Die Geschichte der zwei Wölfe

Wenn Du dich bereits ein wenig auf der Seite umgesehen hast, ist dir vielleicht der Bereich zum Thema „Schuldgefühle“ bereits aufgefallen!

Vielleicht hast Du auch schon die darin beschriebenen Schritte durchgeführt,  deine Schuldgefühle in den Griff zu bekommen!

Wenn dem so ist: Super, das ist der richtige Weg!

Nun weiß ich allerdings auch, dass (vermeintliche!) Schuld eine sehr harte Nuss sein kann.

Schuldgefühle sind meist nichts, was „mal eben so“ ausgeräumt werden könnte.

Häufig entfacht daher ein fortwährender Kampf der Emotionen über den Verlust, der sich über Tage, Wochen oder gar Monate ziehen kann.

Ich möchte daher eine kleine, feine Geschichte mit Dir teilen, die genau diesen Aspekt aufgreift.
Eine Leserin hat mich darauf aufmerksam gemacht (vielen Dank an dieser Stelle :)). Vielleicht kennst Du sie bereits:

Es ist die Geschichte der zwei Wölfe:

Abends am Lagerfeuer erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in seinem Inneren tobt.

Er sagte: „Mein Sohn, dieser Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten.“

Der eine Wolf ist böse:

Er ist der HASS, der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere Wolf ist gut:

Er ist die LIEBE, die Freude, der Friede, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.

Sein Enkel dachte einige Zeit über die Worte des Großvaters nach und fragte dann: “Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?”

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst!“

(Quelle: https://mehrentspannung.de/metapher-die-zwei-woelfe/)

Ich finde die Geschichte großartig.

Welchen Wolf willst Du triumphieren sehen? Und bist Du bereit, das dafür Nötige zu tun, sprich einen der Wölfe verhungern zu lassen?

Je mehr Du fütterst, desto kräftiger und mächtiger wird der Wolf. Der Gute genauso wie der Böse!

Wenn Du merken solltest, dass Du den bösen Wolf fütterst, halte inne und höre auf!

Dabei kann dir das Mantra „Geschenkte Zeit“ helfen: Die schönen und erfüllenden Erinnerungen an deinen Hund.

Natürlich können wir auch diese Geschichte zum „Mantra der Wölfe“ werden lassen.

Wie ist es bei Dir? In welchen Situationen fütterst Du welchen Wolf?

Liebe Grüße,
Markus

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Markus

Mein Name ist Markus und ich schreibe hier über ein sehr schwermütiges und deshalb oft verdrängtes Thema: Den Tod unserer Hunde. Mit dieser Seite möchte ich Menschen dabei helfen, die Trauerphase besser zu überstehen und mit Denkimpulsen, Geschichten und persönlichem Rat Hoffnung und Zuversicht zu schenken.

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