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Wie Du Schuldgefühlen & Selbstvorwürfen nach dem Tod deines Hundes begegnen kannst

Was ich häufig im Austausch mit Menschen erlebe, die ihren Hund verloren haben ist, dass sie von Schuldgefühlen & Selbstvorwürfen geplagt werden und diese Gefühle oft heftig an ihnen zehren und den ohnehin vorhandenen Kummer zusätzlich noch verstärken.

Ein verständlicher, aber zugleich auch gefährlicher Zustand, denn die Schuldgefühle nehmen oft Überhand, blockieren das Überwinden der ersten und schlimmsten Trauerphase und lassen die schöne und unbeschwerte Zeit mit unserem Liebsten in den Hintergrund treten. 

Ich möchte Dir zeigen…

  • welche Vorwürfe & Schuldgefühle typisch sind (Du also nicht allein mit Deinen dunklen Gedanken bist),
  • welche Sichtweisen & Impulse Dir Hoffnung schenken können,
  • mit welchen 3 Schritten Du die Vorwürfe und Schuldgefühle objektivieren & entkräften  kannst und

Typische Vorwürfe & Fragen nach dem Tod des Hundes

Die Intensität und Ausprägung der aufkommenden Gefühle kann ganz unterschiedlich sein und hängt dabei von den Umständen des Todes unserer Fellnase ab, dennoch trägt sich fast jeder mit Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und Zweifeln an getroffenen Entscheidungen.

  • Habe ich meinem Hund zu Lebzeiten genug wertgeschätzt und ihm die Liebe und Aufmerksamkeit zukommen lassen, die er verdient hat?
  • Habe ich ihn zu lange leiden lassen?
  • War meine Entscheidung für eine Einschläferung zu voreilig? Hatte mein Schatz vielleicht doch noch eine Chance?
  • Hätte ich den Tod verhindern können und bin ich für seinen Tod verantwortlich?

Es sind diese und andere quälende Fragen, die den Schmerz des Verlustes zusätzlich steigern und unsere Situation verschlimmern. Nicht nur vermissen wir unseren Kameraden bitterlich, sondern wir zweifeln an uns selbst, unseren Entscheidungen und halten uns möglicherweise für schlecht und egoistisch.

Das Schlimme an diesen Gedanken ist, dass sie unsere Sicht auf uns nachhaltig beeinflussen können, wenn kein zielführender und konstruktiver Umgang mit Ihnen stattfindet.

Es gibt Menschen, die sich durch diese Gedanken regelrecht selbst zerfleischen und sich so sehr in sie verbeißen und hineinsteigern, dass es sie innerlich zerstört.

Sie tragen die vermeintliche Schuld und Versäumnisse zeitlebens mit sich herum – keine gute Ausgangssituation, um den Verlust zu verarbeiten und irgendwann wieder optimistisch nach vorne zu blicken.

Der zielführende Umgang mit dieser Art der Vorwürfe ist essentiell wichtig!
Das Gute ist, dass sich die häufigsten Vorwürfe „objektivieren“ lassen, was hilft, sich selbst zu verzeihen und zu akzeptieren – ganz so, wie es sich Deine Fellnase für Dich gewünscht hätte!

Impulse und Denkweisen, die Dir helfen können, Deine Schuldgefühle & Selbstvorwürfe zu überwinden

Ich möchte Dir einige Sichtweisen mitgeben, die deinen Blick hoffentlich ein wenig aufhellen und Dir Trost spenden können.

Sie sollen Dir helfen, etwas Abstand zu gewinnen und Deine Situation aus einem weniger vorwurfsvollen Blickwinkel zu betrachten.

Erfahrungsgemäß fällt nämlich genau das vielen Menschen sehr schwer und wer nicht aufpasst, landet in einer fortlaufenden Abwärtsspirale negativer Gefühle.

Wenn Du dich vollends in Deinen negativen Gedanken verlierst, können daraus ernsthafte Gefahren für Dich und Deine Gesundheit entstehen – lass das bitte nicht zu!

Viele Menschen verlieren sich in dem Gedanken und Wunsch, ihrem Schatz noch irgendwie helfen zu müssen – Du vielleicht auch.

Aber ich versichere Dir: Es geht ihm dort, wo er jetzt ist, gut! Er verspürt keinen Schmerz, keine Wut, keine Enttäuschung und keine Angst. Vermutlich blickt er gerade von oben auf Dich herab und fragt sich, warum Du so traurig bist!

Ich wette, dass sich  Dein Hund gerade nichts mehr für dich  wünscht, als dass Du wieder wieder so glücklich bist wie zu euren besten und ausgelassensten Zeiten!

Mache Dir deshalb bewusst, dass es im Moment also ausschließlich darum geht, DICH wieder aufzubauen! 

Das ist kein Verrat an Deinem Schatz und bedeutet nicht, dass Du deinen Liebling vergisst – im Gegenteil! Vielmehr soll Dein Hund zu einem Bestandteil Deiner Persönlichkeit werden und das im positiven Sinne:

Ein Stück Erinnerung, das Du gerne, mit Stolz und voller Dankbarkeit, in Deinem Herzen trägst. Momente der Wehmut werden immer bleiben, aber Dein Schatz hätte gewollt, dass Du mit Freude an ihn denkst und alles tust, um wieder glücklich zu werden!

Was passiert, wenn Du es nicht schaffst, Deine Schuldgefühle und Vorwürfe loszuwerden? Die Antwort lautet: Du wirst immer unter Schmerzen und Leid an Deinen treuen Gefährten zurückdenken.
Willst Du das und hat er das verdient? Ich denke nicht und ich bin mir sicher, Du siehst das genauso!

Du solltest daher alles daran setzen, dass Du Dir und Deinem Schatz den gefallen tust, Dir selbst zu verzeihen und Deine Handlungen und Entscheidungen zu akzeptieren.

Ich wiederhole: Es ist kein Verrat an Deiner Fellnase, wenn Du versuchst, deine Schuldgefühle zu lindern!

Allein die Tatsache, dass Du Dir schlimme Vorwürfe bzgl. seines Todes machst, ist doch Beweis genug dafür,  dass Du Deinen Hund doch sehr geliebt hast. Viel schlimmer wäre doch, wenn dem nicht so wäre! Ich finde das nachfolgende Zitat persönlich sehr schön, da es so gut in diesen Kontext passt:

„Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit“

Die Gedanken, die Vorwürfe, die Trauer zeigen doch in aller Deutlichkeit, dass eine derart tiefe Verbundenheit zwischen Dir und deinem Hund bestanden hat, dass das allein Grund sein sollte, innezuhalten und mit einem Lächeln und Dankbarkeit auf eure gemeinsame Zeit zurückzuschauen.

Welchem Hund sonst auf dieser Welt war ein in Summe so schönes Leben vergönnt?! Lass nicht zu, dass die möglicherweise dunklen letzten Stunden deines geliebten Schatzes und dein derzeitiger Gram auf Dich (oder andere) den Großteil eurer ansonsten wunderbaren gemeinsamen Zeit überschatten!

Der umfassende „Lebewohl, Fellnase“ Ratgeber

    Eine verlässliche Stütze im Umgang mit Deiner Trauer, Deinen Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen

  • hilfreiche Hintergrundinformationen zum Trauerprozess & den aufkommenden Emotionen
  • lerne an Hand echter Geschichten anderer Trauernder, dass Du mit Deinen Qualen, Gedanken und Gefühlen nicht allein bist
  • Lindere Dein Leid durch Impulse und Blickwinkel, die Dich Dein Handeln besser nachvollziehen lassen
  • Lerne wichtige Sichtweisen zur Linderung von Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen kennen

Schuldgefühle sind hinterhältig!

Der Prozess, den ich Dir gleich aufzeige, setzt eine gewisse Sachlichkeit voraus.

Ein Widerspruch zu dem sehr emotionalen Thema wie Du vielleicht nun denken magst. Aber in dieser Sachlichkeit liegt genau die Stärke, vertrau mir!

