • Katrin Jun 13, 2019, 1:53 am

    Hallo Markus, bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen da ich mal wieder nicht schlafen kann.
    Das geht mir leider schon seit nun sieben Wochen so, da musste ich leider meine geliebte Bonnie gehen lassen. Seitdem vergeht kein Tag an dem ich mir keine Vorwürfe mache weil sie an ihren letzten Tagen noch so leiden musste. Sie war so tapfer und hat versucht stark zu sein aber ich weiß das sie starke Schmerzen gehabt haben muss.
    Leider versteht keiner aus meiner Familie wie schlimm das alles für mich ist. Alle scheinen damit klar zu kommen das Bonnie nicht mehr da ist, nur ich nicht. Nach außen versuche ich stark zu sein aber wenn ich alleine bin, kommt alles hoch und ich breche in Tränen aus.

    • Markus Jun 13, 2019, 8:02 am

      Hallo liebe Katrin,
      ich schreibe Dir schnell per Mail, hab was für Dich.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Isabel Jun 11, 2019, 7:36 pm

    Hallo Markus
    Danke für Deine Webseite!

    Doch ich frage mich, wie soll ich den schrecklichen Unfalltod meines treuen Begleiters alleine bewältigen?
    Heute ist der 1.Todestag und ich fühle mich schrecklich.
    Ich bin immernoch im „nicht-wahr-haben wollen“ gefangen!
    Sein Tod war für mich so ein traumatisches Erlebnis, dass ich dachte, ich werde daran zerbrechen, kaputt gehn, mir ging es so schlecht.
    So schlecht, dass ich zum Arzt ging um Hilfe zu holen.
    Ich war dann für 7 Sitzungen bei eimer Psychologin – nach der letzten Sitzung ging ich zur Tür hinaus und fühlte mich nur noch allein und fallen gelassen – von allen!
    Ich habe in diesem Jahr nicht einmal über seinen Tod reden können – NIEMAND war und ist für mich da.
    Wie soll ich damit leben?
    Ich bin so stark, aber in mir drinn ist alles am zerbrechen.
    Es zerreisst mich, allein und einsam mit dem klar kommen zu müssen….

    Alles Liebe für Euch alle

  • Sylke Jun 4, 2019, 2:40 pm

    Hallo Markus, vielen Dank für diese Webseite. Der Tod meiner Seelenhündin liegt schon etwas mehr als 10 Monate zurück, aber ich bin bis heute nicht über ihren Tod hinweg. Im Gegenteil. Ich habe Schuldgefühle ohne Ende und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit Tränen in den Augen an sie denke und einfach nur schrecklich vermisse. Leider durfte sie nicht alt werden. Sie wurde nur 9 Jahre alt (kein Alter für eine Rasse, die im Normalfall 16 Jahre alt wird). Leider war sie unheilbar an Krebs erkrankt. Trotz OP und Tablettenchemotherapie waren 2 Monate nach der OP überall Metastasen in der Leber. Ich konnte sie nicht loslassen und sie hat mit mir gemeinsam gekämpft (inklusive Zwangsernährung und jeder Menge Tabletten). Einen Tag vor ihrem Tod bin ich in den Urlaub gefahren und ihr Ersatzfrauchen (meine Mama) sowie mein Vater und mein Kind passten auf sie auf. Alle, meine Eltern, der Tierarzt sowie meine Hausärztin bestärkten mich, zu fahren. Auch, weil sie sonst nicht loslassen könnte. Das tat sie auch. Kaum war ich weg, konnte sie nicht mehr stehen und verweigerte komplett die Ernährung. So kam am nächsten Tag der Tierarzt nach Hause und hat sie eingeschläfert. Mich macht nur verrückt, dass sie mich wahrscheinlich ihre letzte Nacht irgendwie gesucht hat, denn sie war nach Aussage meiner Mama sehr unruhig. Dies war sie in meinem Beisein überhaupt nicht. Im Gegenteil. Sie war auf mich sehr fixiert und ich auf sie. Seelenhündin halt. In der Zwischenzeit ist eine neue Fellnase eingezogen, aber auch hier mache ich mir Vorwürfe, dass es falsch war. Meine verstorbene Hündin war zwar sehr sozial, aber wollte ihr Frauchen auf keinen Fall teilen. Ach alles Mist. Am liebsten würde ich aufwachen und es ist nur ein böser Traum. Leider ist dem nicht so und ich weiß bis heute nicht, wie ich damit fertig werden soll. Auch, weil mich von meiner Familie in dieser Richtung keiner versteht.

    • Markus Jun 4, 2019, 3:39 pm

      Hallo liebe Sylke,

      ich antworte Dir per E-Mail.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Cindy Mai 31, 2019, 8:57 pm

    Hallo!
    Wir haben vor 3 Wochen unsere geliebte Chihuahuahündin Lucy verloren. Sie war erst 6 Jahre alt. Sie wurde von einem freilaufenden Hund getötet, dessen Herrchen seinen Hund nicht unter Kontrolle hatte. Unsere andere Chihuahuahündin hat Gott sei Dank überlebt. Aber unsere kleine Lucy hatte keine Chance. Wir waren in einer fremden Gegend auf einer Feier und mein Mann wollte mit den beiden Süßen nur ganz kurz raus. Ich habe unendliche Schuldgefühle. Denke ständig, dass ich das Unheil irgendwie hätte abwenden können, wenn ich mitgegangen wäre. Ich bin sehr dankbar, dass unsere andere Hündin Sally überlebt hat! Aber sie trauert so sehr um ihr kleines Schwesterchen! Die ersten beiden Wochen konnte ich den Tag nur mit starken Beruhigungsmitteln irgendwie durchstehen. Wenn Sally es nicht geschafft hätte, weiß ich nicht, was ich getan hätte! Für sie muss ich stark sein. Wenn ich weine, kommt sie sofort an, um mich zu trösten. Dabei trauert sie selber so sehr. Es ist besonders schlimm, einen relativ jungen, lebensfrohen Hund so völlig sinnlos zu verlieren. Ich kann mich nicht trösten mit der Sicherheit, ihr geht es jetzt besser und sie hat keine Schmerzen mehr…Ich vermisse sie so unendlich!! Der unverantwortliche Halter des Mörderhundes hat für immer unser Leben zerstört!! Wir haben vor 1 1/2 Jahren zusammen mit unseren beiden Hündchen geheiratet. Danke für die Worte von Dir und allen, die hier geschrieben haben. Leider findet man sonst wenig Verständnis bei Menschen, die nie das Glück und die Liebe eines Hundes erlebt haben. Alles Liebe für Euch und ganz viel Kraft mit schönen Erinnerungen an Euren geliebten Schatz! Cindy

    • Janine Jun 15, 2019, 1:16 pm

      Es tut mir so leid für euch!! Uns erging es vorgestern genauso. Mein Franz hat es aich nicht geschafft und starb weil gleich drei Hunde sich auf ihn stürzten. Ich mache mir solche Vorwürfe. Franz hat mir vertraut und ich hab ihm ins Unglück geführt. Es ist so unendlich schlimm. Ich weiß nicht wie ich je damit leben soll. ?

  • Kathrin Künnemann Mai 31, 2019, 1:32 pm

    Hallo Markus, bin gerade auf Deine Seite gestossen! Ich musste am 17.5.2019 um 14.50 meine Landseer Hündin Keks in Licht gehen lassen! Eine Hündin die mit mir durch Dick und Dünn gegangen ist, die mich so genommen hat wie ich bin. Sie hat mich immer wieder aufgemuntert nun bin ich alleine und deine Worte beschreiben genau wir ich mich fühle! Ich funktioniere für andere und die Gefühle sind wie Wellen. Leider können nur wenig Menschen verstehen, warum ich um meinem Keks weine. Die Menschen möchten nichts mit traurigen Menschen zu tun haben. Mein Keks wird immer in meinem Herzen und Gedanken bei mir bleiben! Viele Menschen die hier schreiben haben so einen schweren Verlust durchlebt oder durchleben ihn und keiner kann einem die Trauer abnehmen!
    Eigentlich weiss man schon am ersten Tag, wenn ein Lebewesen in unser Leben tritt, dass wir es wieder gehen lassen müssen. Jeder hat Angst ,wenn dieser Tag kommt und der Tod an die Tür klopft! Liebe tröstende Grüße an alle die einen sehr guten Kamaraden verloren haben und natürlich an Dich Markus Kathrin mit Keks im Herzen und Käthe

  • Alexandra Mai 27, 2019, 7:08 pm

    Ich musste gestern meine über alles geliebte Assistenzhündin gehen lassen. Alles ging sehr schnell und ich bin einfach nur fertig.
    Danke für deine Worte, deine Mühe und diese Seite.
    Liebe Grüße Alexandra

  • gitti Mai 26, 2019, 3:16 pm

    Meine Skubi ist nun schon fünf Wochen tot. Mit jedem Tag ohne sie wird es immer schlimmer. Sie fehlt mir so unendlich!!!

  • Petra Mai 22, 2019, 6:48 am

    Meine fellnase ist am 21.05.2019 eingeschlaefert Worden ich weine den ganzen tag und nachts es tut so weh ich vermisse sie so arg das ich nicht mehr kann ich will mit ihr sein

  • Jürgen und Petra Mai 19, 2019, 7:33 pm

    Hallo Markus,
    vielen Dank für deine Webseite und deinen Gedanken dazu, auch wenn unsere Trauer sofort wieder hochkam. Wir haben unseren Airedale Terrier Namens Consul nach 3 Jahren und 7 Monaten vergangen Mittwoch (15.05.2019) in der Nacht nach einem „Gejaul – ähnlich wie bei einem Wolf“ verloren. Es gab keine Anzeichen, nichts. 4 Std zuvor sind wir noch unbeschwert mit ihm ins Bett gegangen, trotz Reanimation verstarb er in unseren Armen. Wir dachten, er würde träumen. Aber aus diesem ist er nicht mehr erwacht. Nun steht seine Urne bei uns und es ist ein winziger Trost ihn wieder bei uns zu haben, trotz der Leere. Wir haben alle Trauerphasen durchlebt. Jeder geht mit Trauer anders um. Wir haben uns also entschlossen einem neuen Hund seiner Rasse wieder ein zu Hause bei uns zu geben. Ein Leben ohne Hund können wir uns nicht vorstellen. Er fehlt uns so sehr. Er war durchaus für uns aussergewöhnlich. Aber das sind alle anderen Hunde für Ihre Besitzer ebenso. Ich denke persönlich, dass wir irgendwo in der Phase 3 bis 4 stecken. Allen Trauernden wünschen wir unser aufrichtiges Beileid. Wir können euch verstehen.

