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Wie Du Schuldgefühlen & Selbstvorwürfen nach dem Tod deines Hundes begegnen kannst

Inhaltsverzeichnis

Was ich häufig im Austausch mit Menschen erlebe, die ihren Hund verloren haben ist, dass sie von Schuldgefühlen & Selbstvorwürfen geplagt werden und diese Gefühle oft heftig an ihnen zehren und den ohnehin vorhandenen Kummer zusätzlich noch verstärken.

Ein verständlicher, aber zugleich auch gefährlicher Zustand, denn die Schuldgefühle nehmen oft Überhand, blockieren das Überwinden der ersten und schlimmsten Trauerphase und lassen die schöne und unbeschwerte Zeit mit unserem Liebsten in den Hintergrund treten. 

Ich möchte Dir zeigen…

  • welche Vorwürfe & Schuldgefühle typisch sind (Du also nicht allein mit Deinen dunklen Gedanken bist),
  • welche Sichtweisen & Impulse Dir Hoffnung schenken können,
  • mit welchen 3 Schritten Du die Vorwürfe und Schuldgefühle objektivieren & entkräften  kannst und

Typische Vorwürfe & Fragen nach dem Tod des Hundes

Die Intensität und Ausprägung der aufkommenden Gefühle kann ganz unterschiedlich sein und hängt dabei von den Umständen des Todes unserer Fellnase ab, dennoch trägt sich fast jeder mit Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und Zweifeln an getroffenen Entscheidungen.

  • Habe ich meinem Hund zu Lebzeiten genug wertgeschätzt und ihm die Liebe und Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er verdient hat?
  • Habe ich ihn zu lange leiden lassen?
  • War meine Entscheidung für eine Einschläferung zu voreilig? Hatte mein Schatz vielleicht doch noch eine Chance?
  • Hätte ich den Tod verhindern können und bin ich für seinen Tod verantwortlich?

Es sind diese und andere quälende Fragen, die den Schmerz des Verlustes zusätzlich steigern und unsere Situation verschlimmern. Nicht nur vermissen wir unseren Kameraden bitterlich, sondern wir zweifeln an uns selbst, unseren Entscheidungen und halten uns möglicherweise für schlecht und egoistisch.

Das Schlimme an diesen Gedanken ist, dass sie unsere Sicht auf uns nachhaltig beeinflussen können, wenn kein zielführender und konstruktiver Umgang mit Ihnen stattfindet.

Es gibt Menschen, die sich durch diese Gedanken regelrecht selbst zerfleischen und sich so sehr in sie verbeißen und hineinsteigern, dass es sie innerlich zerstört.

Sie tragen die vermeintliche Schuld und Versäumnisse zeitlebens mit sich herum – keine gute Ausgangssituation, um den Verlust zu verarbeiten und irgendwann wieder optimistisch nach vorne zu blicken.

Der zielführende Umgang mit dieser Art der Vorwürfe ist essentiell wichtig!
Das Gute ist, dass sich die häufigsten Vorwürfe „objektivieren“ lassen, was hilft, sich selbst zu verzeihen und zu akzeptieren – ganz so, wie es sich Deine Fellnase für Dich gewünscht hätte!

Impulse und Denkweisen, die Dir helfen können, Deine Schuldgefühle & Selbstvorwürfe zu überwinden

Ich möchte Dir einige Sichtweisen mitgeben, die deinen Blick hoffentlich ein wenig aufhellen und Dir Trost spenden können.

Sie sollen Dir helfen, etwas Abstand zu gewinnen und Deine Situation aus einem weniger vorwurfsvollen Blickwinkel zu betrachten.

Erfahrungsgemäß fällt nämlich genau das vielen Menschen sehr schwer und wer nicht aufpasst, landet in einer fortlaufenden Abwärtsspirale negativer Gefühle.

Wenn Du dich vollends in Deinen negativen Gedanken verlierst, können daraus ernsthafte Gefahren für Dich und Deine Gesundheit entstehen – lass das bitte nicht zu!

Viele Menschen verlieren sich in dem Gedanken und Wunsch, ihrem Schatz noch irgendwie helfen zu müssen – Du vielleicht auch.

Aber ich versichere Dir: Es geht ihm dort, wo er jetzt ist, gut! Er verspürt keinen Schmerz, keine Wut, keine Enttäuschung und keine Angst. Vermutlich blickt er gerade von oben auf Dich herab und fragt sich, warum Du so traurig bist!

Ich wette, dass sich  Dein Hund gerade nichts mehr für dich  wünscht, als dass Du wieder wieder so glücklich bist wie zu euren besten und ausgelassensten Zeiten!

Mache Dir deshalb bewusst, dass es im Moment also ausschließlich darum geht, DICH wieder aufzubauen! 

Das ist kein Verrat an Deinem Schatz und bedeutet nicht, dass Du deinen Liebling vergisst – im Gegenteil! Vielmehr soll Dein Hund zu einem Bestandteil Deiner Persönlichkeit werden und das im positiven Sinne:

Ein Stück Erinnerung, das Du gerne, mit Stolz und voller Dankbarkeit, in Deinem Herzen trägst. Momente der Wehmut werden immer bleiben, aber Dein Schatz hätte gewollt, dass Du mit Freude an ihn denkst und alles tust, um wieder glücklich zu werden!

Was passiert, wenn Du es nicht schaffst, Deine Schuldgefühle und Vorwürfe loszuwerden? Die Antwort lautet: Du wirst immer unter Schmerzen und Leid an Deinen treuen Gefährten zurückdenken.
Willst Du das und hat er das verdient? Ich denke nicht und ich bin mir sicher, Du siehst das genauso!

Du solltest daher alles daran setzen, dass Du Dir und Deinem Schatz den gefallen tust, Dir selbst zu verzeihen und Deine Handlungen und Entscheidungen zu akzeptieren.

Ich wiederhole: Es ist kein Verrat an Deiner Fellnase, wenn Du versuchst, deine Schuldgefühle zu lindern!

Allein die Tatsache, dass Du Dir schlimme Vorwürfe bzgl. seines Todes machst, ist doch Beweis genug dafür,  dass Du Deinen Hund doch sehr geliebt hast. Viel schlimmer wäre doch, wenn dem nicht so wäre! Ich finde das nachfolgende Zitat persönlich sehr schön, da es so gut in diesen Kontext passt:

„Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit“

Die Gedanken, die Vorwürfe, die Trauer zeigen doch in aller Deutlichkeit, dass eine derart tiefe Verbundenheit zwischen Dir und deinem Hund bestanden hat, dass das allein Grund sein sollte, innezuhalten und mit einem Lächeln und Dankbarkeit auf eure gemeinsame Zeit zurückzuschauen.

Welchem Hund sonst auf dieser Welt war ein in Summe so schönes Leben vergönnt?! Lass nicht zu, dass die möglicherweise dunklen letzten Stunden deines geliebten Schatzes und dein derzeitiger Gram auf Dich (oder andere) den Großteil eurer ansonsten wunderbaren gemeinsamen Zeit überschatten!

Der umfassende „Lebewohl, Fellnase“ Ratgeber

    Eine verlässliche Stütze im Umgang mit Deiner Trauer, Deinen Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen

  • hilfreiche Hintergrundinformationen zum Trauerprozess & den aufkommenden Emotionen
  • lerne an Hand echter Geschichten anderer Trauernder, dass Du mit Deinen Qualen, Gedanken und Gefühlen nicht allein bist
  • Lindere Dein Leid durch Impulse und Blickwinkel, die Dich Dein Handeln besser nachvollziehen lassen
  • Lerne wichtige Sichtweisen zur Linderung von Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen kennen

Schuldgefühle sind hinterhältig!

Der Prozess, den ich Dir gleich aufzeige, setzt eine gewisse Sachlichkeit voraus.

Ein Widerspruch zu dem sehr emotionalen Thema wie Du vielleicht nun denken magst. Aber in dieser Sachlichkeit liegt genau die Stärke, vertrau mir!

Verstehe mich hier nicht falsch: Es geht an diesem Punkt NICHT darum, deine Trauer und deinen Verlust zu rationalisieren, sondern einzig und allein darum, dich von deinen Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen zu lösen und Dir aufzuzeigen, dass ein Festhalten daran zu NICHTS führt.

Bevor wir so richtig loslegen, ist es wichtig, dass Du Dir eine Sache ganz bewusst machst:

Schuldgefühle und Selbstvorwürfe sind hinterhältig, weil sie nur dann überwunden werden können, wenn wir uns selbst verzeihen.

Erfahrungsgemäß sind die meisten Menschen gegenüber sich selbst aber sehr, sehr streng und nicht besonders nachsichtig oder milde in ihren Urteilen. Es geht darum, dass wir uns etwas verzeihen, dass wir eigentlich für unverzeihlich halten.

Ein echtes Dilemma, oder?

Das ist auch der Grund dafür, dass man sich so gerne diesen negativen Gedanken und Vorwürfen „kampflos“ hingibt und sich immer und immer wieder einredet, dass man eine schlimme Schuld trägt.

Man lässt sich verleiten, diesen Gefühlen unreflektiert nachzugehen und sich darin zu ertränken.

Das Problem dabei ist natürlich, dass Du Dich so niemals besser fühlen wirst!

Der Knackpunkt ist natürlich nun, dass es das erklärte Ziel ist, dass DU dich besser fühlst!

Es soll und darf Dir besser gehen! Je früher, desto besser! Das musst Du verinnerlichen, akzeptieren und vor allem: zulassen!

Versteh mich nicht falsch: Es geht nicht darum, dass Du jetzt sagst „OK, dann ist jetzt alles gut“ – das wäre natürlich Quatsch!

Ich meine vielmehr, dass Du dir zunächst erlauben musst, dass es Dir besser gehen darf! 

Ich betone das an dieser Stelle so eindringlich, weil viele Personen allein den Gedanken an eine Minderung der Trauer und Schuldgefühle als Verrat an ihrer Fellnase ansehen.

Das ist Unsinn! Natürlich sollst Du bald wieder lachen, ausgelassen sein und dich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen!

Wenn Du Probleme damit hast, Dir das selbst zuzugestehen, helfen Dir vielleicht folgende Fragen bzw. Blickwinkel:

Was hätte sich Dein Schatz wohl für Dich gewünscht? Dass Du traurig bist oder glücklich?
Verbessert es die Situation in irgendeiner Form, wenn Du dich schlecht fühlst?

Wenn Du Dir selbst nicht verzeihen kannst oder willst, dann tu es wenigstens für Deinen Hund! Er hätte es mit Sicherheit so von Dir verlangt! Du stehst ihm gegenüber in der Pflicht!

Der Prozess – 3 Schritte zur Erkenntnis

Nachdem diese wichtige Sache im Vorfeld geklärt ist, gehen wir nun aber auf den eigentlichen Prozess ein, wie Du deine Schuldgefühle analysieren und entkräften kannst.

Wir gehen in 3 Schritten vor:

  1. Schritt: Ermitteln – Was genau wirfst Du dir vor?
  2. Schritt: Begründung finden – Welche Gründe haben Dich so handeln lassen wie Du gehandelt hast?
  3. Schritt: Annehmen – Vergeben und akzeptieren.

Eins vorweg: Die Schritte, die wir hier durchlaufen sind kein „Einmal gemacht, dann ist die Sache abgehakt“-Prozess.

