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Bilbo, † am 05.05.2021

Ich wusste das dieser Tag irgendwann kommt. Natürlich! Du warst 14 1/2 und du hast viel geschlafen und unsere Runden wurden kürzer und langsamer. Abends hab ich dich die Treppe hochgetragen, dich in dein Körbchen gelegt, hab dich geküsst und dir immer gesagt wie lieb ich dich hab und das wir uns morgen wiedersehen. Wir liebten beide dieses Ritual. Du hast viel Nähe gesucht und wir haben dich wie es nur ging auf unserer Brust liegenlassen denn dort gefiel es dir am besten. Noch vor 2 Wochen sind wir eine schöne Runde bei Sonnenschein mit dir gelaufen, haben uns ans Wasser ins Gras gesetzt und die Ruhe und Nähe genossen. Und gestern muss ich die Entscheidung treffen dich gehen zu lassen! Einfach so…. In den letzten 5 Tagen ging es dir nicht gut. Wir haben dich überall hingebracht aber geholfen hat nichts. Ich wusste in unserer letzten Nacht was mich am nächsten Tag erwartet. Habe dich die ganze Nacht bei mir gehabt, mit dir geredet, an dir gerochen und dir versprochen alles zu tun damit es dir besser geht. Beide Nieren haben versagt und ich habe dich gehalten als du gehen musstest. NIEMAND ahnt mit welcher Wucht dieser Moment einen trifft! NIEMAND! Ich wusste es wird schlimm aber es hat mir das Herz herausgerissen und den Boden unter den Füßen weggezogen. Und nun fehlst du mir. Nun fehlst du uns. So sehr. Wie sehr lieben wir dich! Ich weiß es braucht Zeit. Ich weiß es wird noch lange Schmerzen. Ich wusste eines Tages kommt der Tag. Aber er kam einfach zu früh….

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6 Kommentare

  • Annika says:

    Hallo Bilbo-Hundeeltern,
    ich musste gestern meinen liebsten Liebling, meinen Travis, auch gehen lassen. Ich hätte nicht gedacht, wie unglaublich weh es tut. Travis hat gelitten, und als er in meinen Armen eingeschlafen ist, war ich erleichtert, da er jetzt nicht mehr vor Schmerzen hechelnd irgendwo in der Wohnung liegt und erleben muss, wie seine Hinterläufe immer mehr gelähmt sind. Er ging friedlich. Ich war auch Abends noch erleichtert. Ich konnte ja schon lange nicht mehr und habe mit meinem Schatz gelitten. Endlich hat das Grauen ein Ende. Dachte ich zumindest. Wie falsch ich lag, erlebe ich heute. Jetzt geht das Grauen erst richtig los. Ich habe das Gefühl, Glassplitter einzuatmen, mir ist schlecht, und alle 4 Stunden denke ich: Oh, jetzt müssen wir Gassi gehen….was der Schatz am Schluss nicht mehr konnte. Die Stille in der Wohnung macht mich krank, einfach seine Gegenwart hat mich bis vor 2 Tagen, nein, bis gestern sogar noch, beruhigt, ich habe ihn immer Schnarchen hören, leider auch Hecheln am Ende. Ich habe seine Sachen gestern in den Keller geräumt.
    Heute morgen habe ich ihn nach dem Aufwachen gerufen, dann kam die Klatsche….er ist tot. Nie wieder sein Schnarchen, wenn ich in die Küche tapse….ich habe das Gefühl, dass mein Herz herausgerissen wurde, dass ich nie wieder werde Lachen können. Mein Kopf wird immer umnebelter, alles tut weh…ich hatte schon seit Tagen ein schlechtes Gefühl, da mein Schatz so schlimm gehechelt hat…gestern kam die Lähmung der Hinterläufe. Er torkelte und wankte, stürzte und ich weiß, dass das in seinem Fall irreversibel ist, die Nervenstränge sind endgültig eingeklemmt. Also habe ich meinen Schatz erlösen lassen.
    Die Schmerzen sind unbeschreiblich, ich wünschte mir, die TÄ hätte mich mit eingeschläfert. Wie das weitergehen soll? Ich kann nicht mehr klar denken….ich kann Euch so unglaublich gut verstehen. Leider bin ich jetzt auch noch froh darüber, dass auch Andere Leiden, da ich zuerst dachte, ich wäre hyperemotional mit meinem Geschluchze….ich wünsche Euch alles, alles Liebe und Gute…..LG, Annika

  • Diana says:

    Liebe Menschen Mama von Bilbo,
    Mich hatte diese Wucht gestern vor 1 Jahr getroffen. Der schlimmste Tag und das schlimmste Erlebnis was ich bis jetzt erleben musste. Wir wußten 4 Wochen vorher schon das es dieser Tag sein wird, weil mein Sam noch mal alles was der Tierarzt so hergab bekommen hat es aber leider nicht ausreichte.(er wurde 15 Jahre 11 Monate und 6 Tage) Das letzte was unsere Lieblinge von uns möchten ist, dass wir sie bis zum Schluß begleiten und das habe ich natürlich gemacht. In meinem Armen ist er eingeschlafen. Mein liebling hatte dann Gott sei Dank keine Schmerzen mehr, aber ab da fingen meine an. Dieser Tag geht mir nicht mehr aus dem Kopf immer wieder kommt der Unsagbare Schmerz und Verlust wieder hoch….. Selbst nach 1 jahr ist der Verlust immer noch schmerzhaft. Gestern am 1 Todestag von meinem Sam überkam mich die Hilflosigkeit genauso wie am Todestag. Also…… Alle die hier eine wundervolle gedenkseite für ihren Liebling erstellen empfinden den gleichen Schmerz. Wir alle haben unseren besten Freund/ Freundin gehen lassen müssen. Daher verstehen wir dich nur zu gut. Ich wünsche dir viel Kraft.
    Lg Diana

    • Kocher Susanna says:

      Liebe Diana, danke!
      Ja leider sitzen wir hier alle im selben Boot aber ich bin froh diese Seite gefunden zu haben.
      Und wenn ich mir die Gedenkseiten anderer Fellnasen durchlese fühle ich so mit auf der einen Seite und auf der anderen denke, hoffe und bete ich sehr daß sie alle zusammen dort oben auf uns warten und sich die Zeit bis dahin mit Spielen und toben vertreiben.
      Ich wünsche es mir und jedem einzelnen hier so sehr und von ganzem Herzen ❤

  • Nina says:

    Liebe Mama/Papa von Bilbo.
    Ich möchte Ihnen mein herzliches Beileid und mein tiefes Mitgefühl aussprechen.
    Diese Kulleräugelchen , dieses Näschen….genau wie bei meinem Mädchen. Gott, wie sehr ich die vermisse!!!!
    Meine Sally ist knapp 14 geworden. Und ich wußte, dass es eines Tages soweit sein wird. Ich wußte auch, dass es schwer sein wird
    sie gehen zu lassen. In paar Tagen ist es 1 Jahr das ich ohne meine Maus „lebe“ .
    …..NIEMAND ahnt mit welcher Wucht dieser Moment einen trifft!…..
    Doch , liebe Mama/Papa !!Wir hier wissen es ! Ich höre heute noch ,wie man mir am Telefon sagte: Sally hat es nicht geschaft!
    Ich mußte sie in der Klinik zur Beobachtung lassen. Durfte wegen Corona nicht zu ihr. Ich fuhr weg , mit der Hoffnung das meinem
    Mädchen geholfen wird und ich sie wieder auf dem Arm nach Hause bringe.
    Das tat ich auch, eingewickelt in ihrer Kuscheldecke ! Sie ging , ich war nicht da. Alleine ,unter Fremden.
    Das schmerzt, das tut heute noch genau so weh wie vor gut einem Jahr.
    Wir alle hier mußten unsere Lieblinge gehenlassen. Und jeder weiß,wie schmerzhaft das ist.
    Jeder von uns fühlt und leidet mit Ihnen!
    Wünsche Ihnen sehr, sehr viel Kraft in dieser schweren Zeit !
    Liebe, tröstende Grüße , Nina mit meinem Engel Sally (18.05.2020)

    • Kocher Susanna says:

      Liebe Nina, danke für Deine Worte
      Mir sagte eine Freundin kurz nach Bilbos Tod daß niemand der sein Tier nicht aufrichtig liebt auch nur annähernd versteht was man durchmacht.
      Und sie hat so Recht!
      Aber ich bin wirklich dankbar für die lieben Worte die viele für ihn haben denn er ist und bleibt ein treues, loyales, liebes, immer fröhliches und ewig sich freuendes Familienmitglied welches schmerzlich vermisst wird….

  • Gino says:

    Hallo liebes Frauchen oder Herrchen von Bilbo,
    mein Aufrichtiges Beileid 🙁
    Es ist ein schier unbeschreibliches Gefühl. Und nur jemand der es am eigenen Leib erfahren hat, kann es nachempfinden.
    Auch ich musste meinen Billy am 4.4.2021 erlösen. Nach 15 Jahren und 8 Monaten. Die Sehnsucht und die Leere ist durch nichts zu ersetzten.
    Aber ich bin sicher, dass wir alle hier, für unsere Liebsten, das uns menschenmöglichste getan haben um Ihnen eine gute Zeit zu bescheren und so wenig wie möglich Leid erfahren zu müssen. Ich glaube auch, dass wir hier den richtigen Platz gefunden haben um den Schmerz irgendwie zu bewältigen.
    Nur die Dankbarkeit, dass wir mit unseren Liebsten eine glückliche Zeit haben durften kann uns etwas Trost spenden.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
    Liebe Grüße
    Gino

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