  • Ulrike Mai 16, 2019, 11:07 pm

    Hallo Ihr Lieben,
    unser gutmütiger Bloodhound Isidor ist am 10. März 2019 verstorben. Wir haben ihn in unserem Garten leider tot aufgefunden. Welche Ursache dem zugrunde liegt wissen wir bis heute nicht genau … wir können nur mutmaßen. Isidor hatte leider mit 5 Jahren eine Magendrehung, ich war Gott sei Dank zu Hause, hab sofort reagiert, ins Auto und ab zur Tierärztin die nur 5 min von mir entfernt ist … Isidor wurde gerettet und der Magen wurde auch gleich angenäht. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich immer ein Auge auf ihn. Vor 2 Jahren bemerkte ich, dass Isidor sich wieder lebensbedrohlich aufblähte, wieder ins Auto dann zur Tierärztin. Er wurde wieder gerettet, die Tierärztin konnte nicht wirklich einen Grund feststellen, sie meinte vielleicht hat er was Falsches gefressen. Magendrehung war es keine, da der Magen ja angenäht war. Dann kam der besagte Sonntag, der 10. März 2019. Meine Kinder waren mit Isidor das Wochenende alleine, da ich zu einer Freundin fuhr. Meine Tochter telefonierte mit mir um ca. 15 Uhr und sagte, dass sie im Garten gerade mit Isidor gespielt hat und jetzt ins Haus geht und ein bisschen fernsieht. Eigentlich nichts Besonderes. Isidor ist anscheinend draußen geblieben, was auch normal war, da die Terrassentür immer offen war und er ein- und auslief. Ich habe mir mit meiner Heimreise Zeit gelassen und nach einer 2stündigen Autofahrt war ich um 20 Uhr in meinem Heimatort. Meine Kinder hatten mich schon aufgeregt im Auto angerufen und im Garten verzweifelt nach Isidor gesucht und ihn nicht gefunden. Es war schon finster. Ich bin dann angekommen und wir haben ihn dann unter Sträuchern verstorben aufgefunden. Ich habe ihn über seinen Kopf gestreichelt und merkte, dass sein Fell noch leicht warm war. Es dürfte erst kurz davor passiert sein. Was tatsächlich passiert war, wissen wir nicht. Er war wieder aufgebläht. Ich wollte nicht, dass man auf ihn herumschneidet um herauszufinden was los ist. Es gab zu dieser Zeit in unserem Gebiet auch einige „Giftköderwarnungen“. Der Gedanke, dass ihn jemand vergiftet hat, ist schrecklich. Es könnte natürlich auch sein, dass es gesundheitliche Gründe waren. Jetzt mache ich mir natürlich große Vorwürfe und habe Schuldgefühle. Wäre ich nur eine halbe Stunde früher zu Hause gewesen, dann hätte ich wahrscheinlich das Schlimmste verhindern können bzw. wäre in seiner letzten Stunde bei ihm gewesen. So musste er alleine sterben. Er wäre jetzt im Juni 10 Jahre geworden. Isidor war Besonders. Er begleitete mich all die Jahre als alleinerziehende Mutter. Er war wie ein drittes Kind für mich.
    Ich fühle mich als hätte ich ihn im Stich gelassen …
    Liebe Grüße
    Ulrike

    • Markus Jun 4, 2019, 4:21 pm

      Hallo liebe Ulrike, wenn auch spät, habe ich Dir soeben auf Deinen Kommentar per E-Mail geantwortet.
      Liebe Grüße

  • Katharina Mai 15, 2019, 1:00 pm

    Hallo Markus,
    Nach fast einem Monat raten und etlichen Notfall Aufnehmen wo mir gesagt wurde das wird schon wieder, der hat nur einen überreizten Magen, musst ich meinen 15 Jahre alten Gucci heute gehen lassen. Und es waren weder Herz noch Magen. Ich hab einiges von deiner Seite gelesen und bin dir so dankbar dafür, dennoch wird es wohl noch eine Weile dauern bis ich lachend über meine gemeinsame Zeit mit ihm denken kann. Ich bin mit ihm aufgewachsen, und über zehn Jahre lang war er in meiner eigenen Obhut. Am Ende fühlte ich mich so verloren weil trotz allem guten Zusagens ich ihn gehen lassen musste, und ich mir nun unglaublich Schuld dafür gebe, ihn nicht eher auf die Reise geschickt zu haben. Zumindest kann er nun schmerzfrei über mich wachen, wie er es so viele Jahre getan hat.
    Trotz allem Danke ich dir vielmals für deine Worte, denn ich wusste nicht wohin mit meiner Trauer.
    Liebe Grüße

  • Lena Mai 14, 2019, 2:15 pm

    Lieber Markus,
    vielen lieben Dank für deine Worte.
    Wir mussten unseren geliebten familienhund Hund Sammy innerhalb von 3 Stunden gehen lassen. Er hatte einen Tumor am Herzen der ihm geplatzt ist. Als ich in der Tierarztpraxis ankam war er schon ganz Blut leer. Wir konnten nichts mehr für ihn tun. Es war ein furchtbares Ohnmachtsgefühl ich hatte damit nicht gerechnet, ich wollte ihn doch wieder mit nach Hause nehmen. Ich hoffe sehr das diese Phase der Trauer bald vorbei ist. Es ist kaum auszuhalten.

    LG Lena

    • Claudia Mai 30, 2019, 10:25 pm

      Liebe Lena
      Mein ♥️ Beileid und ich weiß wie es ist seinen ständigen Begleiter und Schatten in so kurzer Zeit gehen zu lassen. Mein Seelenhund Paul musste ich auch schweren Herzens in so kurzer Zeit über die Regenbogenbrücke gehen lassen, da er in nur diesen drei Stunden zwei Schlaganfälle hatte und ich ihn nicht länger leiden lassen wollte. Mein Paul war nicht mehr der jüngste aber immer noch sehr fit mit seinen 15 1/2 Jahren und eigentlich noch sehr gesund , halt die alters Beschwerden . Irgendwann werden wir mit einem Lächeln an unsere geliebten Fellnasen denken.
      Gruß Claudia

  • Diana Mai 14, 2019, 12:45 pm

    Hallo,
    ich musste vor 7 Wochen meinen geliebten Hund einschläfern. Die Krankheit kam so plötzlich und unerwartet dass mir der Prozess das dies uns bald bevorsteht und die Zeit kommen wird, einfach fehlt. seit einer Woche wird die Trauer schlimmer und ich kann mich nicht mal auf der Arbeit ablenken. ich hoffe das Lesen und austauschen mit anderen die ihren Hund verloren haben, hilft mir ein bisschen weiter

  • Ralf Mai 13, 2019, 2:50 am

    Hallo Markus und alle Hundefreunde,
    schön, dass es so eine Seite gibt, wo man seinem Kummer und Leid freien Lauf lassen kann. Unser Gringo ist gestern Mittag auch auf die immergrüne Hundewiese entsprungen. Dort kann er Eichhörnchen hinterherrennen und nach Mäusen buddeln, so viel er will! Ich bin so dankbar, dass wir einige Jahre miteinander verbringen durften. Er war schon 3, als wir ihn vom Tierschutz in unser Zuhause nahmen. Ein schwarzer Schäfermischling, der bei uns als Ersthund einzog. Er hatte sich uns ausgesucht. Vor einem Jahr war es fast soweit, dass wir ihn gehen lassen mussten, da er einen Tumor an der Milz hatte. Die Hoffnung haben wir nicht aufgegeben, deshalb wurde er erfolgreich operiert und ist danach ganz der Alte gewesen und wieder gesprungen wie ein Reh. Jetzt, nach etwas mehr als 10 Jahren, war es für ihn nicht mehr einfach. Einen Monat zuvor hatte er eine Schwellung am Fuß, die ihm zu schaffen machte. Nach medikamentöser Behandlung schien es wieder gut zu werden. Bis vor ein paar Tagen die Schwellung wieder zurückkam. Er wurde weiter behandelt, und es gab wieder eine Besserung, jedoch hatte er uns gezeigt, dass es an der Zeit ist, loszulassen. Er hat nicht mehr gegessen und offensichtlich Schmerzen am Bein, so daß er nicht mehr laufen wollte. Nachdem er sich zu Beginn der Gassirunde gleich auf den Boden legte und nicht mehr weiter wollte, war es klar, dass die gemeinsame Zeit dem Ende entgegen ging. In unseren Armen wurde er letztendlich eingeschläfert. Das Zeichen, das er mir gab, war zu Hause, als er nicht aufstehen wollte. Das ist mir aber erst in der Tierklinik bewusst geworden. Deshalb war die Entscheindung die Richtige. Auch wenn wir nun unsagbar traurig sind und ich nicht weiß, wie es weitergehen soll ohne ihn, meinen besten Freund, war es die richtige Entscheidung, ihn gehen zu lassen. Wenn die Zeit gekommen ist sagen uns die Fellnasen auf ihre Art, dass es besser ist, für dieses Leben Abschied zu nehmen. Ich glaube und hoffe, dass wir uns irgendwann wieder sehen, Gringo!

