Der kostenlose SOS-E-Mailratgeber gegen die Trauer um Deinen Hund

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Hilfreiche DenkanstĂ¶ĂŸe und Strategien, mit denen Du die Trauer um Deinen Hund besser bewĂ€ltigen kannst

Trauer um einen Hund - Hilfreiches Wissen

Den eigenen Hund zu verlieren ist fĂŒr viele Menschen niederschmetterndes Erlebnis – vielleicht sogar das Schlimmste ihres bisherigen Lebens.

Egal, ob der Tod unserer Fellnase unerwartet plötzlich eintritt oder sich der baldige Abschied bereits abzeichnete: Die LĂŒcke, die unser Tier hinterlĂ€sst vermag niemand zu fĂŒllen und die tiefe Trauer, die sich in Frauchen oder Herrchen ausbreitet, kann oftmals nur nachempfinden, wer selbst mit einem Hund zusammenlebt bzw. schon zusammengelebt hat.

Hilfe im Umgang mit Tod, Trauer, Verzweiflung und SchuldgefĂŒhlen

Viele Menschen, die ihren Hund verloren haben, trauern intensiver und empfinden einen grĂ¶ĂŸeren  und tieferen Schmerz als beim Verlust eines (nahen) Verwandten oder guten Freundes.

Diese starken GefĂŒhle und das intensive Kreisen der Gedanken um den Verlust des Hundes sind fĂŒr viele irritierend und manchmal werden sie als unangemessen empfunden, aber ich versichere Dir:

Die IntensitĂ€t dieser GefĂŒhle ist nicht unangemessen oder falsch! Du musst Dich dafĂŒr keinesfalls schĂ€men oder ein schlechtes Gewissen gegenĂŒber anderen (verstorbenen) Personen haben!

Dass der Tod unserer Hunde uns so unglaublich stark mitnimmt, hat viele GrĂŒnde.

Zum einen ist es die NĂ€he und die viele Zeit, die wir mit unseren Lieben verbracht haben. Mit wohl keinem Menschen (außer vielleicht der Lebenspartnerin bzw. dem Lebenspartner) verbringen wir so viel Zeit und teilen so viele Momente und Rituale, wie mit unseren Hunden:

Die vielen SpaziergĂ€nge mehrmals am Tag, oftmals fĂŒr Stunden.

Der KĂŒhlschrank geht auf, die Fellnase sitzt plötzlich neben uns.

Man isst einen Joghurt und vom ersten Löffel an wartete unser Freund darauf, den Becher ausschlecken zu können.

Man rĂ€kelt sich nach dem Aufwachen das erste Mal im Bett und Hundi ist schon ganz aus dem HĂ€uschen, weil es somit bald FrĂŒhstĂŒck gibt


Dies sind nur wenige persönliche Beispiele meinerseits, aber jedes Herrchen und Frauchen teilt diese oder Àhnliche Momente und so hat auch Dein Hund seine ganz individuellen Marotten und Eigenschaften, die Du im Laufe des Zusammenlebens lieben gelernt hast und schrecklich vermissen wirst.

Zum anderen unterscheidet sich auch die IntensitĂ€t der Beziehung zu uns und unserem Hund gegenĂŒber Freunden, Bekannten und Verwandten:

FĂŒr unsere Vierbeiner sind wir zu 100% verantwortlich, alles was sie haben sind WIR.

Sie verfolgen keine Ziele jenseits unserer Beziehung, sie sind nicht unabhĂ€ngig und machen nicht „ihr eigenes Ding“.

Alles, was sie erleben und fĂŒhlen ist abhĂ€ngig von UNS. Mehr Verantwortung fĂŒr ein Lebewesen kann man nicht haben und die einzige Beziehung, die zwischen Menschen Ă€hnlich gelagert ist, ist die zwischen Eltern und Kindern.

Nicht umsonst bezeichnen sich viele Menschen, die Haustiere besitzen, als „Tiereltern“ und unter Hundebesitzer ist der Begriff „Hundemama“ bzw. „Hundepapa“ wohl noch gelĂ€ufiger. Das allein sagt eigentlich schon, warum der Verlust meist so furchtbar weh tut und der Abschied ein einschneidendes Ereignis im Leben darstellt.

