Wotan, *08.10.2005, † am 20.10.2021

Heute vor 14 Wochen mussten wir dich gehen lassen: dein Sterben/deine letzen Stunden und Minuten laufen immer und immer wieder vor meinem inneren Auge ab – dein letztes Jahr war für dich und uns ein stetiges Auf und Ab, Hoffen und Bangen. Wie dir die Tabletten geben – wir haben 3x täglich gebibbert, ob du sie nicht wieder aus Leberwurst und Co. ausspuckst. Du konntest nicht mehr sehen – man hat dir angemerkt, wie sehr du darunter gelitten hast. Du kamst die Treppen nicht mehr hoch – und wolltest doch immer hinter uns her. Du warst fast taub. Dein Herz war zu groß, unser Herr Löwenherz, so lange hast du gekämpft: nie hätte ich dich einschläfern lassen, bis du es uns deutlich gezeigt hast „Ich will nicht mehr“ – nicht essen, nicht trinken – dein Auge war komplett perforiert, OP unmöglich. Die Lücke, die du hinterlassen hast, ist unbeschreiblich groß: dich noch einmal streicheln, an dir schnuppern – was würde ich dafür geben! Ohne dich habe ich das Gefühl, nie mehr fröhlich sein zu können. Alles erinnert an dich, die merkwürdigsten Kleinigkeiten, du bist omnipräsent, warst fast 16 Jahre Tag und Nacht bei mir und die größte Liebe meines Lebens – ich hoffe inständig, dass du jetzt an einem glücklichen, schmerzfreien und vitalen Ort lebst, mit vielen schönen Hundedamen, die du Zeit deines Lebens so geliebt hast 🎈

21 Kommentare

  • Anja says:

    Wieder ein Mittwoch. Ich hasse diesen Tag seitdem du uns verlassen hast. Nächste Woche sind es 6 Monate. Der Schmerz wird nicht weniger. Im Gegenteil.
    Morgen fahren wir nach Kroatien: das erste Mal ohne dich.
    Ich habe Bammel: dich nicht in deinem Täschchen auf meinem Schoß zu haben während der Fahrt, dich zu kraulen, zu beruhigen, Pausen ohne dich – wie aufregend war jeder Stopp für dich.
    Wotan: ich komme nicht klar ohne dich. Du warst um einiges stärker als ich: bitte gib mir etwas von deiner Kraft und deiner Lebensenergie und vor allem deinem Lebenswillen.
    Ich liebe dich so unendlich – bitte pass auf mich auf so wie du es zu Lebzeiten getan hast 🙏🎈

  • Thomas says:

    Hallo Anja,
    ich möchte noch einmal antworten: Auch das habe ich genau so erlebt wie du: Du hast es wie Verrat empfunden als du Wotan beim Arzt allein zurück lassen mußtest.Ihr ward zu zweit, ich habe allein entscheiden müssen… und ich hätte es mir niemals verzeihen können meinen Jungen allein zurück zu lassen, da alles ja schon schwer genug war..
    Aber nun zum Punkt : Das ist kein Vorwurf !! Ich habe ja gelesen das du Wotan in einer Tasche beim Tierarzt gelassen hast und am anderen Tag Wotan abgeholt wurde vom Bestatter, als ich das gelesen habe war ich beruhigt, denn das ist ok für mich.Ich dachte erst du hast ihn beim Arzt gelassen und dann ist Ende. Das war aber nicht der Fall. Das finde ich sehr wichtig, für einen Lebensgefährten der einen so lange begleitet hat, denn es gibt Menschen die genau so lange mit einem treuen Lebensgefährten zusammen leben und ihn dann nach seinem ableben einfach beim Tierarzt lassen und du weißt was dann mit der geliebten Fellnase passiert, somit hast du ein Herz und alles richtig gemacht..
    Ich habe Ricky auch in einer Tasche zum Tierarzt bringen müssen,habe ihn immer in dieser Tasche die Treppe runter tragen müssen, was mir auch nichts aus machte,hauptsache wir kamen draußen klar..
    Und in dieser Tasche habe ich ihn auch aufgebahrt für die Beerdigung. Ricky ist um 16 Uhr am Freitag gestorben und am Samstag um 16 Uhr ( auch wieder 16 Uhr ) wurde er abgeholt, ich habe ihn in der Tasche , mit der ich ihn sooo lange Zeit die Treppe hoch und runter getragen habe ( das war 5x am Tag ) gehen lassen..Nach seinem Tod habe ich ihn aber mitgenommen nach Hause,ich konnte nicht ohne ihn sein,er hat die Nacht noch neben mir verbracht , neben mir im Bett,am Morgen habe ich ihn dann wieder in sein Körbchen gelegt,wo er immer neben mir lag in der Küche,sooooooooo sehr habe ich meinen Hund geliebt, auch nach dem Tode noch…du siehst es ist nicht unnormal wenn du noch trauerst, egal was andere denken,egal was ich schreibe,ich schäme mich nicht dafür und darum schreibe ich dir das hier,denn sonst käme ich mir als Verräter vor wenn ich was anderes über Ricky schreiben würde, er fehlt mir soo,wie schon gesagt,es wird sich ändern irgendwann,der Tagesablauf usw., aber die Gedanken werden immer bleiben, einmal erlebt, aber niemals vergessen. War Wotan dein erster Hund ?? Und ja : Mit dem Autofahren,manchmal angeschrien,weil unruhig, ja man bereut viele Worte nachher, auch das kenne ich, ich frage mich oft : Hätte ich anders handeln sollen, noch fürsorglicher?? Ich habe mein bestes getan,alle sagen mir Ricky hätte es nicht besser haben können, er hatte ein schönes Leben und trotzdem fragt man sich: Wäre es noch besser geangen ?
    Anja, du siehst: Auch ich schreibe mir hier einiges von der Seele als wäre es erst vor einigen Wochen passiert,heißt du siehst das auch ich immer noch nicht darüber weg bin und deshalb verstehe ich auch was du jetzt durchmachst, es gibt Menschen die sagen das Leben muss weiter gehen,ja aber das sind auch nur Worte, weil sie es selbst nicht erleben mußten und nicht wissen was es heißt einen treuen Lebnsgefährten nach so langer Zeit zu verlieren, das wissen nur Menschen die ihr Tier bedingungslos geliebt haben, so wie sie uns….
    Ich wünsche dir alles Gute,danke für das Lesen und hoffe das du mit dem Schmerz einigermaßen umgehen kannst, denn das ist es was alles ja so schwer macht für uns…
    Wenn du möchtest, gerne mal P.N. Hast du eine E mail Adresse ? ( Nur wenn du möchtest )
    Ich wünsche alles Gute und Kraft in dieser schwierigen Zeit, Ricky und Wotan haben sich bestimmt schon getroffen und schauen nun auf uns herunter und denken: Warum sind die so traurig ?? Uns geht es doch gut hier und trotzdem sind wir bei euch,ihr seht uns nur nicht,aber ihr fühlt uns in eurem Herzen.💗
    Alles Gute..Th.mit Ricky im 💗

    • Anja says:

      Danke Thomas: meine E-Mail-Adresse ist wotan08102005@web.de
      Ich würde mich gerne weiter mit dir austauschen.
      Bis dahin alles Gute und
      Liebe Grüße
      Anja und Wotan ❤️‍🩹🎈

    • Anja says:

      Thomas,
      Ich beneide dich um die Zeit, die du am Ende noch mit Ricky verbringen konntest.
      Das wäre sehr wichtig für mich gewesen.
      Du schriebst wie beliebt Ricky war.
      Das war oder ist eigentlich mein „Problem“:
      alle kannten Wotan, liebten ihn, nannten ihn Herzensräuber (war er auch).
      Ich traute mich ewig nicht vor die Tür bzw. in die Gegenden, wo wir immer unterwegs waren, weil ich Angst hatte – vor den Fragen, den Blicken.
      Natürlich wurde ich dennoch andauernd konfrontiert „Du allein, wo ist Wotan?“
      Ich hätte gerne weiter mit dir geschrieben respektiere aber natürlich deine Entscheidung.
      Anja mit Wotan immer im Herzen ❤️‍🩹🎈🙏

  • Thomas says:

    Hallo Anja,
    leider ist meine Nachricht nicht rüber gekommen. Deshalb schreibe ich jetzt nocheinmal.Ich kann sehr gut verstehen wie du dich fühlst, voller Trauer und es wird eher schlimmer als besser, so hast du geschrieben. Es kann lange dauern bis es etwas leichter wird aber auch dann wird man nicht vergessen können das man seine geliebte Fellnase nie wieder sehen wird, auch mir macht das heute noch sehr zu schaffen,der Rhytmus im Alltag ändert sich zwar, aber die Gedanken kreisen weiter, wann wird man zur Ruhe kommen ?? Jemand der noch nie einen Hund sein eigen nennen durfte kann diese Trauer nicht verstehen, du erlebst es ja gerade selber.Das Leben muß weitergehen, ja, aber wie ? Ohne den geliebten Vierbeiner macht alles keinen Spaß mehr, es ist genauso wie du schreibst. Ja Ricky hat mir die Entscheidung abgenommen und dennoch fragt man sich…wäre es vielleicht besser gewesen er wäre zu Hause eingeschlafen in seiner Umgebeung? Aber wäre das passiert dann hätte man wieder gegrübelt woran ist er gestorben ? Weißt du ich denke, wie es kommt, es ist nie richtig, man wird sich einfach nicht damit zufrieden geben und es akzeptieren. Die Zeit heilt alle Wunden sagt man, ja..aber die Narben bleiben.. so ist es auch noch heute bei mir.
    Weißt du was das schlimmste ist wenn man einen Hund hat ?? – DER ABSCHIED – Und nur wer ein Tier lieben gelernt hat, weiß wie schwer ein Abschied ist.. Zu deiner Frage: Mein Ricky ist 17 Jahre alt gewordenund wir waren wirklich 24 Std. am Tag zusammen !! Hab ihn auch immer überall mit hin genommen,er war sehr beliebt,sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Von mir gegangen ist Ricky am 31.07.2020 und auch nach so langer Zeit bin ich immer noch traurig,darum lass dir Zeit mit deiner Trauer,ich hatte mir auch das Buch von Markus Lebewohl Fellnase gekauft,das hatte ich vor lauter Trauer an einem Abend gelesen,hast du es vielleicht auch schon gelesen ?
    Ich wünsche dir erstmal alles Gute, soweit möglich und hoffe du hast jemanden an deiner Seite der dir in deiner Trauer beisteht.
    Schöne Grüße
    Th. & Ricky – unvergessen – im traurigen Herzen 💗 😢

    • Anja says:

      Hallo Thomas,
      ja: die Grübelei will und will nicht aufhören – „was wäre gewesen, wenn“ „hätte ich, hätte ich nicht“. Manchmal denke ich, ich werde verrückt… Am Wochenende waren wir das erste Mal ohne Wotan in Kurzurlaub, Katastrophe – ich habe ihn die ganze Zeit „bei mir“ gehabt: wie er reagiert hätte, was er toll oder doof gefunden hätte. Mein Mann hatte es ja gut gemeint „Mal raus“ – das machte alles doppelt schwierig, ich wollte ihn ja nicht enttäuschen, aber meine Trauer war zu groß. Er vermisst ihn natürlich auch, aber wie Ricky und du waren Wotan und ich 16 Jahre lang 24 Stunden am Tag zusammen: ich konnte an seinem Körpergeruch erkennen, wie es ihm geht; war er gestresst, war ich es auch und umgekehrt. Ihn nach dem Einschläfern in seinem Täschchen beim Tierarzt zurücklassen zu müssen, damit die Leute vom Krematorium ihn abholen, hat mir im Endeffekt den Rest gegeben: ich wollte ihn mit nach Hause nehmen, aber das wollte mein Mann nicht und ich konnte mich nicht durchsetzen. Das kam mir wie ein doppelter Verrat vor – ich hatte ihn noch nie irgendwo alleingelassen. Es dauerte 1 Woche, bis ich seine Urne nach Hause holen konnte – es war schrecklich. Das Buch von Markus habe ich noch nicht gelesen – ich bin, wie man so sagt, untröstlich und wie du sagst, werde ich Ewigkeiten brauchen, das irgendwie zu verarbeiten. Ich habe noch keinen Weg gefunden, zu präsent ist das Gefühl. Ich danke dir sehr für deine Worte Thomas: es tut gut, sich mit jemandem auszutauschen, der diese Trauer mitfühlen kann.
      Schöne Grüße
      Anja mit Wotan ❤️‍🩹🎈

  • Thomas says:

    Hallo Anja,
    ich habe deine Nachricht gelesen und auch geantwortet. Es ist hier aber noch nicht erschienen, das war schon früher einmal der Fall, da kam es zeitversetzt ein paar Tage später, warum weiß ich nicht. Warten wir noch 1 – 2 Tage, sonst schreibe ich alles nochmal neu, ok ?
    Schöne Grüße
    Th. mit Ricky tief im Herzen 💗

    • Anja says:

      Danke Thomas: ja – so machen wir das…. Hoffentlich wird dein Beitrag bald online gestellt, ohne dass du alles neu schreiben musst.
      Liebe Grüße Anja &Wotan 🎈🙏

  • Thomas says:

    Halllo Anja,

    ich habe die Nachricht gerade erst gelesen. Ja es ist ehrliches Mitgefühl, denn den Text den du geschrieben hast, ja der traf auch auf mich zu, ich habe es genau so empfunden wie du und hatte auch genau die gleichen Sorgen um meine geliebte Fellnase wie du. Nun zu deiner Frage : Ricky ist am 31.07.2020 von mir gegangen, kurze Zeit nach seinem 17. Geburtstag 05.07.2003. Wenn du Ricky in der Suche oben eingibst kannst du sein Foto sehen. Ricky war ein Zwergpinscher. Es ist bei dir noch nicht so lange her das Wotan von dir gegangen ist, bei mir sind es gut 1,5 Jahre und ich sage dir nach dieser Zeit ist es etwas erträglicher geworden, aber keineswegs leichter, auch nach 1,5 Jahren denkt man jeden Tag an seinen Liebling und es ist immer noch schwer zu akzeptieren das er nicht mehr da ist, 1,5 Jahre sind eine lange Zeit, so lange habe ich gebraucht und trotzdem ist der Schmerz immer noch da, wird er jemals vergehen ?? Hatte mir auch den Ratgeber bestellt hier im Forum von Markus, hat er dir vielleicht ein wenig geholfen ? Bzw. hast du ihn gelesen ?
    Weißt du was das schlimmste ist wenn man einen Hund hat ??
    DER ABSCHIED !!
    Nur wer ein Tier lieben gelernt hat weiß was Trennung bedeutet und dazu gehören wir…
    Ich weiß du wirst noch eine ganze Weile brauchen um über den Schmerz hinweg zu kommen, so wie ich auch, aber ich sage dir : Man kann Hundehaare wegsaugen, Pfotenabdrücke weg wischen, aber die Erinnerungen in unserem Herzen an unsere geliebte Fellnase bleiben für immer…
    War Wotan dein erster Hund ?
    Ich wünsche dir alles nur erdenklich Gute und viel Kraft in dieser schweren Zeit..
    L. G.
    Th. mit Ricky für immer im traurigen Herzen..💗 😢

  • Thomas says:

    Guten Abend Anja,
    ich habe ebend gerade Ihre Zeilen bei Wotan gelesen,ich schaue hier fast täglich vorbei und sehe das immer wieder neue Fellnasen dazu kommen,allein das macht schon sehr, sehr traurig. Aber auch die lieben Fellnasen die schon einige Zeit nicht mehr unter uns sind, so wie bei Ihnen und um die man genauso trauert macht einen genau so traurig.
    Ich habe Ihren Kommentar zum 9 und 20 März gelesen. Ich möchte Ihen nur sagen daß das was Sie geschrieben haben auch ich durchmachen mußte,allerdings wurde mir die Entscheidung durch meinen Ricky abgenommen, mein Junge ist auf dem Behandlungstisch von selbst eingeschlafen,Ricky hat mir somit auch noch die schwere Entscheidung abgenommen …
    Sie hatten aber schon Angst Wotan jemals verlieren zu können, und das meine ich: Das Gefühl kenne ich nur zu gut,es ging mir genau so,die Angst war immer da, und je älter ein Hund wird, desto mehr Angst bekommt man,weil man ahnt, so viel Zeit wird nicht mehr sein und wenn es dann soweit ist kann man es nicht begreifen.. Man fährt zum Tierarzt, aber denkt nicht wirklich daran das man dann doch allein wieder nach Hause fahren könnte,man hat Hoffnung das doch noch wieder alles gut wird und dann kommt alles ganz anders..es ist sehr schmerzhaft und traurig,ich weiß weil ich es selber miterleben mußte und deshalb habe ich diese Zeilen an Sie geschrieben,da ich Sie sehr gut verstehe und auch mitfühlen kann wie Ihnen zu Mute ist, denn diese Zeilen waren es, die Sie geschrieben haben die mich berührt haben,habe ich das selbe doch schon selber erlebt mit der gleichen Hoffnung,nur das wie gesagt mein Ricky nicht eingeschläfert werden mußte und dafür bin ich sehr dankbar denn das hätte mich noch kränker gemacht als ich heute schon bin…Ich wünsche Ihnen viel Kraft in der schweren Zeit und alles Gute für Sie und hoffe das wir unsere liebe Fellnase eines Tages wiedersehen dürfen und dann für immer mit ihr zusammen sein dürfen,ich hätte nie gedacht das die Zeit bis dahin sooo schwer und lange sein wird….Und so empfinden ebend nur Hundefreunde ,für die ihre Fellnase das ein und alles war und bleiben wird..Wie einmal Heiz Rühmann sagte: Man kann ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.., Recht hatte er..
    Ihnen und Ihrem (Wotan drüberhalb der Regenbogenbrücke ) alles Gute von Herzen.
    Th. mit Ricky fest und unvergessen für immer im Herzen.💗