  • gitti Mai 11, 2019, 11:05 am

    Lieber Markus, ichbin froh deine Seite gefunden zu haben. Meine Süße Skubi ist jetzt drei Wochen und zwei Tage tot. Sie wurde 14 Jahre und 7 Monate alt. Ich war natürlich beim Einschläfern dabei, das ist das Mindeste, was man seinen treuen Begleiter erweisen soll. Sie war mein Schatten, wo ich war, war auch sie!!! Meine Trauer ist unendlich. Ich weiß nicht was schlafen ist, ständig drehe ich mich nach ihr um.
    Aber es ist ein Trost, das ich nicht alleine hier bin. Vielen Dank an Dich und die vielen anderen Menschen!!!
    LG Gitti

  • Christel Mai 10, 2019, 9:59 am

    Hallo Markus,
    ich bin in dieser Woche auf deine Seite aufmerksam geworden.
    Wir mussten unseren geliebten Spike (Labbi) mit 9,5 Jahren im September 2017 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Spike musste am Kreuzband operiert werden und hat eine Sepsis bekommen. Die behandelnde Tierärztin hat es leider nicht festgestellt, erst als wir ihn in einer Tierklinik vorgestellt haben, bekamen wir die schlimme Diagnose. Zu diesem Zeitpunkt hatte Spike schon Organversagen und konnte nicht mehr gerettet werden, er wurde eingeschläfert.

    Das kam alles so plötzlich, es war so unfassbar.
    Noch heute nach 1,5 Jahren vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Er fehlt so sehr, er war ein so toller und liebenswerter Hund, er hat alle Herzen im Sturm erobert.

    Er hat für immer einen Platz in unseren Herzen.

  • Jack Mai 6, 2019, 5:34 pm

    Lieber Markus und liebe Alle
    Ich habe meine Dana am 11. April gehen lassen müssen. Sie war im Januar 13 Jahre „jung“ geworden. Meine Labrador Hündin war mein EIN und ALLES. Ich bin beruflich sehr stark angegiert und habe jede freie Sekunde mit Ihr verbracht. Sie hat mir so viel gegeben und nichts dafür erwartet. Die Tierärzte haben uns empfohlen Sie gehen zu lassen da Sie bereits Metastasen auf der Lunge hatte. Sie war verkrebst. Es ging Ihr aber nicht schlecht bis an diesem Tag. Ich wollte Sie nicht gehen lassen und mache mir heute einen großen Vorwurf. Hätte ich nicht warten sollen?!? Hätte ich Sie noch pflegen können? Wie wäre es Ihr nach einem Tag oder mehr gegangen? Ich kann nicht mehr schlafen. Habe auch Angstattacken und Mühe mit Atmen. Ich kann mir ein Leben ohne Sie gar nicht vorstellen 🙁
    Ich sehe Sie immer vor mir und der Gedanke Sie nie mehr mehr zu sehen, streicheln, Küssen oder nur zu berühren macht mich kaputt.
    Alle sagen mir, es braucht Zeit aber es wird täglich schlimmer. Meine Frau möchte keinen Hund mehr und das muss ich respektieren. Ich bringe es auch nicht geregelt von Erinnerungen zu leben. Sie fehlt mir so fest.
    Entschuldigt meine Schreibfehler aber meine Hände zittern und ich weine ohne Pausen.
    Dana wo bist Du.

    • Bettina Mai 14, 2019, 11:44 pm

      Lieber Jack,
      herzliches Beileid zum Tod von deiner Dana. Wie es sich anhört, hast du es richtig gemacht, deinem geliebten Hund einen längeren Leidensweg zu ersparen. Wenn der Krebs schon so weit fortgeschritten war und die Ärzte auch keine Hoffnung mehr sahen, war es, so denke ich, ein Zeichen von Liebe, Dana nicht leiden zu lassen.
      Vor fast einem halben Jahr musste ich auch diesen Schritt gehen und meinen geliebten Humboldt gehen lassen. Nach etwa zwei Monaten nach den ersten Krankheitszeichen und der Ursachensuche und vier Wochen in denen er sichtlich abbaute und starke Schmerzen hatte, hatte ich endlich Gewissheit, dass es ein inoperabler Mandeltumor war. Ich habe ihn aus der Narkose nicht mehr aufwachen lassen. Vorher hatte ich mit vielen Hundebesitzern gesprochen, die sich Vorwürfe machten, dass sie zu lange mit diesem Schritt gewartet haben und das Leiden ihres Tieres unnötig verlängert haben. Diesen Vorwurf wollte ich mir nicht machen. Ich vermisse ihn immer noch sehr, gerade abends, wenn ich im Bett liege, zur Ruhe komme, denke ich viel an ihn und bin traurig und weine um ihn. Natürlich hätte ich ihn gern noch länger an meiner Seite gehabt. Ich weiß aber, dass es für ihn die richtige Entscheidung war.
      Vielleicht kannst du es auch irgendwann so sehen, dass diese Entscheidung aus Liebe für Dana gefallen ist.
      Ich wünsche Dir viel Kraft und Trost in der nächsten Zeit.
      Liebe Grüße
      Bettina

  • Sarah Mai 1, 2019, 3:21 am

    Hallo Markus und all die anderen,

    so wie es so vielen hier geht, musste auch ich von meiner geliebten Labradorhündin Laika Abschied nehmen. Es fühlt sich ganz surreal an, diese Worte zu schreiben. Sie trat in mein Leben, als ich 8 Jahre alt war und wäre im September stolze 16 Jahre alt geworden. Sie hat eine Gebärmutterentzündung und – entfernung vor ca. 3 Jahren überlebt und konnte sich wieder komplett aufrappeln, dabei sagte die Tierärztin, dass sie nicht weiß, ob sie diese OP überleben wird. Zur gleichen Zeit würde eine Niereninsuffizienz festgestellt, auch da hab die Tierärztin bekannt, dass sie vielleicht noch ein halbes Jahr Zeit hat. Es wurden drei weitere Jahre. Leider bin ich seit 7 Monaten im Ausland und komme auch erst in 2 Monaten wieder. Ich hatte mir so gewünscht, dass ich sie noch einmal sehe und dabei bin. Mich quälen Schuldgefühle und ich weiß überhaupt nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Mir fehlt jegliche Kraft. Sie war mein Seelenhund.

    Sarah

  • Kerstin Apr 28, 2019, 5:10 pm

    Hallo Markus und Hallo Betroffne,
    ich bin viel auf den Seiten bei Dir unterwegs und meinte einmal, es würde aufwärts gehen. Leider ist dies nicht Fall. Morgen sind es 5 Monate her, dass wir unseren Floyd verloren haben. Schmerzlich und tränenreich ist jeder Tag. Unser Floyd fehlt so sehr, ich weiß nicht, ob ich über den Verlust hinweg komme. Ich gebe mir wirklich Mühe. Im März hatte ich einen Eintrag hier hinterlassen, weil ich hoffte, von der Seele schreiben hilft. Ich bin sehr unglücklich, zumal mein gesamtes Umfeld leidet. Ich kann nicht von ihm reden oder schreiben ohne das die Tränen kullern. Anstatt die guten Zeiten zu verinnerlichen, drängen sich die letzten schweren Tage regelrecht auf. Einzig ablenken kann ich mich nur durch Arbeit, aber ist das so gewollt? Ich quäle mich nicht mit Schuld, denn ich weiß, dass er durch Krankheit stark gelitten hätte. Ich habe lange vorausschauend über sein Lebensende nachgedacht. Aber der nachhaltige Verlust ist unendlich. Ich dachte immer, ich bin für Floyd da. Aber heute bin ich mir sicher, dass er für mich da war. Er war mein Schatten, meine Freude, mein Sonnenschein. Wie soll ich bloß jetzt klar kommen? Das makabere ist, dass er morgen genau seit fünf Monate fehlt und übermorgen hätte er seinen 11 . Geburtstag Jahre. Ich weiß noch nicht, wie ich es überstehe….. LG an alle Kerstin

    • Niki Mai 7, 2019, 1:12 pm

      Hallo Kerstin, ich verstehe Dich leider nur allzu gut… Meine 2te hälfte musste mich am 15.3.19 verlassen, seitdem Tag gibt es keinen Tag an dem keine Tränen geflossen sind. Jeder Tag ist eine Qual für mich, und ich hoffe seitdem das ich auch bald gehen darf, nur um wieder bei Ihm zu sein. Ich beschäftige mich jeden Tag mit Seelen, Wiedergeburt, etc … um vielleicht einen kleinen Hoffnungsschimmer zu bekommen, das es sowas wie Seelen gibt und er, bzw ein Teil von seiner Seele zu mir zurückkommt… jeden Tag bitte und bete ich darum… ich würde ja auch gerne zb Tierkommunikation machen, aber da ich mich schon schwierig mit dem Thema Seelen usw tu, weiss ich nicht ob ich an das dann glaube. Denke werde jetzt einmal eine Rückführung machen, damit mein Verstand dann eventuell an Wiedergeburt glaubt… mein Herz glaubt daran, aber mein Verstand sagt das ist blödsinn.. das macht das ganze nicht leichter… jedes mal wenn ich denke, das ich meine große Liebe nie mehr sehe, falle ich ganz tief… der Schmerz ist unerträglich, ich will auch nur noch schlafen, weil ich hoffe das er zumindest in meinen Träumen bei mir ist… Liebe Kerstin, ich verstehe Deinen Schmerz! Liebe Grüße Niki

      • Kerstin Mai 29, 2019, 9:00 am

        Liebe Niki, vielen Dank für Deine Zeilen. Die Anteilnahme und das gemeinsame Trauern tut gut. Nach dem Lesen scheint es manchmal sogar befreiend. Genau zu dieser Tageszeit vor einem halben Jahr musste ich meinen Floyd gehen lassen. Ich bin so unglücklich! Der Verlust ist kaum auszuhalten.
        Lieber Markus, ich habe die Geschichte bei Dir vom guten und bösen Wolf gelesen. Es scheint so, als wenn ich den bösen Wolf gut füttere!
        Und Jack, Deine Zeilen haben mich sehr berührt. Und an alle! Viel Liebe und Kraft, unsere vierbeinigen Freunde werden es uns danken. 29.11.18 – 09:00 Uhr bis 29.05.2019 09:00 Uhr

        • Ina Dez 22, 2019, 11:20 pm

          Liebe Kerstin,
          meine erste Hündin starb mit 16 Jahren 2009 – noch heute weine ich oft, wenn ich ihre kleine Gedenkstätte versorge. Ende November musste ich meinen kleinen Chihuahua mit nur 6 Jahren gehen lassen, der Schmerz wird nie ganz verschwinden. Mit der Erinnerung – auch wenn sie schmerzt! – schaffen wir einen Platz in unserm Herzen, an dem die Liebe fortbestehen kann.
          Ich habe noch einen Hund (der arme wird jetzt etwas „überliebt“!) und eine sehr eigenwillige Katze (sie sucht die Nervensäge auch immernoch!) – hilft nix, der kleine Mann war eine unersetzliche Persönlichkeit und hat meine Trauer wohl verdient.
          Niemand liebt dich so bedingunglos wie ein Hund, vollführt Freudentänze, wenn du um 3 Uhr morgens müffelnd und derrangiert aus der Kneipe nachhause kommst, erträgt dein Schnarchen, kuschelt sich an dich, obwohl du fürchterlich pupst. Es ist diese völlig unverblümte Liebe, die so unersetzlich ist.
          Verstehen die wenigsten – lass deine Trauer zu, such dir communities wie diese, wo du offen sein kannst und gib dem Vermissen einen Platz in deinem Leben!