Wer schreibt hier eigentlich und warum?
Mein Name ist Markus, ich bin 30 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und unserem Labrador-Mix Ico im schönen Kölner Umland. Auf der „Über mich“-Seite erfĂ€hrst Du noch mehr.
Ich habe diese Seite ins Leben gerufen, um eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen, die Menschen dabei hilft, besser mit dem Verlust ihrer treuen Kameraden umzugehen.

Die besten Strategien, um die Trauer um Deinen Hund zu verarbeiten

Vielleicht fragst Du dich, wie Du am besten mit dem Verlust umgehen sollst damit der unsÀgliche Schmerz nachlÀsst?

Die einfache und manchmal enttÀuschende Antwort darauf lautet: Es gibt keine universelle Patentlösung, um mit Trauer umzugehen.

Allerdings zeigt die Erfahrung, dass fĂŒr viele Frauchen und Herrchen, die um ihren Hund trauern, folgende Aspekte eine große Hilfe darstellen:

Wir Menschen, unsere Persönlichkeiten, unsere Leben und individuellen Situationen sind zu unterschiedlich, als dass es „den einen richtigen Weg“ geben könnte, der fĂŒr alle gleichermaßen angemessen und passend ist.

Es ist daher nicht möglich, DIE eine „wahre“ Lösung fĂŒr den Umgang mit der Trauer aufzuzeigen. 

Der "Lebewohl, Fellnase" Trauer-Ratgeber - Hilfe von Hundefreunden fĂŒr Hundefreunde

Eine verlĂ€ssliche StĂŒtze im Umgang mit Trauer, Verlust, SelbstvorwĂŒrfen und SchuldgefĂŒhlen. Lindere Deinen Schmerz durch wertvolle Denkimpulse und Einblicke in Geschichten anderer trauernder Frauen und Herrchen.

Die Phasen der Trauer

Typisch im Trauerprozess ist ein Durchlaufen verschiedener Trauer-Phasen, die schwerpunktmĂ€ĂŸig von unterschiedlichen Emotionen und körperlichen bzw. seelischen Reaktionen und Gedanken geprĂ€gt sind.

Die meisten Menschen durchlaufen diese Phasen zu irgendeinem Zeitpunkt, wobei kein wirklicher Konsens herrscht, wie lange eine jeweilige Phase andauert (auch dies ist individuell) oder wie intensiv sie ausfÀllt.

Auch ist es nicht so, dass die Phasen strikt der Reihe nach durchlaufen werden, sondern es sich vielmehr um einen wellenförmigen Prozess handelt, bei dem ein ZurĂŒckfallen in eine der vorhergehenden Phasen ĂŒblich ist.

Trauerphase 1 – Verleugnung und Nicht-Wahr-Haben wollen

Typische GefĂŒhle in dieser Trauer-Phase sind Leere, Unwirklichkeit, Empfindungslosigkeit, Ohnmacht/BetĂ€ubung, Chaos und Starre.

Sie ist geprĂ€gt von Äußerungen wie „Das kann nicht sein“, „Ich bin verloren“, „Das ist alles nur ein schlechter Traum“ etc.

Auch körperlich-seelische Reaktionen lassen sich beobachten, beispielsweise ein verĂ€nderter Pulsschlag, SchweißausbrĂŒche, Unruhe, Erbrechen, Desinteresse, Verwirrung und Kontaktverweigerung und motorische Unruhe.

Trauerphase 2 – Aufbrechende Emotionen

In dieser Phase sind Emotionen wie Angst, Traurigkeit, Wut, Ohnmacht und SchuldgefĂŒhle hĂ€ufig prĂ€sent.

Typische Gedanke hierbei sind beispielsweise „HĂ€tte ich besser aufgepasst“, „Die Ärzte sind Schuld“, „HĂ€tte ich mehr fĂŒr meinen Hund getan…“, „Es war doch so wunderbar gerade…“

Zu den möglichen körperlich-seelischen Reaktionen gehören u.a. Reizbarkeit, Depression, Herzrasen, Atemnot, StimmungslabilitÀt, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Desinteresse oder Apathie.