Verstehe mich hier nicht falsch: Es geht an diesem Punkt NICHT darum, deine Trauer und deinen Verlust zu rationalisieren, sondern einzig und allein darum, dich von deinen Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen zu lösen und Dir aufzuzeigen, dass ein Festhalten daran zu NICHTS führt.

Bevor wir so richtig loslegen, ist es wichtig, dass Du Dir eine Sache ganz bewusst machst:

Schuldgefühle und Selbstvorwürfe sind hinterhältig, weil sie nur dann überwunden werden können, wenn wir uns selbst verzeihen.

Erfahrungsgemäß sind die meisten Menschen gegenüber sich selbst aber sehr, sehr streng und nicht besonders nachsichtig oder milde in ihren Urteilen. Es geht darum, dass wir uns etwas verzeihen, dass wir eigentlich für unverzeihlich halten.

Ein echtes Dilemma, oder?

Das ist auch der Grund dafür, dass man sich so gerne diesen negativen Gedanken und Vorwürfen „kampflos“ hingibt und sich immer und immer wieder einredet, dass man eine schlimme Schuld trägt.

Man lässt sich verleiten, diesen Gefühlen unreflektiert nachzugehen und sich darin zu ertränken.

Das Problem dabei ist natürlich, dass Du Dich so niemals besser fühlen wirst!

Der Knackpunkt ist natürlich nun, dass es das erklärte Ziel ist, dass DU dich besser fühlst!

Es soll und darf Dir besser gehen! Je früher, desto besser! Das musst Du verinnerlichen, akzeptieren und vor allem: zulassen!

Versteh mich nicht falsch: Es geht nicht darum, dass Du jetzt sagst „OK, dann ist jetzt alles gut“ – das wäre natürlich Quatsch!

Ich meine vielmehr, dass Du dir zunächst erlauben musst, dass es Dir besser gehen darf! 

Ich betone das an dieser Stelle so eindringlich, weil viele Personen allein den Gedanken an eine Minderung der Trauer und Schuldgefühle als Verrat an ihrer Fellnase ansehen.

Das ist Unsinn! Natürlich sollst Du bald wieder lachen, ausgelassen sein und dich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen!

Wenn Du Probleme damit hast, Dir das selbst zuzugestehen, helfen Dir vielleicht folgende Fragen bzw. Blickwinkel:

Was hätte sich Dein Schatz wohl für Dich gewünscht? Dass Du traurig bist oder glücklich?
Verbessert es die Situation in irgendeiner Form, wenn Du dich schlecht fühlst?

Wenn Du Dir selbst nicht verzeihen kannst oder willst, dann tu es wenigstens für Deinen Hund! Er hätte es mit Sicherheit so von Dir verlangt! Du stehst ihm gegenüber in der Pflicht!

Der Prozess – 3 Schritte zur Erkenntnis

Nachdem diese wichtige Sache im Vorfeld geklärt ist, gehen wir nun aber auf den eigentlichen Prozess ein, wie Du deine Schuldgefühle analysieren und entkräften kannst.

Wir gehen in 3 Schritten vor:

  1. Schritt: Ermitteln – Was genau wirfst Du dir vor?
  2. Schritt: Begründung finden – Welche Gründe haben Dich so handeln lassen wie Du gehandelt hast?
  3. Schritt: Annehmen – Vergeben und akzeptieren.

Eins vorweg: Die Schritte, die wir hier durchlaufen sind kein „Einmal gemacht, dann ist die Sache abgehakt“-Prozess.

Insbesondere Schritt 2 und 3 setzen eine gewisse Wiederholung voraus bist Du sie wirklich akzeptierst und verinnerlichst!

Kommen wir also zum ersten Schritt:
Zunächst muss Du einmal klar erfassen, was Du Dir eigentlich vorwirfst. Du musst im Stande sein, einen der folgenden Sätze möglichst präzise zu vervollständigen:

„Ich nehme mir übel, dass… „

 „Ich werfe mir vor, dass…“

 „Es belastet mich, dass…“

Wichtig ist nun, dass Du deine Sicht auf diesen Vorwurf „ent-emotionalisierst“ (gibt es dieses Wort überhaupt?!).

Was ich meine ist, dass Du ihn auf der „Sachebene“ verstehst und versuchst auszublenden, was für negative Konsequenzen (Schmerzen, Leid etc.) der Vorwurf mit sich gebracht hat.

Diese Entkopplung ist wichtig, weil wir dazu neigen, unsere Vorwürfe stark mit Emotionen zu vermischen.

Beispiel-Vorwurf 1: „Ich konnte mich nicht dazu durchringen, meinen Hund rechtzeitig einzuschläfern und habe ihm so unnötige Qualen bereitet und ihn leiden lassen“.

Merkst Du, dass dieser Vorwurf aus zwei Aspekten besteht? Dem sachlichen Teil des Vorwurfes als solchen („lange mit der Einschläferung gewartet“) und der emotionalen, gefühlsorientierten Komponente („er hat gelitten, es ging ihm schlecht, ich habe ihn gequält…“).

Es ist wichtig, diesen Unterschied zu erkennen!  Die emotionale Komponente ist diejenige, die uns irrational handeln lässt und uns oft darin hindert, unsere Schuldgefühle „nüchtern“ zu analysieren. Emotionen und Sachlichkeit funktionieren eben nicht gut zusammen.

Kommen wir also auf den sachlichen Teil zu sprechen, der in den meisten Vorwürfen steckt: Versuche diesen einmal für deine individuelle Situation zu ermitteln und achte darauf, dass Du dich wirklich nur um diesen kümmerst und dich nicht von den damit verbundenen Emotionen „einfangen“ lässt.

Sobald Du den Sachaspekt Deines Vorwurfs erfasst hast, gehen wir zu Schritt 2 über und ermitteln die Gründe für Dein Handeln.

Wieso hast Du so gehandelt, wie Du es getan hast? Was hat dich dazu veranlasst? Welche Umstände, Erfahrungen und Gefühle haben dich so reagieren und entscheiden lassen, wie du es getan hast?

An Hand unseres „Beispiel-Vorwurfs“ von oben fallen mir schon viele unterschiedliche Begründungen ein (alle davon habe ich schon tatsächlich so gelesen bzw. gehört):

Ich habe meinen Hund spät eingeschläfert weil …

  • ich kein Geld für den Tierarzt hatte
  • ich Angst hatte davor, allein zu sein
  • ich hoffte, dass sich sein Zustand noch ändert,
  • ich seinen gesundheitlichen Zustand falsch eingeschätzt habe,
  • ich wenig Zeit hatte, um mich wirklich um ihn zu kümmern,
  • usw.

Du siehst, dass es viele Gründe für eine Entscheidung geben kann und meistens spielen sogar mehrere dieser Faktoren zusammen.Somit ist die vermeintlich einfache Frage „Warum hast Du so gehandelt, wie Du gehandelt hast“ gar nicht so leicht zu beantworten.

Der Umgang mit Vorwürfen

Üblicherweise lassen sich die Gründe für Dein Handeln und deine Entscheidungen in eine dieser Kategorien einordnen:

– Sachzwänge (von außen „auferlegte“ Umstände, auf die man typischerweise nicht viel Einfluss hat, z.B. kein Geld gehabt, nicht da gewesen etc.)
– Intuitives Fehlerverhalten (Verhalten in Situationen, die man nicht bewusst verarbeitet hat, z.B. kurz abgelenkt gewesen und Unfall verursacht etc.)
– Fehlentscheidungen (eine Entscheidung, die man bewusst getroffen hat und sich später als „falsch“ herausgestellt hat, z.B. Entscheidung gegen Einschläferung, weil noch ein Funken Resthoffnung bestand)

Allen gemein ist, dass wir sie als Fehler oder Versagen unsererseits ansehen, bei Sachzwängen typischerweise etwas weniger, bei intuitivem Fehlverhalten und Fehlentscheidungen umso mehr.