          • Kerstin Apr 10, 2020, 11:41 am

            Liebe Ina, vielen Dank für Deine Zeilen. Der Verlust und die Not ist immer noch groß. Ich habe vieles probiert und gebe der Trauer einen großen Raum. Seine Urne ist bei mir und ich kann ihn jeden Tag begrüßen. Er fehlt mir so schrecklich. Mein Herz tat solange weh, dass ich einen Arzt aufsuchte. Mir war eigentlich vorher schon die Ursache klar. Das ist alles Kummer. Ich hoffe, dass ich Tage erlebe ohne mit Tränen an ihn zu denken. Liebe Grüße Kerstin

  • Line Pittana Apr 26, 2019, 2:47 pm

    Hallo Markus,

    ich habe gerade deinen Text gelesen und sitze zitternd und absolut aufgelöst auf dem Sofa.
    Gestern Abend mussten wir meine über alles geliebte Labrador Hündin “Bridge” einschläfern!
    Sie lag bis heute morgen im Nebenzimmer und ich habe Stunden neben ihr gesessen und ihren Kopf gestreichelt, bis er ganz kalt und hart war.
    Es tut so unendlich weh und jede Sekunde kommen andere Erinnerungen an die schöne Zeit mit ihr hoch. Es ist ein Schmerz in meiner Brust, wie ich ihn noch nie gefühlt habe.
    Es kommt mir vor, als wäre mit ihr meine gesamte Vergangenheit gegangen!

    • Melanie Jun 27, 2019, 8:11 pm

      Genauso fühle ich mich auch. Ich hatte 2 Babys. Einen Jack Russell Jungen und ein Chi Mädchen. Vor 1,5 Jahren verlor ich meinen Teddy Schatz an Nierenversagen. 16 Jahre hat er mich begleitet. Ich fühl mich als wäre ich mitgestorben und gehe seit diesem Tag als leere Hülle durch die Welt. Nur meine kleine Flummi hielt mich am Leben. Jeden Tag sagte ich mir, ich hab noch meine Flummi,ich gebe mich nicht auf und sie ist erst 12, also haben wir noch ein paar Jahre. Doch nun hab ich sie ganz plötzlich verloren, nach Fehldiagnosen und Falschbehandlung. Die ersten Tage waren merkwürdig, ich fühlte gar nichts. Doch nun kann ich nicht mehr. Ich will auch nicht mehr. Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich denke, die schönste Zeit meines Lebens ist durch. Ich habe nichts zu erwarten was mich je wieder glücklich machen könnte.

      • Evelyn Aug 21, 2019, 7:20 pm

        Hallo Melanie,

        ich fühle ganz genau so wie du. Habe nichts mehr zu erwarten, musste meinen über alles geliebter Davis am 17.07.2019 gehen lassen … also heute genau vor 5 Wochen …. komme damit überhaupt nicht klar …. kann es nicht verarbeiten ….. er war mein Lebensinhalt, mein Ein- und Alles …. Kein Mensch konnte mir das geben, was er mir gab, dabei bin ich kein junger Mensch dem es an Erfahrungen mangelt. Nein, ich bin schon über ein halbes Jahrhundert hier. Trotzdem musste er erst kommen um mir zu zeigen, was wahre Liebe bedeutet. Ohne ihn, meinen geliebten Hund, hätte ich das niemals erleben dürfen und dafür bin ich ihm unendlich dankbar. Er hat mein Herz berührt wie niemand anderer zuvor, hat mir Halt, Sicherheit und Sinn gegeben. Mit ihm war das Leben lebenswert! Ich habe überhaupt keine Ahnung wie es ohne ihn jetzt weiter gehen soll, aber eines weiß ich, dass es IHN GIBT! Meinen geliebten Hund, der mein Seelenheil bedeutet, der ein Teil von mir ist. Ich weiß jetzt, dass er existierst, auch wenn nicht mehr sichtbar für mich, aber es gibt ihn, meinen Deckel sozusagen, und das beruhigt dann etwas. Ich halte mich daran fest, ihn irgendwann wieder sehen zu dürfen. DAS ist das Einzige was mir noch Kraft gibt. IHN WIEDERZUSEHEN ist mein Ziel, mein neuer Sinn….. Ich liebe ihn unendlich ….. bis in alle Ewigkeit.

  • Claudia Apr 24, 2019, 7:32 pm

    Hallo,
    Es ist jetzt schon fast drei Wochen her , das ich meinen Seelenhund Paul ( er war wie ein Schatten, da wo ich war war er auch)plötzlich gehen lassen musste, es geht mir an manchen Tagen sehr schlecht und ich falle dann kurzzeitig wieder in ein Loch aus dem man sich wieder raus krakseln muss das fällt mir manchmal sehr schwer. Aber es heißt ja das die Zeit alle Wunden heilt. Ich hoffe dieses sehr.
    Liebe Grüße Claudia

  • Heike Job Apr 21, 2019, 10:33 pm

    Ich habe meinen Hund durch einen Unfall verloren.Mein Vorwurf an mich ist, dass ich abgelenkt war und es daher nicht verhindert habe

  • Karlotta Apr 19, 2019, 2:37 pm

    Hallo,
    Schweren Herzens mussten wir unseren geliebten Hund Max am Mittwoch gehen lassen. Max war lange Zeit sehr krank. Muskelschwund und Niereninsuffizienz. Wir haben uns auf diesen Tag vorbereitet und uns ausgiebig verabschiedet. Max kam mit fünf aus Spanien zu uns. Neun Jahre hat er an unserer Seite verbracht. Es ist schwer mit dieser Leere umzugehen. Die Trauer frisst ein geradezu auf. Auch jetzt laufen mir die Tränen und ich kann es alles noch nicht richtig begreifen. Ich möchte mich für diese Seite bedanken. Sie hilft mir Trauer zuzulassen. Nochmals danke.

  • Lena Apr 18, 2019, 5:26 pm

    Danke für die tollen Zeilen.
    Ich kam heute aus dem Urlaub zurück und habe erfahren, dass mein geliebter Hund vor zwei Tagen eingeschläfert werden musste. Er war 17 Jahre alt. Hatte bereits zwei Schlaganfälle und vor 4 Wochen einen epileptischen Anfall.
    Leider ging es die Tage nicht mehr. Ich fühle mich zu schlecht, dass ich nicht dabei sein konnte :,(
    Ich kann einfach nicht aufhören zu weinen. Er fehlt so sehr …..

  • Susann Hoppe Apr 17, 2019, 12:14 pm

    Danke für diese Seite. Nicht viele Menschen verstehen den Schmerz. Ich bin 24 Stunden ohne Hund. Die Welt ,hat ihre Farben verloren, alles schöne mit sich genommen. Mit dieser inneren Leere muss man umgehen lernen.

  • Lisa Apr 14, 2019, 8:52 pm

    Hallo und vielen lieben Dank, dass es eine solche Seite gibt.
    Am 23. MÄRZ mussten wir unseren geliebten kleinen Bolonka Zwetna mit dem Namen Frodo, über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
    Frodo wäre im Juli gerade einmal 3 Jahre jung geworden. 🙁
    Es kam für uns sehr plötzlich. Am 22. MÄRZ sind wir zum Tierarzt weil unser Frodo in wenigen Tagen sehr dick geworden war und sein Verhalten sich komplett verändert hatte. Verdacht auf Tumor im Bauch und ab zum nächsten Arzt Ultraschall. Dabei kam raus dass es kein Tumor war, sondern ein angeborener Herzfehler der schon so schlimm war, dass er Wasser in Lunge und Bauch bekommen hat. Uns wurde gesagt man könnte es mit Medikamenten herauszögern aber das kam für uns nicht in Frage. Wir haben gesehen wie sehr er die Tage zuvor schon gelitten hat und wollten nicht egoistisch sein, nur um ihn länger bei uns zu haben. Also haben wir ihn noch eine Nacht mit nach Hause genommen und sind dann am nächsten Tag zum Tierarzt um ihn auf dem letzten Weg zu begleiten. Es war mehr als hart. Man kann diese Gefühle nicht beschreiben. Einerseits weiß man dass es das beste für ihn ist, anderseits tut es so weh, dass diese kurze gemeinsame Zeit nun so abrupt endet. Er war unser Babyersatz quasi. Für mich war er einfach alles. Ich vermisse ihn so sehr. Ich hoffe immer er kommt einfach um die Ecke und springt mit zu mir aufs Sofa oder ins Bett. Bei jedem rascheln und knistern mit Tüten, warte ich bis er angelaufen kommt, denn so war es immer. Aber es kommt niemand mehr. Der Schmerz sitzt tief. Es gibt Tage da kann man es gut verkraften, aber dann auch wieder Tage an denen geht es einem einfach so nahe und man sitzt da und weint. Ich bin froh hier einmal meine Geschichte aufschreiben zu können, denn hier weiß man dass man verstanden wird. Im Umkreis bei mir gibt es nur wenige die mich und meine Gefühle wirklich verstehen. Danke für diese wundervolle Seite. Das macht einem Mut.