Trauerphase 3 – Suchen und Sich-Trennen

Einsamkeit, Verzweiflung, UnverstĂ€ndnis, Hilflosigkeit, aber auch Dankbarkeit und Freude fallen u.a. als typische GefĂŒhle in die 3. Trauerphase.

Äußerungen wie „Ich suche ihn/sie ĂŒberall“, „Ich glaube, meinen Hund bellen gehört zu haben“, „DarĂŒber hĂ€tte sich mein Hund gefreut“ sind hier typisch und unterstreichen den Aspekt des „Kontakt-Suchens“ bis dann meist wieder Gedanken der Trennung aufkommen und das Bewusstsein ĂŒber den Verlust eintritt.

Zu den typischen seelisch-körperlichen Reaktionen gehören intensive TrÀume, depressive ZustÀnde, Suchverhalten, das Reden mit dem verstorbenen Hund und innere ZwiegesprÀche.

Trauerphase 4 – Neuer Welt- und Selbstbezug

Die 4. Phase kann als Phase des Aufbruchs bezeichnet werden und wird ĂŒberwiegend von positiven GefĂŒhlen wie GlĂŒck. Freude, Befreiung, Erleichterung, Dankbarkeit und Ruhe bestimmt.

Typisch sind hier Äußerungen wie „Ich bin froh, den Verlust meines Hundes verarbeitet zu haben“, „Ich kann mich endlich wieder auf andere Aspekte des Lebens konzentrieren“ oder „Mein Hund ist in Gedanken immer an meiner Seite“.

Dennoch bleibt der Körper bzw. die Seele weiterhin anfĂ€llig fĂŒr negative Impulse und RĂŒckschlĂ€ge in Form einer labilen Stimmungslage, Überreaktion auf andere Arten von Verlust etc.

Trost als wichtiger Aspekt zur BewÀltigung der Trauer

Trauer ist ein Anpassungsprozess, der im wesentlichen vom Faktor Zeit und deiner Bereitschaft abhÀngt, deine Situation durch eine andere Brille zu betrachten.

Bei dem einen verlĂ€uft dieser Prozess schneller und geradliniger, beim einem anderen braucht es lĂ€nger und nach zwei Schritten nach vorne folgt einer zurĂŒck, wie  es oben im Kontext der Trauerphasen ja bereits erwĂ€hnt wurde.

Daher ist es wichtig „am Ball zu bleiben“ und Dich fĂŒr tröstliche Sichtweisen zu öffnen und Dir diese immer mal wieder vor Augen zu fĂŒhren.

Das bedeutet auch, dass  Du dir zum einen zugestehen musst, Trost finden zu dĂŒrfen und zum anderen ein wirkliches Bewusstsein dafĂŒr zu schaffen, in welchen Aspekten deiner Situation Trost liegen kann.

Du kannst beispielsweise deinen Fokus weg vom Verlust legen und stattdessen die euch gegebene, gemeinsame Zeit als Geschenk des Schicksals ansehen.

So wird aus einem verbitterten Blickwinkel ĂŒber den Verlust (der ĂŒbrigens unumgĂ€nglich ist) ein dankbarer und demĂŒtiger Blickwinkel, der Dir zeigen kann, wie privilegiert Du bist, einen Teil deines Lebens mit deinem Hund verbringen zu dĂŒrfen.

Es sind diese und viele andere Impulse, die verinnerlicht werden können, um eine „Heilung“ herbeizufĂŒhren und die Trauer besser zu ĂŒberwinden, als wenn Du nur die Zeit fĂŒr Dich arbeiten lĂ€sst.

Die Situation bleibt schwierig, natĂŒrlich! Aber ich versichere Dir, dass Du – egal wie niedergeschlagen Du dich gerade fĂŒhlst und wie sehr du trauerst – mit der Situation zurecht kommen wirst, wenn Du dich fĂŒr diese Arten der Denkweise öffnest.