Es sind nun im Wesentlichen folgende Erkenntnisse und Gedankenexperimente, die Dir helfen können, dir selbst zu vergeben bzw. die Schuldvorwürfe abzuschwächen:

  • Du hast nie und zu keinem Zeitpunkt in böser Absicht für Deinen Kameraden gehandelt hast, egal welche Entscheidung du letztlich getroffen hast
  • Wenn Du einen Fehler machst oder eine falsche Entscheidung getroffen hast, heißt das noch lange nicht, dass Du als Person schlecht bist! Mache Dir bewusst, dass Du nicht Dein Verhalten bist!
  • Kein Mensch ist perfekt, jeder Mensch macht Fehler und Du bist einer von ca. 7 Milliarden anderen Menschen auf diesem Planeten, die tagtäglich Fehler machen – im Großen, wie im Kleinen

Versuche zusätzlich auch einmal, deine Entscheidungen aus Sicht eines weisen, klugen und gutmütigen Menschen nachzuvollziehen und frage Dich, ob dieser Mensch nicht Verständnis für Dein Verhalten zeigen würde?

Vielleicht hast Du einen Menschen im Sinn, dem Du diese Eigenschaften zuschreibst…vielleicht ist es deine Oma oder dein Opa, deine Eltern oder jemand wie der Dalai Lama oder Dumbledore aus Harry Potter (…ich hoffe Du verstehst, auf was ich hinaus will?!)

Meinst Du nicht auch, das eine solche Person Dir verzeihen und Verständnis für Deine Beweggründe aufbringen wird? Sind die Vorwürfe, die Du Dir machst wirklich so unverzeihlich oder bewertest Du diese über, weil Du sie dir selbst machst?

Anders herum: Was würdest Du zu einer guten Freundin oder einem guten Freund sagen, der sich die Vorwürfe macht, die Du dir gerade machst? Hättest Du nicht aufrichtig gemeinte Worte des Trostes parat?

Es ist oft überaus hilfreich, sich einmal auf diesen Blickwinkel einzulassen und die eigene Rolle mit der eines anderen zu tauschen!

Das „Vergeben“ und „Akzeptieren“ bildet also den 3. und letzten Schritt im Prozess zum Umgang mit Schuldgefühlen und Vorwürfen.

Wichtig ist, dass Du dich wirklich einmal ohne Vorbehalte auf die oben aufgezeigten Erkenntnisse einlässt, sie nicht als „Platitüden“ abstempelst und versuchst, so sachlich wie möglich an das Thema heranzugehen.

Die Akzeptanz gegenüber den Vorwürfen wird sich nicht von heute auf morgen einstellen und vermutlich wirst Du immer mehrfach über die hier aufgezeigten Ideen und Blickwinkel „sinnieren“ müssen…das ist normal, denn dieser Vorgang braucht immer etwas Zeit!

Ich hoffe, ich konnte Dir einige Impulse geben, Dir dir helfen, Deine Situation aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen.

Solltest Du Dich in den Ausführungen nicht wiederfinden, schreib mir gerne und schildere deine individuelle Situation.

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  • Rainer K. Apr 17, 2018, 10:32 am

    Hallo Markus, danke für den Artikel. bitte sende mir die Anleitung zu, vielen Dank!

    • Markus Apr 18, 2018, 8:44 am

      Eine Mail ist auf dem Weg zu Dir!

  • Lina Apr 17, 2018, 11:21 am

    mir auch bitte…ich hoffe es bringt etwas. ich kann nicht mehr 🙁

    • Markus Apr 18, 2018, 8:56 am

      Hallo Lina,

      ich habe Dir per Mail geschrieben.

      Liebe Grüße

  • Hanna Schwalm Apr 18, 2018, 12:13 pm

    Danke Markus, für die Zeilen.
    Finde mich darin wieder und versuche jetzt einige der angesprochenen Punkte für mich zu berücksichtigen.

    • Markus Apr 22, 2018, 8:42 am

      Freut mich, dass es Dir ein wenig geholfen hat!

  • Claudia Apr 21, 2018, 8:36 am

    Hallo Marcus,
    deine Worte habe mir geholfen meine Schuldgefühle zu analysieren und zu bearbeiten.
    Bitte schicke mir den Leitfaden.
    Lieben Dank….

    • Markus Apr 22, 2018, 8:41 am

      Hallo liebe Claudia,

      danke für Deinen Kommentar.
      Ich habe Dir gerade per Mail geschrieben!
      LG,
      Markus

  • Sabine Nov 17, 2018, 4:13 pm

    Hallo Markus
    mein yorki ist vor bald zwei Monaten bei mr zu Hause gestorben. Er war 3.5 Tage beim Tierarzt wo Leberkrebs und hochgradige Bauchspeicheldrüsenentzündung und zwei Gallenblasesteine fest gestellt wurden. Er bekam drei Tage InfusionenWir bekamen ihn nach Hause und versuchten ihn mit pulvernahrung. Voltaren und
    Kortison und was für die Leber aufzupäppeln. Er fraß nicht selbständig mussten ihn mit der spritze ernähren. Nach drei tagen ist er in meinen armen gestorben total kraftlos. Ich mache mir so Vorwürfe ob sie in einer Tierklinik mehr für ihn hätten machen können. Wir wussten vorher von dem Leberkrebs nichts. . es hieß er könnte noch Wochen/Monate haben die ich ihm auch ermöglichen wollte wenn er schmerzfrei wäre. Ich bin total fertig er war zwar 15 Jahre alt aber das blühende Lehen bis zu dem Zusammenbruch wo ich nicht da war mit erbrechen und Durchfall. Und ich ihn halb tot zum Tierarzt brachte und er mich nächste Tag schwanzwedelnd begrùste und aber total schwach war. Und dann die ganzen Diagnosen ich bin total fertig und kann seinen Tod vor fast acht Wochen nicht überwinden. Bin immer noch total fertig und der Tierarzt wo ich war ist zu keinem Gespräch mehr bereit nur weil ich meine unterlagen haben wollte, weill ich noch eine labor Rechnung bezahlen sollte wo nicht auf der Rechnung stand was aber auch noch bezahlt wurde. Das macht es für mich noch schlimmer. Mein Tierarzt hatte Urlaub. Und dieser Tierarzt verweigert mit nun jegliches Gespräch was in mit misstrauen geschürt hat und die Sache noch verschlimmert hat Traurige grüße Sabine

  • Angi Nov 22, 2018, 7:00 pm

    Hallo lieber Markus,
    ich mache mir auch ganz schwere Vorwürfe. Meine 15 jährige Hündin, die ich abgöttisch liebe, läuft plötzlich ganz schlecht und hinkt. Es scheint ein Schulterproblem zu sein. Nun habe ich so Panik, es könnte etwas Schwerwiegendes sein.
    Vor ein paar Wochen wollte sie nicht laufen. Ich war an dem Tag so schlcht drauf und dachte sie trotzt nur herum, wie schon so oft in ihrem Leben und habe sie fest an der Leine gerissen und hinter mir hergezogen. Ich hatte einfach keine Nerven
    Danach hatte sie zwar nichts und ist 3 Tage späterim Feld herumgetollt, aber ich habe solche Schuldgefühle deshalb und große Angst, dass ich jetzt Schuld haben könnte, dass die Schulter kaputt ist.
    Ich komme da gar nicht klar mit und weine nur noch.
    Ganz liebe Grüße von
    Angi

  • frank stolleisen Dez 23, 2018, 4:50 pm

    Hallo Markus,
    Dein Artikel hat mir in meiner Trauer, voller Vorwürfe und Schuldgefühlen, sehr geholfen ! Dafür möchte ich Dir danken. Meine Hündin ist gerade gestern Abend eingeschläfert worden.