Insbesondere Schritt 2 und 3 setzen eine gewisse Wiederholung voraus bist Du sie wirklich akzeptierst und verinnerlichst!

Kommen wir also zum ersten Schritt:
Zunächst muss Du einmal klar erfassen, was Du Dir eigentlich vorwirfst. Du musst im Stande sein, einen der folgenden Sätze möglichst präzise zu vervollständigen:

„Ich nehme mir übel, dass… „

 „Ich werfe mir vor, dass…“

 „Es belastet mich, dass…“

Wichtig ist nun, dass Du deine Sicht auf diesen Vorwurf „ent-emotionalisierst“ (gibt es dieses Wort überhaupt?!).

Was ich meine ist, dass Du ihn auf der „Sachebene“ verstehst und versuchst auszublenden, was für negative Konsequenzen (Schmerzen, Leid etc.) der Vorwurf mit sich gebracht hat.

Diese Entkopplung ist wichtig, weil wir dazu neigen, unsere Vorwürfe stark mit Emotionen zu vermischen.

Beispiel-Vorwurf 1: „Ich konnte mich nicht dazu durchringen, meinen Hund rechtzeitig einzuschläfern und habe ihm so unnötige Qualen bereitet und ihn leiden lassen“.

Merkst Du, dass dieser Vorwurf aus zwei Aspekten besteht? Dem sachlichen Teil des Vorwurfes als solchen („lange mit der Einschläferung gewartet“) und der emotionalen, gefühlsorientierten Komponente („er hat gelitten, es ging ihm schlecht, ich habe ihn gequält…“).

Es ist wichtig, diesen Unterschied zu erkennen!  Die emotionale Komponente ist diejenige, die uns irrational handeln lässt und uns oft darin hindert, unsere Schuldgefühle „nüchtern“ zu analysieren. Emotionen und Sachlichkeit funktionieren eben nicht gut zusammen.

Kommen wir also auf den sachlichen Teil zu sprechen, der in den meisten Vorwürfen steckt: Versuche diesen einmal für deine individuelle Situation zu ermitteln und achte darauf, dass Du dich wirklich nur um diesen kümmerst und dich nicht von den damit verbundenen Emotionen „einfangen“ lässt.

Sobald Du den Sachaspekt Deines Vorwurfs erfasst hast, gehen wir zu Schritt 2 über und ermitteln die Gründe für Dein Handeln.

Wieso hast Du so gehandelt, wie Du es getan hast? Was hat dich dazu veranlasst? Welche Umstände, Erfahrungen und Gefühle haben dich so reagieren und entscheiden lassen, wie du es getan hast?

An Hand unseres „Beispiel-Vorwurfs“ von oben fallen mir schon viele unterschiedliche Begründungen ein (alle davon habe ich schon tatsächlich so gelesen bzw. gehört):

Ich habe meinen Hund spät eingeschläfert weil …

  • ich kein Geld für den Tierarzt hatte
  • ich Angst hatte davor, allein zu sein
  • ich hoffte, dass sich sein Zustand noch ändert,
  • ich seinen gesundheitlichen Zustand falsch eingeschätzt habe,
  • ich wenig Zeit hatte, um mich wirklich um ihn zu kümmern,
  • usw.

Du siehst, dass es viele Gründe für eine Entscheidung geben kann und meistens spielen sogar mehrere dieser Faktoren zusammen.Somit ist die vermeintlich einfache Frage „Warum hast Du so gehandelt, wie Du gehandelt hast“ gar nicht so leicht zu beantworten.

Der Umgang mit Vorwürfen

Üblicherweise lassen sich die Gründe für Dein Handeln und deine Entscheidungen in eine dieser Kategorien einordnen:

– Sachzwänge (von außen „auferlegte“ Umstände, auf die man typischerweise nicht viel Einfluss hat, z.B. kein Geld gehabt, nicht da gewesen etc.)
– Intuitives Fehlerverhalten (Verhalten in Situationen, die man nicht bewusst verarbeitet hat, z.B. kurz abgelenkt gewesen und Unfall verursacht etc.)
– Fehlentscheidungen (eine Entscheidung, die man bewusst getroffen hat und sich später als „falsch“ herausgestellt hat, z.B. Entscheidung gegen Einschläferung, weil noch ein Funken Resthoffnung bestand)

Allen gemein ist, dass wir sie als Fehler oder Versagen unsererseits ansehen, bei Sachzwängen typischerweise etwas weniger, bei intuitivem Fehlverhalten und Fehlentscheidungen umso mehr.

Es sind nun im Wesentlichen folgende Erkenntnisse und Gedankenexperimente, die Dir helfen können, dir selbst zu vergeben bzw. die Schuldvorwürfe abzuschwächen:

  • Du hast nie und zu keinem Zeitpunkt in böser Absicht für Deinen Kameraden gehandelt hast, egal welche Entscheidung du letztlich getroffen hast
  • Wenn Du einen Fehler machst oder eine falsche Entscheidung getroffen hast, heißt das noch lange nicht, dass Du als Person schlecht bist! Mache Dir bewusst, dass Du nicht Dein Verhalten bist!
  • Kein Mensch ist perfekt, jeder Mensch macht Fehler und Du bist einer von ca. 7 Milliarden anderen Menschen auf diesem Planeten, die tagtäglich Fehler machen – im Großen, wie im Kleinen

Versuche zusätzlich auch einmal, deine Entscheidungen aus Sicht eines weisen, klugen und gutmütigen Menschen nachzuvollziehen und frage Dich, ob dieser Mensch nicht Verständnis für Dein Verhalten zeigen würde?

Vielleicht hast Du einen Menschen im Sinn, dem Du diese Eigenschaften zuschreibst…vielleicht ist es deine Oma oder dein Opa, deine Eltern oder jemand wie der Dalai Lama oder Dumbledore aus Harry Potter (…ich hoffe Du verstehst, auf was ich hinaus will?!)

Meinst Du nicht auch, das eine solche Person Dir verzeihen und Verständnis für Deine Beweggründe aufbringen wird? Sind die Vorwürfe, die Du Dir machst wirklich so unverzeihlich oder bewertest Du diese über, weil Du sie dir selbst machst?

Anders herum: Was würdest Du zu einer guten Freundin oder einem guten Freund sagen, der sich die Vorwürfe macht, die Du dir gerade machst? Hättest Du nicht aufrichtig gemeinte Worte des Trostes parat?

Es ist oft überaus hilfreich, sich einmal auf diesen Blickwinkel einzulassen und die eigene Rolle mit der eines anderen zu tauschen!

Das „Vergeben“ und „Akzeptieren“ bildet also den 3. und letzten Schritt im Prozess zum Umgang mit Schuldgefühlen und Vorwürfen.

Wichtig ist, dass Du dich wirklich einmal ohne Vorbehalte auf die oben aufgezeigten Erkenntnisse einlässt, sie nicht als „Platitüden“ abstempelst und versuchst, so sachlich wie möglich an das Thema heranzugehen.

Die Akzeptanz gegenüber den Vorwürfen wird sich nicht von heute auf morgen einstellen und vermutlich wirst Du immer mehrfach über die hier aufgezeigten Ideen und Blickwinkel „sinnieren“ müssen…das ist normal, denn dieser Vorgang braucht immer etwas Zeit!

Ich hoffe, ich konnte Dir einige Impulse geben, Dir dir helfen, Deine Situation aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen.

Solltest Du Dich in den Ausführungen nicht wiederfinden, schreib mir gerne und schildere deine individuelle Situation.

War dieser Beitrag nützlich? Welche Aspekte fallen Dir noch ein, die anderen helfen könnten? Hinterlasse einen Kommentar

49 Kommentare

  • Patrick Friedrich says:

    Eigentlich schreibe ich nichts öffentlich im Netz…
    Aber die Wut auf mich selber drängte mich dazu.
    Ich musste meine Maya Rhodesian Ridgeback am 6.9.23 einschläfern lassen .. sie war 5j jung und eigentlich top fit.
    Sie hatte Blutdurchfall, waren beim Arzt und es gab eine Spritze. nächste Tag das bluten hat nicht aufgehört, also wider zum Arzt, alle Werte waren top nur das sie zu wenig Flüssigkeit hatte… also infusion.
    Abends konnte ich sie wider mitnehmen..und dann ging es los… von Dienstag auf Mittwoch nacht… Maya hat gelitten und sich vorbereitet.
    konnte nirgendwo liegen, Ausfluss, schmerzen, atmung schwer.. meine Frau ist mit ihr raus gegangen. 3uhr morgens …als sie mich rief, Maya liegt am Baum und will nicht mehr.. ich dachte, ey..es ist nur magen, das kriegen wir wider hin.. hätte ich gewusst was ich heute weiss, das sie bereit war zu gehen und ich noch kämpfen wollte… ich habs einfach nicht gesehen.. also zum Arzt, infusion..halbe Tag rum und dann sollte ich sie abholen.. kaum war ich da, ist Maya zusammen gebrochen.. und Arzt meinte, wir hätten noch einen Versuch aber eigentlich wäre jetzt ende. Da dies mein erster Fall von tot ist, war ich so unter Schock, wie ein film lief alles an mir vorbei… ich stimmte dennoch zu zugestimmt in der hoffnung sie abends wider abzuholen… zu hause angekommen hat , meine Frau hat entschieden sie lieber gehen zu lassen … ich konnte aber nicht mehr hinfahren, ich war am Ende und bin es immer noch.. ich hatte die Kraft nicht sie nochmal da so liegen zu sehen… heute überwältigt mich die Wut auf mich selbst. Warum hast du die Zeichen nicht gesehen.. sie wäre in ruhe in meinen Armen gegangen … Jetzt musste sie beim Arzt, fremde Umgebung eingeschläfert werden… und ich war nicht da..

    1000 fragen keine Antwort. nicht mal vom Arzt weil er wusste nicht was sie hat.
    Ich hätte ihr einen ruhigen und schönen Übergang bereitet können … diese Gedanken werden mich auffressen.