    • Horst Aug 11, 2019, 8:44 am

      Hallo liebe Fellnasen Freunde,hallo Lisa,der Verlust eures geliebten Frodo tut uns sehr leid!!,sehr schweren Herzens!,mussten auch wier,meine Liebe Frau und ich unseren üüber alles geliebten zwergschnauzer Shaggy, fon seinen leiden erlösen lassen!,da wier uns und unserm geliebten sausack ( so habe ich ihn immer liebevoll genannt)versprochen haben ihn nicht leiden zulassen.Nach 14 tägiger intensiver Behandlungen und Bemühungen unseres TA war nun zu unserem schmerzhaften Leid der für alle Liebenden Fellnasenhalter der Tag gekommen unseren Geliebten Sohn fon seinem Leiden zu erlösen!,seine Nieren und Leberwerte hatten sich im Gegensatz zu der Erstn behandlungs woch drastich verschlechtert ?.Nun kommt zu unserer tieven Trauer noch meine sorge um meine Geliebte Frau!,sie war rund um die Uhr mit userm Sohnchen zusammen!,ob zuhause,oder auf der Arbeit,so das ihr Verhältnis zu unserem Shaggy fiel intensiver war als meins!,was nicht heist das ich meinen sausack weniger liebe,nun ist es so,das seine leibliche Hülle nicht mer da ist!,und zuhause eine äußerst schmerzhafte Lehre ist!,jezt hat mein Frau diese lere sowol auf der Arbeit als auch zuhause!,also wierd sie quasi fon dieser Scmezhaften lere rund um die Uhr verfolgt so zusagen!.Kann mier da jemand Erfahrungswerte mitteilen oder einen Rat geben!!?,zusätzlich bin ich fest davon überzeugt!,das die sele unseres Hundes noch bei uns ist!,da es einige Momente gibt,wo wier sicher sind ihn gehört zuhaben!,ich denke das er noch nicht bereit ist seine Reise über den Regenbogen anzutreten so lange er fühlt und sieht wie schmerzhaft sein Verlust für uns ist!!,for allen Dingen für sein geliebtes Frauchen,ich danke euch für diese Seite!,und wünche euch allen fiel kraft!. PS der schliemste Tag unseres Lebens!,war Mitwoch 07.08.19 gegen 11.00 uhr ??

    • Horst Aug 11, 2019, 2:34 pm

      Hallo liebe Fellnasen Liebhaber,Hallo Lisa,zunächst ein mal möchten wier euch unser Tiefempfundes Mitgefühl aussprechen zu eurem wirklich harten Schicksal!.Meine Frau und ich,mussten uns letzten Mitwoch 07.08.19 fon unserm über alles geliebten sohnchen Shaggy ( zwergschnauzer) trenn!,und ihn schwersten Herzens ins Regenbogenlan ziehen lassen!,da meine Frau über ihr Elternhaus mit Hunden groß geworden ist!,hoffen wier darauf das er sie im Regenbogenland wiedertreffen wierd!.Unser kleiner Sausack ( so habe ich ihn liebevoll genannt)hatte erst eine einwöchige intensive Behandlung durch unseren TA mit Infusionen und Aufbau preparanten bekommen!,nach dieser einwöchigen Behandlung bekamen wier dan die Diagnose,das unser geliebter shaggus an einem Nieren und Leber schaden leidet!,der TA meinte das man ihn fieleicht mit einer weiter Terapie nochmal aufpeppeln könnte!?,nach der zweiten woch wurde uns aber dan die niederschmeternde Nachricht gegeben das die Werte sich drastisch verschlechtert hätten!,worauf wier ihn dan noch mal mit nachhause genommen haben um uns in seinem geliebten Umfeld fon ihm verabschieden zu können!,nach anderthalb Tagen haben wier dan den schwersten und schmerzhaftesten Tag unseres Lebens auf uns nehmen müssen!,und haben ihn fon seinen leiden durch den TA erlösen lassen!.Leider gehört das auch zur Liebe ein über alles geliebtes Wesen zur entsprechenden Zeit,die leider immer zu früh ist fon seinem leiden zu erlösen!.Jezt ist es so,das meine liebe Fau 24 Stunden mit unserem sohnchen zusammen war!,sowol zuhause als auch auf iher Arbeit!,nun hat meine Fau die schmerzhafte lere auf ihrer Arbeit als auch zuhause!,da sie ja an beiden orten ihre festen Rituale und ableufe haten!,also hatten meine Frau und unser shaggus eine überaus starke bindung!,selbstverständlich habe ich unsern kleinen sausack nicht weniger geliebt,auch bei mier ist es so,als ob jemand mein Herz rausgerissen hätte!.Ich hoffe das fieleicht jemand hier Erfahrungswerte hat!?,die mier helfen können den den Schmerz meiner Frau zu lindern!,auch für micht ist es sehr schwer,da auch bei mier eine große lere in meinem Herzen ist!!,von der lere in unserer Wohnung herrscht,die ja auch 13 Jahre das zuhause unsres treuen und geliebten Weggefährten war brauchen wier glaube ich nicht zu reden!,ich denke die kennt jeder einzelne fon uns hier!.wier danke euch allen für eure Aufmerksamkeit und hoffen auf eure Erfahrungswerte und Ratschläge zurück greifen zu dürfen!.MLG Horst

  • Claudia Apr 14, 2019, 8:22 pm

    Hallo Marcus,
    deine Worte treffen genau auf mich zu. Ich musste am 5 April 2019 meinen Paul nach zwei Schlaganfällen , die er innerhalb von nur drei Stunden hatte, über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen denn fast 16 jahren an meiner Seite war er wie ein Schatten. Jetzt nach neun Tagen wird es langsam besser und es kommen Momente in den ich mit einem lächeln an Paul denke. Danke für Deine offen Worte.

  • Manu Apr 10, 2019, 12:32 pm

    Hallo Markus,
    jetzt sind es fast 4 Wochen her, als Filou sanft in meinen Armen eingeschlafen ist. Ich hatte dieses kleine freche Fellknäull mit 8 Wochen bekommen, wir hatten 10 Jahre Rettungshunde und 1 Jahr in der tiergestützten Therapie gearbeitet. Blindes, tiefes Verstehen. Dann die Diagnose – malignes Melanom. Ich habe alles getan für ihn – OP, Zell- und Ozontherapie. Es ging ihm sehr gut dabei, wir hatten unsere Uhr um gefühlte 5 Jahre zurück gedreht. Soviel Glück war kaum greifbar.
    Doch dann waren die Lungenmetastasen stärker. Ich sah meinen Hund, immer noch lustig drauf, aber die Atmung ging schwerer. Die letzten Tage fütterte ich ihn aus der Hand und am 16.3. verweigerte er sein Fressen. Ich wusste, es war Zeit.
    Unser TA kam ins Haus und Filou begrüßte ihn schwanzwedeln. Einen kurzen Moment wollte ich alles rückgängig machen, doch ich wusste, was dann kommen würde, war keine Lebensqualität mehr. Er wäre verhungert oder erstickt. Das kam für mich nicht in Frage. Wir hatten eine Vereinbarung und die hieß „Lebensqualität“. Daran hielt ich mich.
    3 Wochen sind vergangen, ich habe versucht, es mit viel Arbeit zu kompensieren bis gestern der emotionale Zusammenbruch kam. Meine Ärztin hat mit geweint und mich krank geschrieben. Nun sitze ich hier total verheult, kann kaum noch aus den Augen gucken und bin froh, deine Seite gefunden zu haben. Sie tröstet, ich weiß, ich bin hier nicht die einzig Verrückte, die um ihren Seelenhund weint.
    Ich werde mir die Zeit zum Trauern nehmen.
    Lg. Manu

    • Markus Apr 12, 2019, 7:36 am

      Hallo liebe Manu,

      Danke für Deinen Kommentar. Du bist mitnichten alleine. Schön, dass Du hier etwas Trost findest.
      Liebe Grüße,
      Markus

  • Gabi Apr 9, 2019, 7:19 pm

    Hallo
    Ich bin ziemlich verzweifelt, mein Hund wurde am letzten Mittwoch eingeschläfert und ich habe das Gefühl es lähmt mich im Moment.
    Irgenwie habe ich totale Schuldgefühle…
    Schönen Gruß Gabi Groll

  • Bettina Apr 7, 2019, 12:18 am

    Hallo Markus,
    Ich bin gerade auf deine gute und wichtige Seite gestoßen. Ich musste letzten November meinen geliebten Humboldt nach 15 wunderbaren Jahren gehen lassen. Er hatte einen inoperablen Tumor an den Mandeln und ich habe ihn in der Narkose gelassen. Nachdem es ihm 4 Wochen sehr schlecht gegangen war, hatte ich schon die schlimmsten Befürchtungen, die sich leider bewahrheitet haben. Ich weiß, dass es richtig war, ihn nicht länger leiden zu lassen, aber ich bin immer noch traurig darüber, dass ich mich nicht wirklich von ihm verabschieden konnte.
    Er war mein Seelenhund und ich habe die erste Zeit viel um ihn geweint und tue es jetzt noch häufig, wenn ich an ihn denke. Ich denke, ich habe tatsächlich über seinen Tod mehr geweint, als über den meines geliebten Vaters, was schon zeigt, dass man wirklich ein vollwertiges Familienmitglied verloren hat. Menschen ohne Tier finden das, glaube ich, ziemlich unverständlich.
    Einen Tag nach seinem Tod habe ich eine Gedenkseite für ihn in einem Tiergedenkportal angelegt. Mir hat das sehr geholfen, man fühlt sich nicht so allein in seiner Trauer . Ich gehe immer wieder auf die Seite und schreibe einen Gruß und sende eine Rose und sehe mir die anderen Gedenkseiten an.
    Obwohl oder gerade weil ich so eine schöne Zeit mit meinem Hund hatte, war für mich schnell klar, dass ich in Zukunft einen anderen Fellfreund an meiner Seite haben möchte. Nicht als Ersatz für meinen Humboldt, obwohl man doch immer mal vergleicht, wie ich gemerkt habe. Der Neue ist schon im Januar bei uns eingezogen, wieder ein kleiner andalusischer Wuschelmix aus dem Tierschutz, wie Humboldt auch. Und ich bin unglaublich glücklich ihn gefunden zu haben, er hat mich aus der Trauer rausgeholt. Newton ist einfach ein Schatz, mit anderen liebenswürdigen Eigenheiten und ich hoffe sehr, dass ich mit ihm auch eine ähnlich lange Zeit meines Lebens verbringen darf. Meinen Humbi werde ich darüber nie vergessen. Er ist und bleibt mein bester Hundesohn ?.