  • Maike Jan 10, 2019, 10:53 am

    Hallo,

    Vielen Dank für diesen Text.
    Ich weine seit vier Wochen um meinen Hund.
    Die Schuldgefühle fressen mich auf. Ich habe grade das erste mal das Gefühl, nicht als einzige dieses Problem zu haben.
    Dieser Text ist der erste, der mich weiterbringt. Über eine Mail würde ich mich freuen.
    Liebe Grüße

  • Sandra Mrz 8, 2019, 3:19 am

    Danke Markus! Seit der gefällten Entscheidung über den Tod meines Hundes vor nunmehr 2 Jahren quälen mich Schuldgefühle. Und statt einer Auflösung kommt es immer mehr zu einer Verhärtung . Deine niedergeschriebenen Worte, sowohl die emotionale als auch die sachliche Ebene betreffend, haben mich motiviert mich erstmals überhaupt jenseits der Unverzeihlichkeit auseinander zu setzen, dass es da ja auch eine lange wunderbare gemeinsame Zeit gab. Und nicht nur die dunkle. Es bleibt schwer, aber das Gelesene gib mir tatsächlich sehr viel . Danke ganz herzlich dafür. Sandra

    • Markus Mrz 14, 2019, 5:54 pm

      Hallo liebe Sandra,

      es freut mich sehr, dass Dir meine Gedanken zu dem Thema ein wenig helfen konnten. Ich wünsche Dir alles Gute!

  • Sandra Mrz 18, 2019, 9:37 pm

    Hallo zusammen,
    wir mussten unseren geliebten Mocca vor vier Wochen über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Seit einem Jahr hatte ich so ein komisches Gefühl. Immer wieder kam dieser Gedanke, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Er wurde so grau, der Blick so müde und der Glanz im Fell verschwand… Meine Bedenken hat der Arzt belächelt. Und nun ist er nicht mehr da. Innerhalb weniger Stunden hat er uns verlassen. Über 10 Jahre an unserer Seite. Heirat, Kinder… alles hat er miterlebt. Diese Lücke ist so groß, der Schmerz so schlimm und immer wenn ich denke, dass es besser wird, kommt die Trauer zurück. Diese Selbstvorwürfe kennen wir zu gut. Aber es ist nicht rückgängig zu machen… Wir werden unser erstes Baby nie vergessen und immer voller Liebe an ihn denken. Danke für diese Seite…

  • Tini Apr 6, 2019, 10:24 am

    Danke für diese Seite. Ich lese alles doppelt und dreifach um es zu verinnerlichen. Nicht viele Menschen können nachvollziehen, wie innig die Bindung zu einem Hund sein kann.
    Ich habe mein Baby vor 6 Tagen Zuhause gehen lassen.
    Fast 10 Jahre waren wir unzertrennlich, uns gabs nur als Doppelpack und alle Höhen und Tiefen war Sie bei mir. Uns verband bedingungslose Liebe, nicht in Worte zu fassen. Sie war mein Zuhause, egal wo wir uns aufhielten, welche Reisen wir machten oder wie traurig oder glücklich wir waren… wir hatten uns. Wir waren uns gegenseitig ein Anker.
    Seit 2 Jahren hat sie das Cushing Syndrom und seit 1 1/2 Jahren eine chronische Niereninsuffizienz. Natürlich wurde der Tierarzt fast ein zweites Zuhause. Ich habe nichts unversucht gelassen und so noch viele schöne Momente mit meinem Liebling gewonnen.
    Seit Januar hatte sie durch die Niereninsuffizienz vermehrt Blutanämie, Erbrechen und keinen Appetit… ich habe geahnt, es wird irgendwann so weit sein. Wir haben gemeinsam mehrere Infusionstherapien durchgestanden, die kurzfristig Besserung brachten… jedoch wurde sie immer dünner innerhalb von 2 Monaten, fraß Sand, hatte sichtlich Schmerzen, Bauchweh und wahrscheinlich ging es ihr den größten Teil des Tages einfach nur dreckig. Die kleinen Momente, wenn wir draußen waren und die Augen blitzen, sie sich auf einer grünen Wiese sühlte oder baden ging, wurden mehr und mehr durch ihre Schmerzen(?) unwohlsein(?) überschattet.
    Am besagten Morgen vor 6 Tagen legte mir die Tieräztin diesmal eindringlicher nahe, mein Baby zu erlösen. Ich habe die Tage davor irgendwie gespürt, dass es nicht mehr lange gehen wird, jeden morgen fast erwartet, sie nichtmehr bei mir zu haben.
    Ich stimmte zu.
    Am Nachmittag kam die TA zu mir nach Hause und meine Familie, die mein Baby ebenso ins Herz geschlossen haben, kamen auch.
    Ich hätte nicht geahnt, wie schlimm es wird.
    In jeder Lebenslage meines Lieblings war ich bei ihr, ich bin überzeugt, sie hatte ein tolles Leben und mache mir dahingehend keine Vorwürfe. Denn ich liebe sie von ganzen Herzen, zeigte es ihr täglich, zeigte ihr, dass sie mir immer Vertrauen kann. Wir haben viel unternommen, neue Orte kennengelernt….
    Jedoch, die letzte Sekunde, als die Narkosespritze lief, war ihr Blick so verändert. Ihr Blick war… anklagend. Vorwurfsvoll. Als wäre ihr Urvertrauen in mich als Hundemama zerstört.
    Ich habe sie sehr würdevoll einäschern lassen, konnte nochmals Abschied nehmen und werde ihre Asche überall da auf der Welt verstreuen, wo wir glücklich waren. Aber jetzt noch nicht….
    Ich hatte lange Zeit mich darauf vorzubereiten und konnte Momente mit ihr intensiver erleben… aber dieser letzte Blick macht mir zu schaffen. Es zerreißt mir das Herz, wenn sie wirklich ihr Vertrauen verloren hat, oder der Moment vor 6 Tagen noch nicht der Richtige war… die Schuldgefühle sind kaum zu ertragen. Ich hatte gehofft, sie und ich empfinden das Gehen lassen als Erlösung… aber dieser schockierte, enttäuschte Blick direkt zu mir in der letzten Sekunde….. als realisiere sie gerade, was ich ihr antue. Sie hat sich nicht gewehrt, das tat sie nie. Solang ich dabei war, hat sie alles durchgestanden. ich weiß nicht, wie ich jemals damit umgehen kann…. ich fühle mich, als hätte ich sie verraten…

    • Markus Apr 8, 2019, 10:39 am

      Vielen Dank für die motivierenden Worte. Ich habe Dir eine E-Mail geschickt.