    • Anja says:

      Vielen Dank Thomas, dass Sie (oder sollten wir Hundeliebende uns nicht einfach duzen?) sich die Zeit genommen haben, meine Geschichte zu lesen und mitzufühlen. Und ich beneide dich darum, dass Ricky dir die Entscheidung abgenommen hat: das war immer mein größter Wunsch und Hoffnung, obwohl ich schon ahnte, dass der kleine Kämpfer es mir nicht einfach machen würde..
      Ich dachte, die Zeit würde die Wunde heilen, stattdessen wird es eigentlich immer schlimmer – dazu muss man ja noch Schauspielern, weil die Menschen um einen herum „das Theater“ und die andauernde Trauer nicht verstehen „das Leben muss doch weitergehen“. Die Sonne scheint, es ist Frühling – aber ohne den geliebten Vierbeiner macht das keine Freude. Vielen vielen Dank für das ehrliche Mitgefühl: das tut mir gerade sehr gut! Alles Gute unseren Regenbogenhunden, die hoffentlich enorm viel Spaß haben

    • Anja says:

      Jetzt habe ich schon wieder so viel über mich und den Verlust von Wotan geheult, meine Frage: Wann hat Ricky dich denn verlassen und wie alt war er?

  • Anja says:

    5 Monate ohne dich. Ein Tag schwärzer als der andere. Eben bin ich zu deiner Friseuse gefahren, um ihr eine Dankes-Karte in den Briefkasten zu werfen: auf der Fahrt dahin habe ich dich die ganze Zeit zitternd vor Aufregung in deinem Täschchen neben mir auf dem Beifahrersitz gesehen, dazu lief auch noch entsetzlich traurige Musik im Radio….du bist wie ein kleines Phantom immer um mich herum, ich erinnere mich an deine Reaktionen auf alles und nichts und schäme mich für jedes Mal, als ich die Geduld verloren habe und dich z.B. im Auto angeschrien habe, weil du nicht aufgehört hast zu jammern. Dafür hast du mich aber auch gerne lautstark gemaßregelt, wenn ich nach Hause gekommen bin. Ich glaube, man kann kein Lebewesen so sehr lieben wie seinen Hund. Es gibt nichts Vergleichbares. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder Freude empfinden zu können oder zu lachen – mir ist alles eine Last ohne dich, perspektiv- und sinnlos….Hoffentlich geht es dir gut, da wo du jetzt bist: du bleibst für immer in meinem Herzen, durch deinen Tod bin ich auch gestorben.

  • Anja says:

    Heute sind es 20 Wochen…. Letzte Nacht habe ich wieder von dir geträumt: du bist weggelaufen, ich habe dich nicht wiedergefunden – da waren viele andere Hunde, ich hatte solche Sorgen, habe so laut nach dir gerufen und bin weinend aufgewacht. Diese Träume hatte ich schon, als du noch gelebt hast – aber da konnte ich morgens erleichtert an deinem lebendem, weichen Körper schnuppern. Ich hatte immer solche Angst davor, dich zu verlieren – es war immer unvorstellbar, ohne dich zu sein. Selbst als wir mit die zum Tierarzt mussten und wussten, dass du gehen musst, war mir nicht wirklich bewusst, dass du nicht mehr nach Hause kommst. Ich habe dich in deine kleine Tasche gesetzt, mich mit dir ins Auto gesetzt – alles automatisch und in Trance. Ich wollte und konnte den Gedanken nicht zulassen ohne dich zurückzukommen. 20 Wochen wie gestern. Ich liebe dich für immer 💕🎈