    Liebe Grüße
    Bettina

    • Claudia Sep 23, 2019, 10:12 pm

      Liebe Bettina, du sprichst mir aus dem Herzen….
      Mein Krümel war trotz meiner zwei Kinder, mein Ein und Alles. Nein, er war es nicht , er ist es noch. Durch Tierarztversagen verloren wir ihn am Freitag den 13. Juli 2018 von jetzt auf gleich. Ich habe Schuldgefühle ohne Ende. Bin ich 4 Wochen fast täglich zum Tierarzt mit ihm gefahren und es wurde nicht besser. Warum suchte ich nicht eine Zweitmeinung? Krümli wurde auf Anaplasmose behandelt, hatte aber einen Milztumor, der behandelt hätte werden können. Mein Leben ist seitdem anders geworden. Die Fröhlichkeit fehlt. Haben wir im Dezember zwar wieder einen lieben Hund aus Ungarn aufgenommen, so wird alles in mir nie mehr sein, wie es war. Krümli war mein 3. Kind. Mein Seelenhund. Gab es in der Familie Streit…mir egal…ich hatte Krümli. Er war und ist meine große Liebe. Auch heute weine ich noch täglich. Stehe an seinem Grab. Es hätte so anders alles verlaufen können. Ich lache wieder und bin manchmal lustig. Aber in mir ist etwas zerbrochen und kann erst wieder heilen, wenn ich Krümli wieder in meine Arme schließe….

      Danke Markus, dass du diese wertvolle Seite erschaffen hast. Danke !
      Alles Liebe für euch, Claudia

  • Tini Apr 6, 2019, 10:24 am

    Danke für diese Seite. Ich lese alles doppelt und dreifach um es zu verinnerlichen. Nicht viele Menschen können nachvollziehen, wie innig die Bindung zu einem Hund sein kann.
    Ich habe mein Baby vor 6 Tagen Zuhause gehen lassen.
    Fast 10 Jahre waren wir unzertrennlich, uns gabs nur als Doppelpack und alle Höhen und Tiefen war Sie bei mir. Uns verband bedingungslose Liebe, nicht in Worte zu fassen. Sie war mein Zuhause, egal wo wir uns aufhielten, welche Reisen wir machten oder wie traurig oder glücklich wir waren… wir hatten uns. Wir waren uns gegenseitig ein Anker.
    Seit 2 Jahren hat sie das Cushing Syndrom und seit 1 1/2 Jahren eine chronische Niereninsuffizienz. Natürlich wurde der Tierarzt fast ein zweites Zuhause. Ich habe nichts unversucht gelassen und so noch viele schöne Momente mit meinem Liebling gewonnen.
    Seit Januar hatte sie durch die Niereninsuffizienz vermehrt Blutanämie, Erbrechen und keinen Appetit… ich habe geahnt, es wird irgendwann so weit sein. Wir haben gemeinsam mehrere Infusionstherapien durchgestanden, die kurzfristig Besserung brachten… jedoch wurde sie immer dünner innerhalb von 2 Monaten, fraß Sand, hatte sichtlich Schmerzen, Bauchweh und wahrscheinlich ging es ihr den größten Teil des Tages einfach nur dreckig. Die kleinen Momente, wenn wir draußen waren und die Augen blitzen, sie sich auf einer grünen Wiese sühlte oder baden ging, wurden mehr und mehr durch ihre Schmerzen(?) unwohlsein(?) überschattet.
    Am besagten Morgen vor 6 Tagen legte mir die Tieräztin diesmal eindringlicher nahe, mein Baby zu erlösen. Ich habe die Tage davor irgendwie gespürt, dass es nicht mehr lange gehen wird, jeden morgen fast erwartet, sie nichtmehr bei mir zu haben.
    Ich stimmte zu.
    Am Nachmittag kam die TA zu mir nach Hause und meine Familie, die mein Baby ebenso ins Herz geschlossen haben, kamen auch.
    Ich hätte nicht geahnt, wie schlimm es wird.
    In jeder Lebenslage meines Lieblings war ich bei ihr, ich bin überzeugt, sie hatte ein tolles Leben und mache mir dahingehend keine Vorwürfe. Denn ich liebe sie von ganzen Herzen, zeigte es ihr täglich, zeigte ihr, dass sie mir immer Vertrauen kann. Wir haben viel unternommen, neue Orte kennengelernt….
    Jedoch, die letzte Sekunde, als die Narkosespritze lief, war ihr Blick so verändert. Ihr Blick war… anklagend. Vorwurfsvoll. Als wäre ihr Urvertrauen in mich als Hundemama zerstört.
    Ich habe sie sehr würdevoll einäschern lassen, konnte nochmals Abschied nehmen und werde ihre Asche überall da auf der Welt verstreuen, wo wir glücklich waren. Aber jetzt noch nicht….
    Ich hatte lange Zeit mich darauf vorzubereiten und konnte Momente mit ihr intensiver erleben… aber dieser letzte Blick macht mir zu schaffen. Es zerreißt mir das Herz, wenn sie wirklich ihr Vertrauen verloren hat, oder der Moment vor 6 Tagen noch nicht der Richtige war… die Schuldgefühle sind kaum zu ertragen. Ich hatte gehofft, sie und ich empfinden das Gehen lassen als Erlösung… aber dieser schockierte, enttäuschte Blick direkt zu mir in der letzten Sekunde….. als realisiere sie gerade, was ich ihr antue. Sie hat sich nicht gewehrt, das tat sie nie. Solang ich dabei war, hat sie alles durchgestanden. ich weiß nicht, wie ich jemals damit umgehen kann…. ich fühle mich, als hätte ich sie verraten…

    • Markus Apr 8, 2019, 10:39 am

      Vielen Dank für die motivierenden Worte. Ich habe Dir eine E-Mail geschickt.

    • Carsten Apr 29, 2019, 7:59 am

      Hallo Tini, ich weiss sehr gut wie es dir geht. vor zwei Tagen ist unser Border Collie Bounty über die Regenbogenbrücke gegangen. Er war mein Lebensmittelpunkt, mehr als 15 Jahre lang und wie dein Baby auch immer an meiner Seite. Wir haben alles gemeinsam gemacht und hatten tolle Jahre und jede Menge schöne Erlebnisse. Die letzten Jahre waren überschattet von Krankheiten, Spondylose, Taubheit, Mitralklappeninsuffizienz und die Sehkraft war auch nicht mehr so gut ..alles Dinge die man in den Griff bekommt, oder damit zu leben lernt, sowohl von unserer wie auch Bountys Seite.
      Letzten Herbst bekam er plötzlich und unerwartet auf einem Waldspaziergang Nasenbluten, einseitig und recht heftig, Panisch nach Hause und in die Tierklinik wo man meinte er hätte sich einen Cut in der Nase zugezogen, wohl beim schnüffeln irgendwie. Einen Monat später entwickelte sich eine Beule am Kopf die weiter wuchs und als Tumor diagnostiziert wurde. Das Nasenbluten kam ab und an wieder und hatte mit diesem Tumor zu tun. Er hatte aber keine Schmerzen denke ich, jedenfalls nicht davon. In den letzten Monaten lief er immer schlechter, brauchte ewig sich irgendwo halbwegs schmerzfrei hinzulegen und bautze über 1,5 kg Muskelmasse an der Hinterhand ab. Wir haben ihm regelmässige Physiotherapie gegönnt und Homöopaten mit dazugezogen aber iergendwann merkst du dass er nicht mehr kann. Samstag war es dann soweit, seine Tierärztin kam nach Hause und dann ging es relativ schnell. Wir haben ihn mit seinem Schlafkissen ins Autro gelegt und ihn ins Kleintierkrematorium gebracht. Heute ist die kremierung, wir wollen auch nochmal Abschied nehmen und dann kommt seine Asche wieder mit nach Hause, wo sie hingehört. Wir habebn uns im Vorfeld auch sehr viele Gedanken gemacht wie das sein wird, hinterher, aber es ist grausam. Die Stille zu Hause ist unerträglich und man denkt er müsste doch gleich hinter einem her wenn man den Raum wechselt, das klacken der Krallen auf dem Laminat bleibt aber aus… Wir wissen nicht, wie diese Lücke zu füllen ist und die Weinkrämpfe kommen von einer Sekunde zur nächsten. Das schlimmste was ich bisher erlebt habe und gerade erlebe.
      Der letzte Blick von deinem Baby, der dich so verunsichert und Zweifeln lässt, es wird ihn dir wahrscheinlich nie jemand wirlich erklären können aber dein Hund würde dich nie anklagen oder an dir und deiner Freundschaft oder Loyalität zweifeln nach all dem was ihr gemeinsam durchgemacht habt. Sie wird gespürt haben, dass etwas anders ist als sonst und das ist ja auch so. Wenn sie in unserem Beisein gehen spüren sie unsere Ängste und die Verzweiflung. Ich glaube sie hat dich in diesem Moment einfach fragen wollen was mit dir los ist und gespürt, dass sie dir nicht mehr helfen kann.
      Wir haben es unserem Bounty geschworen, dass er nicht leiden soll wenn es denn mal soweit sein sollte und dieses Versprechen haben wir eingelöst. Er hat gelitten, hatte Schmerzen, war austherapiert (lt.Tierärztin) und doch fragen wir uns ob er schon bereit war oder nicht doch gerne noch Zeit mit uns verbracht hätte … selbst unter Schmerzen. Mein Kopf sagt es war die richtige Entscheidung ihn jetzt gehen zu lassen aber mein Bauch sagt was anderes.
      Wir müssen beide lernen damit umzugehen und uns von schlechten Gedanken frei machen, denn das wir daran zerbrechen ist das allerletzte was unsere Lieblinge gewollt hätten.
      Liebe Grüße aus Berlin, Carsten
      Versuch es