    • Carsten Apr 29, 2019, 7:59 am

      Hallo Tini, ich weiss sehr gut wie es dir geht. vor zwei Tagen ist unser Border Collie Bounty über die Regenbogenbrücke gegangen. Er war mein Lebensmittelpunkt, mehr als 15 Jahre lang und wie dein Baby auch immer an meiner Seite. Wir haben alles gemeinsam gemacht und hatten tolle Jahre und jede Menge schöne Erlebnisse. Die letzten Jahre waren überschattet von Krankheiten, Spondylose, Taubheit, Mitralklappeninsuffizienz und die Sehkraft war auch nicht mehr so gut ..alles Dinge die man in den Griff bekommt, oder damit zu leben lernt, sowohl von unserer wie auch Bountys Seite.
      Letzten Herbst bekam er plötzlich und unerwartet auf einem Waldspaziergang Nasenbluten, einseitig und recht heftig, Panisch nach Hause und in die Tierklinik wo man meinte er hätte sich einen Cut in der Nase zugezogen, wohl beim schnüffeln irgendwie. Einen Monat später entwickelte sich eine Beule am Kopf die weiter wuchs und als Tumor diagnostiziert wurde. Das Nasenbluten kam ab und an wieder und hatte mit diesem Tumor zu tun. Er hatte aber keine Schmerzen denke ich, jedenfalls nicht davon. In den letzten Monaten lief er immer schlechter, brauchte ewig sich irgendwo halbwegs schmerzfrei hinzulegen und bautze über 1,5 kg Muskelmasse an der Hinterhand ab. Wir haben ihm regelmässige Physiotherapie gegönnt und Homöopaten mit dazugezogen aber iergendwann merkst du dass er nicht mehr kann. Samstag war es dann soweit, seine Tierärztin kam nach Hause und dann ging es relativ schnell. Wir haben ihn mit seinem Schlafkissen ins Autro gelegt und ihn ins Kleintierkrematorium gebracht. Heute ist die kremierung, wir wollen auch nochmal Abschied nehmen und dann kommt seine Asche wieder mit nach Hause, wo sie hingehört. Wir habebn uns im Vorfeld auch sehr viele Gedanken gemacht wie das sein wird, hinterher, aber es ist grausam. Die Stille zu Hause ist unerträglich und man denkt er müsste doch gleich hinter einem her wenn man den Raum wechselt, das klacken der Krallen auf dem Laminat bleibt aber aus… Wir wissen nicht, wie diese Lücke zu füllen ist und die Weinkrämpfe kommen von einer Sekunde zur nächsten. Das schlimmste was ich bisher erlebt habe und gerade erlebe.
      Der letzte Blick von deinem Baby, der dich so verunsichert und Zweifeln lässt, es wird ihn dir wahrscheinlich nie jemand wirlich erklären können aber dein Hund würde dich nie anklagen oder an dir und deiner Freundschaft oder Loyalität zweifeln nach all dem was ihr gemeinsam durchgemacht habt. Sie wird gespürt haben, dass etwas anders ist als sonst und das ist ja auch so. Wenn sie in unserem Beisein gehen spüren sie unsere Ängste und die Verzweiflung. Ich glaube sie hat dich in diesem Moment einfach fragen wollen was mit dir los ist und gespürt, dass sie dir nicht mehr helfen kann.
      Wir haben es unserem Bounty geschworen, dass er nicht leiden soll wenn es denn mal soweit sein sollte und dieses Versprechen haben wir eingelöst. Er hat gelitten, hatte Schmerzen, war austherapiert (lt.Tierärztin) und doch fragen wir uns ob er schon bereit war oder nicht doch gerne noch Zeit mit uns verbracht hätte … selbst unter Schmerzen. Mein Kopf sagt es war die richtige Entscheidung ihn jetzt gehen zu lassen aber mein Bauch sagt was anderes.
      Wir müssen beide lernen damit umzugehen und uns von schlechten Gedanken frei machen, denn das wir daran zerbrechen ist das allerletzte was unsere Lieblinge gewollt hätten.
      Liebe Grüße aus Berlin, Carsten
      Versuch es

  • Heike Job Apr 21, 2019, 10:33 pm

    Ich habe meinen Hund durch einen Unfall verloren.Mein Vorwurf an mich ist, dass ich abgelenkt war und es daher nicht verhindert habe

  • Jack Mai 6, 2019, 5:34 pm

    Lieber Markus und liebe Alle
    Ich habe meine Dana am 11. April gehen lassen müssen. Sie war im Januar 13 Jahre „jung“ geworden. Meine Labrador Hündin war mein EIN und ALLES. Ich bin beruflich sehr stark angegiert und habe jede freie Sekunde mit Ihr verbracht. Sie hat mir so viel gegeben und nichts dafür erwartet. Die Tierärzte haben uns empfohlen Sie gehen zu lassen da Sie bereits Metastasen auf der Lunge hatte. Sie war verkrebst. Es ging Ihr aber nicht schlecht bis an diesem Tag. Ich wollte Sie nicht gehen lassen und mache mir heute einen großen Vorwurf. Hätte ich nicht warten sollen?!? Hätte ich Sie noch pflegen können? Wie wäre es Ihr nach einem Tag oder mehr gegangen? Ich kann nicht mehr schlafen. Habe auch Angstattacken und Mühe mit Atmen. Ich kann mir ein Leben ohne Sie gar nicht vorstellen 🙁
    Ich sehe Sie immer vor mir und der Gedanke Sie nie mehr mehr zu sehen, streicheln, Küssen oder nur zu berühren macht mich kaputt.
    Alle sagen mir, es braucht Zeit aber es wird täglich schlimmer. Meine Frau möchte keinen Hund mehr und das muss ich respektieren. Ich bringe es auch nicht geregelt von Erinnerungen zu leben. Sie fehlt mir so fest.
    Entschuldigt meine Schreibfehler aber meine Hände zittern und ich weine ohne Pausen.
    Dana wo bist Du.

    • Bettina Mai 14, 2019, 11:44 pm

      Lieber Jack,
      herzliches Beileid zum Tod von deiner Dana. Wie es sich anhört, hast du es richtig gemacht, deinem geliebten Hund einen längeren Leidensweg zu ersparen. Wenn der Krebs schon so weit fortgeschritten war und die Ärzte auch keine Hoffnung mehr sahen, war es, so denke ich, ein Zeichen von Liebe, Dana nicht leiden zu lassen.
      Vor fast einem halben Jahr musste ich auch diesen Schritt gehen und meinen geliebten Humboldt gehen lassen. Nach etwa zwei Monaten nach den ersten Krankheitszeichen und der Ursachensuche und vier Wochen in denen er sichtlich abbaute und starke Schmerzen hatte, hatte ich endlich Gewissheit, dass es ein inoperabler Mandeltumor war. Ich habe ihn aus der Narkose nicht mehr aufwachen lassen. Vorher hatte ich mit vielen Hundebesitzern gesprochen, die sich Vorwürfe machten, dass sie zu lange mit diesem Schritt gewartet haben und das Leiden ihres Tieres unnötig verlängert haben. Diesen Vorwurf wollte ich mir nicht machen. Ich vermisse ihn immer noch sehr, gerade abends, wenn ich im Bett liege, zur Ruhe komme, denke ich viel an ihn und bin traurig und weine um ihn. Natürlich hätte ich ihn gern noch länger an meiner Seite gehabt. Ich weiß aber, dass es für ihn die richtige Entscheidung war.
      Vielleicht kannst du es auch irgendwann so sehen, dass diese Entscheidung aus Liebe für Dana gefallen ist.
      Ich wünsche Dir viel Kraft und Trost in der nächsten Zeit.
      Liebe Grüße
      Bettina

  • Ralf Mai 13, 2019, 2:50 am

    Hallo Markus und alle Hundefreunde,
    schön, dass es so eine Seite gibt, wo man seinem Kummer und Leid freien Lauf lassen kann. Unser Gringo ist gestern Mittag auch auf die immergrüne Hundewiese entsprungen. Dort kann er Eichhörnchen hinterherrennen und nach Mäusen buddeln, so viel er will! Ich bin so dankbar, dass wir einige Jahre miteinander verbringen durften. Er war schon 3, als wir ihn vom Tierschutz in unser Zuhause nahmen. Ein schwarzer Schäfermischling, der bei uns als Ersthund einzog. Er hatte sich uns ausgesucht. Vor einem Jahr war es fast soweit, dass wir ihn gehen lassen mussten, da er einen Tumor an der Milz hatte. Die Hoffnung haben wir nicht aufgegeben, deshalb wurde er erfolgreich operiert und ist danach ganz der Alte gewesen und wieder gesprungen wie ein Reh. Jetzt, nach etwas mehr als 10 Jahren, war es für ihn nicht mehr einfach. Einen Monat zuvor hatte er eine Schwellung am Fuß, die ihm zu schaffen machte. Nach medikamentöser Behandlung schien es wieder gut zu werden. Bis vor ein paar Tagen die Schwellung wieder zurückkam. Er wurde weiter behandelt, und es gab wieder eine Besserung, jedoch hatte er uns gezeigt, dass es an der Zeit ist, loszulassen. Er hat nicht mehr gegessen und offensichtlich Schmerzen am Bein, so daß er nicht mehr laufen wollte. Nachdem er sich zu Beginn der Gassirunde gleich auf den Boden legte und nicht mehr weiter wollte, war es klar, dass die gemeinsame Zeit dem Ende entgegen ging. In unseren Armen wurde er letztendlich eingeschläfert. Das Zeichen, das er mir gab, war zu Hause, als er nicht aufstehen wollte. Das ist mir aber erst in der Tierklinik bewusst geworden. Deshalb war die Entscheindung die Richtige. Auch wenn wir nun unsagbar traurig sind und ich nicht weiß, wie es weitergehen soll ohne ihn, meinen besten Freund, war es die richtige Entscheidung, ihn gehen zu lassen. Wenn die Zeit gekommen ist sagen uns die Fellnasen auf ihre Art, dass es besser ist, für dieses Leben Abschied zu nehmen. Ich glaube und hoffe, dass wir uns irgendwann wieder sehen, Gringo!