  • Svenja says:

    Meine Emmi ist am Samstag eingeschläfert worden. Sie hatte seit Monaten tägliche Niesanfälle. Etwas später kam Schwindel dazu. Vor einem Monat habe ich ersten Blutropfen aus einem Nasenloch entdeckt, welches vorerst aufhörte. Vor zwei Wochen hing ein Augenlid runter und sie konnte nicht mehr richtig auf dem Auge sehen. Letzte Woche hatte sie einseitiges Nasenbluten bekommen, welches ich erst nach 2 Tagen stoppen konnte. Letzten Mittwoch sollte eigentlich die Nase per Kamera untersucht werden, was vorverlegt werden sollte wegen dem akuten Nasenbluten. Leider stellte der Tierarzt fest, dass sie nur noch 20 000 Thrombozyten hatte, eine Narkose+Untersuchung unmöglich machte. Sie machte so tapfer die Ultraschalluntersuchung+Röntgen der inneren Organe (welche okay waren) mit. Am Freitag nieste sie so stark, dass Blut aus der Nase schoss. Ich kühlte und kühlte bis sie in der Nacht es nicht mehr wollte. Sie schlief in Blutlachen, trank und fraß ihr Blut, weil es dabei in die Näpfe tropfte. Am Samstag bin ich zum Tierarzt und wir konnten die Blutung nicht stillen aufgrund der Gerinnungsstörung. Mein vertrauter Tierarzt kam extra aus seinem freien Wochenende in die Praxis um mit mir zu reden. Er hätte die Nase untersucht, sagte aber das sie höchstwahrscheinlich die Narkose nicht übersteht und weitere innere Blutungen möglich sind. Er vermutet ein Lymphom in der Nase, was schwer komplett rausgeholt werden kann. Sie hätte Bluttranfusionen bekommen müssen, eine Bestrahlung und Chemo für 4-5 Monate Überlebenszeit. Der Tierarzt und ich haben uns entschieden sie zu erlösen. Ich hielt auch ihren Kopf und sprach mit ihr. Es ging wirklich so schnell. Zu Hause hatte ich in meiner Trauer auch Zweifel,ob es noch eine Möglichkeit gegeben hätte. Als dann noch eine Bekannte, die durch nicht zuhören dachte, ich hätte meine Emmi nur nach einmaligem Nasenbluten einschläfern lassen, schrieb sie, sie möchte mir persönlich sagen was sie davon hält und sie dachte, ich hole mir eine zweite Meinung. Ich bin durchgedreht und dachte ich hab meine Emmi getötet. Ich vertraue meinem Tierarzt voll und ganz. Ich bin bei jeder neuen Beschwerde zu ihm um es abzuklären, eine mitarbeitende Tierärztin war mit im Boot und ich habe in den nächtlichen Blutungen die Tierklinik kontaktiert. Ich kann seit heute nicht das Blut und die blutgetränkten Tücher in meiner Wohnung entfernen. Ich muss es sehen ! Meine Emmi war das wichtigste in meinem Leben. Ich würde alles dafür geben, sie wieder bei mir zu haben…. Ich wünsche Euch allen ganz viel Kraft !

  • Kleine Hummel says:

    Gestern ist mein geliebter Hund gestorben. In meinen 32 Jahren war das der schlimmste Tag meines Lebens. Es fühlt sich an, als würde die ganze Welt um ihn trauern. Mein Hund lebte bei meiner Mutter. Wir hatten ihn zusammen beim Züchter geholt, als ich noch zu Hause wohnte. Ich habe ihn groß gezogen, ihn nachts rausgebracht wenn er musste. Er hat mir nachts in die Füße gebissen, wenn er hell wach war und spielen wollte. Ich hab ihm Sitz, Platz, alles beigebracht. Nach meinem Auszug war aber klar, dass er bei meiner Mutter bleibt. Sie lebt alleine und es war damals ihre Entscheidung, dass wir uns einen Hund zulegen. In den Jahren darauf habe ich die kleine Fellnase immer wieder zu mir genommen. Mein langjähriger Freund war sein bester Kumpel. Wir haben ihn über alles geliebt. Wenn meine Mutter länger Zeit im Krankenhaus war, nahmen wir ihn immer zu uns. Es tat immer so weh, ihn wieder abzugeben, wenn meine Mama wieder zu Hause war. Das Verhältnis zu meiner Mutter war nie einfach. Also versuchte ich den Kontakt immer gut zu dosieren, um mich selbst zu schützen. Das bedeutete aber auch, dass ich unseren geliebten Hund nicht so oft zu mir nehmen konnte. Sie hatte ihren Hund außerdem so an ihren Lebensstil gewöhnt, dass er nur schwierig in unseren Alltag zu integrieren war. Er konnte nicht alleine sein und war es gewohnt, immer Aufmerksamkeit zu bekommen. Also nahmen wir ihn nur zu uns, wenn wir wirklich Zeit für ihn hatten und tolle Dinge unternehmen konnten. Jetzt ist er nicht mehr da und ich wünschte, ich hätte ihn viel öfter zu mir genommen. Für mich war er immer mein Hund, um den ich mich nicht richtig kümmern konnte. Seit zwei Tagen war der Kleine in der Klinik. Als uns die Klinik anrief, waren wir leider nicht schnell genug da. Er ist einfach gegangen, ohne sich zu verabschieden. Im Moment weiß ich gar nicht wie ich all diese Schuldgefühle jemals loslassen kann.

    • Svenja says:

      Liebe kleine Hummel , Dein Verlust tut mir sehr Leid. Ihr habt bestimmt alles gegeben um schnell bei ihm zu sein. Er konnte nicht mehr auf Euch warten. Er hat bestimmt gemerkt als ihr da
      ward und Euch verabschiedet habt. Auch ich hab meine Emmi nach dem Einschläfern geküsst, gestreichelt und mit ihr gesprochen. Er weiß, dass ihr ihn geliebt habt durch die schöne gemeinsame Zeit, die Ihr ihm ermöglicht habt. Ich sende Dir ganz viel Kraft !

      • Kleine Hummel says:

        Danke für Deine liebe Nachricht Svenja. Ja, wie du habe ich meinen kleinen Engel nach seinem Tod noch ganz viele Kussis und Umarmungen gegeben. Aber ich wäre so gerne dabei gewesen, als er für immer die Augen geschlossen hat. Leider hat die Klinik erst angerufen als er einen weiteren Kreislaufzusammenbruch hatte. So schnell konnte ich gar nicht in der Klinik sein. Aber das schlechte Gewissen plagt mich immer noch. Vielleicht hätte ich mich noch mehr beeilen müssen..
        Ich habe auch deine Geschichte gelesen und finde mich da mit unserem Hund wieder. Auch er hat fürchterlich geblutet und wir wissen leider nicht, woran es lag. Innerhalb von einem Tag war einfach alles vorbei..Wie geht es dir inzwischen? Ich bin mir sicher, dass du genau richtig entschieden hast. Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt und dann ist es unsere Aufgabe, für unser Tier zu entscheiden – und das hast du getan, aus Liebe zu deiner Hündin <3

  • R.Wilhelm says:

    Über 4 Monate ist es her.. das uns unsere Jessy in der Anicura-Klinik in Augsburg verlassen hat. Sie war schwer Herzkrank und wurde nach einem Atemstillstand von Dr. Francesco Benaglia erlöst. Leider hatte das Team in der Klinik nicht richtig Reagiert.. den ich war in ihrem Letzten Moment nicht bei ihr.. ich war auf dem Weg nach Hause nach dem ich kurz vorher ein wichtiges Herzmedikament in die Klinik bringen musste.. das sie diese nicht auf Lager hatten. Ich denke jeden Tag an unseren kleinen Schatz die Jessy.. sie war so eine Liebe.. wir waren wie eine Einheit.. und im letzten Moment konnte ich nicht bei ihr sein.. es ist ein furchtbares Gefühl.. sie war/ist mein Seelenhund..!! Meine Frau kam am nächsten Tag selbst schwer Krank aus der Klinik.. sie Weinte sehr. Es gehen einem so viele Dinge durch den Kopf.. und der schmerz ist immer noch Unerträglich..! Ich versuche heute wirklich unsere guten Zeiten zu sehen.. den Jessy durfte überall mit hin.. jeden Urlaub und alle Privaten Erlebnisse.. wer unseren Hund nicht Akzeptierte gehörte nicht zu unserem Leben. Man kann sich heute viele Gedanken über die Abläufe und Behandlungsparameter machen.. das alles bringt Jessy nicht zurück. Was für mich eine Unverschämtheit ist.. das sich Dr. Benaglia nicht wie ein Mann zu unseren fragen stellte.. sondern sich hinter seiner Geschäftsführung versteckte.. und uns noch Stalker nannte.. weil wir Wissen wollte wie es zum Atemstillstand kommen konnte. Dr. Martin Unger den wir aus einer früheren Behandlung mit unserem ersten Hund kannten.. drohte sogar noch mit der Polizei. Ich bin ganz Ehrlich.. und muss diesmal ganz klar sagen.. Vorsicht wenn sie ihr Tier der Anicura anvertrauen zur Behandlung.. es sind oft sehr unerfahrene junge Assistentinnen.. gerade Fr. Vanessa Höfer die alles durch ihre Dummen Kommentare in Frage stellen. Ich hoffe das es unserem Schatz auf der anderen Ebene gut geht.. und von diesem fürchterlichen Leid befreit ist.

  • Ela says:

    Mein geliebter Dicki wurde gestern eingeschläfert. ich bin untröstlich.
    wir haben ihn vor 11 Jahren aus einem Tierheim in Polen geholt.Ein Schäferhundmischling. Von Anfang an wolkte er uns alles recht machen. So dankbar war er. Er war damals ca. 1 Jahr alt. Er war nie ernsthaft krank. Seine Zähne machten immer wieder Probleme. So mussten wir jedes Jahr mit Narkose den Zahnstein entfernen lassen. Vor zwei Jahren gab es Probleme mit der Narkose. Er wurde nicht wach. Nach Aufwachspritze ging es dann zum Glück endlich. Der Arzt sagte er wird es zukünftig nicht mehr machen und bei der nächsten Zahnbehandlung solle ich in eine Klinik gehen. Dann habe ich im Netz recherchiert und eine gute Klinik gefunden die sich auch auf Zahnheilkunde spezialisiert haben. Dort wurde ketztes Jahr im April dann erst mal ein großes Blutbild gemacht um zu sehen ob er die Narkose überhaupt verkraften kann.Dann kam der Schock.Die Leberwerte waren mit über 3000 extrem hoch. Termin zum Ultraschall. Diagnose, Blasentumor der schon gestreut hat. Wir sollten es ihm noch schön machen, da wäre nichts zu machen. Was ich aber auch so sehe. Er wurde super mit Medikamenten eingestellt und das Jahr wirklich mit super Lebensqualität erlebt. Jetzt wurde es doch sichtlich schlechter. Er wurde immer dicker wie aufgeblasen und ist schwer atmend gelaufen. Essen, trinken und Freude waren aber stets da. Wieder Ultraschall weil ich Sorge hatte das sich Wasser einlagert. Das war nicht der Fall, aber die Leber ist riesig geworden und drückte auf sein Zwerchfell und die Organe. So bekam er dadurch schlecht Luft.Seine Hinterlassenschaften hatten wir jetzt auch regelmäßig im Haus. Wir haben uns gar nicht mehr getraut ihn alleine zu lassen. Die Arztin sagte vor 6 Wochen wenn die Hitze kommt sollen wir uns Gedanken machen ihn zu erlösen. Wir hatten schon Termin dann aber verschoben weil ich es zu früh fande. Jetzt haben wir die Hitze und waren gestern in der Klinik. Wir haben dann gesagt bekommen das es am Wochenende ja so heiß wird und die Gefahr besteht das er kollabiert. Wir haben ihn dann svhweren Herzens bei uns im Auto einschläfern lassen. Da war er wenigstens in seiner Umgebung . Es ging alles so schnell und ich fühle mich so schlecht, weil ich denke er hat so lange gekämpft und ich geb ihm dann einfach die Spritze. Und er hat dich moch gefreut zum Tierarzt zu fahren. Ich komme mir vor als hätte ich ihn hintergangen. Und das Gefühl war es nicht doch moch zu früh. Ich bin untröstlich und kann es zuhause gar nicht aushalten. Es hilft ein ganz kleines bisschen, dass ich mit den schrecklichen Gefühlen nicht alleine bin. Im Moment fühlt es sich an als würde der Schmerz und das schlechte Gewissen nir vergehen.