  • Ekki und Angela Apr 3, 2019, 4:59 pm

    Lieber Marcus, wir haben gerade Deine Website entdeckt und Deine tollen Worte gelesen.
    Wir haben am 30.03.2019 morgens unsere Rhodesian Ridgeback Hündin nach einer Not-OP nicht mehr aufwachen lassen…Hämangiosarkom mit Ruptur und Blutung, sie hatte 0 Chancen. Für uns der totale Schock, bis zum letzten Abend haben wir nichts bemerkt, sie hat gefressen, getobt und war zufrieden. In der Nacht wurde sie sehr unruhig und hatte wohl auch Schmerzen, darum sind wir morgens sofort in die Klinik. Nächste Woche wäre sie 10 Jahre alt geworden, der Schmerz zerreißt uns, sie war unser größtes Glück.
    Deine Worte sind so genau gewählt und man kann sich total darin sehen…diese Trauerarbeit um unsere Yina ist das Schlimmste, was wir bisher erlebt haben. Es ist tröstend, dass Du schreibst, die guten Erinnerungen überwiegen irgendwann und man kann wieder mit Zuversicht nach vorne schauen. Wir sind schon im Ruhestand (jetzt leider) und haben keine Ablenkung, dafür hatten wir die letzten 3 Jahre ununterbrochen Zeit für unsere Yina…das hat sie so genossen.
    Morgen sind wir bei Ihrer Einäscherung dabei…das wird so schwer, aber dann können wir sie wieder mit nach Hause nehmen. Wir lieben unsere Yina so sehr, sie war so ein toller Hund!
    Lieber Marcus, Du gibst den Hundemenschen mit Deinen Worten so viel und kennst uns doch alle gar nicht…unser herzlichster Dank an Dich, Du bist großartig! Ekki und Angela

    • Markus Apr 8, 2019, 10:40 am

      Lieben Dank für die netten Worte. Es freut mich, dass ich in der Situation ein wenig helfen kann. Ich wünsche euch alles Gute!

    • Evelin Nov 13, 2019, 8:05 am

      Hallo lieber Marcus,
      Hallo liebe Ekki und Claudia.
      mir ging es gestern am 12.11.19 14:00 Uhr so wie Euch. Was ist geschehen: Unsere Fellnase Leon 11 Jahre hatte an den Analdrüsen eine Entzündung, so hat ein TA diagnostiziert. Die gingen auf und blutete. Er hat ihm Antibiotika verschrieben und gut. Wunden waren nach1 Woche verheilt und wir dachten es ist alles wieder gut. Dann kam der 11.11.19, er sprang im Garten rum freute sich über den geliebten Schnee, wälzte sich darin und war happy. Dann rief ich ihn rein. Er bekam ein Leckerli und alles war gut. Gefühlte 15 min später wurde alles anders. Er blutete am Hinterteil wahnsinnig. Es lief nur so raus. Die Wohnung sah als hätte man Jemand abgestochen. Wollte ihm zu trinken geben um den Blutverlust auszugleichen, er wollte nicht. da es immer schlimmer wurde sind wir nicht mehr zu dem Tierarzt den wir erst hatten., sondern in die nächst gelegene Tierklinik. Man erklärte und was es sein kann, wollte ihn aber am nächsten Tag endoskopisch untersuchen. Am 12.11.19 um 14 Uhr rief der TA aus der Klinik an, das es nicht gut aussehe, er habe viele Metastasen weit in den Bauchraum hinein. Als ich fragte wie wir jetzt weiter vorgehen, gab’s nur eine Antwort. So musste ich von jetzt auf gleich entscheiden, ihn zu erlösen, da er noch von der OP in Narkose lag. Es war eine Sekundenentscheidung. Ich weiss auch dass ich mit dieser Entscheidung meinem geliebten Wauzi viel erspart habe, aber der so plötzliche Verlust in nicht mal 24 Std. – ich vegreif es nicht. Bin nur am heulen alles erinnert an Ihn. Am liebsten würde ich hier alle Zelte abreisen. Der Garten, wo er überall war und sich sau wohl fühlte. Es ist einfach alles so leer und sinnlos. Ich hatte im Juli ein Knie TEP OP die nicht zum gewünschten Erfolg kam, so war ich zu Hause und froh meine Fellnase um mich zu haben, der mich tröstete und mir Sinn gab nicht aufzugeben. Und von jetzt auf gleich hat er mich verlassen.
      Die lieben Zeilen von Markus tun gut.

  • Nicole Mrz 24, 2019, 1:09 am

    Hallo Markus,
    Mein bester Freund Sam Schoko-Labbi lebt noch, aber wir haben die Diagnose Larinyxparalyse bekommen. Kehlkopflähmung, diese endet auf ersticken.
    Man kann das operieren lassen, ist aber keine Heilung nur das Geräusch wird beseitigt. Ich fühle mich wie gelähmt, weil ich die Entscheidung treffen muss, wann der Zeitpunkt ist ihn gehen zulassen. Die ersten Tage nach der Diagnose waren heftig, aber nach und nach schlugen die Medikamente an und ihm ging es eigentlich gut. Letzte Woche bekam er einen Rückfall und er macht beängstige Geräusche beim atmen. Der TA hat ihm Cortison gegeben, es geht ihm eineiger Maßen besser. Aber ich bereite mich langsam auf den weg zur Regenbogenbrücke vor, weil wenn er nochmal so einen Anfall bekommen würde, muss ich ihn gehen lassen. Lieber leide ich als er. Ich liebe.meinen Hund so sehr,.dass ich alles geben würde um ihn zu helfen. Doch man steht da und merkt das kein Geld der Welt einen unheilbar kranken Hund retten kann. Ich habe riesige Angst in ein Loch zu fallen wo ich nicht mehr raus komme. Ich möchte allen hier sagen, ich kenne den Schmerz den ihr durchlebt und ich hoffe das wir alle es schaffen werden, mit der Trauer umzugehen. Ich weine seit Tagen und ich hoffe das mich meine Kraft weiter zuleben nicht verlässt.

    Danke Markus das ich hier ein paar Zeilen schrieben durfte um euch zu sagen wir sind nicht alleine mit dem Schmerz.

    Gruß
    Nicole

    • Fabian Nov 10, 2019, 7:16 pm

      Hallo Nicole,

      Es mag hoffentlich nicht zu spät sein aber wir haben bei unserem Engel, der leider gestern von uns gegangen ist eine derartige OP gemacht und es war wie ein neuer Frühling, der uns ein weiteres tolles Jahr geschenkt hat. Gestorben ist er auch nicht an den Folgen der OP – ich kann den Eingriff uneingeschränkt empfehlen.

      LG

  • Sandra Mrz 18, 2019, 9:37 pm

    Hallo zusammen,
    wir mussten unseren geliebten Mocca vor vier Wochen über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Seit einem Jahr hatte ich so ein komisches Gefühl. Immer wieder kam dieser Gedanke, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Er wurde so grau, der Blick so müde und der Glanz im Fell verschwand… Meine Bedenken hat der Arzt belächelt. Und nun ist er nicht mehr da. Innerhalb weniger Stunden hat er uns verlassen. Über 10 Jahre an unserer Seite. Heirat, Kinder… alles hat er miterlebt. Diese Lücke ist so groß, der Schmerz so schlimm und immer wenn ich denke, dass es besser wird, kommt die Trauer zurück. Diese Selbstvorwürfe kennen wir zu gut. Aber es ist nicht rückgängig zu machen… Wir werden unser erstes Baby nie vergessen und immer voller Liebe an ihn denken. Danke für diese Seite…

  • Kerstin Mrz 12, 2019, 6:07 pm

    Hallo, am 29.11.2018 09:00 mussten wir unseren Labrador Floyd Derek von Ohmbergen nach über 10 Jahren zur Regenbogenbrücke bringen. Seit dem stimmt die Welt nicht mehr. Meine Trauer lähmt mich, ich bin starr vor Kummer, weil ich diesen frechen Hund so sehr vermisse. Der arme Kerl konnte sich nicht mehr lösen, seine Blase war stark vergrößert, bereits bis zu den Rippen. Der verfressene Labrador konnte nicht mal mehr seiner Lieblingsbeschäftigung „Futtern“ nachgehen und wir waren regelrecht gezwungen, den Tierarzt zu uns zu bitten. Ich bin seit dem Tag nicht mehr dieselbe, die Trauer , die Schuldzuweisung und der Kummer frisst mich auf. Seit dem suche ich Trost. Ich habe viel recherchiert und dabei von vielen Betroffenen gelesen, die mit denselben Problemen kämpfen. Nach 104 Tagen ohne Floydi erkenne ich mich in den beschriebenen Phasen wieder, auch in dem auf und ab der Gefühle. Ich danke für die Beschreibung und hoffe auf ein Wiedersehen mit dem schönsten Labrador, meiner schoko-brauen Fellnase mit weißem Lätzchen.

  • Sandra Mrz 8, 2019, 3:19 am

    Danke Markus! Seit der gefällten Entscheidung über den Tod meines Hundes vor nunmehr 2 Jahren quälen mich Schuldgefühle. Und statt einer Auflösung kommt es immer mehr zu einer Verhärtung . Deine niedergeschriebenen Worte, sowohl die emotionale als auch die sachliche Ebene betreffend, haben mich motiviert mich erstmals überhaupt jenseits der Unverzeihlichkeit auseinander zu setzen, dass es da ja auch eine lange wunderbare gemeinsame Zeit gab. Und nicht nur die dunkle. Es bleibt schwer, aber das Gelesene gib mir tatsächlich sehr viel . Danke ganz herzlich dafür. Sandra

    • Markus Mrz 14, 2019, 5:54 pm

      Hallo liebe Sandra,

      es freut mich sehr, dass Dir meine Gedanken zu dem Thema ein wenig helfen konnten. Ich wünsche Dir alles Gute!