  • Ulrike Mai 16, 2019, 11:07 pm

    Hallo Ihr Lieben,
    unser gutmütiger Bloodhound Isidor ist am 10. März 2019 verstorben. Wir haben ihn in unserem Garten leider tot aufgefunden. Welche Ursache dem zugrunde liegt wissen wir bis heute nicht genau … wir können nur mutmaßen. Isidor hatte leider mit 5 Jahren eine Magendrehung, ich war Gott sei Dank zu Hause, hab sofort reagiert, ins Auto und ab zur Tierärztin die nur 5 min von mir entfernt ist … Isidor wurde gerettet und der Magen wurde auch gleich angenäht. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich immer ein Auge auf ihn. Vor 2 Jahren bemerkte ich, dass Isidor sich wieder lebensbedrohlich aufblähte, wieder ins Auto dann zur Tierärztin. Er wurde wieder gerettet, die Tierärztin konnte nicht wirklich einen Grund feststellen, sie meinte vielleicht hat er was Falsches gefressen. Magendrehung war es keine, da der Magen ja angenäht war. Dann kam der besagte Sonntag, der 10. März 2019. Meine Kinder waren mit Isidor das Wochenende alleine, da ich zu einer Freundin fuhr. Meine Tochter telefonierte mit mir um ca. 15 Uhr und sagte, dass sie im Garten gerade mit Isidor gespielt hat und jetzt ins Haus geht und ein bisschen fernsieht. Eigentlich nichts Besonderes. Isidor ist anscheinend draußen geblieben, was auch normal war, da die Terrassentür immer offen war und er ein- und auslief. Ich habe mir mit meiner Heimreise Zeit gelassen und nach einer 2stündigen Autofahrt war ich um 20 Uhr in meinem Heimatort. Meine Kinder hatten mich schon aufgeregt im Auto angerufen und im Garten verzweifelt nach Isidor gesucht und ihn nicht gefunden. Es war schon finster. Ich bin dann angekommen und wir haben ihn dann unter Sträuchern verstorben aufgefunden. Ich habe ihn über seinen Kopf gestreichelt und merkte, dass sein Fell noch leicht warm war. Es dürfte erst kurz davor passiert sein. Was tatsächlich passiert war, wissen wir nicht. Er war wieder aufgebläht. Ich wollte nicht, dass man auf ihn herumschneidet um herauszufinden was los ist. Es gab zu dieser Zeit in unserem Gebiet auch einige „Giftköderwarnungen“. Der Gedanke, dass ihn jemand vergiftet hat, ist schrecklich. Es könnte natürlich auch sein, dass es gesundheitliche Gründe waren. Jetzt mache ich mir natürlich große Vorwürfe und habe Schuldgefühle. Wäre ich nur eine halbe Stunde früher zu Hause gewesen, dann hätte ich wahrscheinlich das Schlimmste verhindern können bzw. wäre in seiner letzten Stunde bei ihm gewesen. So musste er alleine sterben. Er wäre jetzt im Juni 10 Jahre geworden. Isidor war Besonders. Er begleitete mich all die Jahre als alleinerziehende Mutter. Er war wie ein drittes Kind für mich.
    Ich fühle mich als hätte ich ihn im Stich gelassen …
    Liebe Grüße
    Ulrike

    • Markus Jun 4, 2019, 4:21 pm

      Hallo liebe Ulrike, wenn auch spät, habe ich Dir soeben auf Deinen Kommentar per E-Mail geantwortet.
      Liebe Grüße

  • Sylke Jun 4, 2019, 2:40 pm

    Hallo Markus, vielen Dank für diese Webseite. Der Tod meiner Seelenhündin liegt schon etwas mehr als 10 Monate zurück, aber ich bin bis heute nicht über ihren Tod hinweg. Im Gegenteil. Ich habe Schuldgefühle ohne Ende und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit Tränen in den Augen an sie denke und einfach nur schrecklich vermisse. Leider durfte sie nicht alt werden. Sie wurde nur 9 Jahre alt (kein Alter für eine Rasse, die im Normalfall 16 Jahre alt wird). Leider war sie unheilbar an Krebs erkrankt. Trotz OP und Tablettenchemotherapie waren 2 Monate nach der OP überall Metastasen in der Leber. Ich konnte sie nicht loslassen und sie hat mit mir gemeinsam gekämpft (inklusive Zwangsernährung und jeder Menge Tabletten). Einen Tag vor ihrem Tod bin ich in den Urlaub gefahren und ihr Ersatzfrauchen (meine Mama) sowie mein Vater und mein Kind passten auf sie auf. Alle, meine Eltern, der Tierarzt sowie meine Hausärztin bestärkten mich, zu fahren. Auch, weil sie sonst nicht loslassen könnte. Das tat sie auch. Kaum war ich weg, konnte sie nicht mehr stehen und verweigerte komplett die Ernährung. So kam am nächsten Tag der Tierarzt nach Hause und hat sie eingeschläfert. Mich macht nur verrückt, dass sie mich wahrscheinlich ihre letzte Nacht irgendwie gesucht hat, denn sie war nach Aussage meiner Mama sehr unruhig. Dies war sie in meinem Beisein überhaupt nicht. Im Gegenteil. Sie war auf mich sehr fixiert und ich auf sie. Seelenhündin halt. In der Zwischenzeit ist eine neue Fellnase eingezogen, aber auch hier mache ich mir Vorwürfe, dass es falsch war. Meine verstorbene Hündin war zwar sehr sozial, aber wollte ihr Frauchen auf keinen Fall teilen. Ach alles Mist. Am liebsten würde ich aufwachen und es ist nur ein böser Traum. Leider ist dem nicht so und ich weiß bis heute nicht, wie ich damit fertig werden soll. Auch, weil mich von meiner Familie in dieser Richtung keiner versteht.

    • Markus Jun 4, 2019, 3:39 pm

      Hallo liebe Sylke,

      ich antworte Dir per E-Mail.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Isabel Jun 11, 2019, 7:36 pm

    Hallo Markus
    Danke für Deine Webseite!

    Doch ich frage mich, wie soll ich den schrecklichen Unfalltod meines treuen Begleiters alleine bewältigen?
    Heute ist der 1.Todestag und ich fühle mich schrecklich.
    Ich bin immernoch im „nicht-wahr-haben wollen“ gefangen!
    Sein Tod war für mich so ein traumatisches Erlebnis, dass ich dachte, ich werde daran zerbrechen, kaputt gehn, mir ging es so schlecht.
    So schlecht, dass ich zum Arzt ging um Hilfe zu holen.
    Ich war dann für 7 Sitzungen bei eimer Psychologin – nach der letzten Sitzung ging ich zur Tür hinaus und fühlte mich nur noch allein und fallen gelassen – von allen!
    Ich habe in diesem Jahr nicht einmal über seinen Tod reden können – NIEMAND war und ist für mich da.
    Wie soll ich damit leben?
    Ich bin so stark, aber in mir drinn ist alles am zerbrechen.
    Es zerreisst mich, allein und einsam mit dem klar kommen zu müssen….