  • Lea says:

    hallo Nadine,
    mir geht es ähnlich es frist einen innerlich auf.
    meine Hündin ist vor 2 Wochen von mir gegangen sie wurde 10 Jahre alt.
    seid zwei Jahren weiß ich das sie Diabetes hat sie wurde von mir täglich gespritzt.. ihre Blutwerte waren miserabel bei dem Befund.
    sie wurde kastriert und bekam täglich Insulin alle Werte erholten sich.. hin und wider hatte sie Magenprobleme mit erbrechen und Durchfall. den Zucker hatten wir dennoch immer gut im Griff. vor zwei Wochen war dann der selbe Fall sie hatte wider Durchfall und erbrechen wir sind nachmittags beim Tierarzt gewesen und sie bekam Schmerzmittel und was gegen die Magenbesvhwerden. sie war Recht müde aber nach der Nacht war er es nicht verwunderlich. gegen 21 Uhr begann sie wider zu sabern und ein wenig schneller zu atmen. ich dachte ihr seid wider schlecht also gab ich ihr nochmal das Mittel gegen Übelkeit .. eine Stunde ging es ihr immer noch nicht besser also ging ich mal raus sie kam auch direkt mit.. wollte unbedingt in den Garten und nicht mehr rein.. ich bin dennoch wider rein und auf einmal wird sie bewusstlos .. ich dachte der Zucker sei es gab ihr Sirup und sie kam wider zu sich ich schaute nach der Schleimhaut die war kalt .. ich messte Zucker der war normal .. was in der kurzen Zeit unmöglich sein konnte wäre sie im Unterzucker war . ich bekam Panik wusste das sie stirbt . habe mich beruhigen lassen und wussste auf einmal nicht mehr was ich gesehen habe ich habe einen völligen Blackout gehabt ich wusste nicht mehr was ich machen sollte .. dann ist sie wider mit mir draußen gewesen zwei Stunden später ist sie nochmal zusammen gesunken .. erst dann bin ich zum Tierarzt ich mach mir so Vorwürfe ich weiß nicht wie ich so furchtbar sein konnte ich hab keinen klaren Gedanken gehabt nicht ansatzweise ich bin nur noch fertig mit den Nerven.. sie wissen nicht was es war aber ich vermute im Nachhinein einen herzinfakt

  • Isabelle says:

    Danke, die Kommentare helfen mir sehr, weil ich erkenne, dass es auch anderen beim Verlust ihres geliebten Haustieres so ergeht wie mir.
    Wir mussten vor 2 Wochen unsere über alles geliebte Chili schwersten Herzens mit über 14 Jahren gehen lassen. Sie war ein Bordercollie – Labrador Mix aus dem Tierheim, ein großartiger sanfter Hund und im Grunde immer gesund…..In den letzten Monaten kam es nach einem Vestibular-Syndrom trotz Medikamente, Physiotherapie und zahlreicher Tierarztbesuche zu einer kompletten Lähmung der Hinterbeine (Nervenschädigung, wahrscheinlich vom Rückenmark ausgehend, dazu starke Arthrose), sie konnte nicht mehr laufen, nicht mehr allein aufstehen und konnte nur noch den ganzen Tag herumliegen. Das Schlimme war, dass sie uns immer noch nachlaufen wollte und kläglich bellte als ihr das nicht mehr gelang. In der Nacht dürfte sie auch starke Schmerzen gehabt haben, weil sie immer öfter aufwachte, ihre Ohren anlegte und schwer zu atmen begann. Wir wollten sie nicht länger leiden lassen und entschlossen uns dazu sie einschläfern zu lassen. Ich blieb bis zuletzt bei ihr, streichelte sie und hielt ihr das Köpfchen. Es ging ganz schnell und sie schlief tief ein. Im Nachhinein mache ich mir Vorwürfe, ob wir wirklich die richtige Entscheidung getroffen haben und ich habe das Gefühl. dSs ich sie im Stich gelassen habe, nein umbringen habe lassen…..es fällt mir sehr schwer damit klar zu kommen. Sie fehlt so sehr und unser Leben ist leerer geworden ohne sie…..Ich bin wahnsinnig traurig….

    • Doris says:

      Hallo Isabella, genau das mache ich auch gerade durch. Eddie habe ich vor zwei Tagen einschläfern lassen. Ich habe meinen Boxer Eddie aus dem Tierheim geholt. Wir waren von Anfang an ein ein gutes Team. Er war so dankbar, wollte nur jedem Gefallen. Auch er hatte konnte nicht mehr richtig laufen, frass kaum noch etwas und ich hatte das Gefühl, dass er die kurzen Gassirunden nur mir zum Gefallen machte. Ich vermisse ihn so sehr.

      • Brigitte says:

        Liebe Doris
        mein Mäx hatte genau das gleiche. Er war 6 Wochen zuvor Top Fit mit seinen 14 1/2 Jahren. Dann hat es ihm von heute auf morgen etwas getan und er hatte schmerzen und fast nichts mehr gefressen. Tierarztbesuche, röntgen, Blut – alles ergebnislos und trotz Schmerzmitteln ging es von Tag zu Tag schlechter und er wurde schwächer. Er konnte nicht mehr alleine aufstehen und auch raus wollte er nur noch um sich zu versäubern. Mäx der vorher voller Leben war trotz seines Alters. Ein MRI war geplant aber als er eines Abend nicht mehr gehen konnte sind wir notfallmässig zum Tierarzt um 22.00 Uhr und der meinte wir sollen ihn erlösen. Ich weiss nicht wieso ich da zugestimmt habe. Es ging alles so schnell und ich weiss noch nicht mal genau was es war. Ich mache mir schreckliche Vorwürfe das ich dem zugestimmt habe. Ich weiss nicht was mich in diesen 5 Min. dazu veranlasst hat ja zu sagen. Ich denke immer wenn ich das MRI abgewartet hätte hätte man ihm vielleicht helfen können und er wäre noch hier und man hätte ihm vielleicht helfen können. Es ging alles viel zu schnell und ich vermisse ihn so sehr und habe solche Schuldgefühle. Ich bin seit Wochen einfach nur noch traurig.

    • Katja says:

      Liebe Isabell,
      Ich kann Dich so gut verstehen!
      auch ich musste am 19.06.23 meinen geliebten, wunderschönen und intelligenten und wirklich lieben Bordercollie Mischling Hugo mit knapp 12 Jahren gehen lassen bzw. ich habe mich entschieden, dass er gehen muss. Man kann sie ja leider nicht fragen, was ihr Wunsch ist. Und das macht mich fertig und ich kämpfe mit Schuldgefühlen, und das obwohl mir alle sagen, dass es richtig war. Er fehlt mir so wahnsinnig und ich muss mein Leben erst neu sortieren, ohne die geliebten Rituale, Spaziergänge, Streicheleinheiten, das Schwanzwedeln zur Begrüßung usw. An die Orte, die er so sehr liebte wie beispielsweise den Wald, kann ich noch gar gehen. Beim Einkaufen gestern war es auch ganz schlimm, da ich ja auch immer für ihn mit eingekauft habe.
      Hugo war seit 2 Jahren schwer herzkrank, musste ganz viele Tabletten einnehmen, damit er weiterleben konnte. Zum Ende war sein Bauch sehr aufgedunsen von der ganzen Flüssigkeit. Er konnte sich nicht mehr hinlegen seit Sonntag Morgen, weil er dann keine Luft mehr bekommen hat und er ist vor Erschöpfung fast zusammengebrochen. Ich konnte ihm nicht helfen, trotz homöopathischer Begleitung, mindestens 1x pro Woche sind wir seit etwa 1,5 Jahren zum 50 km entfernten Homöopathen gefahren, dort erhielt er Spritzen. Ich konnte es auch einfach nicht mehr ertragen, dass er vor mir stand, schwer atmete und die Ohren anlegte, mich mit großen anschaute und ich habe das als Hilferuf interpretiert. Auch streicheln lassen wollte er sich kaum noch. Es gibt viele Gründe für diese Entscheidung und trotzdem kommt zu der wahnsinnigen Sehnsucht nach ihm das Schuldgefühl hinzu. Der Artikel hat mir geholfen, aber der Schmerz ist groß. Ich hoffe, das wird bald besser.
      Wie geht es Dir zwischenzeitlich liebe Isabell?

  • Xenia Kamm says:

    Meine Violetta, mein süßes Kätzchen wäre im August 19 Jahre alt geworden. Die letzten 9 Jahre waren wir beide ganz allein – eine so schöne, wunderbare Zeit.
    Einige Tage bevor sie gehen musste, wusste ich, dass sie nicht mehr lange bleiben wird.
    Es war Abend – ich habe gekocht und sie ist zu mir gekommen, hat sich hingesetzt und mich ganz ruhig angesehen.
    Für den Bruchteil einer Sekunde hat ihr süßes Gesicht plötzlich so ausgemergelt und spitz ausgesehen. Ich habe mich zu ihr gebeugt, sie in den Arm genommen, und ihr gesagt, dass ich sie wohl nicht mehr lange haben werde.
    Sie hat sich aus meiner Umarmung befreit und ist weggegangen. Ich habe so geweint, weil ich es wusste. An diesem Abend bin ich erschöpft schon gegen 19 Uhr schlafen gegangen. Wann immer ich in der Nacht munter war, ist sie neben mir gesessen und hat mich angesehen ….
    Nur Tage später, am Samstag, bin ich spätnachts nach Hause gekommen. Sie ist mir entgegen gekommen. Alles war voller Blut. Sie und das ganze Haus.
    Die bemühte aber unfähige diensthabende Tierärztin wollte uns nach Hause schicken, um am nächsten Tag zu kommen.
    Ich bin mit ihr in eine Tierklinik. Hätte ich es doch nicht getan! Sie haben sie fixiert, die rechte hintere Pfote hatte ein riesiges Hämatom, war entweder gebrochen oder die Sehnen gerissen, sie haben ihr so schwere Medikamente verabreicht, dass sie epileptische Anfälle hatte, Speichelfluss, nicht gehen konnte, orientierungslos war …. Und und und … hat am folgenden Montag alles unsere Tierärztin festgestellt.
    Meine Violetta 19 – ihr Herz war Lt Angaben der Tierärzte seit ihrer Jugend nicht in Ordnung. Seit einiger Zeit bekam sie Medikamente, auch schmerzstillende gegen ihre Arthrose.
    Sie war wohl auch dement ….
    Aber all das ist wohl nichts im Vergleich zu den Qualen, die sie am Samstag, allein zu Hause erdulden musste. Und dann in dieser Klinik!
    Meine Seele weint …
    Sie war immer für mich da – ich habe sie so oft allein gelassen! Arbeit, Freunde, manchmal sogar ein paar Tage Urlaub. Mein Egoismus kannte keine Grenzen.
    Wie selbstverständlich war sie immer zur Stelle wenn ich wieder zu Hause war.
    Ließ mich nie fühlen, wie einsam und verlassen sie sich vielleicht gefühlt hat.
    Das Schlimmste ist aber, dass ich mich ständig frage, ob es nicht zu früh war …
    Ob sie nicht wieder gesund geworden wäre – ob sie auch mit dieser zusätzlichen Behinderung nicht ein glückliches Leben hätte führen können…
    Was in dieser Samstag Nacht wirklich geschehen ist, werde ich nie erfahren.
    Tatsache ist, das sie einen Eckzahn verloren hat – warum aber dieses viele Blut …
    Diese Bilder lassen mich nicht los – und sie, diese meine zähe, kleine, kratzbürstige so unendlich süße, kleine Katze ♥️♥️♥️

    • Suzen says:

      Das ist eine herzzerreißende Mitteilung, und ich fühle mit dir! Mir würde es wohl ähnlich gehen, aber es ist eben so, dass wir so vieles nicht wissen… und schon gar nicht im Voraus. Ich hab manchmal gedacht, hätte ich es nicht spüren müssen? Oder war da vielleicht sogar für einen Moment ein bestimmtes Gefühl – und ich habe es nicht ernst genommen?
      Aus deinen Sätzen spricht jedenfalls eine große Liebe für deine Katze. Und ich glaube, wir tun immer das beste, das uns zu diesem Zeitpunkt möglich ist. Mehr wird nicht verlangt.