  • Elvira Weiss Feb 18, 2019, 12:46 am

    Lieber Markus,
    vielen lieben Dank für die tröstenden Worte.
    Am 13 Februar 2019 wurde unser 13 1/2 jähriger, brauner Labrador KUNO bei uns zu Hause eingeschläfert.
    Mein Mann und unsere erwachsenen Söhne waren dabei.
    Als unser Tierarzt kam, wollte ich das Ereignis abbrechen. Ich hatte Angst und wollte ihn nicht verlieren ! 24 Std. war mein geliebter Hund mit mir zusammen und jetzt ist diese Leere da und der Schmerz ist brutal
    KUNO bekam vor 2 Jahren eine beginnende Hinterhandschwäche.
    Medikamente vertrug er nicht, Durchfall und Abgeschlagenheit waren die Folge.
    Homöopathie und Massagen bekamen ihm sehr gut.
    Dramatisch war es dann die letzten 7 Monate. Er konnte mit den Hinterläufe kaum mehr stehen und sein großes Geschäft nicht mehr halten und löste sich in der Wohnung bis zu 4 Mal am Tag.
    Am Dienstag hatten wir dann das Gespräch mit unserem Tierarzt.
    Er sagte zu mir, dass sich unser Hund quält und es für Kuno besser sei ihn zu erlösen.
    Für mich schwer auszuhalten, dass mein abgöttisch geliebter Hund nicht mehr da ist und ich diesen tiefen, brutalen Schmerz kaum aushalte.
    Ich liebe Dich KUNO, Du warst ein ganz besonderer Hund der uns so viel Liebe gegeben hat.
    Du wirst immer in unseren Herzen sein !

  • Judith Feb 15, 2019, 10:15 pm

    Hallo Markus,

    deine Worte haben mich sehr berührt.
    Mein Hund wurde gestern von seiner Krebserkrankung erlöst, die sehr schnell fortgeschritten ist. Ich bin unendlich traurig und vermisse ihn sehr.
    Liebe Grüße
    Judith

  • Jörg Feb 9, 2019, 1:17 pm

    Hallo Markus,
    vielen Dank für die Worte. Ich habe gestern meine geliebte Biene 2 Wochen nach ihrem 14. Geburtstag über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Ich habe ihr morgens noch gesagt, dass wir am Wochenende wieder an den Strand fahren und dann am Abend die Diagnose Nierenversagen. Ich konnte sie in ihrer letzten Stunde streicheln und bei ihr sein, sagen wie lieb ich sie habe und das wir immer wieder zusammen kommen, wie froh ich bin, dass sie vor etwas über 6 Jahren in mein Leben gekommen ist. Jetzt ist hier nur Leere, keine Biene mehr, die mit mir schmust und sich auf den Spaziergang freut wenn ich zur Tür gehe, nichts, nur Rotz und Wasser heule ich immer wieder, es tut so weh

    • Birgit Apr 17, 2019, 9:56 pm

      Genau so geht es mir auch!
      LG
      Birgit

    • gitti Mai 7, 2019, 12:14 am

      Meine Skubi ist Grün Donnerstag von mir gegangen, sie war 14 Jahre und sieben Monate. Ich lebe jetzt ganz alleine, zum ersten mal in meinem Leben. Danke für eure Kommentare und Danke Markus für diese Seite. Es hilft mir das es euch genauso geht. Ich wünsche uns allen Kraft. In Memory an unsere Fellnasen.

    • Jürgen Jun 24, 2019, 2:54 pm

      Am 14. habe ich meine Bella gehen lassen müssen. Totgebissen von zwei anderen Hunden. Sie fehlt mir so unendlich. Ich bin 47 und heule seit über einer Woche. Ist das albern??!?? Ich werde noch verrückt. Sie war tatsächlich meine große Liebe. Die treueste Begleiterin und das liebevollste Wesen.

      • Tom Jul 6, 2019, 1:17 pm

        Jürgen geht uns momentan gleich. mussten gestern schweren Herzens unser geliebtes Katerchen erlösen. Ist alles nur noch leer, keine Freude mehr und tut unglaublich weh. Mein herzliches Beileid.

  • Maritta Winkler Jan 19, 2019, 9:35 am

    Vielen Dank.
    Deine Unterstützung hat mir sehr geholfen.
    Vor allem der Link – Thema: Wann ist der richtige Zeitpunkt.
    Für mich war es sehr viel schwieriger loszulassen als erwartet.
    Merci, Maritta

  • Maike Jan 10, 2019, 10:53 am

    Hallo,

    Vielen Dank für diesen Text.
    Ich weine seit vier Wochen um meinen Hund.
    Die Schuldgefühle fressen mich auf. Ich habe grade das erste mal das Gefühl, nicht als einzige dieses Problem zu haben.
    Dieser Text ist der erste, der mich weiterbringt. Über eine Mail würde ich mich freuen.
    Liebe Grüße

  • frank stolleisen Dez 23, 2018, 4:50 pm

    Hallo Markus,
    Dein Artikel hat mir in meiner Trauer, voller Vorwürfe und Schuldgefühlen, sehr geholfen ! Dafür möchte ich Dir danken. Meine Hündin ist gerade gestern Abend eingeschläfert worden.

  • Katharina Dez 21, 2018, 9:18 pm

    Ich musste gestern meinen Seelenhund wegen Krebs einschläfern lassen und ich komme damit überhaupt nicht zurecht.
    Ich habe deine Seite heute Nacht entdeckt und ich bin dir so dankbar für deine Worte. Ich bin noch nicht in der Lage alles zu lesen und zu verarbeiten, aber das Thema Schuldgefühle, genau das Thema hat mich heute Nacht wach gehalten.

    Danke.

  • Angi Nov 22, 2018, 7:00 pm

    Hallo lieber Markus,
    ich mache mir auch ganz schwere Vorwürfe. Meine 15 jährige Hündin, die ich abgöttisch liebe, läuft plötzlich ganz schlecht und hinkt. Es scheint ein Schulterproblem zu sein. Nun habe ich so Panik, es könnte etwas Schwerwiegendes sein.
    Vor ein paar Wochen wollte sie nicht laufen. Ich war an dem Tag so schlcht drauf und dachte sie trotzt nur herum, wie schon so oft in ihrem Leben und habe sie fest an der Leine gerissen und hinter mir hergezogen. Ich hatte einfach keine Nerven
    Danach hatte sie zwar nichts und ist 3 Tage späterim Feld herumgetollt, aber ich habe solche Schuldgefühle deshalb und große Angst, dass ich jetzt Schuld haben könnte, dass die Schulter kaputt ist.
    Ich komme da gar nicht klar mit und weine nur noch.
    Ganz liebe Grüße von
    Angi

  • Sabine Nov 17, 2018, 4:13 pm

    Hallo Markus
    mein yorki ist vor bald zwei Monaten bei mr zu Hause gestorben. Er war 3.5 Tage beim Tierarzt wo Leberkrebs und hochgradige Bauchspeicheldrüsenentzündung und zwei Gallenblasesteine fest gestellt wurden. Er bekam drei Tage InfusionenWir bekamen ihn nach Hause und versuchten ihn mit pulvernahrung. Voltaren und
    Kortison und was für die Leber aufzupäppeln. Er fraß nicht selbständig mussten ihn mit der spritze ernähren. Nach drei tagen ist er in meinen armen gestorben total kraftlos. Ich mache mir so Vorwürfe ob sie in einer Tierklinik mehr für ihn hätten machen können. Wir wussten vorher von dem Leberkrebs nichts. . es hieß er könnte noch Wochen/Monate haben die ich ihm auch ermöglichen wollte wenn er schmerzfrei wäre. Ich bin total fertig er war zwar 15 Jahre alt aber das blühende Lehen bis zu dem Zusammenbruch wo ich nicht da war mit erbrechen und Durchfall. Und ich ihn halb tot zum Tierarzt brachte und er mich nächste Tag schwanzwedelnd begrùste und aber total schwach war. Und dann die ganzen Diagnosen ich bin total fertig und kann seinen Tod vor fast acht Wochen nicht überwinden. Bin immer noch total fertig und der Tierarzt wo ich war ist zu keinem Gespräch mehr bereit nur weil ich meine unterlagen haben wollte, weill ich noch eine labor Rechnung bezahlen sollte wo nicht auf der Rechnung stand was aber auch noch bezahlt wurde. Das macht es für mich noch schlimmer. Mein Tierarzt hatte Urlaub. Und dieser Tierarzt verweigert mit nun jegliches Gespräch was in mit misstrauen geschürt hat und die Sache noch verschlimmert hat Traurige grüße Sabine

  • Hanna Schwalm Apr 18, 2018, 12:13 pm

    Danke Markus, für die Zeilen.
    Finde mich darin wieder und versuche jetzt einige der angesprochenen Punkte für mich zu berücksichtigen.

    • Markus Apr 22, 2018, 8:42 am

      Freut mich, dass es Dir ein wenig geholfen hat!

  • Lina Apr 17, 2018, 11:21 am

    mir auch bitte…ich hoffe es bringt etwas. ich kann nicht mehr 🙁

    • Markus Apr 18, 2018, 8:56 am

      Hallo Lina,

      ich habe Dir per Mail geschrieben.

      Liebe Grüße

  • Rainer K. Apr 17, 2018, 10:32 am

    Hallo Markus, danke für den Artikel. bitte sende mir die Anleitung zu, vielen Dank!

    • Markus Apr 18, 2018, 8:44 am

      Eine Mail ist auf dem Weg zu Dir!

  • Manuela S. Apr 14, 2018, 8:59 pm

    Danke für diese Seite!

    • Markus Apr 15, 2018, 9:10 am

      Gerne 🙂 ! Antworte Dir gerade auch auf Deine Mail, kommt gleich 🙂

  • Gerda Apr 13, 2018, 11:38 am

    Hallo markus,

    vielen dank für die lieben worte. Ich habe letzte woche meine Leica nach plötzlicher Krankheit über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen und komme nur schwer, (eigentlich gar nicht) mit dem verlust klar. Dein text hat mir ein wenig zuversicht gegeben.DANKE!!

    • Markus Apr 14, 2018, 8:34 am

      Hallo liebe Gerda,

      tut mir sehr leid das zu hören 🙁 Mein tiefes Beileid. Melde dich gerne bei mir per Mail, wenn Du darüber reden möchtest.

      Liebe Grüße und viel Kraft sende ich Dir,
      Markus

    • Bettina Apr 1, 2019, 9:13 pm

      Hallo Markus
      Ich habe vor einigen Wochen meinen Hund Benny verloren er war schon 16 Jahre und musste eingeschläfert werden. Er hat mich seit ich vier Jahre alt bin durch mein Leben begleitet, die letzten 4 Jahre seit ich zehn war habe ich mich alleine um ihn gekümmert und nun ist er fort. Abends gehe ich immer spazieren das hilft mir ein bisschen die Trauer zu überwinden.
      Danke für deine schönen Worte

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