    Alles Liebe für Euch alle

  • Katrin Jun 13, 2019, 1:53 am

    Hallo Markus, bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen da ich mal wieder nicht schlafen kann.
    Das geht mir leider schon seit nun sieben Wochen so, da musste ich leider meine geliebte Bonnie gehen lassen. Seitdem vergeht kein Tag an dem ich mir keine Vorwürfe mache weil sie an ihren letzten Tagen noch so leiden musste. Sie war so tapfer und hat versucht stark zu sein aber ich weiß das sie starke Schmerzen gehabt haben muss.
    Leider versteht keiner aus meiner Familie wie schlimm das alles für mich ist. Alle scheinen damit klar zu kommen das Bonnie nicht mehr da ist, nur ich nicht. Nach außen versuche ich stark zu sein aber wenn ich alleine bin, kommt alles hoch und ich breche in Tränen aus.

    • Markus Jun 13, 2019, 8:02 am

      Hallo liebe Katrin,
      ich schreibe Dir schnell per Mail, hab was für Dich.

      Liebe Grüße,
      Markus

  • Jill Jun 15, 2019, 10:15 pm

    Hallo Markus,

    ich bin auch auf diese Seite gestoßen weil ich einfach nicht weiß wie ich weitermachen soll. Unsere Sharpei-Dame ist gestern im Alter von fast 16 Jahren eingeschläfert worden. Es gab in den letzten Monaten immer wieder Momente in denen wir dachten es wäre vorbei, da sie immer schwächer wurde und die Demenz ihr wenig Ruhe gelassen hat, aber wir haben eben immer wieder versucht ihr zu helfen und sie hat sich auch immer wieder ein bisschen aufgerafft. Die letzten Tage hatte sie einen schlimmen Virus und hat durchweg in die Wohnung gemacht und ist selbst durchgelaufen. Gestern lag sie schwach im Garten und hat auch ihr Futter nicht mehr angerührt. Sie hat noch was getrunken, weil ich ihr den Wassernapf unter die Nase gehalten habe, hat danach aber viel gewimmert und sich auf den Boden geschmissen. Sie sah wirklich sehr schwach aus. Mein Vater hat dann den Tierarzt gerufen (die kannte unsere Maus schon) und der hat sie Zuhause eingeschläfert. Ich habe unfassbare Schuldgefühle, weil ich mich frage, ob ich den Arzt noch hätte aufhalten sollen und man das noch in den Griff bekommen hätte. Ich komm einfach nich mehr klar und kann nicht aufhören zu weinen. Ich kann mich nicht ablenken, will mit niemandem reden und fühle mich so schuldig. Ich weiß, dass sie immer schwächer wurde und es wahrscheinlich besser war, aber ich denke immer wieder daran wie sie im Garten noch bei mir lag und Wasser getrunken hat und hab das Gefühl ich hätte sie aufgegeben. Ich weiß einfach nicht wie ich das alles loslassen soll und, ob es überhaupt irgendwann klappt.

  • Janine Jun 17, 2019, 1:52 pm

    Hallo Markus,

    ich danke dir für diese Seite. Sie ist momentan alles was mich etwas über Wasser hält. Ich mache mir solche Vorwürfe und habe mein Baby in diese Beißerei geführt. Ich kann damit einfach nicht leben und ich kann nicht aufhören zu weinen. Ich sehe ihn überall…

    Ich hab dir auch schon eine Email geschickt, weil ich das Gefühl habe es versteht mich einfach keiner… ich weiß nicht weiter.

    Janine

  • ingrid Jul 26, 2019, 5:29 pm

    Hallo, ich bin froh dass ich diese Seite gefunden habe. Dann geht es anderen auch so schlecht wie mir und auch meinem Mann. Unser geliebter Jonny ist vor 6 Tagen, am 20. Juli 19 über die Regenbogenbrücke gegangen. 10 Tage vor seinem 12. Geburtstag. Viel zu früh für einen Papillon. Er war so wunderschön und hat uns sein Leben geschenkt. Er war immer mit uns zusammen, auch wenn wir verreist sind. Er hatte ein schönes Leben. Im März wurde von einer Tierklinik gesagt, dass er Ostern nocht überleben soll, weil er voller Tumore im Bauchraum ist. Das wollten wir nicht glauben. Haben dann gute Mittel vom Tierheilpraktiker bekommen und haben die Tierätztin gewechselt, weil sie über den Tellerrand blickte mit ihren Mitteln. Eine Zeitlang sah es so aus, als ob alles wieder ok ist. Nur dass er nicht mehr viel fressen konnte, war anders. Immer nur kleine Mengen über den Tag verteilt. Wenn es ein paar Gramm drüber waren, kam alles wiedre raus. Dann kam die Zeit, als er seinen Urin nicht mehr halten konnte und drin Windeln um bekam. Die Tierärztin ertastete die vergrößerte Prostata rectal. Das tat so weh. Vielleicht hat sie was verletzt im Darm. Dann hatte sie den ganzen Monat Juli Urlaub. Ich habe ihr ein paar Mails geschrieben. Sie meinte man kann noch Cortison versuchen gegen die Entzündung. Jonny konnte auch nicht mehr lange laufen und musste sehr oft getragen werden auf dem Rückweg. Dann auch auf dem Hinweg. Das Schlimme war, dass er seit der Prostatauntersuchung Schmerzen beim Kot absetzen hatte. Es kam immer nur ganz wenig wie ein Klecks aus einer Zahnpastatube, wenn überhaupt. Er setzte sich alle paar Meter oder noch öfter hin und versuchte zu drücken. Es war schlimm mit anzusehen. Der Tierarzt bei dem wir dann waren, hatte auch gleich Ultraschall und Röntgen gemacht und ließ keine Hoffnung auf eine Besseung zu. Er sagte er hat starke Schmerzen. 2 Kliniken hatte ihn vorher untersucht. Aber keine sagte was Gutes. Den Bauch aufschneiden lassen wollten wir nicht. Dann hätte er noch mehr Schmerzen und es wäre eh nichts mehr zu machen gewesen. Dann bekam er wieder jeden Tag Schmerzmittel. Dazu noch die guten Sachen vom Heilpraktiker. Nichts half mehr. Ich habe ihn jedes Mal wenn wir draußen waren, vorsichtig hinten und unten abgeduscht und Salbe auf seinen schmerzenden After geschmiert. Anfassen durfte man ihn da nicht. Der Tierazt sagte, da kann man nichts mehr machen, auch nicht operieren. Der Krebs ist immer weiter gegangen. Dann als er auch nicht mehr fressen wollte und uns immer so lange anguckte, dachten wir, er kann bald nicht mehr. Am Samstag morgen, nachdem ich um 4 Uhr morgens mit ihm vor der Tür war,gab ich ihm das Schmerzmittel und 1/2 Cortison… Das war bestimmt ein großer Fehler. Mit dem Cortison hätte ich warten sollen. Dann lag er in der Küche vor der Wasserschüssel und es kamen in paar Tropfen Blut aus der Schnauze. Bestimmt weil ich im das gegeben hatte. Das kann ich mir nicht verzeihen. Vielleicht hätte er noch ein paar Tage länger gelebt.Habe den Tierarzt angerufen und er sagte wir sollen um halb 10 kommen, bevor die Sprechstunde anfing. Jonny guckte uns zu Hause noch mit einem langen traurigen Blick an. Eigentlich wollten wir ihn wenn es soweit ist, zu Hause einschläfern lassen. Das war dann nicht möglich, weil der Tierarzt dann nicht konnte und weil das Krematorium nur bis 12 Uhr auf hatte. Ich hatte geplant gehabt, ihn zu Hause einschläfern zu lassen und dann noch eine Weile hier liegen lassen, damit die Seele sich in Ruhe lösen kann. So war das alles nicht geplant. Wir haben ihn in seinem Korb auf den Tierarzt Tisch gestellt und ihn die ganze Zeit gestreichelt,. Geredet habe ich die ganzen Tage vorher schon mit ihm. Aber der Tierarzt war so unsensibel und hat wohl an seine schlimme Stelle gefasst, während er ihm die Narkosespritze gab. Jonny schrie jedenfalls und das höre ich heute noch in meinem Kopf. Es sollte doch alles ruhig und friedlich sein. Dann kam die Todesspritze. Da war er schon ruhig. Es war ein Albtraum, von dem ich mich wohl nie wieder erholen werde. Bin dauernd am Weinen. Es ist leer und der Sinn unseres Lebens ist verschwunden. Unser ganzes Leben in den 12 Jahren drehte sich nur um Jonny. Er war von Baby an bei uns. Er hat uns vertraut und dann musste er auf diese Art sterben. Es ist nicht auszuhalten. Seine Urne steht im Schlafzimmer. Manchmal nehme ich sie fest in die Hände und drücke sie an mein Herz, rede mit ihm und gucke am Himmel nach Zeichen in den Wolken. Wie soll es bloß ohne ihn weiter gehen…. Wir haben keinen Garten mehr um ihn da zu begraben…