  • Melanie says:

    Hallo,
    Ich musste am 23.4.23 meinen geliebten Charly mit fast 15 Jahren gehen lassen. Ich mache mir so Vorwürfe.
    Er hatte schon eine Woche zuvor schlecht geschlafen eher so dahingedöst, spazieren ging schon 14 Tage vorher sehr schleppend das ich dachte er baut schon sehr ab. Gefressen hat er aber trotzdem noch auch wenn nicht mehr soviel. Zwei Tage vor seinem erlösen bekam er schlechte Luft und ein prallen Bauch. Schlafen konnte er gar nicht mehr als hätte er Angst gehabt das er erstickt. Wir waren im Februar schon in Behandlung wo schlechte leberwerte raus kamen. Zwei leberwerte konnten wir erfolgreich behandeln und einer blieb sehr hoch. Dennoch hat er sich erholt und war wieder der alte. Nur die letzen zwei Wochen gefiel er mir nicht mehr. Er hatte mit Demenz zu kämpfen. Am 22. hat er mich immer angeschaut als wollte er sagen bitte hilf mir. Am 23. fuhren wir zum Notdienst. Er wollte was fürs Herz geben und was für das Wasser im Bauch. Als ich dem Tierarzt die Blutbefunde zeigte meinte er er hat wohl irgendwo ein Tumor der gestreut hat und das wir im nicht mehr helfen können. Aber ich mach mir Riesen Vorwürfe ob ich richtig entschieden habe, hatte er wirklich ein Tumor hätte ich noch was tun können, hätte ich den Tierarzt bitten sollen das er heim kommt zum einschläfern das er wenigstens in seiner Umgebung ist. Ich weiß nicht mich zerreißt es innerlich und ich komme nicht mehr aus dem Loch raus. Wir hatten zuhause als Familie entschieden das wir ihn gehen lassen und waren auch alle dabei. Aber ich hab das Gefühl das er denkt wir wollten ihn los haben. Mich macht das kaputt.

    • Ralf M.W says:

      Unsere Hündin Jessy wurde vom Tierarzt am 04.04-2023 im alter von 10 Jahren und zwei Wochen erlöst.Sie wurde 7 Monate vorher von einer Herzkrankheit eingeholt die sehr viele ihrer Rasse haben (Kavalier King Charles )Ich kenne diese Angst.. war auch Wochenlang nicht im Bett.. weil ich Nachts nach ihr schaute. Auch die Behandlungen mit den Medikamenten waren sehr Wechselhaft.. einmal vertrug sie die Herzmedikamente.. das andere mal nicht.. man konnte zusehen wie alles immer schlechter wurde.. sie war Kraftlos und nahm ab. Aber sie blickte mich auch immer wieder Herzlich mit ihren dunklen Knopfaugen an.. wenn ich daran denke zerreist es mir das Herz..! Als sie in der Stationären Klinik in die Agonie viel .. erlöste sie der Behandeltende Arzt um keine Qual zu ermöglichen..! Ich war zuhause als er mich Anrief.. ich dachte ich werde verrückt.. gerade weil ich 45 Minuten vorher in der Klinik war und ihre Speziellen Medikamente brachte. Ich komme aus diesem Schuldgefühl nicht heraus.. den ich wollte sie diesen einen Tag ausruhen lassen.. ich hatte sie ja erst um 10 Uhr hinein gebracht.. und dachte nicht das es jetzt passieren könnte..! Ein Wahnsinn was mit unserem Schatz passierte.. ich vermisse sie so sehr..!

    • Anne says:

      Mir ergeht es gerade sehr ähnlich…helfen tut mir ein Foto der letzten Tage vorm Einschläfern…dieser Blick treu..schon weit entfernt und irgendwie fragend:Hilfe mir..ich möchte Dir doch gefallen aber die kurzen Gänge aufs Grundstück zum „Entleeren“..fallen mir so schwer…-Du sowie auch ich und dann noch vor u.a. Der großen Hitzwelle,daß sie kaum mehr hochkam(trotz homöopathischer Behandlung) und Sitz schon länger nicht mehr ging – unsere Fellnasenherzen bedanken sich…das muss ich mir jeden Tag sagen und schaue dann eben dieses letzte Foto an…..Lieben Gruß,Anne

  • Denise says:

    Am Freitag habe ich meinen ersten eigenen Hund eingeschläfert er war 14 Jahre lang an meiner Seite und eigentlich noch total fit ich mache mir Vorwürfe das ich hätte doch nochmal versuchen können das er noch ne chance hat zu leben ….
    Kurz geschildert mein Hund ist vor 2 Jahren Weihnachten kaum mehr aufgestanden im Januar habe ich ihm Gold in die Hüften machen lassen was super gewirkt hat kann mich nicht beklagen … das Weihnachten drauf hat er Bandscheibe bekommen haben wir auch wieder hinbekommen und seit Weihnachten 22 dann immer wieder Knochenprobleme die wir hinbekommen haben … Nun wieder irgendwas zwischen den Schultern er kam nicht mehr runter zum fressen etc hat aber noch gefressen und getrunken seit dem 5. hatte er wieder sehr probleme Donnerstag zu Freitag war die schlimmste Nacht für uns er hat sich nicht einmal in der Nacht hingelegt (war vorher spritzen beim TA holen) ich hab so gelitten mit ihm … nähsten Tag wieder TA um zu sagen das es nicht geholfen hat… Cortison … hat anfangs nicht geholfen dann späten Nachmittag lag er dann das erstemal sollten Abends das nähste Cortison Einspritzen lassen aber ich hab dann gesagt das wir aufhören und ihn gehen lassen … ich weiss nicht ob das richtig war ich bin eine abschlussrunde das Feld runter gelaufen er war wie der alte und bin dennoch zum TA gefahren ich bin so traurig über meinen Entschluss

  • Jörg says:

    Hallo Hund er hieß Hugo hatte schon lange Probleme mit den Hüften aber ging immer noch gerne spazieren er bekam jeden Tag 2 schmerztablette der Tierarzt sagte laufe so wie er kann eine Volk Narkose hätte er zu über 90% nicht überstanden dann ging es vor 3 Monaten los er wollte immer weniger spazieren gehen war sehr schnell viel und heftig am atmen dann bin ich Anfang der Woche zum Tierarzt der stellte fest das er ein Tumor am Herzen hat und sagte zu mir ich sollte überlegen ihn einzuschläfern weil die Organe wasser ziehen könnten und er dann unter starken Schmerzen sterben würde. Es wurde von Tag zu Tag immer schlimmer er schaute mich immer länger an als wenn er sagen wollte hilf mir. Ich habe mein Geliebten Hugo am Freitag einschläfern lassen er wäre dieses Jahr 9 Jahre geworden war eine Old Englische Bulldogge . Ich mache mir wahnsinnige Vorwürfe und weiß echt nicht wie ich das überwinden soll

    • Thomas says:

      Hallo Jörg, ich denke es war für Hugo OK.
      Ein Herztumor ist sehr aggressiv da war es gut für Hugo das er gehen durfte. Ich habe am 24.05.2023 meine Shila gehen lassen müssen und weiß wie weh das tut! Du hast alles richtig gemacht Hugo wird dir in der anderen Welt dankbar sein!

  • Tina says:

    Habe am 15.03.2023 meinen geliebten Migo (Kater) erösen lassen auf Anraten meines Tierarztes. Er war bis Oktober 2022 kern gesund, mir ist nichts aufgefallen. Hat gespielt geschmust, gekuschelt bei uns jede Nacht im Bettchen mitgeschlafen. Anfang Februar fing es langsam an, er hat sich öfter mal zurückgezogen,mehr geschlafen und seit Januar alle 3 Wochen gewürgt und wie gehustet. Immer mal kurz. Sein Fressverhalten hat sich acu geändert, kein Trockenfutter mehr und allgemein etwas weniger gefressen. ca. eine Woche vor seinem Tod bekam er schwerer Luft und hatte häufig eine Sitzhaltung.
    Habe einen Termin beim Tierarzt vereinbart um abzuklären woher seine plötzliche Luftnot kam. Leider hatte er Wasser in der Lunge und einige kleinerer Metastasen. Migo wurde auf 18-22 Jahre geschätzt. Leider wusste keiner wie alt er wirklich war, wir haben ihn als steunende Katze mit einer Lebendfalle eingefangen kastrieren lassen und ihn bei uns sein Zuhause gegeben, damals sagte ein anderer Tierarzt er sei schon steinalt ;)) Er war ein so wunderbarer Freund, Begleiter und Schmusekater, er war so besonders. Heute trauer ich in der 3. Woche, morgens und abends ist es am schlimmsten. Migo hat 5 schöne Jahre mit uns verbracht, die für mich viel zu kurz waren, er war anfangs so scheu und ängstlich und hat sich so gut eingelebt bei uns, er war so einzigartig und wundervoll 😉 ich vermisse dich so sehr mein kleiner Schatz……Habe hier gelesen, dass es anderen genauso geht wie mir. Man fragt sich ob man alles richtig gemacht hätte oder was anders hätte machen können. Was mich am meisten bedrückt, warum es so schnell bergab ging. Hat man das falsche Futter gegeben und und und…… Keiner kann diese Fragen wirklich beantworten. Wir müssen es so akzeptieren und hinnehmen.
    Bin die ganze Zeit bei ihm geblieben und habe ihn begleitet über die Regenbogenbrücke, das ist der einzigste Trost den ich habe. Wir werden dich immer lieben und in unserem Herzen weiter tragen mein kleiner Sonnenschein. Wir sehen uns irgendwann wieder mein kleiner Engel.

  • Nadine Bulgrin says:

    Ich habe gestern meine geliebte Mops Hündin verloren.Das Schlimmste, was man keinem Tier wünscht,ist leider eingetreten,denn sie ist qualvoll erstickt.Sie hatte akute Atemnot.Es war Sonntag,und wir sind noch zu einer Not Tierärztin gefahren,die ihr Cortison gespritzt hat und eine Herztablette gegeben hat.Jedoch hatte die Tierärztin keine ausreichenden Möglichkeiten, um die Ursache herauszufinden, und die großen Tierkliniken,hatten keine Bereitschaft.Ich mache mir so große Vorwürfe,daß ich nicht früher in die Tierklinik gefahren bin,denn es gab schon vorher Anzeichen, die ich nicht ernst genommen habe.Außerdem hätte ich bei der Tierärztin auf die Erlösung meiner Hündin bestehen sollen,aber die Ärztin hat das noch nicht mal in Erwägung gezogen.Wir waren nur ca eine halbe Stunde zu Hause,dann starb sie am Erstickungstot.In 2 Wochen wäre sie 14 Jahre alt geworden.Wie soll ich bloß mit ihrer Qual der letzten Stunden zurechtkommen ?! Es ist so schrecklich und ich mache mir die größten Vorwürfe! Ich bin so froh auf diese Seite gestoßen zu sein, und die Erzählungen Anderer zu lesen,tut gut.Dennoch werde ich wohl nur schwer darüber hinweg finden.Ich wünsche allen Anderen auch ganz viel Kraft dafür!