Du bist stark – auch wenn Du dich gerade nicht so fĂŒhlst

Ich weiß, dass Dir im Moment vermutlich jede Zuversicht diesbezĂŒglich fehlt. Ich möchte Dir allerdings einen weiteren Ausblick geben, den ich persönlich fĂŒr tröstlich halte und der auch Dir hoffentlich dabei hilft, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Weil der Tod eine der natĂŒrlichsten Sachen und ein zentrales Konzept der Natur ist, haben wir Menschen im Laufe unserer Entwicklung mĂ€chtige Mechanismen entwickelt, um Tod, Trauer und Abschied emotional zu verarbeiten. Jede Generation vor uns betrauerte ihre Verluste, ebenso wie viele Tierarten auch – seit hunderttausenden von Jahren.

Die FĂ€higkeit mit Trauer umzugehen, ist also genetisch tief in unser verankert und auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass der Trauerprozess in 99% der FĂ€lle ganz von selbst und natĂŒrlich ablĂ€uft – selbst bei traumatischen Ereignissen.

Wie kurz zuvor angedeutet, verlÀuft die BewÀltigung dabei nicht linear und konstant, sondern viel eher wellenförmig.

Je nachdem, wie akut der Tod deines Hundes ist, wirst Du diese Mechanismen auch vielleicht schon bei Dir beobachtet haben: Trotz deines Verlustes gab es vermutlich bereits Situationen, in denen Du mal nicht pausenlos an deinen Hund gedacht hast und nicht „aktiv“ mit trauern beschĂ€ftigt warst.

Vielleicht sogar solche, in denen Du gelacht oder wenigstens geschmunzelt hast oder zumindest ausgelassen warst.

Das ist gut und wunderbar so und du brauchst kein schlechtes Gewissen deshalb zu haben!

Auf Momente der Trauer dĂŒrfen, können und sollen auch Momente der Freude und Ausgelassenheit folgen!

Du darfst auch jetzt mit Freunden lachen, die WĂ€rme der Sonne genießen, persönliche Erfolge feiern oder was auch immer gerade ein GlĂŒcksgefĂŒhl in Dir auslöst!

Du bist nicht dazu verdammt, fortan in absoluter Traurigkeit zu leben, auch wenn Du dich vielleicht gerade so fĂŒhlst.

Es ist kein Verrat an Deinem Hund, wenn es Dir auch mal wieder richtig gut geht zwischendurch!

Im Gegenteil: Ich bin mir sicher, deine Fellnase wĂŒnscht sich gerade nichts mehr fĂŒr Dich, als dass Du wieder glĂŒcklich bist und mit Dankbarkeit an ihn denkst!

Alles, was an Emotionen in deiner Situation in Dir hochkommt, ist eine absolut natĂŒrliche Reaktion deiner Psyche – im Guten, wie im Schlechten. Wehre dich nicht dagegen, sondern akzeptiere dieses (anfĂ€nglich intensive) Wechselspiel der GefĂŒhle sozusagen als „Vorsehung“ von Mutter Natur.

Der "Lebewohl, Fellnase" Trauer-Ratgeber - Hilfe von Hundefreunden fĂŒr Hundefreunde

    Eine verlĂ€ssliche StĂŒtze im Umgang mit Verlust, Trauer, SelbstvorwĂŒrfen und SchuldgefĂŒhlen
  • Erfahre an Hand echter Geschichten anderer trauernder Frauchen und Herrchen, dass Du mit Deinen Qualen, Gedanken und GefĂŒhlen nicht allein bist
  • Lindere Dein Leid durch Impulse und Blickwinkel, die Dich Dein Handeln besser nachvollziehen lassen
  • Mache Dir Sichtweisen zu eigen, mit denen Du SchuldgefĂŒhlen und SelbstvorwĂŒrfen ausrĂ€umen kannst

Der „Lebewohl, Fellnase“ Ratgeber

Das Lebewohl, Fellnase-Buch – Hilfestellungen, Denkimpulse und Sichtweisen zum Umgang mit Trauer und SchuldgefĂŒhlen

Eine verlĂ€ssliche StĂŒtze im Umgang mit Deinem Verlust

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