  • Michael Aug 12, 2019, 1:44 pm

    Hallo Markus,
    danke für diese schöne Website.Ich fühle mich für den Tod meines Schäferhundes Jimmy am 10.08 2019 verantwortlich.Es war ein schöner Samstag sonnig und angenehm ich musste auf dem Hof noch ein paar Arbeiten verrichten, da wir Besuch von der Verwandtschaft hatten kümmerten sie sich um ihn mit füttern usw.Er bekam an diesem Tag ein anderes Futter das meine Verwandtschaft am Vortag gekauft hatte das war gegen 15:30…als ich um 18 Uhr mit ihm spazieren gehen wollte wirkte er wie ausgewechselt schwach er erbrach weißen Schaum und Flüssigkeit,legte sich oft wo anders hin… ich habe jedes Jahr mir ihm die Routine Untersuchung gemacht beim Arzt und er hatte halt öfter mal mit dem Magen aber meist hat er dann etwas Grass gefressenen und dann ging es wieder…er suchte am Abend sehr meine Nähe und ich brachte ihn zur Ruhe zum Ausruhen auf seine liege Matte er erbrach auch nicht mehr,er wirkte ruhig und wollte mit dem Arzt nochmal abwarten :(um für die Tage wieder sein gewohntes Futter zu haben bin ich nochmal mit dem Auto los was cä 1 Std dauerte, gegen 21 Uhr war ich wieder da mit Futter und Leckerem zur Aufmunterung. Als ich in sein Zimmer kam konnte ich mich nicht mehr halten er lag da mit offenen Augen und mit ausgereckter Zunge…er war in dieser Zeit alleine ohne mich gestorben ich fühle mich einfach schuldig…er war mit 10,5 Jahren an meiner Seite so ein starker Hund er war ball verrückt total Kinder lieb wie ein Kind von mir…ich weiß einfach nicht was ich machen soll ohne ihn er war mein bester Freund und ich hab ihm im Stich gelassen als er mich am meisten brauchte…

    • Evelyn Aug 22, 2019, 11:18 am

      Hallo Michael,

      auch ich habe meinen über alles geliebten Schäferhund Davis am 17.7.2019 verloren. Ich habe ihn aufgrund eines Tumors in der Achsel, der ihm kaum noch laufen lassen konnte, gehen gelassen. Ich mache mir sehr große Vorwürfe ob es nicht zu früh war. Vielleicht hätten wir noch ein paar Tage/Wochen gehabt, denn er hat mir nicht gezeigt, dass es schon so weit ist! Meine Ängste dass er leiden müsse haben mich dazu gedrängt diesen Schritt zu gehen und wie gesagt, dies macht mir jetzt schwer zu schaffen …. nichts macht nun mehr Sinn … er war mein EIN und ALLES …. mein Leben! Versuche mich ins Leben zurückzukämpfen, doch irgendwie will es nicht klappen …. falle immer wieder ins Bodenlose …. kann mir ein Leben ohne ihn einfach nicht vorstellen. Möchte nichts mehr als zu ihm, egal wo er jetzt auch ein mag! Mein einziger Wunsch ist mit ihm zu sein …. Was mir ein wenig hilft sind Gedichte wie diese, ich hoffe, es bringt auch dir ein wenig Trost <3

      Die Himmelsleiter…

      Hallo lieber Mensch da unten,
      ich seh dich weinen, manche Stunden,
      seh die Trauer, all die Tränen,
      drum möcht ich hier und jetzt erwähnen,

      mein Erdenkleid, ich zog es aus,
      weil ich's nicht brauche, hier, Zuhaus,
      doch trotzdem bin ich dir ganz nah,
      in deinem Herzen immer da.

      Ich zähle wahrlich jeden Schlag,
      glaube mir, wenn ich dir sag,
      nur jener, den man nicht vermisst,
      in Wahrheit auch gestorben ist.

      Und weil ich dir im Leben fehle,
      bin ich Teil von deiner Seele,
      bin ich Teil von deinem Sein,
      niemals lass ich dich allein.

      Versteh, ich bin doch nur Zuhaus,
      ich ging nicht fort, nein nur voraus,
      ich ging dorthin, wo's einst begann,
      wo wir uns treffen… irgendwann.

      Nun leb, weil's doch nichts Schön'res gibt,
      ich hab das Leben auch geliebt,
      lächle wieder… Schritt für Schritt,
      lächle einfach für mich mit.

      Nichts und niemand kann uns trennen,
      auch das nicht, was wir Sterben nennen,
      der Tod kann Liebe nicht vertreiben,
      weil du mich liebst, drum darf ich bleiben.

      Fährt nun der Wind dir sanft durch's Haar,
      glaub daran, dass ich es war,
      ich sitze auf der Himmelsleiter
      und lieb dich von hier oben weiter ❤️.

      LG Evelyn

  • Feya Sep 10, 2019, 6:21 pm

    Vielen Dank für die lieben Worte hier. Ich weiß noch gar nicht wo mir der Kopf steht, bei uns ist noch alles ganz frisch…
    Wir waren über das Wochenende verreist, unser Großer war professionell in einer Tierpension untergebracht. Es lief die ganzen Tage toll, er lebte sich gut ein, alles war super. Gestern Abend sind wir sehr spät am Flughafen wieder gelandet, wir wollten ihn heute vormittag wieder abholen. Heute morgen bekamen wir dann einen Anruf aus der Pension, unser Großer würde nur noch lieben, sei nicht mehr ansprechbar, der Tierarzt sei schon unterwegs. Wir haben uns sofort auf den Weg gemacht, doch kamen leider zu spät. Der Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen, er musste ihn erlösen. Er hatte in der Nacht eine Magendrehung erlitten und da er vom Grunde her immer schon etwas dünn war, war er unfassbar schnell in einen Kreislaufschock gefallen.
    Auch wenn ich weiß, dass ich nichts hätte machen können, quält es mich, dass ich nicht bei ihm gewesen bin, das ich ihm nicht helfen konnte. Es ist dieses Gefühl der Hilflosigkeit, das mich lähmt und zerstört. Ich leider schon länger an Depressionen und im Moment jagt ein Schicksalsschlag den nächsten. Mein Großer war immer für mich da wenn es mir schlecht ging und nun konnte ich nicht für ihn da sein. Ich mag mir gar nicht ausmalen wie schlimm es für ihn gewesen sein muss, ich frage mich ständig wie viel Angst er gehabt haben muss, alleine mit solchen Schmerzen und das kurz bevor wir ihn wieder nach Hause holen wollten. Ich frage mich ob er sich aufgegeben hat, weil er dachte wir hätten ihn zurückgelassen. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen. Er war erst 5. Es fehlt etwas, das Haus fühlt sich leer an. Ich vermisse ihn so sehr.

  • gitti Okt 17, 2019, 4:29 am

    Meine Skubi wurde genau vor einem halben Jahr eingeschläfert . Ich komme einfach nicht darüber hinweg.
    Ich weiß nicht, kann mir jemand trost spenden. Wir sitzen doch alle in einem Boot.

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