    • Laura says:

      Danke für diesen Artikel, es hilft wirklich sehr zu wissen dass es nicht nur mir so geht bezüglich Selbstvorwürfen und die Übungen helfen ein bisschen, mir selbst zu vergeben…

      Mir ist Anfang Dezember eine Straßenkatze zugelaufen, die leider riesige Blasensteine hatte und auch gleich notoperiert werden musste.
      Endlich zuhause versprach ich ihr dass ich sie ab jetzt immer beschützen und nie wieder verlassen werde. Leider wurden ihre Beschwerden auch nach der OP nicht besser und es stellte sich raus, dass sie wohl schon Blasenkrebs gehabt hatte, und dieser durch die OP so richtig Feuer fing… wir hatten noch ein paar schöne 3 Monate, wir zogen um und sie liebte den neuen Garten und ihr eigenes Reich zu haben. Ich habe vieles versucht, von Homöopatie bis Chinesische Medizin, und leider konnte ich sie nie von dem starken Schmerzmittel nehmen sonst wurden die Schmerzen zu stark. Anfang März kam dann das Blut im Urin und vor ca 2 Wochen fing sie an sehr zu humpeln und sichtlich mehr Schmerzen zu haben. Vor einer Woche dann hörte sie auf zu fressen und es kam zu jenem Tag an dem ich merkte jetzt reicht es, an dem sie sich nur noch gekrümmt verhielt. Also bat ich den Tierarzt am nächsten Tag zu kommen damit sie hier in Frieden einschlafen kann, so hatte ich mir das vorgestellt… leider tat ihr die erste Narkosespritze schrecklich weh und sie ist mit einem totalen Schockerlebnis eingeschlafen. Es hat mir das Herz zerrissen dass ihr letzter Moment so furchtbar war ich hab das Gefühl mein Versprechen gebrochen zu haben, sie hat mir doch vertraut, das wollte ich doch vermeiden dass es dazu kommt und noch dazu habe ich sie festgehalten und weitergemacht anstatt mal inne zu halten und nicht auf die ungeduldige Tierärztin zu achten die dachte ich würde einen Rückzieher machen (darum ging es nicht, ich wollte eine andere Methode, ich wusste aber in dem Moment nicht sicher ob es diese gibt und sie verneinte), Deswegen machw ich mir auch Vorwürfe, mich nicht richtig erkundigt zu haben, es gibt nämlich eine Methode in der die Tiere erst oral eine Narkose bekommen, danach kann man ihnen immer noch die richtige Narkose setzen, ohne Schmerz oder Stress und dann die letzte Spritze. Das wollte ich hier noch loswerden falls jemand noch davor steht: bittet den Tierarzt um die orale Narkose vor der ersten Spritze, so kann das Tier in Ruhe bei euch einschlafen und kriegt vom Tierarzt gar nichts mehr mit. SO ist der letzte Moment nicht von Gnadenlosigkeit und Schock geprägt. Für mich war dieses Erlebnis sehr traumatisch und ich wünsche es wirklich niemandem so etwas zu erleben. Das WIE ist doch sehr entscheidend. In meinem Fall ich kann sehr gut mit dem Tod umgehen und ich weiß, dass ich ihr sehr wahrscheinlich einen Gefallen getan habe, auch wenn wir sehr sehr glücklich zusammen waren und sie sich eigentlich sehr wohl gefühlt hat und sie vieeel zu jung war um zu sterben… ich akzeptiere den Tod auch wenn ich sie unglaublich vermisse, aber wie sie gehen musste, das hätte ich ich mir ganz anders gewünscht, daher ist Aufklärung wichtig… alles Liebe für alle. Danke fürs lesen :*

      • Kathrin says:

        Liebe Laura,

        Das selbe habe ich auch erlebt und ich wünschte, ich hätte Deinen Kommentar vorher gelesen. Die Tierärztin war zwar sehr lieb und geduldig, aber trotzdem hat ihn die erste Spritze so erschrocken, dass mein Kater versucht hat wegzulaufen. Es tut unfassbar weh…

        • Stefan says:

          Wir haben am Pfingstsamstag unsere geliebte Golden Hündin Lotta kurz vor ihrem 13. Geburtstag einschläfern lassen. Sie hat unsere Familie ihr ganzes Leben lang durch alle Höhen und Tiefen begleitet und unseren Sohn aufwachsen sehen. In den letzten Monaten machte ihr das Alter stark zu schaffen, Arthrose, nachlassendes Augenlicht und hin und wieder knickte sie hinten weg, weil die Wirbel auf die Nerven drückten. Trotzdem war diese Hündin unglaublich tapfer, sie zeigte keine Schmerzen auch wenn sie starke Schmerzen gehabt haben muss. Wir hatten uns immer vorgenommen, dass unser Seelenhund nach so vielen Jahren „durch die große Tür“ die Bühne verlässt, ich habe so oft gesehen, wie an greisen Fellnasen noch rumoperiert und probiert wurde, letztlich nur weil der Mensch die letzte Entscheidung nicht treffen konnte oder auf ein Wunder gehofft hat und so das Leiden des Hundes nur verlängert. Soweit so gut, unsere Gassi Runden wurden immer kleiner, das Gehen und auch bergauf das Atmen beschwerlicher, doch diese Hündin hatte einen unbändigen Lebenswillen, sie konnte ihr Rudel (uns) nicht unbeaufsichtigt lassen meinte sie. Nach ihrer letzten Laufigkeit hat sie dann aber eine Gebärmutterentzündung mit hohem Fieber entwickelt. Wir sind am Samstag zum tierärztlichen Notdienst gefahren Diagnose Not OP „kann man versuchen“ ich kann Ihnen wegen des Alters des Hundes aber nicht garantieren, dass sie das übersteht“ und wir müssten in die nächste Großstadt zur Tierklinik weil wegen Pfingsten unsere Tierärztin kein Personal für OP verfügbar hatte. Wir haben uns wie damals versprochen dafür entschieden dass unsere Püppi diesen Stress nicht zugemutet bekommt und auch eine Hoffnungs OP in einer anderen Stadt ohne uns an ihrer Seite nicht das vielleicht letzte sein soll, was sie von der Welt sieht. Wir haben unser damals gegebenes Versprechen eingelöst und sie bei unserer TÄ einschläfern lassen, wie waren an ihrer Seite und haben sie gekrault und gestreichelt als sie auf die letzte Reise ging. Neben dem Schock, das geliebte Tier Freitag noch zuhause und am Samstag nie wieder bei uns mache ich mir jetzt enorme Schuldgefühle, ob man nicht doch eine OP hätte versuchen sollen, vielleicht hätte sie ja gerettet werden können und noch ein paar gemeinsame Monate gehabt. Der Kopf sagt mir, es ist alles richtig so, und unsere Hündin wurde vom ersten bis zum letzten Tag geliebt, trotzdem bleibt der Selbstvorwurf, ob wir nicht den ethischen aber auch den vielleicht leichten Weg gewählt haben und unsere Lotta noch ein paar Monate hätte haben können. Es ist sehr schwer.

    • Gabriele Gillmann says:

      Das,tut mir sehr Leid.Ich musste im vergangenen Jahr mein Mops Mädel Anna und meinen Mops Buben Nico erlösen lassen.Meinen Canomops musste ich am 6.3 23 erlösen lassen.So,habe ich innerhalb sehr kurzer Zeit drei Seelenmöpschen verloren.Es,ist sehr schwer damit überhaupt zurecht zu kommen.Der,einzige der an meiner Seite ist,ist Paulchen ein Möpschen von fast 12.Jahren.Mir,hat der Artikel jetzt doch wircklich gut getan .Ich,habe etwas gelernt daraus.Meine geliebten Möppels wollten es nicht haben das ich traurig bin.Sie,werden ewig in meinem Herzen getragen bis wir uns wieder sehen.Ich,wünsche allen anderen alles liebe und gute.Herzlichen Dank für diesen Artikel.

    • Nadine says:

      Hallo Nadine,
      mir geht es ähnlich wie Dir. Mein Chihuahua Cookie ist vorletzte Nacht auch qualvoll erstickt und ich musste zuschauen 🙁
      Er hatte eine schweres Herzleiden und seit einem halben Jahr mit Wasser in der Lunge zu kämpfen, was wir mit Medikamenten gut im Griff hatten. Jetzt wurde das Herz allerdings so groß, dass es auf die Luftröhre drückte. Dazu kam jetzt noch die Hitze. Er hatte noch so viel Lebensfreude und lies es sich auch oft nicht anmerken, dass es ihm schlecht ging. Abends vorderte er mich noch bellend auf Gassi zu gehen, draußen war er sehr träge, ich hatte auch das Gefühl er verabschiedet sich von allem in Ruhe… Daheim wurde da die Atmung schlechter, ich gab ihm zusätzliche Entwässerungstabletten im Abstand von 2 Stunden. Es wurde nicht besser. Mein Freund blieb bei ihm während ich ins Bett ging, weil ich früh raus musste. Um 1 uhr wurde ich von Cookie starkem hecheln wach. Er kam zu mir ins Schlafzimmer. Holte dann meinen Freund dazu weil die Atmung katastrophal schnell war.
      Ich rief beim TA an, die meinte wir sollten es erneut mit einer Entwässerungstablette versuchen. Es war aber nicht möglich ihm noch eine zu geben, bzw. sahen wir auch keinen Sinn, da die letzten auch nichts brachten und wir den Zustand auf die Größe des Herzens geschoben haben.
      Wir entschieden uns anzuziehen und ihn erlösen zu gehen. Wollten nicht weiter zuschauen wie er sich quält und erstickt. Wollten ihn gerade holen, dachten wir kurz es wird besser. Setzten uns zu ihm, er wurde merklich schwächer, machte paar Schritte, brach zusammen. Wir dachten das wars, dann wurde er zwei sekunden später wieder „wach“, konnte nicht aufstehen. Wir legten ihn auf die Seite und streichelten ihn. Mein Freund hielt seinen Bauch und ich sein Köpfchen. Er kämpfte so sehr. Er wollte leben. Nach ca. 10 Minuten hatte er es dann überwunden.
      Der TA sagt es wurde alles getan was in Ihrer macht stand und das glaube ich auch.
      Ich bekomme aber das Bild nicht aus dem Kopf, wie er da saß, schwer hechelnd, uns anschaute und wir ihm nicht helfen konnten. Ich habe so ein schlechtes Gewissen 🙁
      Cookie hat mir in 11 Jahren so viel gegeben und ich hoffe dass ich ihm in angemessener Weise das zurück geben konnte was er gebraucht hat 🙁

      Ich wünsche allen und auch mir, mit der Trauer klarzukommen und nicht daran kaputt zu gehen…

      • Lisa says:

        Liebe Nadine,

        ich habe gerade deinen Beitrag gelesen! Es tut mir so leid, was eurem Hund passiert ist! 🙁 Der Grund warum ich ich dir schreibe, uns ist dasselbe am 21.07. mit unserer Chihuahua Hündin Emely passiert! Sir hatte kaum Anzeichen, spielte, hat gefressen und getrunken! Am nächsten Morgen begann sie stark zu hecheln und kurze Zeit drauf verstarb sie in den Armen meiner Mama! Wir waren zu der Zeit auf Urlaub, mir bricht es das Herz, nicht bei ihr gewesen zu sein! 😥
        Wir wussten im Gegensatz zu euch jedoch nicht, warum sie gestorben ist! Sie hatte ja keine Anzeichen! Es ist sehr schmerzhaft 😓
        Lg und alles Gute 🌸

  • Alina says:

    Ich hab meinem Hund immer gesagt das ich ihn liebe und heute wurde er eingeschläfert aber war nicht drinnen nur meine Mutter und ihre Freundin jetzt hab ich schuld Gefühle das ich nicht als Abschied da war und ich bin so am trauern..aber ich denke das mein Hund mich liebt so wie ich ihn..