  • Anja says:

    Der Frühling ist da: was hattest du einen Spaß daran, durch den Garten zu flitzen und mich zu beobachten, was ich da in die Erde reinstecke oder auch rauszupfe. Heute wäre das perfekte Wetter für dich – ich höre andere Hunde bellen und sehe dich vor mir, wie du die Ohren spitzt und manchmal mitbellst. Wenn morgens um 8 die Kirchenglocken läuten vermisse ich dein Mitgeheule – wie oft ging es mir auf die Nerven, heute würde ich alles dafür geben, dich lautstark mitsingen zu hören und frage mich immer noch, was da in dir vorging. Du hast so voller Inbrust geheult, dein ganzer kleiner Körper ging mit, du warst nicht abzulenken…. Jetzt gerade laufen Tauben und Elstern durch den Garten: du hast sie so gerne verscheucht. Ich liebe dich für immer und ewig ♾

  • Anja says:

    Ich sehe mir den ganzen Tag deine Fotos und Videos an – du kleiner Spinner, schöner Tyrann. Neben deinen Bildern, der Kerze, deinem Lieblings-Spielzeug und deiner Urne sind immer frische Blumen: dir wäre das komplett egal, wahrscheinlich lachst du mich wieder aus du cleverer Kerl -hattest uns immer im Griff. Ich bin so alt geworden mit dem ganzen Geheule um dich, heule schon wieder. Ach Wotan…. 💕

  • Anja says:

    Ich liebe und vermisse dich so sehr – das Leben sollte weitergehen, aber ohne dich ist es leer und nicht lebenswert. Für immer in meinem Herzen 💕

  • Anja says:

    4 Monate. Ich liebe dich so unendlich – du bist für immer in unseren Herzen. „Papa“ geht es auch so mies – immer, wenn ich gerade mal einen kurzen Moment habe, wo ich NICHT im Trauerloch stecke, fällt ihm ein besonderer Moment mit dir ein – und davon gab es gottlob sehr sehr viele. Ich hoffe so sehr, dass du glücklich bist und frei und weiter auf uns aufpasst: wir brauchen dich 💕

  • Anja says:

    Hasenbärchen – heute tut es wieder besonders weh. Es stürmt genauso wie an dem Abend an dem du gegangen bist. Ich sehe dich überall und vermisse dich so unendlich. Ich mag nicht mehr Zuhause sein, denn ohne dich ist es kein Zuhause mehr, sondern leer und viel zu leise. „Das Leben muss weitergehen“ wird mir immer wieder gesagt, aber ohne dich macht es keinen Spaß. Ich liebe dich bis zum Mond und zurück und hoffe so sehr, dass du jetzt endlich deinen Frieden gefunden hast. Du wirst immer mein Ein und Alles bleiben 🙏💕

    • Anna-Maria says:

      Liebe Anja, während ich deine Worte lese, laufen meine Tränen. Ich fühle so sehr mit dir. Mein kleiner Schatz verließ mich vor 16 Wochen und deiner Beschreibung nach, verlief es nahezu ähnlich. Mein Felix war über 14 Jahre an meiner Seite. Immer wieder erlebe ich die letzten Tage und Stunden. Er wollte auch einfach nicht mehr fressen und trinken, da spürte ich, dass er nicht mehr wollte. Auch ich ertrage es kaum noch zu Hause zu sein ohne ihn. Es tut so verdammt weh. Aber ich bin sicher wir werden uns eines Tages wiedersehen.
      Ich weiß, dass es kaum einen Trost gibt, aber ich schicke dir ganz viel Kraft und Liebe, Anna.

      • Anja says:

        Liebe Anna,
        komisch – erst gerade lese ich deinen lieben Kommentar. 1000 Dank dafür.
        Heute sind es 7 Monate. Die Zeit heilt keine Wunde, im Gegenteil – die Narbe wird täglich durch neue und damit alte Erinnerungen aufgerissen. ❤️‍🩹

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