  • Marion says:

    Habe am 07.01.23 meinen tapferen, allerliebsten Billie (Australian Shepherd; 13 Jahre und 4 Monate) einschläfern lassen müssen. Auch ich mache mir grosse Vorwürfe über das schnelle Urteil, welches ich an diesem Samstag morgen gefällt habe. Er war schon sehr angeschlagen, chronische Pankreas und eine Niereninsuffizienz, zum Schluss gab es auch noch Probleme mit der Blase. Futter war immer schwierig: gab ich etwas für die Bauchspeicheldrüse war es für die Nieren schlecht und umgekehrt.
    Am Mittwoch vor seinem Tod hat er plötzlich Blut mit Gewebestückchen „gepiselt“. Ein erneuter Ultraschall seiner Nieren war niederschmetternd. Trotzdem haben wir noch eine neue Therapie (auch gegen eine plötzliche Anämie) begonnen. Die Nacht von Freitag auf Samstag hat er sich dann ständig erbrochen, bis morgens um 04:00, da ist er dann vor Erschöpfung eingeschlafen. Morgens ging das Erbrechen dann weiter, so dass wir gegen 09:30 zum Tierarzt fuhren. Eine Blutuntersuchung ergab dann einen Kreatininwert von 5,7. Das hieß letztendlich, dass seine Nieren vielleicht noch zu 10% arbeiteten. Dann haben wir uns entschieden ihn nicht mehr mit nach Hause zu nehmen, um das Leider nicht noch zu verlängern. Trotzdem fühle ich mich auch als Verräter und denke vielleicht war es doch der falsche Zeitpunkt. Es kam einfach so plötzlich und ging so schnell

  • Annika says:

    Ich habe heute meine Katze einschläfern lassen. Sie war 20 Jahre alt und die Entscheidung sie einschläfern zu lassen war genau zum richtigen Zeitpunkt. Samstag war sie noch total fit, und am Sonntag ging es los. Ich habe abgewartet, aber es war der richtige Zeitpunkt. Mehr Vorwürfe mache ich mir hingehen über ihre Lebzeiten. Ich war häufiger auch mal 12-15 Stunden weg, weil ich arbeiten musste oder weil mir einfach schlicht andere Dinge wichtiger waren. Sie war zwar immer super entspannt aber ich frage mich trotzdem ob sie sich nicht etwas vernachlässigt hab? Oder ist dieser Gedanke zu vermenschlicht? Zudem habe ich sie alleine damals mit bereits 14 Jahren aus dem Tierheim adoptiert und habe mir in dem alter eine Zusammenführung sehr schwierig vorgestellt. Ich frage mich, ob sie einsam war. Sie hatte nur mich als Bezugsperson, da ich mit ihr alleine gewohnt habe. Ihre katzentoilette habe ich auch öfter mal einen Tag zu spät gesäubert, und sie hat es aber bis zum letzten Tag immer ganz brav genutzt. Jetzt wo ich das so aufzähle habe ich noch mehr das Gefühl einfach ein unverantwortlicher tierhalter gewesen zu sein. Ich hoffe einfach dass sie mir das alles verzeiht. Und ich verspreche, bei meinem nächsten Tier aus meinen Fehlern zu lernen. Auch wenn das noch ein paar Jahre dauern wird.

  • Tilo Krüger says:

    Wir haben am letzten Mittwoch Abend unseren über alles geliebten Aussi Jazzi nach 12 Jahren zusammenleben und zusammenfreuen einschläfern lassen. Der sehr emphatische Tierarzt hat noch von Möglichkeiten gesprochen , von Röntgen, von einem Herz- Ultraschall, hat ihn mit dem Stethoskop abgehört, das Wasser in der Lunge gehört, den Herzhusten gesehen. Jazz wurde mit der Zeit immer schwächer, hat sich immer mehr zurückgezogen, frass noch nicht mal mehr seine Leckerlis. Ich habe beim Tierarzt für mich und Ihn eingesehen dass ein nicht einschläfern für Ihn eine unnötige Quälerei bedeuten würde. Ich war der festen Überzeugung aber als er dann vom Tierarzt die erste irreversible „Schlaf Spritze“ bekommen hat, kam ich mit der Situation nicht mehr zurecht. Ist es zu früh, es gibt jetzt kein Zurück mehr, halte ihn fest, will es noch ändern…..Ich bin kollabiert , habe das Gefühl gehabt unseren Hund im Stich gelassen zu haben, Gott sei Dank war meine Frau und der Tierarzt an seiner Seite. Trotzdem verfolgen mich massive Schuldgefühle, ich bin nur noch am weinen und versuche jetzt über diese Hilfe-Seite Emotionen von Vernunft unterscheiden zu erkennen . Vielleicht hilft ja auch das Schreiben hier?. Ich hoffe für mich, uns , dass der Schmerz , der mir gerade noch unermesslich erscheint, bald in Frieden und andächtiges Zurückdenken an die total schönen Zeiten umschlagen wird.

    • nerina says:

      hallo
      ich musste am 28.12 meinen zwergpinscher, im alter von 13 und ein paar monaten, einschläfern.
      ich nahm ihn im alter von 5 aus schlechter haltung. mit 8 hatte man krebs diagnostiziert, welchen wir entfernen lassen konnten. es wurde mir damals gesagt, dass er zudem ein herzgeräuch habe.
      vor ca 2 1/2 jahren haben wie mir herzmedis angefangen. die medis lösten dann im oktober einen nieren infekt aus. sein zustand war aber soweit gut – er hatte noch lust und freude an allem, nahm aber ab… ich habe alles probiert (div marken, selber kochen etc). er ass, aber zu wenig um das gewicht halten zu können.
      am 19.12 habe ich dem arzt gesagt, dass ich gerne nochmals eine infusuion in die vene probieren möchte – ein jahr zuvor hatte dies wunder bewirkt.
      obwohl ich mal hörte, dass man bei herzpatienten nicht mehr in die vene infusionen geben sollte, „ging ich das risiko ein“, aber keines falls böswillig.. ich habe gehofft, ihm zu helfen und energie zurück zu geben.
      er hatte keine symtome wie husten etc – nur nam er ab und wurde daher schwächer

      ich war 3x 3 stunden beim arzt für die infusionen.
      zuerst war ich sehr glücklich, weil er fitter schin.
      am 25. & 26.12 war ich dann mit einer heftigen grippe im bett und habe nur kurze gassi runden gemacht.

      am 27. am mittag war er sehr schlapp, sodass ich nochmals zum arzt ging. er meinte es sei soweit. wir können nochmals infusionen machen, aber in 1-2 tagen wären wie wieder am gleichen punkt

      ich habe dann gesagt, dass ich am 28. am vormittag einen termin ausmachen will, damit ich meinen geliebten samy zu hause einschläfern könnte.
      am 28. rief ich an, aber alle mobilen dienste hatten betriebsferien!
      ich musste dann bis 17uhr warten um es machen zu lassen beim tierarzt.samy schlief den ganzen tag und war total schlapl

      seither zerbricht mein herz
      wieso habe ich die infusionen machen lassen? ich denke,dass ich es so beschleunigt habe
      wieso habe ich ihn nicht am 27. beim arzt grad einschläfern lassen? ich dachte, er braucht nur zeit und sein körper erhole sich dann schon.. zudem wollte ich, dass mein anderer hund sich verabschieden kann
      wieso habe ich fehler gemacht?
      wieso haben „wir“ den krebs besiegt und dann sind wir am herzklappenfehler gescheitert?

      ich bin total am ende – er hatte immer an allem so grosse freude – er zerreisst mir das herz, dass ich nicht besser helfen konnte. ich wollte
      ihm helfen, und habe es beschleunigt. keine ahnung, wie ich das verarbeiten soll

    • Maria says:

      Lieber Tilo!
      Mein aufrichtiges Beileid zum Verlust eures geliebten Hundes.
      Ihr habt 12 Jahre miteinander verbringen dürfen- wie wunderbar für euch alle!
      Wenn ihr nach so einer langen Zeit und zudem beim von dir beschriebenen Allgemeinzustand die Einschläferung als das Richtige angesehen habt, dann habt ihr diese Entscheidung aus tiefstem Herzen heraus getroffen, nämlich um eurem geliebten Hund Leiden zu ersparen.
      Bei aller Qual, die diese Entscheidung für euch war und vielleicht auch noch ist, habt ihr an erster Stelle an euren Hund gedacht. Er durfte einschlafen und musste nicht vielleicht auch nur einen Tag später einen qualvollen Tod sterben.
      Werft euch nicht vor, dass ihr die Entscheidung über seinen Todeszeitpunkt getroffen habt. Denn ihr habt gleichzeitig über etwas viel Wichtigeres entscheiden- nämlich dass sein Tod nicht qualvoll sein musste.
      Wenn ihr daran glaubt, dass es für euren geliebten Hund nach dem Tod weitergeht, dann stellt euch mal vor, wie traurig er wohl ist, wenn er sieht, wie ihr leidet, obwohl ihr ihn doch vor weiterem Leiden bewahrt habt! Und wie sicher er darauf wartet, dass ihr wieder lächelt!
      Viel Kraft und möglichst bald viel Freude in jedem Moment der Erinnerung an euren geliebten Hund!
      K.

    • Gisela says:

      oh wie gut ich Dich verstehe. Auch meine kleine Maus wurde fast 13 Jahre. Sie hatte einen Herfehler und deshalb Wasser in der Lunge. Icv ging mit ihr zum Tierarzt in dem Glauben sie bekommt wieder eine Spritze dann geht besser. Sie hatte starken Husten und spuckte Schaum.
      Die Ärztin sagte mir aber das es Zeit wäre sie gehen zu lassen.Ich müsste mir vorstellen das ich unter Wasser bin und versuche zu atmen. Mein Liebling bekam erst die Narkosespritze und schlief , zu meinem Erschrecken , ganz schnell. Dann kam die nächste Spritze und es dauerte nur sehr kurze Zeit dann schlief sie.Ich war im Schockzustand und weiß bis heute nicht wie ich das überstanden habe. Ich sah wie der weiße Schaum aus der Nase kam und begriff es war schon schlimm. Ich kann bis zum heutigen Tag nicht damit um das sie nicht mehr da ist. Ich habe noch eine Beagledame die im März 15 J wird. zu meiner Trauer kommt jeden Tag die Angst was sein wird wenn sie auch gehen muss
      ich halte es kaum noch aus.Jeder sagt denke an die schöne Zeig das hilft, doch ich bin wohl anders denn gehe ich mit meiner Maus raus sehe ich überall meine Nayla, rufe sie und rede mit ihr. Ich bitte sie um Verzeihung und weine.
      Wird es irgendwann mal besser ? Ich spiele mit dem Gedanken mein Wohnmobik zu verkaufen da ich Angst habe alleine zu fahren. Kann ich je wieder leben ohne Trauer , weinen und Selbstvorwürfe ?

  • Nadine says:

    Ich habe meine Joy umgebracht… sie hatte eine Gebärmutterentzündung und musste starke Medis nehmen… Schon zu Anfang hab ich erkannt, dass sie die Medis nicht verträgt… Der Doc sagte, sie müsse sie nehmen sonst wird es nicht besser… Also stopfte ich sie ihr jeden Tag rein… Es wurde jedoch nicht besser sondern nur schlimmer…. Sie erbrach nur noch und hat nicht mehr gefressen… Sie konnte am den letzten Tag nicht mehr aufstehen und hatte keinerlei Darmgeräusche mehr…. Ich habe den Tierarzt angerufen der sie „erlöst“ hat….. Ich hätte es wissen müssen aufgrund meines Berufes…. Ich hätte die Medis weg lassen müssen…. Anstatt die Gebärmutter zu heilen, habe ich ihren Magen-Darm-Trakt zerstört…. Und dann habe ich noch den Tod herbeigeführt….. ich weiß nicht wie man sich das verzeihen soll? Sie war mein Leben, mein Symbiont…. Nun ist sie nicht mehr da….

    • Sabine says:

      Liebe Nadine,
      ich kann deinen Schmerz so gut verstehen. Auch ich quäle mich sehr mit den Gedanken an meine geliebte Katze Lilly. Sie war fast 19 Jahre alt und hatte häufiger erbrochen. Deshalb ließ ich sie beim Tierarzt untersuchen. Im Blut wurde eine leichte Schilddrüsenüberfunktion festgestellt. Sie war auch sehr unruhig, kam nicht mehr richtig zur Ruhe. Der Tierarzt meinte vor einer Behandlung sollte man eine Kontrolle machen, da die Medikamente eine bestehende Niereninsuffizienz aufdecken und verschlimmern könnten. Leider wurde ich im Rahmen einer notfallmässigen Behandlung einer Blasenentzündung am Samstag bei diesem Tierarzt abgewiesen. So geriet ich an einen „Ersatz“ Tierarzt, der meinte, man müsse die SD Überfunktion sofort behandeln. Obwohl ich gewarnt war, gab ich meiner armen kleinen Lilly dieses Medikament, da ich recherchiert hatte, dass diese Erkrankung schlimme Folgen hat. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, das viele Katzen nicht an der Nierenschwäche, sondern an den Begleiterkrankungen sterben. Lilly hatte eine Entzündung der Mundschleimhaut und ein blutendes Magengeschwür. Sie hat das Fressen ganz eingestellt, es war einfach furchtbar. Eine Zwangsernährung habe ich versucht, aber es tat ihr so weh, dass ich ihr unter Tränen versprochen habe, dass ich dass nicht mehr mache. Ich habe ihr auch Ringerlösung unter die Haut gespritzt, aber es war einfach alles zu spät. Ich mache mir die größten Selbstvorwürfe, dass ich ihr das Medikament überhaupt gegeben habe. Bei dem anderen Tierarzt war sie in besseren Händen. Auch bin ich mit ihr nicht in die Tierklinik gefahren, das werfe ich mir auch vor. Vielleicht hätte man ihr dort noch helfen können. Ich bin so enttäuscht von mir selbst, ich hätte es besser wissen müssen. Die Geschichten hier zu lesen zeigt mir, dass ich mit meinem Kummer nicht alleine bin…Danke dafür! Ich wünsche allen viel Trost

  • Lara says:

    Ich hatte es im Gefühl, dass wir unsere Hündin bald einschläfern müssen und bin mit Optimismus in den Urlaub gefahren, weil unsere Tierärztin meinte, dass sie noch ein paar Monate hat.
    Während ich weg war musste meine Familie unsere geliebte Hündin einschläfern lassen und ich war in ihren letzten Momenten nicht da und habe mich nicht von ihr verabschiedet.
    Ich habe so ein schlechtes Gewissen.

  • R. says:

    Ich habe vorgestern unseren Hund überfahren, ich war unaufmerksam, hab ihn nicht gesehen und dachte, dass er weiter vorne unterwegs ist, er ist vermutlich unter den Pferde Anhänger gelaufen und war sofort tot, ich mache mir unsagbar Vorwürfe!!!!

  • Kenneth says:

    Am 1. August 2022 ist unser geliebter Kater gestorben. Ich mach mir Vorwürfe, zu spät in die Tierklinik gefahren zu sein, die haben immer noch andere Möglichkeiten, als der örtliche Tierarzt, wo wir wegen der Krankheitsbildes in Behandlung waren. Als wir in die Klinik gefahren sind, keimte Hoffnung auf und erste Behandlungserfolge waren da, aber am dritten Tag erlag er ohne Schmerzen seinem Leiden. Ich bin untröstlich und weine immer noch jeden Tag. Der Schmerz sitz ganz tief und es tut so unermesslich weh. Wir sind also alle mit unserem Schmerz nicht alleine, aber sollten uns den tollen Ratschläge dieser homepage zuwenden, denn wir müssen weitermachen, für die anderen Tiere, unsere Familien und für uns. Ich hoffe, ich bin bald in der Lage, die Trauer in Erinnerung umzuwandeln. RiF Kleiner, wir werden uns wiedersehen…

  • Kat says:

    Hallo
    Wir mussten, beziehungsweise meine Tochter und mein Mann, unsere geliebte Hamsterdame einschläfern lassen. Das ging so schnell, dass ich mich nicht mehr verabschieden konnte. Sie hatte uns vertraut und wollte dort immerwieder in ihre Box oder zu meiner Tochter. Das tut so weh. Ich bereue nicht dabeigewesen zu sein. Das macht mich alles so fertig. Ich bin selber seit Monaten krank und konnte mich auch nicht immer so kümmern wie sonst. Mach mir Vorwürfe. Ich bin wohl Schuld. Ich wusste, dass sie nicht ganz gesund war, doch sie hat sich im Juli nach 2 Tagen Schwäche wieder berappelt. Vor 2 bis 3 Monaten war ich mit ihr beim Tierarzt wegen einer Wunde, die nie richtig abgeheilt ist, hab sie oft desinfiziert, ist zwar trotzdem größer geworden, aber es hat sie nicht gestört. Ich lass meine Familie es nicht wissen. Bin nur am weinen, komm mit meinen Gefühlen nicht klar. Den Käfig zu sehen tut mir weh, aber meine Tochter möchte ihn nach 2 Tagen natürlich noch nicht wegstellen.

  • Dreitz dieter says:

    einzige der so gut ist tschuess

  • Jennifer Stoll says:

    Mein Kaninchen ist vor einigen Tagen verstorben und ich werfe mir vor, dass ich zusätzlich zur medikamentösen Behandlung ein Nahrungsergänzungsmittel gegeben habe, welches das Gegenteil beinhaltete, als das Ziel war. Ohne dieses hätte mein Kaninchen eine bessere Überlebenschance gehabt.

  • Laier Susanne says:

    Ich habe vor 3 Tagen meinen geliebten Kater verloren und werfe mir vor, nicht mit ihm zum TA gegangen zu sein. Er hat in kurzer Zeit sehr abgenommen, obwohl er viel gefressen hat. Das hätte mir bewusst sein müssen. Womit ich mich scheinbar beruhigt habe, war, dass er bis zum letzten Tag fröhlich, agil, fit und so gut drauf war…Und dann ist er von heute auf morgen in meinem Arm gestorben 😞😓

    • Kenneth says:

      Unser geliebter Kater ist am 1. August gestorben, ich war zuvor beim Tierarzt und die Diagnose war unklar. Was ich mir vorwerfe ist, daß ich zu spät in die Tierklinik gefahren bin. Dort haben sie andere Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung. Als ich ihn dort zur Behandlung gebracht habe, wurde alles probiert, ihn zu retten, kurzzeitig herrschte sogar Hoffnung. Am dritten Tag dort erlag er aber seiner Krankheit. Ich weine nach vier Wochen noch jeden Tag um ihn und der Schmerz ist unermesslich. Ich möchte die Zeit zurückdrehen, bin aber machtlos. Er war so ein wunderbares Tier, ein Sonnenschein mit einem Wahnsinnscharakter. Wir sind also mit unserem Schmerz und unserer Trauer nicht allein, aber müssen uns an die tollen Ratschläge dieser homepage halten, damit wir weiter machen können. Bleibt alle stark und tragt eure lebenden und toten Tiere immer im Herzen.

    • Nadine Schöpper says:

      Liebe Laier Susanne, ich kann dein Gefühl nachempfinden. Auch ich habe jemanden, meinen Hund, verloren, wo ich dachte er hätte nur eine Magenverstimmung, kam direkt der großer Schock von Milz geplatz, sofort in den OP. Es folgte eine Krebsdiagnose und direkt danach der Tod. Alles innerhalb von 3 Stunden. Ich konnte nichts machen, außer den Tierärzten alles mögliche Zuzustimmen, um ihn zu retten. Heute mache ich mir die Vorwürfe, ob ich hätte früher gehen sollen. Allerdings hat er bis auf Durchfall, null Auffälligkeiten gezeigt. Diese Ahnungslosigkeit ist schrecklich. Hätte man doch das und das gewusst, dann hätte es vielleicht eine Therapie gegeben. Aber woher soll man es nur wissen…

      • Ulrike Anna says:

        Ich habe am 12.07.2023 meinen geliebten
        Labrador verloren. Er wurde nur 11einhalb Jahre. Es gab keine Anzeichen. Wir waren spatiieren dann auch gefressen erst am Abend merkte ich da stimmt was nicht. In der Nacht kein Tierarzt oder Notdienst. Ich habe mich zu ihm gelegt und bin dann am frühen Morgen in eine Tierklinik gefahren. Diagnose Milzriss einblutung in den Bauch. Ich war geschockt. Blutwerte in Ordnung Operation. Auf der Leber kleine Tumore entdeckt. Einschläfern.Überleben1-2 Tage. Ich habe ihn dann gehen lassen. Ich war wie Ferngesteuert.Innerhalb von 4.Stunden hatte ich meinen Hund nicht mehr. Ich bin so traurig. Er war mein alles Liebe,Freund,Kamerad. Wir waren nie getrennt. Es tut unendlich weh. Was soll ich machen

  • Anneliese Rendl says:

    Bin noch sehr mit meinen Schuldgefühlen beschäftigt, musste aber trotzdem erkennen das ich mich in diesen Beitrag durch die Beispiele (wo ich auch meine fand) mich ein wenig zum umdenken bewegt hat.
    Ich selbst würde mich darüber sehr freuen ,,arbeite hart dran .
    Für deine Hilfestellung und deinen Beitrag möchte ich dir DANKE,DANKE,sagen.

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